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Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten.
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Licht

Alte Beiträge - Gesperrt

Moderator: Eser

Beitragvon epi42 » Mittwoch 18. Oktober 2006, 07:04

Hi Elrik

Elrik hat geschrieben:
epi42 hat geschrieben:"Ich hätte da mal eine persönliche Frage. Hast du eigentlich eine Freundin?
Es gibt ja die Theorie, dass man oft über seine eigenen Probleme spricht und diese dann auf andere projeziert.
Bevor die Gegenfrage kommt. Ich habe keine Freundin. Eine Freundin und eine Ehefrau wären eine Frau zuviel "


Da hast du's! Wieder beweist du, dass du nicht lesen kannst! Ich habe von einem Kindergarten gesprochen, und nicht von irgendwelchen Theorien und schon gar nicht von Freundinnen und Ehefrauen!


Ich kam auf dieses Thema durch deinen nicht ganz freundlichen Ausdruck über Sexualität.
Ich interpretiere deine Antwort mal als nein.

Mund Verbieten? Man bist du intelligent: "Schreibfinger still halten" würde ich dir dann als vorwerfen, als ein Verbot deinerseits mir gegenüber, etwas zu schreiben. Kannst du wenigstens richtig programmieren?


Du kannst das Programm gerne compilieren und testen. Hiermit stelle ich es als open source zur Verfügung.

Klar, das habe ich aber auch gesagt, denn frisch gepresst aus dem Stein der Weisen, ist nicht das selbe, wie diesen Stein zu besitzen! Der Rest incl. der Gleichung, beruht auf dieser Einbildung, denn eine Erleuchtung kommt nicht irgendwoher und kann auch nicht Licht bedeuten, das man ebenfalls nicht vermessen kann!


Und wieder irrst du. Licht ist physikalisch sehr gut erforscht und lässt sich recht einfach messen. Es lässt sich in die Bestandteile aufspalten (Prisma) und die Stärke lässt sich auch messen. Damit meine Aussagen nicht so leeres Gesülze ist wie deine, bekommst du natürlich wieder einen Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Candela

MfG epi42

PS: Der FireFox ist ein super Browser. Der hat die Wikipedia Suche gleich eingebaut.
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Beitragvon Fernand Bonet » Mittwoch 18. Oktober 2006, 09:21

Elrik hat geschrieben:
Fernand Bonet hat geschrieben:
Elrik hat geschrieben:
epi42 hat geschrieben:0 mal. Ich ignoriere es für gewöhnlich.


Ignoranz ist ja nix! Und Nix war immer eine göttliche Eigenschaft des Menschen.

epi42 hat geschrieben:Ich weiss schon. Du bist auf Krawall aus und um die bedingungslose Verbreitung deines Gottglaubens.

[/mathe]


Hi,
nach dieser recht sachlichen Diskussion habe ich eine erweiterte Frage.
Licht soll sich ja mit 300.000.000 m/s bewegen.
Wie lang ist nun 1 Meter?

Ich kann mir vorstellen, dass sich Körper bewegen wie eben das Auto bezogen auf die Fahrbahn.
Aber Licht ist doch kein Körper. Was bewegt sich denn dann im Bezug worauf? Kann sich etwas körperloses bewegen?


Grüße
Bonet


Dazu führen wir ein kleines Experiment durch! Sehen sie in einen Spiegel und sagen sie laut vor sich her: "Mein Geist wiegt soviel wie die Insel "Mu", dass ich ihn nicht bewegen kann!"


Hi,
habe ich gemacht. Ich weiß immer noch nicht, wie lang ein Meter ist.
Grüße
Bonet
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Beitragvon epi42 » Mittwoch 18. Oktober 2006, 09:32

Hi Bonet

Fernand Bonet hat geschrieben:Hi,
nach dieser recht sachlichen Diskussion habe ich eine erweiterte Frage.
Licht soll sich ja mit 300.000.000 m/s bewegen.
Wie lang ist nun 1 Meter?

Ich kann mir vorstellen, dass sich Körper bewegen wie eben das Auto bezogen auf die Fahrbahn.
Aber Licht ist doch kein Körper. Was bewegt sich denn dann im Bezug worauf? Kann sich etwas körperloses bewegen?


Grüße
Bonet


Ein Meter ist recht einfach definiert. Es gab mal einen Franzosen, dem es gestunken hat, dass jede Stadt ihre eigenen Einheiten hatte und so führte er den Meter ein (über ein Sekundenpendel). Sein Name war Abt Jean Picard.

