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Selbsterlösung

Themen die nur die Bibel betreffen

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Selbsterlösung

Beitragvon Isabella » Samstag 5. Februar 2011, 19:50

Hallo an alle!

Ich würde gerne einmal über die biblische Erlösung sprechen, die ja doch jeden Menschen interessieren sollte...

In 1. Mose 3, 6 - 8 steht: "Und das Weib schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre, weil er klug machte; und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß. Da wurden ihrer beiden Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze. Und sie hörten die Stimme Gottes des HERRN, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter die Bäume im Garten."

Nachdem Adam und Eva also gegen Gottes Gebot verstoßen hatten, gingen ihnen die Augen auf und sie bedeckten ihre Blöße mit Feigenblättern. Diese erfüllten aber offensichtlich den Zweck nicht, denn in 1. Mose 3,21 steht: "Und Gott der Herr machte dem Menschen und seiner Frau Röcke von Fell und legte sie ihnen um." Das heißt für mich:

1. Erlösung ist das Werk Gottes.
2. Es muss Blut vergossen werden.
3. Es muss geschehen durch den Tod eines unschuldigen Stellvertreters.

So sieht nach meiner Auffassung die Forderung und der Weg Gottes aus. Alle anderen Wege scheinen Irrwege zu sein, eigene Bemühungen, nutzlose, untaugliche Feigenblätter. Das wussten Adam und Eva. Und bestimmt gaben sie dieses Wissen an ihre Kinder weiter. Woher sonst hätten Kain und Abel etwas wissen sollen von der Notwendigkeit eines Opfers? Kain leugnete die Existenz Gottes nicht. Mit seiner Opfergabe erkannte er sie voll und ganz an. Er glaubte letztlich auch an die Notwendigkeit der Erlösung, der Vergebung. Deswegen brachte er ein Opfer, das aber dennoch umsonst und wertlos war. Gott belehrte Adam und Eva, dass sie mit Feigenblättern ihre Blöße nicht bedecken konnten. Er machte ihnen Röcke aus Fellen. Kain hatte also keine Entschuldigung für sein eigenmächtiges Handeln. Aber er glaubte, das Recht zu haben, Gott so zu gefallen, wie er sich das vorstellte. Abel hatte Gottes Maßstab verstanden. Kain war zwar gläubig, sehr fortschrittlich, modern. Er wollte nicht wahrhaben, dass Gott wirklich meint, was er sagt. Er übersah Gottes Wort und legte seine persönliche Meinung in die Worte Gottes hinein. Er lehnte damit die Autorität Gottes ab, nahm so viel von Gottes Wort, wie er wollte, und das vermischte er mit seiner eigenen Sicht und Vorstellung, um sich womöglich selbst profilieren zu können.

Er verwarf Gottes Wort nicht radikal, aber er bog es so zurecht, dass es in den Rahmen seiner eigenen Philosophie passte. Das ist auch heute so. Der natürliche Mensch benutzt seine Religion nicht etwa, um Gott zu gehorchen, sondern eher um sich Gottes Willen zu entziehen und er glaubt auch noch, Gott sei mit seinem Denken einverstanden.
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon Todoroff » Samstag 5. Februar 2011, 20:03

Kluges Kind. Wer hat Sie denn diese Weisheit gelehrt?

Römer 16,17
Ich ermahne euch, meine Brüder, auf die acht zu geben, die im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, Spaltung und Verwirrung verursachen: Haltet euch von ihnen fern!
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon schelem alach » Samstag 5. Februar 2011, 21:34

Der Herr sei mit Dir,
also ich glaube Du hast eine gute Auffasung und Erkenntnis, liebe Isabella Du stehst in der Gnade Gottes,
nur wenige Menschen Erfassen das Wort Gottes, lesen kann es jeder, in jedem Alter, aber nur die, die
in der Gnade Gottes stehen, können es Verstehen und Erfassen, den es heisst:
Römer 9,15
Denn zu Mose sagt er:
Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will.
Also kommt es nicht auf das Wollen und Streben des Menschen an, sondern auf das Erbarmen Gottes!
Und weiter heisst es:
Spruch 16,9
Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt!
Spruch 20,24
Der Herr lenkt die Schritte eines jeden.
Wie könnte der Mensch seinen Weg verstehen!
Spruch 20,27
Der Herr wacht über den Atem des Menschen, er durchforscht alle Kammern des Leibes!
Römer 11,33
O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!
Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!
Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt?
Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
Wer hat IHM etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste?
Denn aus IHM und durch IHN und auf IHN ist die ganze Schöpfung!
IHM sei Ehre in Ewigkeit!

