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Rettet mich!

Allgemeines über Gott

Moderatoren: Todoroff, Eser

Rettet mich!

Beitragvon W.Brandenburg » Donnerstag 13. März 2008, 00:39

Hallo Gott-Wissen-Forum,

damals als ich noch jung war, glaubte ich einst an einen Schöpfer zu dem ich jeden Abend gebetet habe. Immer wenn ich eine Zeit lang das Beten vernachlässigte, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Ich hatte weder mit der Kirche was am Hut, noch verstand ich was von Dreieinigkeit. Das spielte für mich auch keine große Rolle. Ich hatte durch die Bibel meinen Weg gefunden.

Je reifer ich wurde, um so mehr beschäftigte mich der Gedanke, ob es überhaupt einen Gott gibt, bis ich letztendlich meinen Glauben komplett verloren hatte.

Die Evolutionstheorie, Einsteins Lügen oder andere "satanischen" Werke waren mir zu dem Zeitpunkt fremd (bzw. interessierten mich nicht) und hatten keinen Einfluss auf meine Entscheidung.

Es waren meine eigenen Überlegungen, weshalb ich Atheist wurde.

Jetzt hab ich mich hier im Forum angemeldet, um eventuell eine neue Erkenntnis zu machen. Der Schuss ging leider nach hinten los.

Ich kann nicht an einen Gott glauben. Es geht nicht. Wenn ich die Bibel lese, kommt mir alles so lächerlich vor. Auch Herr Todoroff erscheint mir eher als Kabarettist, als ein ernstzunehmender Mensch.

Wie kann man mich wieder zum Glauben bringen? Ist das überhaupt möglich? Bin ich es selber schuld? Oder darf ich nicht ICH selbst sein, um an Gott zu glauben?

Die Experten sind gefragt...
Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben. Albert Einstein
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Beitragvon Eser » Donnerstag 13. März 2008, 01:23

1. Warum klingt der Inhalt der Bibel lächerlich?

2. Was konkret hat sie vom Glauben abgebracht? Sie beschreiben hier nur ihren Zustand A und danach ihren Zustand B. Was hat sie aber dazu veranlasst?

3. Wie sehen ihre eigenen Überlegungen aus das sie dadurch Atheist wurden?

4. Ihr Schuss geht selbstverständlich nach hinten los wenn sie mit eigenen Überlegungen ankommen und sowieso schon Atheist sind. Hinzu kommt noch das sie ja vom Glauben abgefallen sind. Waren also schon in "dem Genuss".

5. Sie sind Atheist aus eigenen Überlegungen und fragen uns nun wie man sie zum Glauben bringen kann? Ist das nicht ein Widerspruch? Wollen sie denn überhaupt wieder "zurück"?

6. Was ist Glaube?

7. Warum hatten sie damals Gott angebetet? Wozu?

8. Was heisst für sie reif? Ich entnehme aus ihren Aussagen das Reifheit was mit Atheismus zu tun hat. Liege ich da richtig?
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Beitragvon W.Brandenburg » Donnerstag 13. März 2008, 03:04

1. Warum klingt der Inhalt der Bibel lächerlich?


Erstmal sehe ich die größte Lächerlichkeit darin, dass es ein aussermaterielles /unsichtbares/übernatürliches Wesen geschrieben haben soll. Dann trägt noch die beinhaltete Zauberei zu der Lächerlichkeit bei; vor allen Dingen, weil es als unerfahrene Wahrheit verkauft wird.

2. Was konkret hat sie vom Glauben abgebracht? Sie beschreiben hier nur ihren Zustand A und danach ihren Zustand B. Was hat sie aber dazu veranlasst?


Die Überlegungen haben mich dazu gebracht, dass ich ohne Anhaltspunkte an einen Gott nicht glauben kann.