Statt dem Pendel verwendete man dann irgendwann diesen Platin-Iridium-Stab, der sich aber dummerweise bei Temperaturänderung ebenfalls veränderte.

Heute verwendet man eher die Lichtgeschwindigkeit zur Definition des Meters. Da die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer gleich ist. Außerdem lassen sich mit Atomuhren sehr genaue Zeitangaben machen. Der Meter wird also über den "Umweg" der Lichtgeschwindigkeit definiert.

Die Definition des Meters lautet: Die Strecke, die Licht in 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt.

Hier ist ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Meter

MfG epi42
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Beitragvon _8t88_ » Mittwoch 18. Oktober 2006, 15:14

Fernand Bonet hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, dass sich Körper bewegen wie eben das Auto bezogen auf die Fahrbahn.
Aber Licht ist doch kein Körper. Was bewegt sich denn dann im Bezug worauf? Kann sich etwas körperloses bewegen?


Licht besteht aus Photonen. Das sind kleine Quanten die bei Energieübergängen entstehen - etwa wenn ein Elektron im Atom "seinen Platz" wechselt. (sehr vereinfacht ausgedrückt)

Bei deisen ENergieübergängen wird meist die Energie eines Teilchen veringert - die überschüssige Energie wird zum Photon, welches abgestrahlt wird.

Das Licht.

D.h. Überall wo es energetische Übergänge gibt werden Photonen - und damit Licht - abgestrahlt.

Alle Teile besitzen auch Wellencharacter, allerdings ist er nur bei sehr kleinen Teilchen noch nachweisbar. Darum die Bezeichnung "Welle-Teilchen Dualismus".

D.h in bezug eauf deine Frage: Du kansnt dir das Licht ruhig auch als Telcihen vorstellen, welches mit Lichtgeschwindigkeit durch die Gegend fliegt.

Das verwirrt ein wenig, stellt aber keinen Widerspruch da. Auserdem versucht die Wissenschaft ja nur Bilder zuer Ekrlärung aufzustellen.
Viellecht findet sich irgendwann eine noch bessere Beschreibungsmöglichkeit.
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Beitragvon Fernand Bonet » Mittwoch 18. Oktober 2006, 17:46

_8t88_ hat geschrieben:
Fernand Bonet hat geschrieben:Ich kann mir vorstellen, dass sich Körper bewegen wie eben das Auto bezogen auf die Fahrbahn.
Aber Licht ist doch kein Körper. Was bewegt sich denn dann im Bezug worauf? Kann sich etwas körperloses bewegen?


Licht besteht aus Photonen. Das sind kleine Quanten die bei Energieübergängen entstehen - etwa wenn ein Elektron im Atom "seinen Platz" wechselt. (sehr vereinfacht ausgedrückt)

Bei deisen ENergieübergängen wird meist die Energie eines Teilchen veringert - die überschüssige Energie wird zum Photon, welches abgestrahlt wird.

Das Licht.

D.h. Überall wo es energetische Übergänge gibt werden Photonen - und damit Licht - abgestrahlt.

Alle Teile besitzen auch Wellencharacter, allerdings ist er nur bei sehr kleinen Teilchen noch nachweisbar. Darum die Bezeichnung "Welle-Teilchen Dualismus".

D.h in bezug eauf deine Frage: Du kansnt dir das Licht ruhig auch als Telcihen vorstellen, welches mit Lichtgeschwindigkeit durch die Gegend fliegt.

Das verwirrt ein wenig, stellt aber keinen Widerspruch da. Auserdem versucht die Wissenschaft ja nur Bilder zuer Ekrlärung aufzustellen.
Viellecht findet sich irgendwann eine noch bessere Beschreibungsmöglichkeit.


Hi,
vielen Dank; ich komme später noch mal darauf zurück.
Bevor ich das glaube, möchte ich erst hören, was Großmeister Todoproff dazu zu sagen hat. :o

Grüße
Bonet :shock:
Fernand Bonet
 
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Beitragvon Fernand Bonet » Donnerstag 19. Oktober 2006, 00:00

epi42 hat geschrieben:Hi Bonet

Fernand Bonet hat geschrieben:Hi,
nach dieser recht sachlichen Diskussion habe ich eine erweiterte Frage.
Licht soll sich ja mit 300.000.000 m/s bewegen.
Wie lang ist nun 1 Meter?

Ich kann mir vorstellen, dass sich Körper bewegen wie eben das Auto bezogen auf die Fahrbahn.
Aber Licht ist doch kein Körper. Was bewegt sich denn dann im Bezug worauf? Kann sich etwas körperloses bewegen?


