Das nicht existierende Allmachtsparadoxon

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Was ist ALLMACHT?
Gott ist Allmacht. Was bedeutet das nun genau für Gott? Von einer Allmacht ist nur dann zu sprechen wenn es für ein Wesen nichts im gesamten Universum gibt, was NICHT diesem Wesen untergeordnet ist. Was heisst nun “untergeordnet”? Unterordnen in der Form, das dieses Wesen die totale Kontrolle über das Untergeordnete hat.

Gott ist kein Wesen das an einem bestimmten Ort des Weltalls zu finden ist und von dort aus seine Handlungen vollzieht, er ist alles. Hier muss aber nun erstmal eine Ordnung geschaffen werden. Es gibt ein Weltall und ein Universum. Das Weltall ist das von uns erfassbare in dem sich alle Galaxien, Planeten und alle sonstige Materie befindet. Das Universum ist dem Weltall übergeordnet, stellt also nur einen Teil des Universums dar. Was genau das Universum ist und wie es aufgebaut und wie groß es ist, können wir nicht beantworten, das weiss NUR Gott.

Gott ist Geist, Geist ist hier Immateriell. Hat also nichts mit der Materie zu tun. Was auch der Behauptung entspricht das Gott nirgends im Weltall zu finden ist, weil er kein materielles Wesen ist. ALLES ist Gott, das Universum ist demnach als Gott zu betrachten oder man kann auch sagen Gott ist das Universum, was außerhalb des Weltalls ist, weiss keiner.

Jetzt kommt das angebliche Paradoxon, es lautet folgendermaßen:
“Könnte Gott einen so schweren Stein erschaffen den er nicht heben kann, so haben wir einen Widerspruch zur Allmacht Gottes, weil er diesen Stein nicht heben kann und dies nicht einer Allmacht entspricht. Wenn er aber nun JEDEN Stein heben kann, dann kann er wohl keinen so schweren Stein erschaffen den er nicht heben kann, was auch zu einem Widerspruch führen soll.”

Meine Behauptung dazu lautet: Wir haben es hier überhaupt nicht mit einem Paradoxon zu tun, da man sich hier auf einer Ebene bewegt die sowieso nicht der Ebene Gottes entspricht, dies entspringt aus dem falschen Verständnis des Allmachtsbegriffs, somit ist diese Fragestellung (Paradoxon) ungültig. Warum?

Gott ist Geist, also Immaterie. Ein Stein ist materiell, ist also ein Objekt das dem Weltall untergeordnet ist, genau wie die Erde und alles weitere im All.
Gott ist also VON ANFANG AN diesem Weltall übergeordnet (wie schon oben klar gestellt). Wenn also Gott einen Stein erschafft, egal wie groß und schwer, ist dieser Stein zu erst dem Weltall untergeordnet, da das Weltall Gott untergeordnet ist, ist der Stein erst Recht Gott untergeordnet. ALLES existiert, nur weil Gott existiert. Man kann das Weltall wie ein Kartenhaus betrachten das permanent von Gott gehalten/erhalten wird. Wenn Gott nicht mehr da wäre (Vernichtung) dann wäre das Weltall erst recht nicht mehr da.

Da Gott nun jeden x-beliebigen Stein erschaffen kann, gibt es erstmal gar kein Problem was das Heben betrifft. Denn Gott könnte genauso das Weltall relativ zum Universum heben/bewegen/ändern/vernichten, da wird ein Stein demnach erstmal keine Probleme bereiten.

Jetzt die andere Seite des Paradoxons: Gott kann also kein Stein erschaffen den er nicht heben kann, oder wie? Diese Frage ist ebenso ungültig. Wie schon geschrieben, kann Gott JEDEN Stein erschaffen, da aber Gott von Grund auf ALLER Materie übergeordnet ist, ist diese Frage belanglos.

