Konversation eines Professors mit einem Studenten

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Ein atheistischer Professor aus dem Fachbereich „Philosophie“spricht zu den Studenten über das Problem das die heutige Wissenschaft hat, nämlich Gott, dem „Allmächtigen“.

Er fragt einen seiner neuen Studenten:

Prof: So, du glaubst also an Gott?

Student:
Absolut.

Prof:
Ist Gott gut?

Student:
Sicher.

Prof:
Ist Gott allmächtig?

Student:
Ja.

Prof:
Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er Gott um Heilung bat. Viele Menschen möchten anderen Menschen helfen, wenn sie krank sind, Gott aber nicht. Was ist das für ein guter Gott? Hmm?

Student:
(Student ist ruhig)

Prof:
Du kannst nicht antworten, oder? Lass uns nochmal anfangen, junger Bursche. Ist Gott gut?

Student:
Ja.

Prof:
Ist Satan gut?

Student:
Nein.

Prof:
Woher kommt Satan?

Student:
Von…Gott…

Prof:
Das ist richtig. Erzähl mir Junge, gibt es Bosheit in dieser Welt?

Student:
Ja.

Prof:
Das Böse ist überall, ist das nicht so? Und Gott machte alles. Korrekt?

Student:
Ja.

Prof:
So dann, wer erschuf das Böse?

Student:
(Student antwortet nicht)

Prof:
Gibt es Leiden? Sittenlosigkeit? Hass? Grausamkeit? Alle diese Dinge existieren in der Welt, ist das nicht so?

Student:
Ja.

Prof:
So, wer erschuf das alles?

Student:
(Student gibt keine Antwort)

Prof:
Die Wissenschaft sagt, du hast 5 Sinne um deine Umgebung zu erkennen und wahrzunehmen. Erzähl mir Junge, hast du jemals Gott gesehen?

Student:
Nein.

Prof:
Erzähl uns, hast du jemals Gott gehört?

Student:
Nein.

Prof:
Hast du jemals Gott gespürt, gerochen oder geschmeckt? Hattest du jemals eine Sinneswahrnehmung von Gott, was dies betrifft?

Student:
Nein, leider nicht.

Prof:
Und du glaubst an ihn?

Student:
Ja.

Prof:
Aufgrund empirischen, prüfbaren und demonstrierbaren Protokollen sagt die Wissenschaft, dass dein GOTT nicht existiert. Was sagst du dazu?

Student:
Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.

Prof:
Ja. Glaube. Und das ist das Problem, dass die Wissenschaft hat.

Student:
Professor, gibt es sowas wie Hitze?

Prof:
Ja.

Student:
Und gibt es sowas wie Kälte?

Prof:
Ja.

Student:
Nein, gibt es nicht. (Der Hörsaal wird plötzlich ganz leise)
Professor, sie können jede Menge Hitze haben, Superhitze, Megahitze, wenig Hitze or gar keine Hitze. Aber wir haben nichts, dass wir Kälte nennen.

Wir gelangen bis zu einer Temperatur von -273°C, was KEINE Hitze ist, aber nicht weiter. Da ist nichts was man als Kälte bezeichnen könnte. Kälte ist nur etwas, um die Abwesenheit von Hitze zu beschreiben. Wir können keine Kälte messen. Hitze ist Energie. Kälte ist nicht das Gegenüber von Hitze, es ist nur die Abwesenheit von Hitze. (Der Hörsaal ist völlig ruhig)

Student: Was ist mit der Dunkelheit? Gibt es sowas wie Dunkelheit?

Prof:
Ja. Was ist die Nacht, wenn es keine Dunkelheit geben würde.

Student:
Sie liegen wieder falsch Professor. Dunkelheit ist wieder nur die Abwesenheit von Etwas.
Sie können schwaches Licht haben, normales Licht, helles Licht, grelles Licht, blinkendes Licht…aber wenn sie permanent kein Licht haben, haben sie gar nichts und es wird Dunkelheit genannt. Ist das nicht so? In der Realität existiert keine Dunkelheit. Wenn dem so wäre, dann könnte man Dunkelheit noch dunkler machen, oder?

