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Ich verliere meinen Glauben.....

Allgemeines über Gott

Moderatoren: Todoroff, Eser

Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon Enoch » Donnerstag 19. Mai 2011, 22:52

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum, und weiche wahrscheinlich etwas von der Norm ab. Ich bin 30 Jahre alt und bin Moslem.
Wieso ich hier im Forum bin? Als erstes respektiere ich alle Menschen die an Gott glauben, denn es gibt nur einen Gott.
Um ehrlich zu sein ist mein türkisch auch nicht gut genug um mich in so einem Forum anzumelden und zu schreiben. Ich bin hier in Deutschland geboren und werde, falls ich nicht Millionär werde, mein ganzes leben hier verbringen, ausserdem sehe ich Deutschland als meine Heimat, bin Kurde und kein türke. Ausserdem habe ich auch in anderen (keine glaubensforen) mein problem geschildert, doch da kamen nur Beiträge in denen man sich lustig über mich gemacht hat und nicht ernst genommen hat. Ich suche Menschen wie euch, Gottesfürchtige Menschen. Mein Glaube und meine Erziehung, hat verhindert, das ich auf die schiefe Bahn kam, dafür danke ich Gott und meinen Eltern, dies mal nur zur info.
Ich habe zur zeit eine Lebenskrise, probleme mit meiner Familie sehr große, Ich habe die liebe meines Lebens verloren, wir wollten heiraten, ich habe meinen job verloren und muss in meinem Leben bei vielen sachen bei null anfangen, nur fehlt mir für das alles die Kraft, da ich nicht mehr meinen Partner oder meine Familie hinter mir habe, und wenn man das nicht mehr hat, woran soll man sich im leben festhalten? Jeder Mensch hat probleme, doch es ist seit ca. einem Jahr so als ob Gott mich verlassen hat, ich kann das schwer erklären, es ist nicht nur wegen meinen problemen, es ist einfach so, das ich ihn nicht mehr spüre und von Monat zu Monat immer mehr meinen glauben verliere...
Hat jemand von euch auch mal das Gefühl gehabt, das Gott euch verlassen habt? Bitte erzählt mir davon und wie ihr damit umgegangen seit...
Enoch
 
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Re: Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon Enoch » Freitag 20. Mai 2011, 15:08

danke für deine Antwort, aber nachdem du mir geschildert hast was mich hier erwarten kann, spar ich mir das lieber und meld mich hier ab bzw. werde die seite nicht mehr besuchen. Ich finde deine ansichten übrigens sehr interessant....Du bist auch ohne glauben glücklich und da stellt sich einem wieder die frage, braucht man gott um glücklich zu sein? passiert etwas gutes, heisst es, das ist gottes werk...passiert etwas schlechtes, heisst es, gottes wege sind unergründlich....soviel dazu....
Enoch
 
Beiträge: 2
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Re: Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon Todoroff » Freitag 20. Mai 2011, 22:52

1 Korinther 12,6
Gott bewirkt alles in allen!

Weil Sie an irgendeinen Gott glauben - Mohammed war ein Lügner und Mörder, historisch absolut gesichert! -, nicht an den EINEN Gott, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, den Vater von Jesus Christus, hat Gott Ihnen diese Auszeit aufgebürdet, damit Sie zur Besinnung kommen, vom Glauben zu Wissen, und Sie in dieses Forum geschickt, damit Sie Einsicht in die Wahrheit gewinnen können, was Sie, wie Sie hier schon zum Ausdruck gebracht haben, aber so wenig wollen wie dieser satanisch besetzte epi.
Ich habe Vergleichbares hinter mir und dadurch zu Jesus Christus gefunden, mein Leben Ihm geschenkt.
http://www.gtodoroff.de/wiegott.htm
viewtopic.php?f=12&t=1972
viewtopic.php?f=12&t=1979
viewtopic.php?f=12&t=1980
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon Maranatha » Montag 23. Mai 2011, 12:08

einser hat geschrieben:Anders als der Forumsinhaber kann ich dich abe rnur ermuntern, zu tun, was du in deinem Herzen für richtig hältst.

Solche Argument begründen das Leid in dieser Welt!

einser hat geschrieben:Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Stimmt, korrekt!

einser hat geschrieben:Wenn du mit deinem Glauben an Gott glücklich bist ist es gut so, wenn nicht, dann ist es ebenso gut.

Schreibt ein Atheist in einem Gott Wissen Forum.

einser hat geschrieben:Vergiss die Leute, die dir einreden wollen, nur "ihr Weg" sei der einzig wahre

Nicht "ihr" Weg, sondern Jesus Christus seinen Weg! Sie haben offensichtlich den Unterschied nicht begriffen!

einser hat geschrieben:das sind Heuchler und Manipulateure.

Schauen Sie sich mal die Nachrichten an, DAS sind Heuchler und Manipulateure! Sie reissen die ganze Menschheit ins Verderben, oder zweifeln Sie daran?

einser hat geschrieben:Man lebt nur einmal und man sollte sein Leben so gestalten (dürfen) wie es einen glücklich macht.