3. Wie sehen ihre eigenen Überlegungen aus das sie dadurch Atheist wurden?


Meine Überlegungen waren, dass sich meine Handlungen (ausser dem Beten und an Gott glauben) nicht dadurch verändert werden, wenn ich den Glauben und somit meine Gebete ablege. Ich könnte nur meine Handlungen verändern, wenn ich durch Einsicht, die Falschheit dieser Handlungen erkenne, ohne sie künstlich durch die Bibel zu erzeugen.


4. Ihr Schuss geht selbstverständlich nach hinten los wenn sie mit eigenen Überlegungen ankommen und sowieso schon Atheist sind. Hinzu kommt noch das sie ja vom Glauben abgefallen sind. Waren also schon in "dem Genuss".


Ich bin zum Glauben durch meine Eltern gekommen. Zum Atheismus hat mich allerdings keiner gebracht. Deshalb denke ich, dass man zum Glauben nur durch einen Menschen kommen kann, der die Begabung hat einen davon zu überzeugen und es einem förmlich einzutrichtern; besonders in der Kindheit.


5. Sie sind Atheist aus eigenen Überlegungen und fragen uns nun wie man sie zum Glauben bringen kann? Ist das nicht ein Widerspruch? Wollen sie denn überhaupt wieder "zurück"?


Wenn ich es könnte, warum nicht? Ich würde es mir selber nicht verbieten. Nur werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass es nicht funktionieren wird. Wie sieht es mit Ihnen aus? Würden Sie denn wieder "zurück"?

6. Was ist Glaube?


Glaube ist eine künstlich erzeugte und über Generationen weitergegebene "Intelligenz", die das Unbekannte durch verzwickte Wunschvorstellungen umschreibt.

7. Warum hatten sie damals Gott angebetet? Wozu?


Gebetet habe ich für das Wohlergehen meiner Familie, dass zur Zeit in Hoffnung übergangen ist.

8. Was heisst für sie reif? Ich entnehme aus ihren Aussagen das Reifheit was mit Atheismus zu tun hat. Liege ich da richtig?


Reifheit hat in der Tat was mit Atheismus zu tun. Man ist reif, wenn man Entscheidungen für sich selber treffen kann und kein Rudeltier mehr ist.
Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben. Albert Einstein
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Beitragvon Eser » Freitag 14. März 2008, 05:26

W.Brandenburg hat geschrieben:Erstmal sehe ich die größte Lächerlichkeit darin, dass es ein aussermaterielles /unsichtbares/übernatürliches Wesen geschrieben haben soll. Dann trägt noch die beinhaltete Zauberei zu der Lächerlichkeit bei; vor allen Dingen, weil es als unerfahrene Wahrheit verkauft wird.

Wie meinen Sie das? Das Gott mit seiner unsichtbaren Hand vom Himmel herab kam und ein Stift nahm und das schön niederschrieb? Dann haben Sie was falsch verstanden. Geschrieben wurden die Bücher, Manuskripte und Briefe von verschiedenen Personen. Die bekanntesten hierbei sind die aus dem neuen Testament, z.B. die Briefe von Paulus oder die Geschichten über die Apostel. Es gibt auch Bücher deren Schreiber unbekannt ist. Die Bibel heisst übersetzt nichts anderes als eine Art Sammlung von Büchern. Schon allein das alle "vom gleichen" erzählen obwohl diese Menschen einander nicht kannten, muss ja schon stutzig machen.

Ich denke mal ihre Zauberei meint die Wunder und die Taten durch Gott in der damaligen Zeit. Klar das dieses von vielen als Zauberei durchkam, weil die Menschen es nun mal nicht verstehen. Heute haben wir die Wissenschaft und glauben hinter allem die Gründe zu finden. Gemäß dem Prinzip "Ursache->Wirkung", welches auch noch ein materielles Fundament inne hat und somit Gott von vorne herein ausschliesst, sorgt erst Recht für ein ordentlichen Atheismus der sich nicht mehr antasten lässt.