Prof: Worauf möchten sie hinaus?

Student:
Professor, ihre philosophische Voraussetzung ist fehlerhaft.

Prof:
Fehlerhaft? Können sie erklären wie?

Student:
Professor, sie halten an der Dualität fest. Sie behaupten, da ist Leben und da ist Tod. Da ist ein guter Gott und ein böser Gott. Sie betrachten Gott als etwas finites (endlich), etwas, was wir messen können. Die Wissenschaft kann noch nicht mal einen Gedanken messen. Sie nutzt Magnetismus und Elektrizität, was aber nie gesehen wurde. Tod und Leben bilden keine Gegensätze, weil der Tod nicht substanitell (unabhängig) vom Leben existeiren kann. Der Tod ist nicht das Gegenteil des Lebens, nur die Abwesenheit von Leben. Nun erzählen sie mir Professor. Sie lehren doch, Herr Professor, daß der Mensch vom Affen abstamme (Evolution) ?

Prof: Wenn sie den natürlichen Evolutionsprozess meinen, ja, das tue ich.

Student:
Haben sie jemals die Evolution mit ihren eigenen Augen beobachtet?

Prof:
(Der Professor schüttelt den Kopf mit einem Grinsen, denn er weiss worauf das hinausgeht)

Student:
So lange keiner den Evolutionprozess beobachtet und keiner beweisen kann, dass die Evolution ein währender Prozess ist, glauben sie nicht, dass sie dann nur ihre Meinung lehren?

Student:
Sind sie kein Wissenschaftler? Eher ein Prediger? (Der Hörsaal ist in Aufruhr)

Student:
Gibt es hier einen Studenten, der jemals das Gehirn des Professors gesehen hat? (Hörsaal gerät in Gelächter)

Student:
Hat irgendeiner jemals das Gehirn des Professors gerochen, gefühlt, geschmeckt oder gar gehört? Niemand scheint dies getan zu haben. So, aufgrund der bewährten empirischen, stabilen und demonstrierbaren Protokolle der Wissenschaft sagt sie, dass sie, Professor, kein Gehirn haben. Ohne respektlos zu erscheinen Professor, wie sollen wir dann ihren Vorlesungen trauen?

Prof:
(Der Hörsaal ist ruhig. Das Gesicht in unergründlicher Mine, starrend auf den Studenten) Ich denke, sie werden sie zu dem Glauben bringen müssen.

Student:
Das ist es, Professor. Die Verbindung zwischen dem Menschen und Gott ist der GLAUBE. Das ist es was alles in Bewegung und am Leben hält.

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27Jun

Das nicht existierende Allmachtsparadoxon

Eingetragen von Eser am Juni 27, 2010

Was ist ALLMACHT?
Gott ist Allmacht. Was bedeutet das nun genau für Gott? Von einer Allmacht ist nur dann zu sprechen wenn es für ein Wesen nichts im gesamten Universum gibt, was NICHT diesem Wesen untergeordnet ist. Was heisst nun “untergeordnet”? Unterordnen in der Form, das dieses Wesen die totale Kontrolle über das Untergeordnete hat.

Gott ist kein Wesen das an einem bestimmten Ort des Weltalls zu finden ist und von dort aus seine Handlungen vollzieht, er ist alles. Hier muss aber nun erstmal eine Ordnung geschaffen werden. Es gibt ein Weltall und ein Universum. Das Weltall ist das von uns erfassbare in dem sich alle Galaxien, Planeten und alle sonstige Materie befindet. Das Universum ist dem Weltall übergeordnet, stellt also nur einen Teil des Universums dar. Was genau das Universum ist und wie es aufgebaut und wie groß es ist, können wir nicht beantworten, das weiss NUR Gott.