Klingt nach einer großen Portion Egoismus!

einser hat geschrieben:Und es ist absolut nicht schlimm wenn du einen eingeschlagenen Weg änderst,

Wenn ein Weg falsch ist, sollte man ihn ändern, richtig. Ist der Weg von Jesus Christus falsch? Ok, diese Frage ist für einen Atheisten sowieso überflüssig.

einser hat geschrieben:wichtig ist, dass du dir in den Spiegel sehen kannst und weißt, du hast dein Leben in deiner Hand.

Ein Leben ohne Gott? Lachend ins Verderben laufen? Dann hat keiner sein Leben in der Hand, schauen Sie sich um in dieser Welt!

einser hat geschrieben:Es gibt Hoch- und Tiefpunkte im Leben, völlig normal, manche brauchen Gott um sich nach einem Tiefschlag wieder aufzubauen, andere nicht.

Es soll ja Menschen geben, die erst in höchster Not Gott bitten, ihm zu helfen. Auch die überzeugtesten Atheisten fangen dann plötzlich zu beten an. Komisch oder?

einser hat geschrieben:Bleib kritisch

Richtig und erst Recht mit solchen Ratschlägen.

LG
Maranatha
soli Deo Gloria
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Re: Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon Maranatha » Montag 23. Mai 2011, 13:52

einser hat geschrieben:... Lesen Sie mal das alte Testament und wie Gott/Menschen dort mit anderen Menschen umgehen. DAS begründet das Leid der Welt.

Was haben Mord und Totschlag in dieser Welt mit dem alten Testament zu tun? Ist ja mal eine ganz neue Ausrede!

einser hat geschrieben:Bin ich nicht.

Verzeihen Sie mir meine Unwissenheit, aber mir ist bis dato nicht bekannt, dass gottesfürchtige Menschen die Bibel mit einem Märchenbuch vergleichen und Gott noch dazu verhöhnen. Solche Menschen nenne ich Atheisten oder eben Gottlose, kommt auf das selbe heraus.

einser hat geschrieben:Der richtige Weg ist der von Neo. Beweisen Sie das Gegenteil wenn Sie es nicht glauben.

Ich muss Ihnen gar nichts beweisen, denn ich glaube es nicht nur, sondern ich weiß, dass Ihr Neo nicht der richtige Weg ist. Ausserdem logge ich mich auch nicht mehrmals in Ihrem Neo Forum ein und verhöhne Sie noch dafür, ganz im Gegensatz zu Ihnen.

einser hat geschrieben:Nach wie vor glauben Sie zu wissen.

Welch ein Paradoxum... entweder ich glaube, oder ich weiss! Erkennen Sie den Unterschied.

einser hat geschrieben:Genauso wie die Weltuntergangs-Christen in den USA (siehe anderes Thema). Was unterscheidet Sie von denen bis auf die Tatsache, dass Sie den Weltuntergang nicht für letzten Samstag sondern für ein nicht bekanntes Datum (damit Sie nicht falsch liegen können - klever!) herbeisehnen?

Was habe ich mit den Religionen dieser Welt gemeinsam? Ich will es Ihnen verraten: GAR NICHTS! Ich ändere die Gebote nicht, wie die kath. und evang. Kirchen, aber das ist ein anderes Thema. Alles andere steht in der Bibel, die für Sie eben nicht mehr ist, als ein Märchenbuch. Ich an Ihrer Stelle würde an ein Märchenbuch auch nicht glauben und im Gegensatz dazu, glaube ich an die Bibel.

einser hat geschrieben:Ja, ich sehe mich um und sehe: Mord, Totschlag, Umweltverschmutzung. Ein gütiger Gott soll das alles initiiert haben? Ein Gott, der für solch einen Schaden verantwortlich ist bzw. nichts dagegen unternimmt obwohl er könnte, gehört aus dem Universum gejagt!

Wer mordet? Wer lügt? Wer verschmutzt die Umwelt?

einser hat geschrieben:Es soll auch Menschen geben, die ähnlich wie Enoch ins Zweifeln geraten und merken, ihr gottesfürchtiger Weg führt zu nichts.

Ein gottesfürchtiger Weg, begründet auf irgend eine Religion in dieser Welt. Sie kann nur ins Nichts führen, bzw. ins Verderben! Das stelle ich jeden Tag fest...

einser hat geschrieben:Solchen Menschen zu sagen, sie laufen ins Verderben obwohl sie mit der aktuellen Situation unglücklich sind, ist böswillig!

Nein, nicht böswillig sondern die Wahrheit! Wenn "Gläubige" aller Religionen mal die Bibel lesen WÜRDE, dann würden Sie auch ihren Irrtum bemerken.

einser hat geschrieben:Jeder Mensch kann tun und lassen, was er will

Jetzt haben Sie das Problem erkannt!

einser hat geschrieben:daran werden auch Sie nichts ändern können.

Korrekt!