Das Problem das hier die Atheisten (NW) haben ist folgende: Der Allmachtsbegriff. Hier wird Gott auf ein Niveau degradiert der überhaupt nicht Gott entspricht. Man stellt sich Gott wie ein großes Wesen vor das aus irgendeinem Grund einen Stein heben müsste. Es kommt noch hinzu daß das Heben wiederum von der Gravitation abhängt, also soll hier auch noch Gott einer Gravitation untergeordnet sein? Nein, denn auch die Gravitation ist nur ein Teil des Weltalls. Und wie wir schon wissen, ist das Weltall Gott untergeordnet. Also kann hier erst recht GAR NICHT von Heben die Rede sein, da Gott dieses Problem niemals haben kann.

Wie lautet nun die Antwort auf das große Paradoxon?
Ganz einfach, es gibt kein Paradoxon. Dieses Paradoxon wurde auf einer VÖLLIG falschen Grundlage gestellt, genauer wurde dieses Paradoxon nur erfunden um wieder einmal einen Grund zur Negierung Gottes zu finden.

Ich finde es sehr schade, das noch nicht mal der Kreationisten-Sektor (dem ich nicht angehöre) fähig ist, dieses Paradoxon aufzulösen.

Die Lösung ALLER eurer Probleme: Allmachtsbegriff verstehen. Wer das schafft, ist Gott schon näher.

Wer über dieses Thema diskutieren möchte, begebe sich in unser Forum auf folgendes Thema: L I N K

27Jun

Fragen an die Urknalltheoretiker

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

1. Kurz nach dieser so genannten Explosion soll im Universum nur ein Haufen Gas und Strahlung vorhanden gewesen sein. Warum danach Sterne und Galaxien entstanden sind, ist heute physikalisch nicht einzusehen. Einen eindeutigen wissenschaftlichen Grund konnte keiner bisher finden. Wieso gibt es trotzdem diese Sterne und Galaxien laut Urknalltheorie?

2. Die Ausbreitung der Galaxien sagt im Prinzip nichts über den Urknall aus. Da offensichtlich heute alles in Bewegung ist. Sogar im Mikrokosmos sehen wir heute (mittels technischen Mitteln) dass alles in Bewegung ist. Es gibt im Grunde nichts, was nicht in Bewegung ist. Warum leitet man aus der Bewegung der Galaxien einen Hinweis auf den Urknall her?

3. Es gibt im Universum physikalisch zusammengehörige Gebilde von Galaxien, die eine unterschiedliche Rotverschiebung aufweisen. Wieso?

4. Es gibt im Universum extrem große Galaxienhaufen, genannt Super-Cluster, die wiederum neben extrem großen Leerräumen sind. Bei der Urknalltheorie geht man von einer Gleichverteilung der Materie aus, was aber den Beobachtungen nicht entspricht. Warum?

5. Laut Energie-Erhaltungssatz müsste vor der Explosion so viel Masse/Energie vorhanden gewesen sein, damit alle diese Sterne und Galaxien entstehen können. Weil keine Antwort darauf gefunden wurde, kam man zu einem neuen Modell das sich “Dunkel-Materie” nannte. Man ging davon aus, dass diese Art von Materie (was das auch immer sein mag) vor der Explosion existierte, was aber heute nie beobachtet wurde. Wie war das nun am Anfang?

[weitere Fragen könnten folgen…]

27Jun

Der Übergang vom Wasser zum Festland

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Wenn die Evolution der Wahrheit entspricht, so stimmt es auch das im Wasser lebende Lebewesen irgendwann vom Wasser aufs Festland gelangt sind.
Diese angebliche Tatsache ist eines der Fundamente der Evolution.

Um dies genauer zu erläutern, müssten folgende Punkte laut Evolution für jede Lebensform gelten, das vom Wasser aufs Festland wechselte:

1. Im Wasser lebende Wesen haben kaum Probleme mit ihrem Eigengewicht, da sie permanent von Wasser umgeben sind und logischerweise nicht so den gravitativen Bedingungen ausgesetzt sind wie die auf dem Festland lebenden Tiere. Etwa die Hälfte der Energiereserven im Körper eines Lebewesens, das auf dem Festland lebt, wird für das Tragen des Eigengewichtes verbraucht.
Demnach haben alle Lebewesen die das Wasser verlassen haben um von nun an auf dem Festland zu leben, ein neuartiges Muskel- und Skelettsystem entwickelt um auf dem Festland weiter leben zu können.