Spruch 1,7
Gottesfurcht ist der Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht!


1 Johannes 4,16b
Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm!

Also ich bitte Dich, bleib weiter so dabei, und lass Dich nicht verwirren, und Dich in die Irre leiten!
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon Elrik » Samstag 5. Februar 2011, 23:02

Ist der Mensch unbekleidet nicht genauso nackt vor Gott wie bekleidet, wen sollte das also kümmern? Wenn nicht den Herrn statt Gott? Wenn Gott schmunzeln könnte, dann würde er bestimmt darüber schmunzeln. Und werden Klamotten nicht auch aus Baumwolle und Schafswolle gemacht, statt es wörtlich zu nehmen: aus Tierfellen und Feigenblättern? Wer braucht also die Bibel und wozu gebraucht er sie?
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon schelem alach » Sonntag 6. Februar 2011, 13:54

Elrik hat geschrieben:Ist der Mensch unbekleidet nicht genauso nackt vor Gott wie bekleidet, wen sollte das also kümmern? Wenn nicht den Herrn statt Gott? Wenn Gott schmunzeln könnte, dann würde er bestimmt darüber schmunzeln. Und werden Klamotten nicht auch aus Baumwolle und Schafswolle gemacht, statt es wörtlich zu nehmen: aus Tierfellen und Feigenblättern? Wer braucht also die Bibel und wozu gebraucht er sie?


Der Mensch braucht die Bibel nur, um durch die Wahrheit, zum Leben zu gelangen,
also, vorausgesetzt der Herr will es auch so, durch seine Gnade, und die Wege können für den einzelnen
Menschen sehr unterschiedlich sein:
Der Herr lenkt die Schritte eines jeden, wie könnte der Mensch seinen Weg verstehen?
Johannes 14,6
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich!
[/color

[color=#0040FF]Steht, so viel ich weiss nicht in der Bild oder?
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon Elrik » Sonntag 6. Februar 2011, 21:43

schelem alach hat geschrieben:
Elrik hat geschrieben:Ist der Mensch unbekleidet nicht genauso nackt vor Gott wie bekleidet, wen sollte das also kümmern? Wenn nicht den Herrn statt Gott? Wenn Gott schmunzeln könnte, dann würde er bestimmt darüber schmunzeln. Und werden Klamotten nicht auch aus Baumwolle und Schafswolle gemacht, statt es wörtlich zu nehmen: aus Tierfellen und Feigenblättern? Wer braucht also die Bibel und wozu gebraucht er sie?


[color=#0040FF]Der Mensch braucht die Bibel nur, ...


Nein er gebraucht sie. Außerdem weiß der Mensch nicht was ein anderer braucht. Sonst gäbe es keine Armut, weder geistige noch materielle. Wenden Sie sich ihrem Gott zu nicht der Bibel, die kein Gott ist. Spielen Sie also mit jemand anderem Mau Mau, nur an Stelle von Spielkarten mit Bibelzitaten, also statt mit Pik 7 mit Mtt. 1,13
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon schelem alach » Sonntag 6. Februar 2011, 22:47

Elrik hat geschrieben:
Elrik hat geschrieben:Ist der Mensch unbekleidet nicht genauso nackt vor Gott wie bekleidet, wen sollte das also kümmern? Wenn nicht den Herrn statt Gott? Wenn Gott schmunzeln könnte, dann würde er bestimmt darüber schmunzeln. Und werden Klamotten nicht auch aus Baumwolle und Schafswolle gemacht, statt es wörtlich zu nehmen: aus Tierfellen und Feigenblättern? Wer braucht also die Bibel und wozu gebraucht er sie?




Nein er gebraucht sie.

