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Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

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Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Mephisto » Donnerstag 29. März 2007, 10:20

Nur einmal angenommen, es würde sich tatsächlich alles so verhalten, wie uns die Prediger glauben machen wollen:
Wir sind alle verdammt.
Nur Jesus Christus als Erlöser anzuerkennen ist die Rettung.
Ansonsten: Ewigkeit in der Hölle.

Daraus ergibt sich: Gott ist unfair.
Denn:
Jeder, der vor Christi Geburt oder vor der Missionierung seines Landes gelebt hat, ist ganz automatisch verdammt. Er hatte nie eine Chance.
(Dante hat postuliert, Jesus wäre in den drei Tagen zur Hölle gefahren und hätte dort jeden befreit, der ihn anerkannt hätte. In diesem Fall gilt nur der zweite Teilsatz.)

Jedes Kind, das stirbt, bevor es begreift, was man ihm erklärt, ist verdammt.
Ohne je eine Chance gehabt zu haben.
(Die Katholiken geben solchen Geschöpfen eine Art feuerfreie Metahölle - auch nicht viel besser.)

UND: Ich bin durchaus in der Lage, einen Menschen zur Hölle zu schicken - ohne, dass er etwas dafür kann.
Ich muss ihn nur sein Leben lang von christlichen Informationen fernhalten (Einsperren, abgelegene Insel).
Er wird niemals von Jesus hören, ihn nicht als Erlöser anerkennen und .. schawups, brenne, Ketzer!

Wenn dies die Arbeitsweise des Gottesgerichts sein soll ...
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Re: Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Elrik » Donnerstag 29. März 2007, 12:07

Mephisto hat geschrieben:Nur einmal angenommen, es würde sich tatsächlich alles so verhalten, wie uns die Prediger glauben machen wollen:
Wir sind alle verdammt.


Nein, das nun nicht, denn Ihr konnt reden, wie wir.

Nur Jesus Christus als Erlöser anzuerkennen ist die Rettung.
Ansonsten: Ewigkeit in der Hölle.


Dabei fällt Euch Eure Wahl bestimmt sehr schwer!

Daraus ergibt sich: Gott ist unfair.

Denn:
Jeder, der vor Christi Geburt oder vor der Missionierung seines Landes gelebt hat, ist ganz automatisch verdammt. Er hatte nie eine Chance.
(Dante hat postuliert, Jesus wäre in den drei Tagen zur Hölle gefahren und hätte dort jeden befreit, der ihn anerkannt hätte. In diesem Fall gilt nur der zweite Teilsatz.)


Gott ist nicht unfair, sondern fair, denn: Euch geben wir eine Chance, wir reden mit Euch, und Ihr mit uns.

Jedes Kind, das stirbt, bevor es begreift, was man ihm erklärt, ist verdammt.


Nein, Kinder sind wie die Heiligen, sie begreifen schnell und merken sich was sie begriffen haben.

Ohne je eine Chance gehabt zu haben.


Das erübrigt sich, denn ein Kind nimmt seine einzige Chance, die zu gleich, der einzige Weg, die einzige Wahrheit, das einzige Leben ist, an, und fragt nicht nach richtig und nicht nach falsch, weil es begreift. Könnt Ihr Euch an Eure Kindheit erinnern, Mephisto? Wie wäre es, wenn Ihr euch einmal überlegt, warum ihr sprechen lerntet, innerhalb kürzester Zeit?

(Die Katholiken geben solchen Geschöpfen eine Art feuerfreie Metahölle - auch nicht viel besser.)


Vielleicht ist der katholischen Kirche der MEnsch wichtiger geworden, als der Verstand des Selben?

UND: Ich bin durchaus in der Lage, einen Menschen zur Hölle zu schicken - ohne, dass er etwas dafür kann.


Da irrt Ihr, denn den Schlüssel zur Hölle, hat nur einer und der ist kein Mensch. Menschen töten, kommen seine Opfer in die Hölle, weil sie ihrem Mörder nicht genug Liebe entgegenbrachten? Wann werdet Ihr mich töten, und mich an eurer Seite nicht länger dulden?