2. Auf dem Festland ist der Körper eines Lebewesens oft Temperaturschwankungen ausgesetzt, die Körper dieser Lebewesen sind aber diesen Bedingungen angepasst. Genauer: Die Körper besitzen so genannte Schutzsysteme mit dem der Körper sich den Schwankungen anpasst. Im Wasser lebende Tiere sind kaum solchen Schwankungen ausgesetzt, da die Temperaturschwankungen im Wasser weniger wahrgenommen werden und Wärme/Kälte sich im Wasser schneller ausbreiten und ausgleichen. Demnach haben alle Lebewesen die vom Wasser auf das Festland übergegangen sind, schlagartig ein Schutzsystem entwickelt, das dem gesamten Körper des Lebewesens die Fähigkeit gibt, sich von nun an an die Bedingungen auf dem Festland anzupassen.

3. Das Wasser zählt zu den wichtigsten Grundbedürfnissen aller Lebewesen auf der Erde. Im Wasser lebende Wesen sind permanent vom Wasser umgeben, und haben so gesehen kaum ein Wasserproblem. Im Gegensatz zu den auf dem Land lebenden Wesen, haben diese ein Durstgefühl, weil der Körper dieser Wesen nach einer Stabilität des Wassergehalts fordert. Genauer: Damit der Körper der auf dem Land lebenden Wesen nicht austrocknet oder übermäßig Wasser enthalten, ist der Körper mit einem Mechanismus versehen, mit dem der Wassergehalt stabil gehalten wird (Ausscheidung durch Urinieren und Schwitzen, Aufnehmen durch Trinken). Im Wasser lebende Wesen haben kein derartiges Gefühl von Durst. Demnach müssten Wesen, die vom Wasser aufs Festland kommen, solche Stabilisierungsmechanismen entwickeln, damit sie auf dem Land überleben können.

4. Im Wasser lebende Wesen haben weniger und andere Organe als auf dem Land lebende Wesen. Wie zum Beispiel die Nieren, die man bei Wesen, die im Wasser leben, nicht vorfinden kann. Diese dienen zur Ausfilterung von “Abfall” aus dem Körper und der Beförderung in die Harnblase, so das mittels Urinieren, diese Abfallstoffe vom Körper ausgeschieden werden. Demnach müsste ein im Wasser lebendes Wesen schlagartig solche Nieren und zusätzliche physikalisch-biologische Funktionen entwickelt haben um weiterhin die Abfälle aus dem Körper abzusondern, da auf dem Land das Wasser wirtschaftlicher genutzt werden muss und im Wasser lebende Wesen das Problem der Wirtschaftlichkeit von Wasser nicht haben und mittels des Wasser unkompliziert Abfälle aus ihren Körpern absondern.

Nachtrag: Wie sich herausgestellt hat, haben Fische doch Nieren, wodurch Punkt 4 nichtig wird. Jedoch durch einen anderen Punkt durch Bezug auf andere Organe die von einem Wesen auf dem Land lebend gebraucht wird. Dennoch belasse ich den Punkt da dieser zu jedem anderen Organ der hier ersatzweise geschrieben werden kann, ähnliche Konsequenzen mit sich bringt wie in Punkt 4 bei Nieren verdeutlicht. Hinzu kommt noch der große Andrang auf Punkt 4 und die (für mich) interessante Reaktion der Gegenseite. Bisher habe ich keine beweisbaren Gegenargumente für Punkt 1-3 und 5-6 erhalten, doch auf Punkt 4 so herumzuhacken, weil ich wohl bezüglich der Nieren bei Fischen falsch recherchiert habe, ist recht eigenartig.