"...unerfahrene Wahrheit..." ist schon eine ziemlich gewagte Aussage. Diese Aussage kann ich nun auf ALLES anwenden. Vergessen Sie nicht das so gut wie ALLES von uns Menschen geglaubt werden muss. Woher wissen Sie das Jesus damals wirklich gewirkt hat? Woher wissen Sie das Adolf Hitler wirklich Selbstmord begangen hatte? Woher wissen Sie das wirklich Terroristen hinter irgendeinem Anschlag stecken? Woher wissen Sie dass das Wasserstoff Atom wirklich nur aus einem Elementarteilchen besteht? Nichts von all dem haben Sie live erlebt? Dennoch glauben Sie es. Weil sie denen vertrauen die es Ihnen erzählen? Oder ist das auch nicht alles UNERFAHRENE WAHRHEIT? Sie stufen es als wahr ein, haben es aber nie persönlich erfahren. Was nun?

W.Brandenburg hat geschrieben:Die Überlegungen haben mich dazu gebracht, dass ich ohne Anhaltspunkte an einen Gott nicht glauben kann.

Entweder verweigern sie alle Anhaltspunkte oder diese Aussage ist nur eine Masche um jede Art von "Gotteshinweis" dem Erdboden gleich zu machen.
Gott sagt, dass wir seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung wahrnehmen werden und das NUR mit unserer Vernunft. Also auf gut deutsch: Augen auf und AHA!

Diese Werke wären - um die allgemeinen Begriffe hierfür zu verwenden - die Natur (Meere, Wälder, Pflanzen, Landschaften, ...), die Tierwelt, wir Menschen, das Weltall (Astronomie, Planetensysteme). Das heisst also, das wir gerade an diesen Dingen erkennen sollten das da mehr dahintersteckt. Und das liegt nicht daran das wir es nicht erklären können. Naturwissenschaftler bringen seit Jahrhunderten die Ausrede das wir nur an der Oberfläche der Wahrheit kratzen. Diese Aussage ist wahr und falsch. Wahr, weil es wirklich mehr gibt, endlos mehr. Und falsch, weil wir NIE das gesamte erfassen werden. Gott hat schon klar gemacht das Materielle und sein Geschehen nie verstehen werden. Der technische Fortschritt lässt aber die Menschen immer mehr glauben das Sie dem "Geheimnis des Universums" immer näher kommen. Das ist völliger Unfug. Sich etwas durch Technik zu nutze zu machen hat nichts damit zu tun das wir dem "Geheimnis des Universums" näher kommen.

Bedenken Sie dass das so genannte Weltbild sich im allgemeinen mit diesen "Geheimnissen" beschäftigt. Aber das heutige Weltbild besteht NUR aus Theorien. Nichts von all dem - hauptsächlich Urknalltheorie und Relativitätstheorie - wurde nachgewiesen. Die Urknalltheorie kann somit auch als unerfahrene Wahrheit abgestempelt werden. Wir Menschen können einfach nicht in die Vergangenheit sehen und wenn wir die Fähigkeit haben aus einem permanent Ablauf (wie dem Bewegen der Planetensysteme) einen Anfang ermitteln zu können (kurz vor dem Urknall).

In meinen Augen wäre ich ohne Gott völlig hilflos auf diesem Planeten. Warum ich das so sehe will ich am Ende erklären.

W.Brandenburg hat geschrieben:Meine Überlegungen waren, dass sich meine Handlungen (ausser dem Beten und an Gott glauben) nicht dadurch verändert werden, wenn ich den Glauben und somit meine Gebete ablege. Ich könnte nur meine Handlungen verändern, wenn ich durch Einsicht, die Falschheit dieser Handlungen erkenne, ohne sie künstlich durch die Bibel zu erzeugen.

Jemand der Einsicht zeigt und von seinen Fehler lernt ist weiter voraus als viele andere. Ich glaube wir brauchen noch nicht einmal die Bibel dafür um zu wissen das es besser wäre aus seinen Handlungen und deren Konsequenzen zu lernen. Sonst würde man nie (geistig) heranreifen. Ich bin in dieser Hinsicht ziemlich arrogant. Ich versuche in jeder Situation neutral da zu stehen ohne dabei meine Position (und meine Überzeugung) zu verlieren. Dadurch stehe ich - um es mal locker zu beschreiben - immer unschuldig da. Denn die Vorstellung durch den Mist den ich rede oder tue am Ende als Schuldiger da zu stehen ist schlimmer als alles andere. Jedenfalls für mich.