Ich muss ihn nur sein Leben lang von christlichen Informationen fernhalten (Einsperren, abgelegene Insel).


Nein, Ihr müsst lediglich eindeutige Entscheidungen treffen, die alles Falsche verbannen und alles richtige umfassen. Wie könnte die Bibel, wenn man sie nicht zur Hand hat, eine Rolle spielen?

Er wird niemals von Jesus hören, ihn nicht als Erlöser anerkennen und .. schawups, brenne, Ketzer!


Darum kann mir keiner glauben, denn ich kannte die Bibel nicht und kam trotzdem zum lebenden Jesus. Der mir anbot, die Bibel zu lesen, falls ich mal nicht weiterweiß, was er auch Verdammnis nennt, weil ein Damm verhindert, dass ich weiterkomme.

Wenn dies die Arbeitsweise des Gottesgerichts sein soll ...


Nicht ganz, denn in einem Gericht Gottes, wird nicht zwischen richtig und falsch entschieden, sondern berücksichtigt welcher Konfession man angehört und in wie fern die eigenen Werke und eigenen Taten mit der Konfession übereinstimmen. Das ist ein wenig anders, als zwischen richtig und falsch hin und her zu segeln, weil man bei der Selgeltour meinen könnte, dass das Richtig und das Falsch sich einander ausschließen und somit keinen einzigen Finger rühren würde. Es geht vielmehr darum, das Gute zu lehren und das Gute zu tun. Ihr, Mephisto, wisst, was gut ist und tut es auch. Denn warum solltet Ihr schlechtes tun und lehren, wenn ihr doch klug genug seid, um den Weizen von der Spreu zu trennen ohne der Spreu Schaden zuzufügen?
Zuletzt geändert von Elrik am Donnerstag 29. März 2007, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Elrik » Donnerstag 29. März 2007, 16:48

Lahtzarus hat geschrieben:
Elrik hat geschrieben:Nicht ganz, denn in einem Gericht Gottes, wird nicht zwischen richtig und falsch entschieden, sondern berücksichtigt welcher Konfession man angehört und in wie fern die eigenen Werke und eigenen Taten mit der Konfession übereinstimmen.


Na ok Ich ahbe halt ne andere Konfession wie ihr und handle danach und komme trotzdem in den Himmel. Dann sind wir uns ja einig, dass es nicht nur EINEN richtigen Weg gibt. Man muß nur in seinem Weg bleiben und demselben treu. Dann handelt man gut. Damit kann ich mich anfreunden und vertrete das. Wir sind uns einig. Danke


Schlussfolgert nich voreilig! Zwischen mir und Euch ist keine Einigkeit, denn wenn so viele Wege existieren warum meint Ihr dann, dass zwischen mir und Euch jemals Einigkeit liegen würde? Stellt euch nur vor, mein Weg würde den Euren kreuzen, etwa wie der Weg von Skinheads und von Punks sich kreuzen, woraus Strassenschlachten resultieren! Aber ich redete mit Euch und Ihr stimmtet mir zu. Warum war das wohl möglich? Weil so viele Wege existieren? Oder weil zwischen mir und Euch für einen winzigen Moment lang Verständnis lag? Ich kenne Eure Wege, es sind Sackgassen. Und Konfessionen gibt es auch allein eine einzige, wenn Ihr euch deren Ursprung genauer anschaut, werdet Ihr es erkennen. Ich bin nicht der, der Euch den Frieden schenkt, für nichts.
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Re: Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Eser » Donnerstag 29. März 2007, 23:30

Mephisto hat geschrieben:Nur einmal angenommen, es würde sich tatsächlich alles so verhalten, wie uns die Prediger glauben machen wollen:
Wir sind alle verdammt.
Nur Jesus Christus als Erlöser anzuerkennen ist die Rettung.
Ansonsten: Ewigkeit in der Hölle.