5. Im Wasser lebende Wesen atmen Sauerstoff, in dem sie den Sauerstoffgehalt aus dem Wasser “herausholen”, das Wasser dagegen fließt durch ihre Kiemen, welche man nicht bei Wesen vorfindet, die auf dem Land leben. Demnach müssten Tiere, die vom Wasser aufs Festland wechseln, plötzlich ein anderes Atmungssystem (Lungen) entwickelt haben.

6. Im Wasser lebende Wesen besitzen generell nur Flossen, mit denen sie sich im Wasser fortbewegen können. Auf dem Land lebende Wesen besitzen Beine oder ähnliche Gliedmaßen, die mittels Bodenkontaktes sich mit diesen Gliedmaßen fortbewegen. Auf dem Land lebende Wesen haben auch dementsprechend eine besondere Muskulatur und Skelettsystem um sich auf dem Land fortzubewegen und gleichzeitig den eigenen Körper zu tragen und das Gleichgewicht zu halten. Demnach müssten im Wasser lebende Wesen schlagartig neue Gliedmaßen entwickelt haben um auch auf dem Land problemlos sich fort bewegen zu können.

Nun gilt die Frage: Kann all dies von einer zufälligen ziellosen “Tatsache” Wahrheit sein?
Man muss sich auch die Frage stellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, das all diese Prozesse (aus den 6 Punkten) bei allen Lebewesen, die aus dem Wasser zum Festland wechselten, eintraten.

27Jun

Konversation eines Professors mit einem Studenten

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Ein atheistischer Professor aus dem Fachbereich „Philosophie“spricht zu den Studenten über das Problem das die heutige Wissenschaft hat, nämlich Gott, dem „Allmächtigen“.

Er fragt einen seiner neuen Studenten:

Prof: So, du glaubst also an Gott?

Student:
Absolut.

Prof:
Ist Gott gut?

Student:
Sicher.

Prof:
Ist Gott allmächtig?

Student:
Ja.

Prof:
Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er Gott um Heilung bat. Viele Menschen möchten anderen Menschen helfen, wenn sie krank sind, Gott aber nicht. Was ist das für ein guter Gott? Hmm?

Student:
(Student ist ruhig)

Prof:
Du kannst nicht antworten, oder? Lass uns nochmal anfangen, junger Bursche. Ist Gott gut?

Student:
Ja.

Prof:
Ist Satan gut?

Student:
Nein.

Prof:
Woher kommt Satan?

Student:
Von…Gott…

Prof:
Das ist richtig. Erzähl mir Junge, gibt es Bosheit in dieser Welt?

Student:
Ja.

Prof:
Das Böse ist überall, ist das nicht so? Und Gott machte alles. Korrekt?

Student:
Ja.

Prof:
So dann, wer erschuf das Böse?

Student:
(Student antwortet nicht)

Prof:
Gibt es Leiden? Sittenlosigkeit? Hass? Grausamkeit? Alle diese Dinge existieren in der Welt, ist das nicht so?

Student:
Ja.

Prof:
So, wer erschuf das alles?

Student:
(Student gibt keine Antwort)

Prof:
Die Wissenschaft sagt, du hast 5 Sinne um deine Umgebung zu erkennen und wahrzunehmen. Erzähl mir Junge, hast du jemals Gott gesehen?

Student:
Nein.

Prof:
Erzähl uns, hast du jemals Gott gehört?

Student:
Nein.

Prof:
Hast du jemals Gott gespürt, gerochen oder geschmeckt? Hattest du jemals eine Sinneswahrnehmung von Gott, was dies betrifft?

Student:
Nein, leider nicht.

Prof:
Und du glaubst an ihn?

Student:
Ja.

Prof:
Aufgrund empirischen, prüfbaren und demonstrierbaren Protokollen sagt die Wissenschaft, dass dein GOTT nicht existiert. Was sagst du dazu?

Student:
Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.

Prof:
Ja. Glaube. Und das ist das Problem, dass die Wissenschaft hat.

Student:
Professor, gibt es sowas wie Hitze?

Prof:
Ja.

Student:
Und gibt es sowas wie Kälte?

