Der Übergang vom Wasser zum Festland
Wenn die Evolution der Wahrheit entspricht, so stimmt es auch das im Wasser lebende Lebewesen irgendwann vom Wasser aufs Festland gelangt sind.
Diese angebliche Tatsache ist eines der Fundamente der Evolution.
Um dies genauer zu erläutern, müssten folgende Punkte laut Evolution für jede Lebensform gelten, das vom Wasser aufs Festland wechselte:
1. Im Wasser lebende Wesen haben kaum Probleme mit ihrem Eigengewicht, da sie permanent von Wasser umgeben sind und logischerweise nicht so den gravitativen Bedingungen ausgesetzt sind wie die auf dem Festland lebenden Tiere. Etwa die Hälfte der Energiereserven im Körper eines Lebewesens, das auf dem Festland lebt, wird für das Tragen des Eigengewichtes verbraucht.
Demnach haben alle Lebewesen die das Wasser verlassen haben um von nun an auf dem Festland zu leben, ein neuartiges Muskel- und Skelettsystem entwickelt um auf dem Festland weiter leben zu können.
2. Auf dem Festland ist der Körper eines Lebewesens oft Temperaturschwankungen ausgesetzt, die Körper dieser Lebewesen sind aber diesen Bedingungen angepasst. Genauer: Die Körper besitzen so genannte Schutzsysteme mit dem der Körper sich den Schwankungen anpasst. Im Wasser lebende Tiere sind kaum solchen Schwankungen ausgesetzt, da die Temperaturschwankungen im Wasser weniger wahrgenommen werden und Wärme/Kälte sich im Wasser schneller ausbreiten und ausgleichen. Demnach haben alle Lebewesen die vom Wasser auf das Festland übergegangen sind, schlagartig ein Schutzsystem entwickelt, das dem gesamten Körper des Lebewesens die Fähigkeit gibt, sich von nun an an die Bedingungen auf dem Festland anzupassen.
3. Das Wasser zählt zu den wichtigsten Grundbedürfnissen aller Lebewesen auf der Erde. Im Wasser lebende Wesen sind permanent vom Wasser umgeben, und haben so gesehen kaum ein Wasserproblem. Im Gegensatz zu den auf dem Land lebenden Wesen, haben diese ein Durstgefühl, weil der Körper dieser Wesen nach einer Stabilität des Wassergehalts fordert. Genauer: Damit der Körper der auf dem Land lebenden Wesen nicht austrocknet oder übermäßig Wasser enthalten, ist der Körper mit einem Mechanismus versehen, mit dem der Wassergehalt stabil gehalten wird (Ausscheidung durch Urinieren und Schwitzen, Aufnehmen durch Trinken). Im Wasser lebende Wesen haben kein derartiges Gefühl von Durst. Demnach müssten Wesen, die vom Wasser aufs Festland kommen, solche Stabilisierungsmechanismen entwickeln, damit sie auf dem Land überleben können.
4. Im Wasser lebende Wesen haben weniger und andere Organe als auf dem Land lebende Wesen. Wie zum Beispiel die Nieren, die man bei Wesen, die im Wasser leben, nicht vorfinden kann. Diese dienen zur Ausfilterung von “Abfall” aus dem Körper und der Beförderung in die Harnblase, so das mittels Urinieren, diese Abfallstoffe vom Körper ausgeschieden werden. Demnach müsste ein im Wasser lebendes Wesen schlagartig solche Nieren und zusätzliche physikalisch-biologische Funktionen entwickelt haben um weiterhin die Abfälle aus dem Körper abzusondern, da auf dem Land das Wasser wirtschaftlicher genutzt werden muss und im Wasser lebende Wesen das Problem der Wirtschaftlichkeit von Wasser nicht haben und mittels des Wasser unkompliziert Abfälle aus ihren Körpern absondern.
Nachtrag: Wie sich herausgestellt hat, haben Fische doch Nieren, wodurch Punkt 4 nichtig wird. Jedoch durch einen anderen Punkt durch Bezug auf andere Organe die von einem Wesen auf dem Land lebend gebraucht wird. Dennoch belasse ich den Punkt da dieser zu jedem anderen Organ der hier ersatzweise geschrieben werden kann, ähnliche Konsequenzen mit sich bringt wie in Punkt 4 bei Nieren verdeutlicht. Hinzu kommt noch der große Andrang auf Punkt 4 und die (für mich) interessante Reaktion der Gegenseite. Bisher habe ich keine beweisbaren Gegenargumente für Punkt 1-3 und 5-6 erhalten, doch auf Punkt 4 so herumzuhacken, weil ich wohl bezüglich der Nieren bei Fischen falsch recherchiert habe, ist recht eigenartig.
5. Im Wasser lebende Wesen atmen Sauerstoff, in dem sie den Sauerstoffgehalt aus dem Wasser “herausholen”, das Wasser dagegen fließt durch ihre Kiemen, welche man nicht bei Wesen vorfindet, die auf dem Land leben. Demnach müssten Tiere, die vom Wasser aufs Festland wechseln, plötzlich ein anderes Atmungssystem (Lungen) entwickelt haben.