Grüße
Bonet


Ein Meter ist recht einfach definiert. Es gab mal einen Franzosen, dem es gestunken hat, dass jede Stadt ihre eigenen Einheiten hatte und so führte er den Meter ein (über ein Sekundenpendel). Sein Name war Abt Jean Picard.

Statt dem Pendel verwendete man dann irgendwann diesen Platin-Iridium-Stab, der sich aber dummerweise bei Temperaturänderung ebenfalls veränderte.

Heute verwendet man eher die Lichtgeschwindigkeit zur Definition des Meters. Da die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer gleich ist. Außerdem lassen sich mit Atomuhren sehr genaue Zeitangaben machen. Der Meter wird also über den "Umweg" der Lichtgeschwindigkeit definiert.

Die Definition des Meters lautet: Die Strecke, die Licht in 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt.

Hier ist ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Meter

MfG epi42


Hi Epi,
Deine Antwort ist ja völlig o.k., aber beantwortet die Frage nicht, was denn ein Meter ist.
Früher wurde gelehrt: 1m ist der 40 Millionste Teil des Erdumfanges ....oder anders herum: Der Erdumfang hat 40.000.000 Meter.
Daraus lässt sich weder erkennen, wie „lang“ nun 1m ist und was der Erdumfang ist. Was nützt es, wenn ich das Ganze über die Summe von gleichen Teilen erkläre oder den Teil als Bruch bezogen auf das Ganze. Weder wird der Teil noch das Ganze dadurch erklärt.(eher verschleiert)


Auch dieser Iridiumstab stellt mich nicht zufrieden, da er ja lediglich eine Art Verkörperung dieses o.g. Sachverhaltes ist mit und ohne Schrumpfen.


Bei der Definition über das Pendel wäre 1m aber eine rein Erd-gebundene Sache, da das Pendel z.B. auf dem Mond anders schwingt. Dort beträgt die Gravitationskonstante nicht g=9,81m/*s*s. Im Grunde also wäre der Pendelausschlag ja Ausdruck einer Systemwirkung insgesamt.
Demnach wäre 1m auf dem Mond (=1Mond-Meter) etwas ganz anderes als hier das Erdmeter....bereits ersichtlich daran, dass ein sportlich untrainierter Astronaut dort mal eben 20 Meter weit springen kann.
Wenn der Astronat hingegen 2 Fahnen in 20m Abstand aufstellt, so scheint das oberflächlich das Gleiche zu sein wie hier.- aber eben nur oberflächlich.

Was die Definition mittels c anbelangt, so läuft dies auf das selbe hinaus, da ja mittels der Gleichung v=s/t jeweils eine Größe durch zwei andere ausgedrückt oder in Bezug gesetzt wird. Über jede „Einzelgröße an sich“ erfahre ich dagegen nichts.

1m/s=1Meter:1 Sekunde.

Wenn ich die Definition über das Pendel nehme, so zeigt sich nun doch, dass der Ausschlag im Grunde nichts anderes ist als die Eigenschaft der Erdmasse in Zusammenhang mit dem Pendel. Also beschreibt der Weg des Pendels doch einen (quantitativen/)qualitativen Kontext zur Erde hinsichtlich Masse und Gravitation. Wir sprechen ja auch vom cgs-System, in welchem dieser Zusammenhang (über Gramm) deutlich wird.
Auf dem Mond hätten wir dagegen ein anderes cgs-System.

Da ein Meter vom Begriff und Verständnis her jedoch eine rein Erd-gebundene Größe als Eigenschaft (in Anhängigkeit von der Gravitationskonstanten) ist, wie kommt man nun dann dazu zu behaupten Licht, „bewege“ sich mit 300.000.000 Meter je Sekunde? Licht hat doch völlig andere Eigenschaften als gravitative Massen. Interessant wäre es zu wissen, wie groß ein Sonnen-Meter wäre, und welche Lichtgeschwindigkeit sich über dieses „Meter“ ergibt.

Was ich also sagen will, ist dieses: Die Länge als separierte physische Größe gibt es nicht. Bereits der Tinten-“Punkt“ auf dem Papier hat eine Masse und eine Ausdehnung. Hingegen einen Massepunkt gibt es nicht, da ein Punkt keine Ausdehnung hat. (zumindest nicht der mathematische Punkt)

Wenn ich sage: Ich bin 180cm groß(lang), so setzt dies bereits stillschweigend eine Masse und etliche nicht sofort ersichtliche Zusammenhänge voraus.

