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Zusammenfassung zu "Zeitdilatation ist richtungsabhängig"

Alles über die Relativitätstheorie

Moderatoren: Todoroff, Eser

Zusammenfassung zu "Zeitdilatation ist richtungsabhängig"

Beitragvon Peter H » Freitag 22. Juli 2016, 14:16

Ich habe hier nochmal die Diskussion aus dem Thema "Zeitdilatation ist richtungsabhängig" zusammengefasst, weil es mich gestört hat, dass dort im Thread zum Einen einige Wiederholungen vorkommen und zum Anderen statt einer Antwort zum aktuellen Thema auf andere Themen abgelenkt wird, die eigentlich ein eigenen Thread haben oder verdienen (Drillingsparadoxon, Lichtuhren, ...)

Hauptgrund war aber, dass mich die unhöflichen und zum Teil sehr persönlichen Angriffe stören.
Der physikalischen Diskussion tut das keinen Abbruch, denn Argumente werden durch Beleidigungen nicht besser.

Nun zum Thema "Zeitdilatation ist richtungsabhängig":
Todorff hat die Behauptung aufgestellt, die Zeitdilation wäre richtungsabhängig und dafür einen Link zu seinen eigenen Berechnungen als Beleg angegeben:
"Die Zeitdilatation (ZD) ist richtungsabhängig. Das ist keine Wissenschaft! Das ist GLAUBE!
In einem vorwärts fahrenden Zug haben alle Zuguhren nach zu gehen im Verhältnis zu den Bahnhofsuhren, in einem rückwärts fahrenden vor. ... http://www.gtodoroff.de/lt.htm"


In meiner Anwort verweise ich auf den Stand der Forschung zur Zeitdilatation
"Also ist es doch so, dass Sie der einzige sind, der behauptet, in der Relativitätstheorie wäre die Zeitdilatation richtungsabhängig, während in den Papern und Lehrbüchern zur Relativitätstheorie für die Zeitdilatation die von mir angeführte Formel T = T0/ Wurzel(1 - v^2/c^2) und somit eine richtungsunabhängige Zeitdilation angenommen wird. Übrigens wird diese Interpretation auch in den Experimenten bestätigt."
"Gemessen kann dieser Effekt z. B. über die Lebensdauer schnellbewegter Teilchen werden (siehe z. B. hier http://www.physik.uni-bielefeld.de/~yor ... ertner.pdf)."
"- Beobachtung von Myonen, die in der oberen Atmosphäre erzeugt werden (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilat ... r_Teilchen)
- Gangunterschied von gegeneinander bewegten Atomuhren (https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment)"


Diese Experimente lehnt Todoroff aus fundamentalen Gründen ab:
"Meßgeräte (Materie) können nur Erscheinungsformen der Materie (Masse und Energie) messen, nicht aber Gedanken, Seele, Geist, Gott, Engel …
Da nun Zeit keine Materie ist, sondern ein reiner Begriff, der ohne den Menschen nicht existent ist, Zeit also real gar nicht existiert und somit physikalisch imaginär ist, kann es logischerweise ZD nicht geben, weil nicht zu messen. Ein Uhr ist kein Meßinstrument. Sie mißt keine Zeit."


Dagegen verweise ich auf den in der Physik verwendeten Zeitbegriff:
"Wie ich oben schon einmal ausgeführt habe: In der Relativitätstheorie wie auch in der übrigen Physik wird Zeit genau als das verstanden, was eine Uhr misst. "

Außerdem weise ich auf einen Fehler in der oben verlinkten Rechnung von Todoroff hin:
"Ihr Fehler liegt in Ihrer Interpretation der Lorentz-Transformation. Das ist - wie der Name schon andeutet- eine Transformation von einem Koordinatensystem in anderes. Das funktioniert natürlich für beliebige Koordinatenpaare (x,t), die sie immer in die Koordinaten in ein dagegen bewegtes Bezugssystem umrechnen können, um dort die Koordinaten (x', t') zu erhalten.
Noch einmal x und t können beliebig gewählt sein, z. B. hätte zur Zeit 0 der Anfang eines Zuges die Koordinate (100m, 0s) und das Ende die Koordinate (0m, 0s). Würde er in einer Sekunde 10m in Koordinatenrichtung fahren, dann wären die neuen Koordinaten (110m, 1s) und (10m, 1s). Nirgendwo wird von der Relativitätstheorie gefordert, dass für die Koordinaten c= x/t gelten müsste. ..."


Zu dem Fehler in seiner Rechnung nimmt Todoroff keine Stellung.
Peter H
 
Beiträge: 60
Registriert: Montag 9. Februar 2015, 21:09

Re: Zusammenfassung zu "Zeitdilatation ist richtungsabhängig

Beitragvon Todoroff » Samstag 23. Juli 2016, 08:51

Peter H
Nirgendwo wird von der Relativitätstheorie gefordert, dass für die Koordinaten c= x/t gelten müsste. ..."

SRTh nicht verstanden! c nicht konstant!

ZD als Ausdruck totaler Verblödung
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q.e.d.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Todoroff
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