W.Brandenburg hat geschrieben:Ich bin zum Glauben durch meine Eltern gekommen. Zum Atheismus hat mich allerdings keiner gebracht. Deshalb denke ich, dass man zum Glauben nur durch einen Menschen kommen kann, der die Begabung hat einen davon zu überzeugen und es einem förmlich einzutrichtern; besonders in der Kindheit.

Ich weiss jetzt nicht wie genau Sie durch ihre Eltern zum Glauben gekommen sind. Aber wenn es ein einfaches Akzeptieren war weil es ihre Eltern so wollten, dann waren sie vielleicht doch nicht in dem "Genuss". Dann war es wohl der typische (tote) Glaube. Ich meine, sowas muss man leben. Glaube ist nicht nur eine Funktion die man ausführen soll. Der Glaube muss ja was bringen. Wenn ich etwas tue und sehe das sich irgendwie NICHTS ändert, dann ist mit Sicherheit etwas faul. Sonst wäre ich ja auch vom Glauben abgefallen.

W.Brandenburg hat geschrieben:Wenn ich es könnte, warum nicht? Ich würde es mir selber nicht verbieten. Nur werde ich das dumpfe Gefühl nicht los, dass es nicht funktionieren wird. Wie sieht es mit Ihnen aus? Würden Sie denn wieder "zurück"?

Ich spreche von Ihnen. Ich haben nicht das Problem irgendwohin zurückkehren zu müssen. Ich bin auf dem richtigen Weg, kann sein das ich manchmal vielleicht auf diesem Weg stehen bleibe und in "Versuchungen" gerate, kann sein. Doch ich bin davon überzeugt noch den richtigen Weg zu gehen. Ein "warum nicht?" ist schon eigenartig. Das zeugt von Ungewissheit. Ein Ja ist ein Ja und ein Nein ist ein Nein. Sie müssen doch wissen was sie wirklich wollen. Dann fangen Sie zumindest schon mal sich zu überlegen wo Sie sich gerade befinden und wohin Sie wollen. Irgendeinen Wert müssen Sie ihrem Leben schon geben können.

W.Brandenburg hat geschrieben:Glaube ist eine künstlich erzeugte und über Generationen weitergegebene "Intelligenz", die das Unbekannte durch verzwickte Wunschvorstellungen umschreibt.

Falsch. Das ist die Definition die wir aus dem Materialismus bzw. der Naturwissenschaft kennen. Hier wird der Glaube wieder nur zu einer Funktion degradiert. Glaube ist dennoch allgemein zu betrachten. Glaube muss also nicht immer mit Gott zu tun haben. Es ist ja auch Glaube wenn ich mir sage das es morgen regnen wird. Doch der Glaube den man Gott gegenüber lernt ist der, der stark mit Hoffnung, Ziel und dem Weg verbunden ist.

Hat ein Mensch ein Ziel, dann hat er ein Weg den er nur noch zu gehen hat. Aber was veranlasst ihn diesen Weg zu gehen? Hoffnung! Ein Beispiel: Ich will studieren und mein Ziel ist der Abschluss an einer Universität zum Informatiker. Mein Nutzen wäre eine Anerkennung durch eine anerkannte Universität durch anerkannte Professoren. Dadurch habe ich die Chance schneller und leichter an gute Jobs zu kommen. Nun habe ich ein Weg vor mir den ich zu gehen habe. Ohne die Hoffnung den Abschluss zu bekommen wäre mein gehen sinnlos. Diese Hoffnung entsteht durch die Möglichkeit das ich studieren kann und das auch möchte und mir dabei vorstellen kann den Abschluss in der Hand zu haben. Am Ende bin ich am Ziel und bin glücklich. Wenn also Glaube nur so da ist ohne Hoffnung, ohne Ziel, ohne Weg, welchen Wert hat es dann noch? Warum soll ich glaube wenn ich noch nicht mal weiss was es mir bringt?