6. Im Wasser lebende Wesen besitzen generell nur Flossen, mit denen sie sich im Wasser fortbewegen können. Auf dem Land lebende Wesen besitzen Beine oder ähnliche Gliedmaßen, die mittels Bodenkontaktes sich mit diesen Gliedmaßen fortbewegen. Auf dem Land lebende Wesen haben auch dementsprechend eine besondere Muskulatur und Skelettsystem um sich auf dem Land fortzubewegen und gleichzeitig den eigenen Körper zu tragen und das Gleichgewicht zu halten. Demnach müssten im Wasser lebende Wesen schlagartig neue Gliedmaßen entwickelt haben um auch auf dem Land problemlos sich fort bewegen zu können.
Nun gilt die Frage: Kann all dies von einer zufälligen ziellosen “Tatsache” Wahrheit sein?
Man muss sich auch die Frage stellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, das all diese Prozesse (aus den 6 Punkten) bei allen Lebewesen, die aus dem Wasser zum Festland wechselten, eintraten.
fische haben nieren…wurde endlcih erkannt…
kiemen und bronchien(lungenaufbau) sind im kern identisch.
im wasser lebende tiere MÜSSEN trinken MÜSSEN ihren organissmuss gegenüber dem sie umgebenden wasser schützen.wasser ist nicht grundsätzlich lebensfreundlich, wasser ist lediglich eine gute basis, da es stoffe löst/chemische reaktionen leichter zulässt als “auf dem trockenen” .Im wasser lebende tiere urinieren und produzieren all die üblichen ausscheidungen. (fische nur zum ausgleich des wasserhaushaltes, sondern ist auch eine methode von organismen sich der im organismuss anhäufenden abbauprodukte zu entledigen. also auch wasserlebewesen MÜSSEN “urinieren”.
wegen den gliedmassen:
es gibt sehrwohl tiere,welche über gliedmassen verfügen, die für wasser und land geeignet sind (schlammspringer)
wer sagt, dass das leben zielgerichtet auf das land zustrebte?
es können auch wechslende faktoren (wasserstand/fluten/gezeiten) lebewesen begünstigt haben/oder begünstigte lebewesen drangen in diese nischen ein/blieben dort erfolgreich und entwickelten sich in richtung landlebewesen.
was soll daran unmöglich sein?
mit etwas rechersche würden viele der durch sie angefürten punkte unhaltbar.
Punkt 2:
schlagartig hat sich gar nichts anpassen müssen….
siehe zB. frösche….
jeder ihrer angeführten punkte kann widerlegt werden, nur ist es mühselig in bezug auf längst bekannten und erforschten abläufen immer wieder zu antworten und zu wiederholen.
5. wasser ströhmt nicht einfach durch die kiemen…
die kiemen müssen bewegt werden und “pumpen” so das wasser an den blutgefässen vorbei. andere fische wie viele haie müssen sogar ununterbrochen in bewegung sein, damit sie nicht ersticken. der sauerstoffgehalt von wasser, sowie die stabilität (qualität) desselben sind längst nicht so zuverlässig wie vielfach angenommen.
temperaturschwankungen führen vielfach zu tödlichen katastrophen. wie nehmen daher das wasser in unseren körpern mit und führen auch immer wieder welches zu, weil wir eben aus dem wasser kommen und wasser eine einfache möglichkeit ist stoffe zu lösen und für unseren körper, sowie den körper jedes lebewesens auf unserem planeten zur verfügung zu stellen. wie benötigen sogar metalle, salze um zu leben….ohne wasser könnten wir diese nicht lösen und zuführen. säugetiere die im wasser leben verfügen über eine dicke fettschciht um sich gegen die temperaturschwankungen abzusichern. erst unser warmblüter-system (welches vorwiegend säugetiere ausmacht) ermöglicht uns sowie allen anderen säugetieren ein wesentlcih freieers leben und aktiveres leben als die “kaltblüter” führen können. da übewiegen die vorteile und deshalb ist der “verluss” der direkten wasserumgebung zu verschmerzen.
punkt 6.
fossilien belegen, dass “flossen” nicht unbeding zum schwimmen entwickelt wurden, vielmehr ging es bei dieser entwicklung darum möglichst sicher durch dichten pflanzenbewuchs zu kommen. dass sich in weiterer folge auch die von ihnen erwähnten flossen entwickelt haben ist deshalb nicht ausgeschlossen. weiters entwickelte sich höheres leben nicht irgentwo in der mitte des ozeans, es wird wohl eher in den überschwemmungs/gezeiten gebieten und sümpfen der urerde zu diesen entwicklungen gekommen sein, denn dort ist der selektionsdruck sicher gross genug. und es konnte und ist auch heute noch von vorteil, wenn eine flosse den körper über kurze distanzen ohne wasser bewegen kann.
nachtrag zu punkt 4:
die gegenseite hackt deshalb auf diesen punkt herum, weil er beweist wie nachlässig sie sind. deshalb verlieren die anderen punkte automatisch an glaubwürdigkeit bzw. an aussagekraft.
jemanden der bei einem so wichtigen punkt versagt, von dem kann ich nicht erwarten, dass seine hier vertretenen anschaueungen und warheiten, aufgeworfenen fragen von einer diskussionswürdigen qualität sind. leider.
sie sollten wieder peterchens mondfahrt lesen, dort ist ihr zu hause.