Und Sie braucht ER auch!
Außerdem weiß der Mensch nicht was ein anderer braucht.
Gott weis was der Mensch braucht!
Sonst gäbe es keine Armut, weder geistige noch materielle.
Fühlen Sie sich, von Ihm benachteiligt?
Wenden Sie sich ihrem Gott zu nicht der Bibel, die kein Gott ist.
Nein, die Bibel ist kein Gott, sie ist Gottes Wort, das ist genug Zuwendung, im Einklang mit dem
Geist!

Spielen Sie also mit jemand anderem Mau Mau, nur an Stelle von Spielkarten mit Bibelzitaten, also statt mit Pik 7 mit Mtt. 1,13
[/quote]
Ja toll, jetzt wollen Sie nicht mehr mit mir spielen, kommen Sie ich ziehe auch
zwei extra Karten oder Verse?
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon Elrik » Samstag 4. Februar 2012, 09:10

Abed Nego hat geschrieben:Die Geschichten von der Selbsterlösung haben alle den Beigeschmack der Geschichte von baron Münchhausen, der sich selbst an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf zog, und auch sein Pferd und wohl gar noch seine Sünden mit dazu. Selbterlösung widerspricht jeder Logik, obwohl man doch selbst den Schritt tun muß, sich erlösen zu lassen. Das ist aber nicht mit Selbsterlösung zu verwechseln, denn das Helfen ist schwerer als sich nur helfen zu lassen!


Ja schön, nur ist es überhaupt kein Schritt von Selbsterlösung zum Eigennutz. In Wahrheit geht es nicht um sich, nicht um einen Selbst, sondern um eine lange Zeit in der man nur eine winzig Kleine zugegen ist. Das hat mit Hilfe überhaupt nichts zu tun. Außerdem von Idioten Hilfe anzunehmen, da muss man sehr tief sinken, zum Diktator werden. Gott ist der Herr, niemand sonst.
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon ethymologos » Sonntag 14. Oktober 2012, 00:45

Hallo mitranand,

"mitranand" ist die Wortschöpfung eines alt-niederbayrischen Bauerntrampelvereins und steht ganz offenbar für (nhd.:) "miteinander". Offenbar ist das allerdings nur jenem Bauern, der den überlieferten Wortsalat nicht idiomatisch deutet, sondern logisch. Deutet man nicht so, wie's der Logos schon Adam befohlen oder geboten hatte, also logisch oder "wörtlich", dann könnte "mitranand" auch zur Bezeichnung irgendwelcher augenscheinlichen Gegenstände mißbraucht werden. "Ja" könnte dann auch "Nein" bedeuten - das ist zwar ebenfalls kein Gegenstand des Gesichtssinnes, verfehlt den genauen Wortlaut "Ja" aber dennoch um Meilen.

Die Moral von der Geschicht: Die Worte bedeuten nicht das was du glaubst oder gelobst, sondern nur das, was buchstäblich oder lautlich angedeutet ist. Nur das Wort (be-)deutet - !!! - nicht du, nicht der Duden, und auch nicht irgendein Verein von Leuten, die sich nur gegenseitig in den Stand der Professoren erheben, aber noch nicht mal wissen, dass nur der Logos der Herr ist. Handelst du wider den Logos, also unlogisch, dann haut er dir nötigenfalls auch so dermaßen auf's Maul, daß dir für immer der Kopf nach hinten steht. Das passiert außerdem täglich mehrere hundert mal. Jeder Fehler rächt oder rechnet sich, und das gilt auch für eine falsche Auslegung des Wortes, denn nur über dieses gelangst du an die Erfahrung deiner Vorfahren. Ohne diese Erfahrung gerätst du ins hintertreffen, gegenüber all jenen, die das Wort besser deuten. Du gerietest also in relative Armut - es würde aus dir "der Depp der Nation", bzw. ein Handlanger unter Handlangern.