W.Brandenburg hat geschrieben:Gebetet habe ich für das Wohlergehen meiner Familie, dass zur Zeit in Hoffnung übergangen ist.

Das ist doch gut. Aber da sie das wohl nicht mehr wollten muss es einen Grund geben nicht mehr für das Wohlergehen ihrer Familie zu beten. Oder geht es ihrer Familie zu gut?

W.Brandenburg hat geschrieben:Reifheit hat in der Tat was mit Atheismus zu tun. Man ist reif, wenn man Entscheidungen für sich selber treffen kann und kein Rudeltier mehr ist.

Ich kann Entscheidungen für mich treffen und bin auch kein Rudeltier. Bin aber Christ und glaube Gott. Somit habe ich den Gegenbeweis für ihre Aussage.
Ich reife immer weiter heran und sehe was für ein Chaos der Atheismus bringt. Der Ahteismus ist doch in diesem Fall eine Art Anarchie im geistigen Sinne oder nicht?

Ich frage Sie nun, wozu leben Sie eigentlich? Sie wurden vor einiger Zeit geboren, kamen irgendwann in die Kindergrippe, den Kindergarten, Grundschule, Realschule/Gymnasium und evlt. in noch mehr Bildungseinrichtungen und haben erstmal das halbe Leben mit Bildung verbracht. Danach gehts nur noch ans Arbeiten und Geld verdienen. Seit einigen Jahrzehnte geht es mehr oder weniger nur noch ums Überleben. In den Nachrichten hören wir immer mehr Chaos. Mehr Kriege. Mehr Wirtschaftsprobleme. Mehr Arbeitslose. Zwischendurch mal blütige Zeiten, dann wieder das Krachen. Irgendwann sind Sie alt und verbringen ihre Zeit nur noch mit Gesund bleiben und lang genug leben. Dann liegen Sie in ihrem Sterbebett und schauen auf ihr Leben zurück.

Haben Sie das Leben genossen? Viel Spass gehabt? Viele Abenteuer? Viel Geld. Viele Frauen? Viel Anerkennung? Und viel Reichtum. Bei einigen Dingen werden sie Ja sagen bei anderen Nein. Wie auch immer. Nun sterben Sie und schliessen ab.

Genau an diesem Punkt frage ich mich dann: Wozu das ganze? Diese Frage ist berechtigt. Denn mit unseren 70, 80 oder 90 Jahren endet unser Leben. Das heisst, der Weg hört wohl auf. Dagegen können wir nichts tun. Wir hatten in unserem Leben immer Ziele gehabt, Schule, Diplom, Geld, Familie, Freunde und viele andere Dinge. Viel waren wir mit diesen Zielen beschäftigt und merken doch wie kurz das Leben ist. Nun hört es aber auf. Wir fangen an zu jammern, haben vielleicht sogar Angst vor dem Ende (dem Tod). Tun alles um ihm auszuweichen. Fehlt da nicht irgendwas?
Der Weg endet. Keine Hoffnung. Kein Ziel. Und uns gefällt das nicht.
Doch seit Jahrhunderten gibt uns Gott ein Ziel, ein Ziel mit einem Weg den wir Ewigkeiten beschreiten sollen. Gerade darum geht es um die so genannte frohe Botschaft. Das ewige Leben. Fragt sich nur ob wir Gott das abkaufen. Also Glauben.

Aber wir verweigern dieses Angebot und jammern dennoch über das Ende des Lebens.