Wofür dann jeder selbst verantwortlich ist, denn Gott wirft nicht einfach jeden in die Hölle der ihm nicht passt auch wenn er das kann, denn Gott ist gerecht und diese Gerechtigkeit ist genauso furchtbar, weil eben jeder gerecht behandelt wird (von Gott).

Mephisto hat geschrieben:Daraus ergibt sich: Gott ist unfair.
Denn:
Jeder, der vor Christi Geburt oder vor der Missionierung seines Landes gelebt hat, ist ganz automatisch verdammt. Er hatte nie eine Chance.
(Dante hat postuliert, Jesus wäre in den drei Tagen zur Hölle gefahren und hätte dort jeden befreit, der ihn anerkannt hätte. In diesem Fall gilt nur der zweite Teilsatz.)

Nein, schon vor Jesus Christus gab es Vergebung. Zum Beispiel das Brandopfer das die Hebräer immer machen mussten für die Vergebung der Sünden, heute gilt: All das von damals galt nur SYMBOLISCH, also nicht wirklich Vergebung wie heute, dennoch war es damals gültig zur Vergebung der Sünden.

Mephisto hat geschrieben:Jedes Kind, das stirbt, bevor es begreift, was man ihm erklärt, ist verdammt.
Ohne je eine Chance gehabt zu haben.
(Die Katholiken geben solchen Geschöpfen eine Art feuerfreie Metahölle - auch nicht viel besser

Genau können wir das nicht wissen. Aber wir wissen das Babys natürlich noch keine Entscheidung treffen können und wenn solche sterben, dann muss es nicht gleich heissen das diese gleich in die Hölle geworfen werden, aber ich denke auch nicht gleich in das Reich Gottes. Da Gott aber auf jeden Fall IMMER gerecht ist, muss es also für die eine Lösung geben.

Ich hatte mal von jemandem gehört das die Menschen die auf dem richtigen Weg (Glauben) waren aber aus irgendeinem Grund nicht in der Ordnung Gottes waren (um in das Reich Gottes zu kommen), diese kommen in eine Art Zwischenebene, eine Ebene bei der diese Menschen weiter "heranreifen" (geistig) sollen um so in das Reich Gottes zu kommen.

Aber so gesehen stimmt es, wir sind alle anfangs "verdammt" (unter der Herrschaft des Satan) und müssen da raus (durch Jesus Christus).

Mephisto hat geschrieben:UND: Ich bin durchaus in der Lage, einen Menschen zur Hölle zu schicken - ohne, dass er etwas dafür kann.
Ich muss ihn nur sein Leben lang von christlichen Informationen fernhalten (Einsperren, abgelegene Insel).
Er wird niemals von Jesus hören, ihn nicht als Erlöser anerkennen und .. schawups, brenne, Ketzer!

Unsinn! Hier legen Sie sich mit Gott an, sie glauben sie könnten etwas tun was Gott sowieso nicht zulässt (genauer: WIRKT). Denn Gott sorgt dafür das JEDER Mensch die Wahrheit erfährt, egal ob er will oder nicht. Was fehlt ist die Entscheidung des Menschen dafür oder dagegen. Erst die Entscheidung muss im Herzen eines Menschen fallen, dann erst führt Gott den Menschen zu Jesus Christus.
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Beitragvon Mephisto » Donnerstag 5. April 2007, 14:46

Ah, hier haben wir so etwas wie ein Argument.

JEDER Mensch erfährt also Die Wahrheit ... gut.

Dabnn allerdings das folgende: Wenn ein mensch auch erlöst werden kann, ohne je von Jesus Christus gehört zu haben ... welche Form hat denn dann Die Wahrheit? Jesus kan es nicht sein ... man kommt offenbar auch ohne ihn aus.
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Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Todoroff » Donnerstag 5. April 2007, 18:59

Mephisto hat geschrieben:Ah, hier haben wir so etwas wie ein Argument.
JEDER Mensch erfährt also Die Wahrheit ... gut.
Dabnn allerdings das folgende: Wenn ein mensch auch erlöst werden kann, ohne je von Jesus Christus gehört zu haben ... welche Form hat denn dann Die Wahrheit? Jesus kan es nicht sein ... man kommt offenbar auch ohne ihn aus.