Wenn wir also von Licht“geschwindigkeit“ sprechen, so macht das keinen Sinn....er wird dem Gesamtzusammenhang nicht gerecht.
Nähmen wir mal an, wir wären Mondbewohner. Wie lang wäre dort 1 (Mond-)Meter, falls wir „Länge“ als Pendelbewegung verstehen. Und wir groß wäre dann die Licht-“Geschwindigkeit“?

Vielleicht bin ich als Laie ja auf einem ganz falschen Dampfer.
Denn wenn ich mal annähme, unsere irdische Welt läge komplett auf dem Mond, so würde meine schöne große Standuhr mit dem langen Pendel eine ganz andere Zeit anzeigen als auf der Erde...und 1m wäre auf dem Mond eine andere Zahl.

Grüße
Bonet
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Beitragvon Elrik » Donnerstag 19. Oktober 2006, 00:39

[/quote]

Dazu führen wir ein kleines Experiment durch! Sehen sie in einen Spiegel und sagen sie laut vor sich her: "Mein Geist wiegt soviel wie die Insel "Mu", dass ich ihn nicht bewegen kann!"[/quote]

Hi,
habe ich gemacht. Ich weiß immer noch nicht, wie lang ein Meter ist.
Grüße
Bonet[/quote]


Der Meter ist definiert als die Strecke, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1/299.792.458 Sekunden zurücklegt. Zur Umstellung von der Länge eines standardisierten Messstabes auf die zeitbasierte Definition kam es, seit Zeiten genauer als Längen messbar sind.

Genauer gesagt kann man seine Arme spreizen und behaupten das sei das Maß Aller Völker ab sofort und dann ist ein neues Maß geboren! Man braucht nur feststellen, dass eine von Weg und zeit unabhängige Geschwindigkeit des Lichts unlogisch ist, und schon ist die Messung der Zeit nicht mehr genauer als die willkürliche Festlegung von Längenmaßen.
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Beitragvon epi42 » Donnerstag 19. Oktober 2006, 07:07

Hi Fernand

Fernand Bonet hat geschrieben:
Hi Epi,
Deine Antwort ist ja völlig o.k., aber beantwortet die Frage nicht, was denn ein Meter ist.
Früher wurde gelehrt: 1m ist der 40 Millionste Teil des Erdumfanges ....oder anders herum: Der Erdumfang hat 40.000.000 Meter.
Daraus lässt sich weder erkennen, wie „lang“ nun 1m ist und was der Erdumfang ist. Was nützt es, wenn ich das Ganze über die Summe von gleichen Teilen erkläre oder den Teil als Bruch bezogen auf das Ganze. Weder wird der Teil noch das Ganze dadurch erklärt.(eher verschleiert)


Ah du fragst also eher warum man das so definiert hat. Naja das war wohl eine willkürliche Festlegung. Das gleiche könnte man auch beim Kg fragen oder beim Volt.

Was die Definition mittels c anbelangt, so läuft dies auf das selbe hinaus, da ja mittels der Gleichung v=s/t jeweils eine Größe durch zwei andere ausgedrückt oder in Bezug gesetzt wird. Über jede „Einzelgröße an sich“ erfahre ich dagegen nichts.

1m/s=1Meter:1 Sekunde.


Die Definition über die Lichtgeschwindigkeit ist aber recht schön, da die Lichtgeschwindigkeit (Vakuum) überall die gleiche ist (Nicht so wie beim Pendel-Mond-Problem). Die Lichtgeschwindigkeit wird also willkürlich definiert. Man hat zwar, damit es zum alten Iridiumstab passt , so festgelegt, das sich der Meter nicht plötzlich durch die neue Definition total verändert.
Die Zeit in Sekunden ist wieder ein anderes Problem. Die hat man einfach über die Schwinungen eines Atoms festgelegt. Man könnte aber auch anhand der Planck-Zeit, die ja absolut ist und von der Natur vorgegeben wird eine absolute Zeitskala aufbauen, so wie man es bei der Temperatur und dem absoluten Nullpunkt gemacht hat. Allerdings ist die Planck-Zeit sehr kurz und etwas unhandlich für den Alltag. Schließlich ist die Angabe: "Wir treffen uns in 3 Stunden hier." besser als "Wir treffen uns in 10^3457893 Planck-Einheiten hier."

Da ein Meter vom Begriff und Verständnis her jedoch eine rein Erd-gebundene Größe als Eigenschaft (in Anhängigkeit von der Gravitationskonstanten) ist, wie kommt man nun dann dazu zu behaupten Licht, „bewege“ sich mit 300.000.000 Meter je Sekunde?