Besteht der Sinn des Lebens nicht darin IMMER einen Weg zu gehen. Ein Ziel vor Augen zu haben dem wir immer näher kommen können?
Gott hat das perfekte Ziel mit "unendlich" viel Arbeit geschaffen. Da Gott von uns nicht erfassbar und unendlich ist. Ist Gott unser Ziel, die Vollkommenheit. Daher haben wir ein Weg vor uns den wir lange zu beschreiten haben. Aber den müssen wir erstmal gehen. Wir haben auch die Möglichkeit den anderen Weg zu gehen. Dazu hat Gott uns die volle Macht der freien Entscheidung gegeben. Also ich find das schon heftig das Gott uns diese Freiheit der Entscheidung gibt, wir haben die freie Wahl. Aber genauso furchtbar ist das. Denn egal was wir tun, es gibt nur zwei Wege die wir gehen können. Der Weg ins ewige Leben und der Weg ins ewige Nichts. Genau dieses Nichts das schon jetzt das Dasein vieler Menschen beherrscht.

Der Grund warum ich "zum Glauben" kam, war einfach meine Art alles zu hinterfragen. Ich habe zu allem mein "Warum?", mein "Wie?" und "Wozu?" angehängt? Ist ja schön das wir so viele tolle Dinge im Leben tun und lassen können aber mich interessiert es viel mehr was uns das ganze eigentlich bringt. Komischerweise verstehen mich die Leute nicht. Jeder geht seinen Weg und will seine Ziele erreichen, aber bei der Frage wozu das ganze gut sein soll, gibt es kaum Antworten. Die am meisten gegebene Antwort war bisher "Das Leben zu genießen", oder "Für meine Familie da sein und das beste für sie wollen".

Im Grunde seit ihr alle also nur Ameisen die ziellos umherirren und keinen stört es.
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Re:

Beitragvon Todoroff » Dienstag 30. September 2008, 21:30

W.Brandenburg
Erstmal sehe ich die größte Lächerlichkeit darin, dass es ein aussermaterielles /unsichtbares/übernatürliches Wesen geschrieben haben soll. Dann trägt noch die beinhaltete Zauberei zu der Lächerlichkeit bei; vor allen Dingen, weil es als unerfahrene Wahrheit verkauft wird.
Nun, das entspricht alles nicht der Wahrheit. Gott ist der Verfasser der Bibel, nicht der Schreiber. Vermögen Sie das zu unterscheiden?
Die Wahrheit, Jesus Christus, wird von allen Gemeindemitgliedern hier erfahren. Jeder kann Ihnen das bezeugen. Millionen von Menschen erfahren sie.
Johannes, der Lieblingsjünger Jesu schreibt von seine Erfahrungen und Erlebnissen mit Jesus.

1 Joh 1-3
Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir geschaut und was unsere Hände angefaßt haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde. Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit Seinem Sohn Jesus Christus.

Glauben Sie denn, diese Menschen lügen?


Die Überlegungen haben mich dazu gebracht, dass ich ohne Anhaltspunkte an einen Gott nicht glauben kann.
Nun, Gott offenbart sich in allen Seinen Werken. Folglich haben Sie eine endlose Zahl von Anhaltspunkten, die reale Existenz Gottes zu glauben, denn ohne Gott ist gar nichts zu erklären; Z:B. die existente Dreiteilung der Welt
http://www.gtodoroff.de/dreiteil.htm

Meine Überlegungen waren, dass sich meine Handlungen (ausser dem Beten und an Gott glauben) nicht dadurch verändert werden, wenn ich den Glauben und somit meine Gebete ablege.
Kein Mensch vermag sich selbst zu ändern. Das ist ein Irrglaube. Nur Gott verändert uns, unsere Herzen und damit unser Handeln. Er schenkt Einsicht und Wissen.
Ich könnte nur meine Handlungen verändern, wenn ich durch Einsicht, die Falschheit dieser Handlungen erkenne,
Das können Sie eben nicht. Vielleicht rauchen Sie ja und wissen deshalb, wie schwer es ist, dies zu unterlassen. Mit Gott konnte ich es mir sehr leicht abgewöhnen.
Keiner vermag die 10 Gebote zu halten, z.B. niemals zu lügen.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Re:

Beitragvon Elrik » Samstag 4. Oktober 2008, 10:47

Todoroff hat geschrieben:
W.Brandenburg hat geschrieben:Erstmal sehe ich die größte Lächerlichkeit darin, dass es ein aussermaterielles /unsichtbares/übernatürliches Wesen geschrieben haben soll. Dann trägt noch die beinhaltete Zauberei zu der Lächerlichkeit bei; vor allen Dingen, weil es als unerfahrene Wahrheit verkauft wird.

