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Die Inflation des Universums

Über die Urknalltheorie

Moderatoren: Todoroff, Eser

Die Inflation des Universums

Beitragvon Herr Schaften » Donnerstag 5. Mai 2011, 10:50

Servus,

die Inflationstheorie, um die das Standard-Urknallmodell ab den 80er Jahren erweitert wurde, geht davon aus, dass das frühe, extrem kleine, heiße und dichte, langsam expandierende Universum von einem sog. Higgs-Feld durchdrungen war, einem Feld, dessen Schwankungen anders als bei anderen Feldern bei der Abkühlung des Raumes nicht abnehmen und sich irgendwann bei Null einpendeln. Das Higgs-Feld kondensiert vielmehr bei einem sog. nichtverschwindenden Wert.

Durch Quantenfluktuationen, die bekanntlich auch für Felder gelten, verharrte das stark schwankende Higgs-Feld (dieses spezielle Higgs-Feld ist als Inflatonfeld bekannt) für einen winzigen Augenblick auf einem Plateau hoher Energie und negativen Drucks. Nun leistet jede Form von Energie einen Beitrag zum Gravitationsfeld. Das gilt auch für Druck und somit auch für negativen Druck, der zu einer negativen Gravitation führt.

Infolge des herrschenden gigantischen negativen Drucks erzeugte das auf ein Hochenergieplateau gelangte Inflatonfeld eine gigantische Gravitationsabstoßung, die jede Raumregion veranlasste, sich rasend schnell von jeder anderen zu entfernen. Je nachdem, welche Form die potenzielle Energie des Inflatonfelds z.B. genau besaß, blähte sich das Universum innerhalb von 10^-35 Sekunden um den Faktor 10^30 bis 10^100 aus.

Nach diesem kurzen Zeitraum rutschte das Inflatonfeld wieder vom hochenergetischen Plateau, die Expansion verlangsamte sich. In dem Maße, wie der Inflatonwert vom Hochenergieplateau "hinabrollte", setzte das Feld die aufgestaute Energie in Form von Materieteilchen und Strahlung frei. Anschließend setzte sich die Expansion des Universums wie vom Standardurknallmodell beschrieben fort.

Damit liefert die Inflationstheorie Erklärungen insb. für zwei Phänomene.

Anders als nach dem Standardurknallmodell konnten im frühen Universum sämtliche Raumregionen Strahlung austauschen und durch die langsame Expansion vor der Inflation mühelos zur gleichen Temperatur gelangen. Somit erklärt die Inflationstheorie die Gleichförmigkeit der kosmischen Mikrowellenstrahlung, das sog. Horizontproblem.

Zudem bietet das Inflationsmodell eine Erklärung für die Flachheit des (beobachtbaren) Universums. Nach dem Standardurknallmodell müsste dieses nämlich extrem gekrümmt sein, sofern die Energie/Materie-Dichte im extrem jungen Universum nicht zu 100 Prozent dem kritischen Wert entsprochen hätte. Die im Inflationsmodell beschriebene abstoßende Gravitation verringert allerdings jede, im frühen Universum bestehende Abweichung von der kritischen Energie/Materie-Dichte. Selbst wenn es im frühen Universum starke Abweichungen vom kritischen Wert gegeben hat, wogegen nichts spricht, muss der uns zugängliche Teil des Raumes aufgrund der inflationären Expansion heute eine annähernd flache Form haben. Diese Vorhersage, die die Inflationstheorie trifft, ist bestätigt.
erst wurde die Flachheit des Weltalls konstatiert im Widerspruch zur ARTh und dann die I-Theorie mit genau dieser Vorhersage entwickelt - das ist keine Wissenschaft, aber für HIV-Club-Mitglieder hinreichende Verblödungstaktik.
Urknall bleibt unmöglich, wie bewiesen und unwiderlegt, auch wenn das Vernunftlose zu begreifen nicht fähig sind. Da können noch hundert Modelle entwickelt werden - Urknall hat es nie gegeben. Allenfalls ist die Modellentwicklungswut inflationär, was beweist, daß die gesamte NW, die schon lange keine Wissenschaft mehr ist, am Ende ist.



(Übrigens: Es besteht kein Widerspruch zwischen inflationärer Expansion und SRTh, denn überlichtschnell hat sich der Raum selbst aufgebläht, was die SRTh erlaubt.)
Herr Schaften
 
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