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Materie- und Weltall-Aufbau - Schöpfungsprinzipien

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Re: Materie- und Weltall-Aufbau - Schöpfungsprinzipien

Beitragvon Gast10 » Freitag 20. Dezember 2013, 12:58

Gott hat in alles die Ewigkeit gelegt. Ich muss davon ausgehen, dass alle von Ihm geschenkten Einblicke und Erkenntnisse zur Vorbereitung dienen, dereinst sein Angesicht schauen zu können.



Blaise Pascal:

Die Mehrzahl derer, die es unternehmen den Gottlosen die Gottheit zu beweisen, beginnen gewöhnlich mit den Werken der Natur und es gelingt ihnen selten. Ich greife nicht die Gewißheit dieser Beweise an, die durch die heilige Schrift geheiligt sind; sie sind der Vernunft angemessen, aber oft sind sie dem geistigen Zustande derer, für die sie bestimmt sind, nicht genug angemessen und nicht genug im Verhältniß.

Denn es ist zu bemerken, daß man diese Rede nicht an die wendet, die den Glauben lebendig im Herzen haben und die sofort sehen, daß alles, was da ist, nichts anders ist als das Werk des Gottes, den sie verehren. Zu ihnen spricht die ganze Natur für ihren Urheber und die Himmel verkündigen die Ehre Gottes. Über diejenigen, in denen dieses Licht erloschen ist und in denen man es wieder lebendig machen will, für diese Menschen ohne Glauben und Liebe, die nur Finsterniß und Dunkelheit in der ganzen Natur finden, scheint es nicht das Mittel, sie zurück zu führen, daß man ihnen zu beweisen für diesen großen und wichtigen Gegenstand nur den Lauf des Mondes und der Planeten gebe oder allgemeine Raisonnements, gegen die sie sich noch dazu unaufhörlich hartnäckig gewehrt haben. Die Verstocktheit ihres Geistes hat sie taub gemacht gegen diese Stimme der Natur, die fortwährend in ihre Ohren getönt hat und die Erfahrung zeigt, daß man sie durch dieses Mittel keineswegs gewinnt, sondern im Gegentheil nichts geeigneter ist sie zurück zu stoßen und ihnen die Hoffnung zum Finden der Wahrheit zu benehmen, als wenn man versucht sie bloß durch diese Arten von Raisonnements zu überzeugen und ihnen sagt, daß sie darin die Wahrheit unverhüllt sehn müssen.

Die Schrift, die besser als wir die Dinge kennt, die von Gott sind, spricht von ihnen nicht auf diese Weise. Sie sagt uns wohl, daß die Schönheit der Geschöpfe den kennen lehrt, der ihr Urheber ist; aber sie sagt uns nicht, daß sie diese Wirkung in der ganzen Welt machen. Sie belehrt uns im Gegentheil, daß wenn sie sie machen, es nicht durch sie selbst geschieht, sondern durch das Licht, welches Gott zu gleicher Zeit ausgießt über den Geist derer, welchen er sich durch dieses Mittel offenbart, denn daß man weiß, daß Gott sei, ist ihnen offenbar, denn Gott hat es ihnen geoffenbart. (Röm. 1. 19.) Sie sagt uns im Allgemeinen, daß Gott ein verborgner Gott ist, (»Für wahr du bist ein verborgner Gott!« Jes. 45. 15.) und daß seit dem Verderbniß der Natur, er die Menschen in einer Blindheit gelassen hat, aus der sie nur durch Jesum Christum herauskommen können, außer welchem uns alle Gemeinschaft mit Gott geraubt ist. »Niemand kennt den Vater, denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren« (Matth. 11. 27.)
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Re: Materie- und Weltall-Aufbau - Schöpfungsprinzipien

Beitragvon Todoroff » Samstag 21. Dezember 2013, 15:43

Gast10

Haben Sie Pascal verstanden, dann auch mich, da ich dasselbe sage mit anderen Worten, weil wir beide dasselbe sagen wie Gott (mit anderen Worten).
Prüfen Sie sich, ob das Werk Ihrer Hände nicht nur Ihrer Eitelkeit dient.
Ich erachte es als unmöglich, die Materie zur Ehre Gottes zu erforschen - zu nichts anderem aber sollen wir leben.

Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Ps:
Meine Urteilchentheorie soll keine Erklärung der Materie sein, da man solches nur DENKEN, niemals aber experimentell bestätigen kann, sondern ein Schlag in die Arroganz der Gottlosen, die vollkommen erkenntnislos sind.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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