Nun, das entspricht alles nicht der Wahrheit. Gott ist der Verfasser der Bibel, nicht der Schreiber. Vermögen Sie das zu unterscheiden?


"Lächerlichkeit", meinen Sie lachhaft, komisch, lustig? Oder meinen Sie dass es Unfug, dass es Unsinn ist? Ich kann sie nicht lachen und nicht hampeln sehen, denn ich habe nur ihre Worte vor Augen. Das ist mit der Bibel und den Bibelautoren genauso. In der Bibel werden Sie solche Aussdrücke nicht finden, wie: "Er lachte herzhaft!", weil das Unsinn ist, denn wenn das Herz lacht gibts ein Herzinfakt, manche sagen auch "Herzkasper". Einen Unterschied zwischen "greifen" und "fassen" gibt es nicht, beides tut man um etwas zu halten, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Wenn aber Gott sich an der Bibel verfasste, oder vergriff, dann würde er sein Wort ändern, meinen manche und wiederholen selbst auch, was sie schon tausend Male sagten und zwar silbengetreu.

Die Überlegungen haben mich dazu gebracht, dass ich ohne Anhaltspunkte an einen Gott nicht glauben kann.


Denn ohne Gott gäbe es keine Anhaltspunkte, also weder für noch gegen ihn. Sie sind im falschen Forum, denn hier wird nur über Gott geredet und das hält in wahrheit kein Mensch aus, er kann es ja nichteinmal. Wie könnte er über Gott reden wenn er ihn nie gesehen hat, wenn er ihn sich nicht erklären kann? Er ist der Einsamste von den Einsamen Menschen, niemand hat ihm je gesagt, Gott ist alles: Gott ist das Universum: Gott ist Geist.
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Re: Rettet mich!

Beitragvon schelem alach » Donnerstag 23. Dezember 2010, 21:34

Hallo W. Brandenburg

Also ich denke das probem war der start mit Gott, er kam nicht von Herzen.
Wie Du selbst gesagt hast deine Eltern haben dich dahin gedrängt oder Du hast deinen Eltern zu liebe mit gemacht.
Der Sinn ist es Gottes Ruf zuhören dann Gott zusuchen dann Gott zufinden dann Gott zugefallen und das alles
durch unseren Herrn Jesus Christus und dann wird man dabei bleiben wenn man diese Liebe spürt die durch
den Heiligen Geist in dich eindringt !!!!!!!!!!!!!!



Lieben Gruss

schelem alach möge der Herr mit dir sein
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
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Re: Rettet mich!

Beitragvon Todoroff » Samstag 25. Dezember 2010, 00:34

schelem alach

schelem alach möge der Herr mit dir sein
Das setzt voraus, daß Jesus den Betreffenden kennt. Jesus aber kennt keine Gottesleugner.
Was verbinden Sie mit diesem eigenartigen, unbiblischen Wunsch?

Mt 6,5-6
Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet in die Kirchen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage Ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
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Re: Rettet mich!

Beitragvon schelem alach » Samstag 25. Dezember 2010, 13:51

Hallo Todoroff

Wollte Sie nicht erzürnen!
Bitte um Verständnis für meine geistliche Unterlegenheit!!!!
Unfug! Sie haben die Frage nicht beantwortet.
LG
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Re: Rettet mich!

Beitragvon Elrik » Samstag 25. Dezember 2010, 14:15

schelem alach hat geschrieben:Hallo Todoroff

Wollte Sie nicht erzürnen!