Gott ist es, der zu Jesus Christus führt.

Sprüche 19,26
Die Gottesfurcht führt zum Leben; gesättigt geht man zur Ruhe, von keinem
Übel heimgesucht.

Das Leben ist Jesus Christus: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das
Leben ...

Joh 6,43
Niemand kann zu Mir kommen, wenn nicht der Vater, der Mich gesandt hat,
ihn zu Mir führt; und Ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

Und ausgerechnet Sie Geistesgigant, der Sie 1=3 als wahre Aussage
postulieren, indem Sie diesen verlogenen Schwachsinn von Evolution und
Urknall glauben, wollen Gott vorschreiben, was Ihm möglich ist und was
nicht - lächerlich.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Wahrheit

Beitragvon Eser » Donnerstag 5. April 2007, 22:35

Bekanntlich gibt es für jedes Problem eine Lösung (direkt vor unserer Nase).

Also auch eine Lösung für das Problem das sie anscheinend haben. Jesus Christus existierte schon vor der Schöpfung, er ist der Erstgeborene und ihm ist die Schöpfung gegeben, soll heissen das er so zu sagen der "wirkende Gott" in dieser Schöpfung ist, hat also Allmacht von Gott bekommen bzw. Vollmacht (um das zu unterscheiden). Demnach haben also Moses, Abraham, Noah, Adama usw. alle nie wirklich mit Gott "kommuniziert", ich vermute hier das z.B. Moses mit Jesus Christus oder einem Engel des Herrn gesprochen hat (Fall: brennender Busch). Und für jedes Problem, also die Sünde, die Vergebung existierte auch vor Jesus Christus, eben mit Brandopfern und anderen Dingen (man lese einfach das AT).

Das es sich hierbei dann um eine andere Wahrheit handelt ist totaler Schwachsinn. Denn wir wissen, alles ändert sich, aber doch irgendwie nichts. Himmel und Erde werden vergehen aber das Wort Gottes (Wahrheit) wird nie vergehen, sie galt von anfang an, so galt sie auch von anfang an den Israelis (über die wir im AT besonders viel lesen).

Irrtümlicherweise wird behauptet Gott sei im AT ein brutaler Gott und im NT ein vergebender, dass ist genau so Schwachsinn. Denn wer lesen und erfassen kann, weiss, das wir es immer mit dem gleichen Gott und der gleichen Wahrheit zu tun haben.

Ich habe mir mal einige Kritikseiten durchgelesen auch über angebliche Widersprüche in der Bibel. Viele der Widersprüche entstanden durch Fehlinterpretation (auch noch von Gottlosen, klar), aber einige waren offensichtlich Widersprüche. Davon hatte ich schon erzählt. Diese Widersprüche existieren NUR in den beschreibenden Texten, z.B. über die Erfahrung des Simon mit Jesus Christus der ihm begegnet ist und 3 Zeugen sollen Jesus gesehen haben, an einer anderen Stelle heisst es, die 3 Zeugen sollen ihn nicht gesehen aber gehört haben. Also ein Widerspruch. Klar, aber wenn störts? Wir wissen nur Jesus Christus offenbarte sich Simon, dieser bekehrte sich dann, fertig. Es existieren aber keinerlei Widersprüche in den Geboten oder in den Gesetzmäßigkeiten oder den Beschreibungen über Gott oder Jesus Christus, einfach gesagt, die Wahrheit. Sie ist immer die selbe und war nie anders.
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Beitragvon Mephisto » Samstag 7. April 2007, 14:36

Das heisst jetzt bezogen auf mein Experiment?

