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Gott neu entdecken ?

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Gott neu entdecken ?

Beitragvon Tilman21 » Montag 16. Oktober 2017, 14:05

Die Evangelische Kirche von Hesssen und Nassau (EKHN) hat als Slogan für das 500 Reformationsjubiläum verkündet "Gott neu entdecken".

Aus meiner Sicht in menschlicher Unvollkommenheit kann man Gott auf den verschiedensen Wegen erfahren und ihm nahekommen.

Einen Grund, ohn zum zu entdeckenden Objekt degradieren zu sollen, sehe ich hingegen nicht.

Ich habe mir drei Tage Zeit genommen und meine Sicht des Themas unter GOTT WISSEN subsumiert.
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Re: Gott neu entdecken ?

Beitragvon Eser » Montag 16. Oktober 2017, 21:56

Ziemlich viel Text für so ein einfaches (aber doch schweres) Thema. Und dann noch eine URL? Interessant.

Mit der Kirche hatten wir nie viel zu tun weil die Kirche selten wirklich viel mit Gott zu tun hat und meistens wohl eher mit sich selbst beschäftigt ist.
Ich bin selbst schon in einigen Kirchen gewesen und es hat mich immer raus gejagt.

Martin Luther hin oder her, dieser Mann war ein abgrundtiefer Judenhasser (Juden hassen und Christus, einen Juden, lieben ist der größte Witz) und hat letzten Endes die Kirche gespalten. Wir wissen wie toll Spaltung ist, ist immer hin das Gegenteil von dem was uns Gott lehrt.

Neu entdecken müssen wir hier nichts, Gott ist da, war schon immer und wird immer da sein. Und er war zu Abrahams Zeiten der gleiche, zu Moses Zeiten ebenso und auch nach Jesu Auferstehung war er der gleiche.

Das was die Kirche nie lehrt ist das was die Kirche braucht.

Ich brauche keine Dreieinigkeit, weil sie satanischer Natur ist, sie ist eine Lüge.

Ich brauche keine 23.000 christlichen Konfessionen, weil Spaltung nur zerstört statt zu binden.

Ich brauche keine Religion, weil Gott Allmacht und Geist ist, während Religionen philosophische Gedankenkonstrukte sind die nur dem Menschen dienlich sind.

Ich muss Gott als existent ERFASSEN und nicht interpretieren (schon hier neigen die Vorstellungen in eigenartige Abarten was ebenfalls die vielen Religionen erklärt)

Ich muss Gott als Allmächtig und damit unteilbar und damit als EINEN GOTT erfassen

Ich muss Gott als Allmächtig akzeptieren mir keinen Gott an die Wand den es nicht gibt

Ich muss erkennen das ohne Gott eine Null bin und ein Sünder durch und durch

Ich muss erkennen das ich Tod bin infolge meiner Sünden und vom Tod befangen (also daher auch in Angst lebe und dadurch in den Fängen des Todes bin)

Dann muss ich erkennen das nur Gott das Privileg hat mir meine Sünden zu vergeben und mich von diesen Fängen zu befreien und das nur durch Jesus, einen Sohn Gottes, der einzigartig ist und in der Position mit seinem Tod (von vor knapp 2000 Jahren) RECHTMÄßIG meine Sünde und den Tod von mir zu nehmen und mir ein neues (geistiges) Leben zu schenken (Wiedergeburt; im selbigen Leib) und mir - auf Bitten (!) - den Heiligen Geist zu schenken, die einzige Bindung zu Jesus und damit zu Gott (über Jesus in dessen Namen ich deswegen bitten soll) wodurch ich endgültig und sicher errettet bin (vom Gesetz das mich aufgrund meiner Sünden zum Tode verurteilt).
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Re: Gott neu entdecken ?

Beitragvon Tilman21 » Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:02

Eser hat geschrieben:Ziemlich viel Text für so ein einfaches (aber doch schweres) Thema. Und dann noch eine URL? Interessant.

Mit der Kirche hatten wir nie viel zu tun weil die Kirche selten wirklich viel mit Gott zu tun hat und meistens wohl eher mit sich selbst beschäftigt ist.
Ich bin selbst schon in einigen Kirchen gewesen und es hat mich immer raus gejagt. (.....)


Bei alledem können wir uns unter vielen Aspekten treffen.

Das Problem von klerikalen Abgehobenheiten (zumal von der Gemeinsame-Bewegtheit-Sorte) ist, daß oft wenige Worte lange Klarstellungen benötigen.

Meine Mitgliedschaft in der EKHN mag auch ein Grund für lange Texte zu schweren Themen sein. Dran hatte ich schon in der Schule (Abi 1972) im Leistungskurs Religion/Philosophie meinen Spaß.
Ich halte diese Kirche für eine zuvorderst politische Institution, hinisichtlich derer ich mich fragen muß "machen lassen" oder "als Mitglied Ungemach bremsen". Leider habe ich für's zweite wenig Zeit (das Essay brauchte 3 Tage), aber ziehe es dem "machen lassen" dennoch vor, auch, wenn ich mich so manchmal frage oder fragen sollte, warum ich dadurch im Grunde Mitglied in zwei politischen Parteien bin, die sich an pharisäerhaften Überheblichkeiten gegenseitig oft nicht viel wegnehmen.

Siehe im übrigen auch im Facebook "Ich weiß, daß es GOtt gibt"
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