Warum haben sie es dann gemacht? Dieser Lord Brandenburg hier, der hat nur gelacht, fand alles nur Lächerlich und betonte es immer wieder. Wahrscheinlich ist die Burg endgültig abgebrannt, muss wohl seine Bestimmung gewesen sein, Brandenburg halt, da kann man nichts machen.

Bitte um Verständnis für meine geistliche Unterlegenheit!!!!



Sie sagen doch nur dass sie gar nichts wollen. Das ist doch gut! Hat doch jeder verstanden! Was wollen Sie hier noch?
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Re: Rettet mich!

Beitragvon schelem alach » Samstag 25. Dezember 2010, 16:45

Ich möchte hier nur lernen, wenn ich darf?
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Rettet mich!

Beitragvon Todoroff » Sonntag 26. Dezember 2010, 00:19

schelem alach

Ich möchte hier nur lernen, wenn ich darf?
Wer wollte es Ihnen wie verbieten? Was aber wollen Sie lernen? Wenn Sie den Heiligen Geist erhalten haben, lehrt Er Sie. Jedenfalls lehrt Er mich.
Auf meiner HP
http://www.g-todoroff.de
befinden sich genügend Ausarbeitungen, die Sie mit irgendwelchen Problemen weiterbringen könnten. Lesen Sie! Fragen Sie!
Berichten Sie von Ihren Erfahrungen mit Jesus und verkündigen Sie die Wahrheit.

Jesaja 24,1
Seht her! Der Herr verheert und verwüstet die Erde, Er verändert ihr Gesicht und zerstreut ihre Bewohner.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Rettet mich!

Beitragvon schelem alach » Sonntag 26. Dezember 2010, 20:39

Elkrik fragte warum ich das bloss gemacht hätte, Sie zuerzürnen, und man hörte die Empörung raus und er fragte
was ich hier noch wolle.
Deshalb mein Komentar " ich wollte hier nur lernen , wenn ich darf?
Sollche leute wie W. Brandenburg sollt man nur Ermahnen und ihnen ein Tip geben mehr nicht, der Herr selbst wird
sie Richten!
Und wenn sie noch soviel lachen, wer zuletzt lacht , lacht am besten!
Also Elrik rege dich nicht auf , sondern bete für solche Menschen!
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Rettet mich!

Beitragvon Elrik » Montag 27. Dezember 2010, 14:56

schelem alach hat geschrieben:Elkrik fragte warum ich das bloss gemacht hätte, Sie zuerzürnen, und man hörte die Empörung raus und er fragte
was ich hier noch wolle.
Deshalb mein Komentar " ich wollte hier nur lernen , wenn ich darf?
Sollche leute wie W. Brandenburg sollt man nur Ermahnen und ihnen ein Tip geben mehr nicht, der Herr selbst wird
sie Richten!
Und wenn sie noch soviel lachen, wer zuletzt lacht , lacht am besten!
Also Elrik rege dich nicht auf , sondern bete für solche Menschen!


Ich bin unheimlich aufgeregt, platze bald vor Aufregung, mein linkes Auge zuckt nervös, seit Sie hier Ihren Unsinn verbreiten. W. Brandenburg haust vielleicht in irgendeiner Gesellschaft als einer von Vielen Rentnern, Arbeitslosen oder Politikern oder was auch immer, in der es nämlich alles, nur keine Menschen gibt. Wen kümmert das? Er hatte seine Chance und vergeigt Sie bestimmt immer noch, wenn er nicht gestorben ist. Da können Sie Ihm einen Tip hinterher werfen, weil das Leben eben ein einziges russisches Roulette ist: Entweder du kriegst die Goldene Kugel oder eben eine von vielen Nieten, sodass der einzige Tip nur der sein kann, alle Nieten durch goldene Kugeln zu ersetzen. Was wollen Sie sonst noch lernen?
Elrik
 
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Re: Rettet mich!

Beitragvon schelem alach » Montag 27. Dezember 2010, 15:55

Ok Elrik kein problem es kommt kein weiterer Unsinn mehr!

Viel Erfolg beim spielen!
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
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