Die Gefahr lauert unter den Tieren

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Schon seit Jahrhunderten geht eine Gefahr von einer Lebensform aus die uns in allen Maßen bedroht. Wir sind von ihm umgeben. Er ist in unserer Wohnung. Er ist in den Wäldern, auf den Strassen und in den Geschäften. Es ist das Tier.

Genauer sind es die Hunde, Katzen, Hamster, Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde und all die Tiere denen wir auch im Zoo begegnen.

Aber warum? Es sind Tiere. Wir Menschen sind doch auch Tiere. Man lese dazu Wikipedia oder auch beliebig andere Lexikas. Unsere Kollegen, die Tiere, bedrohen uns täglich aufs Neue.

Letzte Woche stand eine ganze Kuharmee vor dem Europäischen Gerichtshof und muhte laute nach Gleichberechtigung. Sie hielten große Schilder in die Höhe auf denen stand: „Beende die Massaker in den Schlachthäusern“ oder „Wir sind nicht zum Fressen da“.

Während die Kühe weiter muhen, planen die Zebras eine Revolution nach jahrelanger Tyrannei und radikalem Holocaust durch die Geparde, die ihnen tagtäglich das Leben zur Hölle machen. Sie haben ausgemacht Bäume zu fällen und diese zu Hörnern zu verarbeiten um diese auf ihre Köpfe aufzusetzen, damit sie die Geparde bei Angriffen aufschlitzen können.

Neulich hat eine Katze ihrem Frauchen das Auge aufgeschlitzt und erklärt ihren Mitkatzen dass es sich bedroht fühlte als Frauchen es in das Katzenklo zwang. Die Katze schloss kurzerhand einer neuen Gruppierung an die sich „Globale Befreiungsarmee“ nennt, eine Gruppierung die es sich zur Aufgabe gemacht einen eigenen Staat zu gründen in der keine Katze mehr den Menschen untergeordnet ist und jeden Tag das zu fressen hat was Frauchen oder Herrchen zu Essen gibt.

Nicht weit entfernt, in den afrikanischen Dschungellandschaften, streiten sich die Orang-Utans mit den Gorillas. Orang-Utans sehen die Gorillas als Störenfriede. Dabei kam es nicht selten zu Übergriffen und Gewalttaten. Die Gorillas fordern von der United Animals (UA) Einschreiten und Blauhelme zum Schutze der Gorillas. Viele befürchten eine das die Orang-Utans die Gorillas auslöschen wollen und begründen diese Forderung auch mit der Ähnlichkeit zu den Menschen, welche in einigen afrikanischen Ländern Hilfe von außerhalb holen, weil die Einheimischen von Rassismus und brutaler Gewalt geprägt sind. Diese Ereignisse kommen schnell in die Zeitungen und erreichen auch das etwas weit gelegene Australien.

In Australien führen die Schlangen mit den Kängurus mittlerweile eine friedliche Koexistenz. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen, vor allem mit den Menschen die ihnen das Leben schwer machten, können sie nun in den ihnen zugeschriebenen Orten zufrieden leben. Obwohl es einige Rebellen unter den Schlangen gibt, welche die australischen Menschen als Feinde der Freiheit ansehen und Anspruch auf den nord-westlichen Block Australiens erheben. Angeblich sollen die Schlangen große Tunnelgänge unter Großstädten der Menschen in Australien gegraben haben um Anschläge auf die Menschen in den Städten durchzuführen um so für Angst und Schrecken zu sorgen.

Nun mal ganz ehrlich. Wo soll das denn alles passiert sein? Habe ich hier gerade Story eines tollen Films erzählt? Oder meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Letzteres stimmt. Doch warum wird all das nicht Realität.