Prof:
Ja.

Student:
Nein, gibt es nicht. (Der Hörsaal wird plötzlich ganz leise)
Professor, sie können jede Menge Hitze haben, Superhitze, Megahitze, wenig Hitze or gar keine Hitze. Aber wir haben nichts, dass wir Kälte nennen.

Wir gelangen bis zu einer Temperatur von -273°C, was KEINE Hitze ist, aber nicht weiter. Da ist nichts was man als Kälte bezeichnen könnte. Kälte ist nur etwas, um die Abwesenheit von Hitze zu beschreiben. Wir können keine Kälte messen. Hitze ist Energie. Kälte ist nicht das Gegenüber von Hitze, es ist nur die Abwesenheit von Hitze. (Der Hörsaal ist völlig ruhig)

Student: Was ist mit der Dunkelheit? Gibt es sowas wie Dunkelheit?

Prof:
Ja. Was ist die Nacht, wenn es keine Dunkelheit geben würde.

Student:
Sie liegen wieder falsch Professor. Dunkelheit ist wieder nur die Abwesenheit von Etwas.
Sie können schwaches Licht haben, normales Licht, helles Licht, grelles Licht, blinkendes Licht…aber wenn sie permanent kein Licht haben, haben sie gar nichts und es wird Dunkelheit genannt. Ist das nicht so? In der Realität existiert keine Dunkelheit. Wenn dem so wäre, dann könnte man Dunkelheit noch dunkler machen, oder?

Prof: Worauf möchten sie hinaus?

Student:
Professor, ihre philosophische Voraussetzung ist fehlerhaft.

Prof:
Fehlerhaft? Können sie erklären wie?

Student:
Professor, sie halten an der Dualität fest. Sie behaupten, da ist Leben und da ist Tod. Da ist ein guter Gott und ein böser Gott. Sie betrachten Gott als etwas finites (endlich), etwas, was wir messen können. Die Wissenschaft kann noch nicht mal einen Gedanken messen. Sie nutzt Magnetismus und Elektrizität, was aber nie gesehen wurde. Tod und Leben bilden keine Gegensätze, weil der Tod nicht substanitell (unabhängig) vom Leben existeiren kann. Der Tod ist nicht das Gegenteil des Lebens, nur die Abwesenheit von Leben. Nun erzählen sie mir Professor. Sie lehren doch, Herr Professor, daß der Mensch vom Affen abstamme (Evolution) ?

Prof: Wenn sie den natürlichen Evolutionsprozess meinen, ja, das tue ich.

Student:
Haben sie jemals die Evolution mit ihren eigenen Augen beobachtet?

Prof:
(Der Professor schüttelt den Kopf mit einem Grinsen, denn er weiss worauf das hinausgeht)

Student:
So lange keiner den Evolutionprozess beobachtet und keiner beweisen kann, dass die Evolution ein währender Prozess ist, glauben sie nicht, dass sie dann nur ihre Meinung lehren?

Student:
Sind sie kein Wissenschaftler? Eher ein Prediger? (Der Hörsaal ist in Aufruhr)

Student:
Gibt es hier einen Studenten, der jemals das Gehirn des Professors gesehen hat? (Hörsaal gerät in Gelächter)

Student:
Hat irgendeiner jemals das Gehirn des Professors gerochen, gefühlt, geschmeckt oder gar gehört? Niemand scheint dies getan zu haben. So, aufgrund der bewährten empirischen, stabilen und demonstrierbaren Protokolle der Wissenschaft sagt sie, dass sie, Professor, kein Gehirn haben. Ohne respektlos zu erscheinen Professor, wie sollen wir dann ihren Vorlesungen trauen?

Prof:
(Der Hörsaal ist ruhig. Das Gesicht in unergründlicher Mine, starrend auf den Studenten) Ich denke, sie werden sie zu dem Glauben bringen müssen.

Student:
Das ist es, Professor. Die Verbindung zwischen dem Menschen und Gott ist der GLAUBE. Das ist es was alles in Bewegung und am Leben hält.