Gott ist Geist, Geist ist hier Immateriell. Hat also nichts mit der Materie zu tun. Was auch der Behauptung entspricht das Gott nirgends im Weltall zu finden ist, weil er kein materielles Wesen ist. ALLES ist Gott, das Universum ist demnach als Gott zu betrachten oder man kann auch sagen Gott ist das Universum, was außerhalb des Weltalls ist, weiss keiner.

Jetzt kommt das angebliche Paradoxon, es lautet folgendermaßen:
“Könnte Gott einen so schweren Stein erschaffen den er nicht heben kann, so haben wir einen Widerspruch zur Allmacht Gottes, weil er diesen Stein nicht heben kann und dies nicht einer Allmacht entspricht. Wenn er aber nun JEDEN Stein heben kann, dann kann er wohl keinen so schweren Stein erschaffen den er nicht heben kann, was auch zu einem Widerspruch führen soll.”

Meine Behauptung dazu lautet: Wir haben es hier überhaupt nicht mit einem Paradoxon zu tun, da man sich hier auf einer Ebene bewegt die sowieso nicht der Ebene Gottes entspricht, dies entspringt aus dem falschen Verständnis des Allmachtsbegriffs, somit ist diese Fragestellung (Paradoxon) ungültig. Warum?

Gott ist Geist, also Immaterie. Ein Stein ist materiell, ist also ein Objekt das dem Weltall untergeordnet ist, genau wie die Erde und alles weitere im All.
Gott ist also VON ANFANG AN diesem Weltall übergeordnet (wie schon oben klar gestellt). Wenn also Gott einen Stein erschafft, egal wie groß und schwer, ist dieser Stein zu erst dem Weltall untergeordnet, da das Weltall Gott untergeordnet ist, ist der Stein erst Recht Gott untergeordnet. ALLES existiert, nur weil Gott existiert. Man kann das Weltall wie ein Kartenhaus betrachten das permanent von Gott gehalten/erhalten wird. Wenn Gott nicht mehr da wäre (Vernichtung) dann wäre das Weltall erst recht nicht mehr da.

Da Gott nun jeden x-beliebigen Stein erschaffen kann, gibt es erstmal gar kein Problem was das Heben betrifft. Denn Gott könnte genauso das Weltall relativ zum Universum heben/bewegen/ändern/vernichten, da wird ein Stein demnach erstmal keine Probleme bereiten.

Jetzt die andere Seite des Paradoxons: Gott kann also kein Stein erschaffen den er nicht heben kann, oder wie? Diese Frage ist ebenso ungültig. Wie schon geschrieben, kann Gott JEDEN Stein erschaffen, da aber Gott von Grund auf ALLER Materie übergeordnet ist, ist diese Frage belanglos.

Das Problem das hier die Atheisten (NW) haben ist folgende: Der Allmachtsbegriff. Hier wird Gott auf ein Niveau degradiert der überhaupt nicht Gott entspricht. Man stellt sich Gott wie ein großes Wesen vor das aus irgendeinem Grund einen Stein heben müsste. Es kommt noch hinzu daß das Heben wiederum von der Gravitation abhängt, also soll hier auch noch Gott einer Gravitation untergeordnet sein? Nein, denn auch die Gravitation ist nur ein Teil des Weltalls. Und wie wir schon wissen, ist das Weltall Gott untergeordnet. Also kann hier erst recht GAR NICHT von Heben die Rede sein, da Gott dieses Problem niemals haben kann.

Wie lautet nun die Antwort auf das große Paradoxon?
Ganz einfach, es gibt kein Paradoxon. Dieses Paradoxon wurde auf einer VÖLLIG falschen Grundlage gestellt, genauer wurde dieses Paradoxon nur erfunden um wieder einmal einen Grund zur Negierung Gottes zu finden.

Ich finde es sehr schade, das noch nicht mal der Kreationisten-Sektor (dem ich nicht angehöre) fähig ist, dieses Paradoxon aufzulösen.

Die Lösung ALLER eurer Probleme: Allmachtsbegriff verstehen. Wer das schafft, ist Gott schon näher.

Wer über dieses Thema diskutieren möchte, begebe sich in unser Forum auf folgendes Thema: L I N K

27Jun