Also man hatte als erstes den Meter über den Iridiumstab definiert und damit dann die Lichtgeschwindigkeit gemessen. Durch Einstein (und schon vorher) wissen wir, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum konstant ist. Also hat man einfach gesagt, die Lichtgeschwindigkeit ist nicht so und soviel Meter pro Sekunde sondern, der Meter ist die Strecke, die das Licht im Bruchteil von Sekunden zurücklegt.

Man hat praktisch die definierten Größen getauscht. Erst war der Meter die definierte Größe und dann hat man einfach die Lichtgeschwindigkeit definiert. Damit sich der Meter aber nicht plötzlich total verändert, hat man die Lichtgeschwindigkeit so definiert, dass sie in etwa zu der alten Länge eines Meters passt.

Bei Wikipedia findest du die ganzen genauen Definitionen dazu.

Licht hat doch völlig andere Eigenschaften als gravitative Massen. Interessant wäre es zu wissen, wie groß ein Sonnen-Meter wäre, und welche Lichtgeschwindigkeit sich über dieses „Meter“ ergibt.

Was ich also sagen will, ist dieses: Die Länge als separierte physische Größe gibt es nicht. Bereits der Tinten-“Punkt“ auf dem Papier hat eine Masse und eine Ausdehnung. Hingegen einen Massepunkt gibt es nicht, da ein Punkt keine Ausdehnung hat. (zumindest nicht der mathematische Punkt)


Tja da gibt es schwarze Löcher. Sehr schwer und laut einigen Theorien eine singulärer Massepunkt.

Wenn ich sage: Ich bin 180cm groß(lang), so setzt dies bereits stillschweigend eine Masse und etliche nicht sofort ersichtliche Zusammenhänge voraus.

Wenn wir also von Licht“geschwindigkeit“ sprechen, so macht das keinen Sinn....er wird dem Gesamtzusammenhang nicht gerecht.
Nähmen wir mal an, wir wären Mondbewohner. Wie lang wäre dort 1 (Mond-)Meter, falls wir „Länge“ als Pendelbewegung verstehen. Und wir groß wäre dann die Licht-“Geschwindigkeit“?

Vielleicht bin ich als Laie ja auf einem ganz falschen Dampfer.
Denn wenn ich mal annähme, unsere irdische Welt läge komplett auf dem Mond, so würde meine schöne große Standuhr mit dem langen Pendel eine ganz andere Zeit anzeigen als auf der Erde...und 1m wäre auf dem Mond eine andere Zahl.

Grüße
Bonet


Mann könnte ja auch sagen, ein leerer Raum ist 3,4 Meter lang. Dann muß da nicht unbedingt eine Masse drin sein. Die Länge existiert auch so.

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Beitragvon _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 09:10

Die herleitung der Basiseinheiten (m, kg, A, sec, K, mol, cd) wurden immer wieder reformiert um sie möglichst eindeutig festzulegen.


Beim Messstab in paris war die Unsicherheit sehr groß. Unterscheidliche messungen könnten Unterschiede bis zu einem mm ergeben.

Die neuste Definition ist einfah viel exakter. Die Unsicherheit bei Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während der Dauer von 1/299.792.458 Sekunden durchläuft ist viel geringer.


Auch wurden Defnitionen bewusst so gewählt, dass man sie leicht einem anderen Intelligenten Wesen, welches die technischen Mittel besitzt zeigen könnte, so dass man sich schnell verständigen könnte.
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Beitragvon weihnachtsmann » Donnerstag 19. Oktober 2006, 13:24

hi, nachdem ich nun über zwei monate nicht mher hier war, weil der mann mich doch etwas entnervt hat, wollte ich mal fragen ob sich hier irgendwas geändert hat?

weihnachtsmann
Der erste, der mir ein posting von todi ohne beleidigung (nach 03.08.06) zeigt,
bekommt bei gelegenheit ein ausgegeben...
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Beitragvon _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 13:29

weihnachtsmann hat geschrieben:hi, nachdem ich nun über zwei monate nicht mher hier war, weil der mann mich doch etwas entnervt hat, wollte ich mal fragen ob sich hier irgendwas geändert hat?

Hr Todoroff?

Ich glaub nicht - am Besten ignorieren.
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Beitragvon weihnachtsmann » Donnerstag 19. Oktober 2006, 13:32

dann verliert das ganze seinen sinn....
Der erste, der mir ein posting von todi ohne beleidigung (nach 03.08.06) zeigt,
bekommt bei gelegenheit ein ausgegeben...
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Beitragvon _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 13:33

weihnachtsmann hat geschrieben:dann verliert das ganze seinen sinn....
Dann daf man sich einfach nicht nerven lassen. :wink:
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