Der Mensch in seiner Genialität und Besserwisserei behauptet, er sei ein Tier höherer Ordnung oder höherer Entwicklung gegenüber den anderen Tieren. Wenn wir davon ausgehen und einsehen das es neben uns (als Lebensform) noch einige Millionen andere Tiere gibt, müsste es noch viele weitere geben die mindestens einen so hohen Intelligenzgrad besitzen wie wir. Doch wir sehen nichts. Wir sehen jeden Tag das gleiche. Der Hund bellt und frisst seine Happen, die Katze miaut und frisst, die Kuh muht und gibt Milch und der Zebra rennt weiterhin von den Geparden weg. Nicht wenige Tiere soll es geben welche sogar schon länger als uns Menschen existieren, dennoch hat sich bei diesen Tieren nicht gerade viel verändert.

Es ist sogar mehr. Bei so gut wie allen Tieren können wir ein permanent anhaltendes instinktives Programm in ihrem Verhalten erkennen. Soll heißen, dass die Tiere immer wieder das gleiche Verhalten aufweisen und ähnlich einem Computer arbeiten. Ein Computer das nur nach einem vorgegebenem Programm abarbeitet und nicht über seine vorgegebenen Algorithmen hinausgehen kann. Sollen wir Menschen genauso sein? Schon in der Sekunde können wir von uns behaupten wir würden denken und wären hier und im Jetzt. Der Mensch besitzt die Freiheit des Denkens, was auch die Freiheit des unsinnigen Denkens mit sich bringt, aber gerade deshalb unsere Freiheit im Denken deutlich macht. Und gerade diese Freiheit erlaubt neues zu denken und daraus wiederum resultieren Ergebnisse die sich im Leben und in der Gesellschaft der Menschen verdeutlichen. Menschen erdenken sich neue philosophische Gedankengebäude, gründen neue Staatsformen, bilden Hierarchien untereinander und kommunizieren auf präzise Weise.

Bei den Tieren wiederum erkennen wir keinerlei Kommunikation, weder unter der gleichen Art noch zu einer anderen Art, schon gar nicht zu den Menschen. Auch haben wir wohl noch nie ein Tier sprechen hören. Wenn schon ein Tier eine Rolle auf dem Boden machen kann oder dem Tanz eines Menschen folgen kann, dauert es nicht lange und das Tier landet im Fernsehen der Menschen. Wenn aber ein Tier anfängt zu sprechen, so würde wohl das Tier nicht nur im Fernsehen auftauchen. Selbstverständlich.

Stattdessen beobachten wir nur wie Menschen ihre Macht der Interpretation zucken lassen.

Sie sehen wie ein Hund auf einen Befehl reagiert oder die Zeitung holt und schon behaupten sie der Hund sei intelligent. Wir sehen wie ein Vogel das andere anvisiert und anfängt mit den Flügeln begleitet durch ein angenehm erscheinendes Zwitschern „anbaggert“, woraufhin der andere Vogel sich dem ersten nähert, und wir beide Vögel natürlich als intelligent einstufen.

Wenn man Menschen genau auf diese Art und Weise beurteilt, dann wären wahrscheinlich alle Menschen schon Professoren, oder doch nicht?

Warum degradieren wir uns zu Tieren, begehen damit Hochverrat an der Würde des Menschen welches wir sogar in unseren Grundgesetzen niederlegen welche wiederum natürlich unantastbar sein soll, aber treiben derartige Menschenverachtungen das wir diese sogar in ein Weltbild-Prägendes Fundament einbauen wie die der Evolutionstheorie?

Warum sehe ich mal keinen Hund an mir vorbei laufen der mich ansieht und einfach nur den Spruch los lässt „Was guckst’n du?“. Und das nur weil er das nach Jahren von seinem Herrchen gelernt hat? Warum sind wir Tiere und schlachten andere Tiere ab und schauen sogar beim Zerfleischen anderer Tiere im Fernsehen (Dokumentationen) zu wenn wir aber beim Zerfleischen eines Menschen in einen Schockzustand verfallen und nach so genannten Menschenrechten schreien?

Warum stellt diesbezüglich keiner mehr Fragen und warum erhebt keiner das Wort und warum hört der Mensch auf zu denken?

Sprüche 1,7
Gottesfurcht ist der Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und
Zucht.

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27Jun

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