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27Jun

Die Gefahr lauert unter den Tieren

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Schon seit Jahrhunderten geht eine Gefahr von einer Lebensform aus die uns in allen Maßen bedroht. Wir sind von ihm umgeben. Er ist in unserer Wohnung. Er ist in den Wäldern, auf den Strassen und in den Geschäften. Es ist das Tier.

Genauer sind es die Hunde, Katzen, Hamster, Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde und all die Tiere denen wir auch im Zoo begegnen.

Aber warum? Es sind Tiere. Wir Menschen sind doch auch Tiere. Man lese dazu Wikipedia oder auch beliebig andere Lexikas. Unsere Kollegen, die Tiere, bedrohen uns täglich aufs Neue.

Letzte Woche stand eine ganze Kuharmee vor dem Europäischen Gerichtshof und muhte laute nach Gleichberechtigung. Sie hielten große Schilder in die Höhe auf denen stand: „Beende die Massaker in den Schlachthäusern“ oder „Wir sind nicht zum Fressen da“.

Während die Kühe weiter muhen, planen die Zebras eine Revolution nach jahrelanger Tyrannei und radikalem Holocaust durch die Geparde, die ihnen tagtäglich das Leben zur Hölle machen. Sie haben ausgemacht Bäume zu fällen und diese zu Hörnern zu verarbeiten um diese auf ihre Köpfe aufzusetzen, damit sie die Geparde bei Angriffen aufschlitzen können.

Neulich hat eine Katze ihrem Frauchen das Auge aufgeschlitzt und erklärt ihren Mitkatzen dass es sich bedroht fühlte als Frauchen es in das Katzenklo zwang. Die Katze schloss kurzerhand einer neuen Gruppierung an die sich „Globale Befreiungsarmee“ nennt, eine Gruppierung die es sich zur Aufgabe gemacht einen eigenen Staat zu gründen in der keine Katze mehr den Menschen untergeordnet ist und jeden Tag das zu fressen hat was Frauchen oder Herrchen zu Essen gibt.

Nicht weit entfernt, in den afrikanischen Dschungellandschaften, streiten sich die Orang-Utans mit den Gorillas. Orang-Utans sehen die Gorillas als Störenfriede. Dabei kam es nicht selten zu Übergriffen und Gewalttaten. Die Gorillas fordern von der United Animals (UA) Einschreiten und Blauhelme zum Schutze der Gorillas. Viele befürchten eine das die Orang-Utans die Gorillas auslöschen wollen und begründen diese Forderung auch mit der Ähnlichkeit zu den Menschen, welche in einigen afrikanischen Ländern Hilfe von außerhalb holen, weil die Einheimischen von Rassismus und brutaler Gewalt geprägt sind. Diese Ereignisse kommen schnell in die Zeitungen und erreichen auch das etwas weit gelegene Australien.

In Australien führen die Schlangen mit den Kängurus mittlerweile eine friedliche Koexistenz. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen, vor allem mit den Menschen die ihnen das Leben schwer machten, können sie nun in den ihnen zugeschriebenen Orten zufrieden leben. Obwohl es einige Rebellen unter den Schlangen gibt, welche die australischen Menschen als Feinde der Freiheit ansehen und Anspruch auf den nord-westlichen Block Australiens erheben. Angeblich sollen die Schlangen große Tunnelgänge unter Großstädten der Menschen in Australien gegraben haben um Anschläge auf die Menschen in den Städten durchzuführen um so für Angst und Schrecken zu sorgen.

Nun mal ganz ehrlich. Wo soll das denn alles passiert sein? Habe ich hier gerade Story eines tollen Films erzählt? Oder meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Letzteres stimmt. Doch warum wird all das nicht Realität.