LG
Maranatha
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Re: Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon Der_Nichtaufgeber » Donnerstag 22. September 2011, 19:51

Guten Abend Enoch,
ich habe mir soeben deinen Hilferuf durchgelesen. Ich weiss nicht, inwiefern du willst, dass ich dir antworte, da ich kein Moslem bin. Aber ich nehme jetzt an, es ist OK für dich, dass ich antworte, da du ja selbst sagst: "Als erstes respektiere ich alle Menschen die an Gott glauben, denn es gibt nur einen Gott." - Da ich diese Einstellung gut finde, und ich dir mit deiner Einstellung genau so respektvoll gegenübertreten möchte, wie du anderen Menschen (Um es vorneweg zu nehmen: Ich selber bin römisch katholisch). Daher sehe ich es als gerechtfertigt, auf deinen 'neu' erstellten Thread einzugehen.
Du sagst: "Ausserdem habe ich auch in anderen (keine glaubensforen) mein problem geschildert, doch da kamen nur Beiträge in denen man sich lustig über mich gemacht hat und nicht ernst genommen hat." Daher tut es mir leid für dich, dass es tatsächlich Nutzer gibt, ***
Nun gut, ich sollte vielleicht einfach schon mal im Voraus wissen, wie genau du zu deiner Religion, dem Islam stehst. Was kannst du dazu sagen? - Bist du tief gläubig bezüglich des Islams und hältst dich an die Vorschriften des Korans, oder ist es mehr der tiefe Glauben an den einen Gott, dem du in Ergebenheit gegenübertreten willst? - Ich kann dir nicht weiterhelfen, wenn ich das nicht weiss; du äusserst dich auch nicht dazu. Sondern sagst schlicht und einfach, dass du Moslem bist und an den EINEN Gott glaubst, da es nur EINEN gibt.
Ich wünsche dir einen schöne und "zweifelfreien" Abend. :)
Mit liebem Gruss, Der_Nichtaufgeber
Schelem, das ist die zweite illegale Anmeldung.
Der_Nichtaufgeber
 
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Re: Ich verliere meinen Glauben.....

Beitragvon scorch1967 » Freitag 11. April 2014, 17:00

Lieber "Enoch", ich danke dir für deinen einfühlsamen Bericht über deine Lebensumstände und dass du dich (wie sicher auch viele von uns) Gott oft nicht nah fühlen und das Gefühl haben, dass er nicht bei uns ist.
Noch dazu möchte ich absolute Kritik an dem ausdrücken, was "Todorof" hier zum besten gibt. Gefühlloser gehts ja nun wirklich nicht!
Würde so ein liebender Gott seinem verzweifelten Kind antworten?
Bitte nachdenken und etwas Nächstenliebe walten lassen, bevor man so rücksichtslos antwortet.

Ich denke, dass wir doch alle der Meinung sind, dass unsere Religion die Wahre und Einzige ist. Aber in einem unserer Glaubensartikel deuten wir daraufhin: "Wir beanspruchen für uns das Recht, den allmächtigen Gott zu verehren und gestehen allen Menschen das gleiche Recht zu, mögen sie verehren, wie oder wo oder was sie wollen."

Natürlich ist es Gott nicht gleich, welcher Religion wir angehören, aber was auch immer wir suchen, so ist die Hauptsache, dass wir IHN suchen.
Und keine Angst: Gott hat sich nicht von dir entfernt. Er ist immer an der "gleichen Stelle". Wir sind die Einzigen, die sich von ihm entfernen.

Manchmal verlieren wir den Kontakt durch all unsere Probleme. Ich glaube aber daran, dass Gott uns gerade in diesen schweren Zeiten nie allein lässt. Ganz im Gegenteil. Das sind nämlich unsere Prüfungen, die dadurch, wenn wir sie bestehen, weiter stark im Glauben bleiben und auf alles vertrauen, was Gott von uns verlangt, letztendlich beweisen, ob wir würdig sind, später in seiner Gegenwart zu leben. Es gibt große Ziele für dieses Erdenleben, das man auch den "Plan der Erlösung" nennt.
Wir sollten uns hier bewähren, Glauben an Gott finden und die reine Christusliebe erlernen. Alle andere Gebote und Gesetze hängen damit zusammen. Wenn man von den christlichen Gesetzen ausgeht. :)

Oft habe ich auch das Gefühl dass ich "gottverlassen" bin, bis ich dann merke, dass meine Einstellung und meine Handlungen zu dieser Kluft zwischen uns geführt haben.
Was sehr hilft, ist das tägliche Gebet. Das ist unabstreitbar. So treten wir zu unserem Vater in Kontakt. Anderen zu dienen und zu helfen, lenkt von den eigenen Problemen ab, vor allem, wenn man sieht, dass es anderen noch schlechter geht. Dankbarkeit für das, was wir jeden Tag geschenkt bekommen ist auch ein gutes Heilmittel, um über seine Sorgen hinweg zu kommen.
Ich weiß nicht, ob ich dir damit ein wenig helfen konnte, aber ich will dass du weißt, dass du nie alleine bist.
scorch1967
 


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