Adam ist davor gewarnt worden, aber von der Schlange (= Slang) kam Entwarnung. Der Slang, also der "niederbayerische Bauerntrampeldialekt" läßt auch andere Laute und andere Deutungen zu, denn er ist ebenso idiotisch wie idiomatisch. Ein Idiot würde also einwenden: Woher soll ich wissen, dass "mitranand" und "miteinander" oder "ordli" und "ordentlich" nur ein und dasselbe bedeuten - ist's da nicht ratsamer, ich befrüge die Einheimischen? Gott alias Logos hat sich zu dieser (saublöden) Frage schon einmal geäußert. Er sagte: Nein! Er sagte: Wer Ohren hat zum Hören, der höre, und wenn zwei Worte ähnlich klingen, dann ist auch deren Bedeutung ähnlich, und wer sich dieser ebenso simplen wie logischen Regelung nicht beugt, der kriegt von mir so dermaßen eine auf's ...! Du sollst keinem anderen Gott folgen oder dienen, als nur dem Logos - auch nicht beim Deuten - also bedeutet auch die ganze Adam- und Eva-geschichte nicht das, was du aus ihr herausließt, denn du deutest nicht logisch. Du deutest idiomatisch! Du glaubst Adam ist ein Mann und ein Mann habe Hoden und Hoden sind ... siehe Duden!

Wenn du schon so anfängst, dann steht freilich gleich die ganze Genesis kopf, ohne Sinn und nur voller Widersprüche.

Adam braucht nur von einer einzigen Sache erlöst werden, nämlich von seinem selbstverschuldeten Mißverständnis (Unverstand), und eben das kann er sehr wohl selbst tun, denn es entstand schon die ganze Welt von selbst - auch wenn deren Selbst mit Adams oder Gottes Selbst identisch ist. Es gibt nur ein einziges Selbst, und jeder kann das "spüren". Der Offenbarung zuliebe, muß deine ganze Liebe und all dein Vertrauen in den ebenso eigenen wie eigentlichen Verstand investiert werden - gerade beim Deuten des überlieferten Wortes. Traue keinem anderen oder solchem der anders ist - traue nur dem Herrn, Wort oder Logos. In Gestalt Christi sühnt Adam nur das, was er (einst) selbst verbockt hat, und genau nur das ist eine Freude im Auge des Herrn. Der Herr schuf nur einen einzigen Menschen (als Mann und Weib = Mahne und Gewebe), also ist Christus nur ein Wiedergänger Adams - nur ebenfalls ein Ebenbild Gottes, denn sonst wärens ja schon mehr als nur ein Mensch. Wenn du wissen willst, was Mensch, Mann oder Weib bedeutet, dann schlag nicht im Duden nach!!! Der Duden deutet nicht logisch, sondern idiomatisch. Im Duden findest du nur Idiome, also nicht auch nur irgendein "Wort"! Selbst in der Bibel verlierst du dich, wenn du schon gleich das allererste Gebot ignorierst, nicht wörtlich oder nicht logisch nimmst. (Logos = Wort; logisch = wörtlich). Der Duden lehrt, dass sich die Bedeutung der Worte im Laufe der Zeit verändert. Begreife aber, dass genau das die allergrößte Lüge ist: Nicht das Wort ändert seine Bedeutung. Der Lügner ändert sie!!! Nur wegen der Lügenmäuler ändert sich die Auslegung! Es ist der Lügner, der alleweil seine Meinungen, Definitionen, Versprechen und Ansichten ändert. Auch Adam hat das getan, und nur deswegen flog er aus dem Paradies, und nichts anderes als nur das, hatte er wieder gut zu machen um wieder heimkehren zu können. Mit der Kreuzigung ist das geschehen - du mußt das nur kapieren, bzw, geloben (= glauben).

Nichts ist dir oder sich selbst so treu wie das Wort oder der Logos. Inhalte des Gehörsinnes stehen niemals für Inhalte des Gesichtsinnes. Nomen kommt von Noumen - das heißt "Gedanke/Idee", also ist das Wort immer und ganz grundsätzlich ein Abstraktum - nie eine Konkretum. Wasser bedeutet also nicht das, was dir der Chemiker weiszumachen versucht. Wasser (Water) steht für Vater, und dieser widerum ist nicht dein "leiblicher Vater", usw., usw. - was das alles heißt, mußt du selbst herausfinden. Du mußt darauf vertrauen, dass du das kannst - das Talent dazu ist dir angeboren. Du mußt nur darauf vertrauen, dass der (dein) Logos allmächtig ist.