Der Mensch in seiner Genialität und Besserwisserei behauptet, er sei ein Tier höherer Ordnung oder höherer Entwicklung gegenüber den anderen Tieren. Wenn wir davon ausgehen und einsehen das es neben uns (als Lebensform) noch einige Millionen andere Tiere gibt, müsste es noch viele weitere geben die mindestens einen so hohen Intelligenzgrad besitzen wie wir. Doch wir sehen nichts. Wir sehen jeden Tag das gleiche. Der Hund bellt und frisst seine Happen, die Katze miaut und frisst, die Kuh muht und gibt Milch und der Zebra rennt weiterhin von den Geparden weg. Nicht wenige Tiere soll es geben welche sogar schon länger als uns Menschen existieren, dennoch hat sich bei diesen Tieren nicht gerade viel verändert.

Es ist sogar mehr. Bei so gut wie allen Tieren können wir ein permanent anhaltendes instinktives Programm in ihrem Verhalten erkennen. Soll heißen, dass die Tiere immer wieder das gleiche Verhalten aufweisen und ähnlich einem Computer arbeiten. Ein Computer das nur nach einem vorgegebenem Programm abarbeitet und nicht über seine vorgegebenen Algorithmen hinausgehen kann. Sollen wir Menschen genauso sein? Schon in der Sekunde können wir von uns behaupten wir würden denken und wären hier und im Jetzt. Der Mensch besitzt die Freiheit des Denkens, was auch die Freiheit des unsinnigen Denkens mit sich bringt, aber gerade deshalb unsere Freiheit im Denken deutlich macht. Und gerade diese Freiheit erlaubt neues zu denken und daraus wiederum resultieren Ergebnisse die sich im Leben und in der Gesellschaft der Menschen verdeutlichen. Menschen erdenken sich neue philosophische Gedankengebäude, gründen neue Staatsformen, bilden Hierarchien untereinander und kommunizieren auf präzise Weise.

Bei den Tieren wiederum erkennen wir keinerlei Kommunikation, weder unter der gleichen Art noch zu einer anderen Art, schon gar nicht zu den Menschen. Auch haben wir wohl noch nie ein Tier sprechen hören. Wenn schon ein Tier eine Rolle auf dem Boden machen kann oder dem Tanz eines Menschen folgen kann, dauert es nicht lange und das Tier landet im Fernsehen der Menschen. Wenn aber ein Tier anfängt zu sprechen, so würde wohl das Tier nicht nur im Fernsehen auftauchen. Selbstverständlich.

Stattdessen beobachten wir nur wie Menschen ihre Macht der Interpretation zucken lassen.

Sie sehen wie ein Hund auf einen Befehl reagiert oder die Zeitung holt und schon behaupten sie der Hund sei intelligent. Wir sehen wie ein Vogel das andere anvisiert und anfängt mit den Flügeln begleitet durch ein angenehm erscheinendes Zwitschern „anbaggert“, woraufhin der andere Vogel sich dem ersten nähert, und wir beide Vögel natürlich als intelligent einstufen.

Wenn man Menschen genau auf diese Art und Weise beurteilt, dann wären wahrscheinlich alle Menschen schon Professoren, oder doch nicht?

Warum degradieren wir uns zu Tieren, begehen damit Hochverrat an der Würde des Menschen welches wir sogar in unseren Grundgesetzen niederlegen welche wiederum natürlich unantastbar sein soll, aber treiben derartige Menschenverachtungen das wir diese sogar in ein Weltbild-Prägendes Fundament einbauen wie die der Evolutionstheorie?

Warum sehe ich mal keinen Hund an mir vorbei laufen der mich ansieht und einfach nur den Spruch los lässt „Was guckst’n du?“. Und das nur weil er das nach Jahren von seinem Herrchen gelernt hat? Warum sind wir Tiere und schlachten andere Tiere ab und schauen sogar beim Zerfleischen anderer Tiere im Fernsehen (Dokumentationen) zu wenn wir aber beim Zerfleischen eines Menschen in einen Schockzustand verfallen und nach so genannten Menschenrechten schreien?

Warum stellt diesbezüglich keiner mehr Fragen und warum erhebt keiner das Wort und warum hört der Mensch auf zu denken?

Sprüche 1,7
Gottesfurcht ist der Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und
Zucht.

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27Jun