Liebe Grüße!
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon Elrik » Sonntag 14. Oktober 2012, 15:12

Das halten Sie bestimmt für interessant, aber ein Wort ist kein Wort. Also behalten sie es für sich, denn Sie lügen auch bloß. Brüder in Gott sind weder Geschichtsforscher noch Archäologen, noch Könige, noch Kaiser, noch Papst. Gott ist der HERR der Lebenden, nicht der Toten, nicht der Traditionen. Damit können Sie sich in ihrer Freizeit beschöftigen, hat nicht mehr aber auch nicht weniger als Unterhaltungswert. Die Wahrheit ist eine andere: wir sind alle Kriminelle und haben nichts zu sagen, weil keinen WIllen und kein Leben. Das beste Beispiel sind ihre Worte, die von einem Totengräber stammen, der seine Existenz zu rechtfertigen ersucht, nämlich Gott leugnet.
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon ethymologos » Montag 12. November 2012, 19:56

Wenn das tatsächlich nur mich interessieren würde, bzw. nicht interessant wäre, dann wäre eine Reaktion oder Antwort darauf nur noch weniger interessant, und überflüssiger obendrein, denn bloß noch ein Abklatsch desselben. Es hätte Sie also schon gar nicht zu einer Antwort reizen dürfen, aber dass Sie den Widerspruch schon an sich nicht verstehen, geht aus der Formel "Wort ist nicht Wort" hervor. Fünf ist nicht Fünf, sondern Drei, oder was? Was für eine Art komischen Reim bilden Sie sich auf die offensichtlichen Ähnlichkeiten zwischen Logik, Leugnung, Legende und Lüge? Ich würde mal sagen, entweder gar keinen, den falschen, den unlogischen oder einen dementsprechend widersprüchlichen.

Wenn hier überhaupt jemand Gott ignoriert, dann der, welcher den Prolog des Johannes ignoriert. Im übrigen wähnt mich allmählich der Verdacht, dass sie nicht mehr ganz sauber ticken, und drum wird dies auch meine letzte Antwort auf ihre Kommentare zu den meinigen sein. Such dir einen anderen Deppen!

Nur noch soviel: Falls Sie nun noch vorhaben, den Prolog des Jonnasevangeliums als umstrittensten Part des Kanons zu denunzieren, beziehungsweise, hervorzuheben, dass dieser eben nicht (kanonisch) mit allen anderen Evangelien übereinkommt, dann betonten Sie lediglich die Beliebigkeit solcher Sammlung (Kanon) überhaupt und denunzierten bloß die gesamte Grundlage, und zwar gerade dann, da Sie dieselbe nicht mit dem Logos identifiziert haben wollten. Möchten Sie uns denn lieber mit ihrer eigene Zusammenstellung vertraut machen? Ist eine zensierte Zensur irgendwie besser als die bloß zensierte Botschaft?

Servus
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Re: Selbsterlösung

Beitragvon Elrik » Dienstag 13. November 2012, 19:02

ethymologos hat geschrieben:Wenn das tatsächlich nur mich interessieren würde, bzw. nicht interessant wäre, dann wäre eine Reaktion oder Antwort darauf nur noch weniger interessant, und überflüssiger obendrein, denn bloß noch ein Abklatsch desselben.


Ich weiß, wir sind eben total übergeschnappt, versuchen uns selbst zu erklären. Sie brauchen sich nicht zu erklären, das wäre zwar nicht unwichtig und nicht nutzlos, weil philosophisch wertvoll, aber die Zeit, in der wir leben, ist dafür nicht gemacht, denn Viele, zu Viele, wissen nicht einmal eine Person zu achten, geschweige denn zu lieben, wie dann Gott, was die Voraussetzung dafür, nämlich oberstes Gebot ist?! Und als solches ist eine erklärung im Detail unnütz. Ihnen würden nur Beine gestellt, die Sie gar nicht haben, weil Sie kein Käfer und kein Tausendfüßler sind. Keinem Menschen ist jemals gelungen, zu vergessen wer er ist, auf dem WEg jemand zu werden der er niemals sein kann, nie sein wird, nie sein konnte und nie sein sollte. Einbildung ist aber eben auch eine Bildung oder anders gesagt: Ausnahmen bestätigen die Regel, leider.
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