Also noch einmal:
Wenn ich einen Menschen von dem Wissen um Jesus Christus trenne, kommt er dann in die Hölle?
Oder wird er dennoch erlöst, obgleich er nie etwas von demselben gehört hat?
Oder bekommt jeder Mensch zu jeder Zeit die Gute Nachricht und wenn ja, auch welchem Weg? Und welchen Zweck hat Mission dann noch?
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Beitragvon Eser » Samstag 7. April 2007, 23:39

Mephisto hat geschrieben:Wenn ich einen Menschen von dem Wissen um Jesus Christus trenne, kommt er dann in die Hölle?
Oder wird er dennoch erlöst, obgleich er nie etwas von demselben gehört hat?
Oder bekommt jeder Mensch zu jeder Zeit die Gute Nachricht und wenn ja, auch welchem Weg? Und welchen Zweck hat Mission dann noch?

Wenn wir wirklich mal den Fall annehmen das ein Mensch nie von Jesus gehört hat und wir ja wissen das Gott gerecht ist, kann dieser Mensch nicht einfach in die Hölle, denn Gott sorgt dafür das jeder Mensch von Jesus hören wird. somit ist diese Frage sinnlos, da sie niemals einer Tatsache entspricht. Bei Babys sprach ich von einem Fall den wir nicht kennen. Dafür muss es auch eine Lösung geben, denn sonst wäre Gott ja ein Diktator und somit Lügner.

Jeder Mensch bekommt die frohe Botschaft so dass er mindestens einmal vor der Entscheidung stehen wird. Es gibt viele Wege wie das zu stande kommt, die Wege sind unwichtig, wichtig ist, ES GIBT SIE.

Mission dient der Verbreitung des Wortes. Ein weiterer Zweck ist die Konsequenz für den Missionar. Denn wenn ich z.B. für jemanden bete dann hat es auch einen Zweck FÜR MICH, so baue ich MICH geistig auf und reife heran, das ist einfach der Weg den wir gehen müssen. Das ist so wie wenn ich Nachhilfeunterricht gebe und mich in Mathe super auskenne, dennoch kann ich im Nachhilfe geben was dazu lernen und weiter kommen.

Alles hat letzten Endes seinen Zweck und Grund.
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Beitragvon Elrik » Sonntag 8. April 2007, 15:56

Wenn ich einen Menschen von dem Wissen um Jesus Christus trenne, kommt er dann in die Hölle?


Wenn ihr trennt, was nicht getrennt werden soll, dann seid Ihr der Verbrecher, der die Aussicht auf eine Strafe einfordert. Ihr wisst, was Jesus bedeutet. Jesus bedeutet Wahrheit, bedeutet Leben! Wenn ihr einen Menschen belügt oder tötet, dann habt ihr den Menschen von Jesus getrennt. Wie könnte jener Mensch Eurer Versklavung, eures Irrtums wegen, bestraft werden?

Oder wird er dennoch erlöst, obgleich er nie etwas von demselben gehört hat?


Das ist Irrelevant, weil es um Euch geht, nicht um irgendwen sonst. Wäret Ihr längst am Ziel eures Weges angekommen, würde auch diese Frage keine Antwort mehr verlangen, da ihr sie bereits kanntet. Ihr hättet niemals mit einem Anderen reden müssen, oder die Bibel missverstehen müssen. Warum tut Ihr's dennoch? Um die grosse Lüge "Gott" aufzudecken? Ihr stellt nicht die richtigen Fragen, sondern Theorien über eine Verhandlung auf, in der Gott der Angeklagte ist! Damit verurteilt Ihr Euch nur selbst, denn so gutherzig wie Gott ist, ist auch der Mensch.
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Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Todoroff » Sonntag 8. April 2007, 23:18

Das ist Irrelevant, weil es um Euch geht,

Koh 3,14
Jetzt erkannte ich: Alles, was Gott tut, geschieht in Ewigkeit. Man kann nichts
hinzufügen und nichts abschneiden, und Gott hat bewirkt, daß die Menschen
Ihn fürchten.

Wir lesen hier auch, daß jene, die Gott verachten (leugnen), keine Menschen
sind (vor Gott).
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Re: Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Elrik » Montag 9. April 2007, 02:37

Todoroff hat geschrieben:Das ist Irrelevant, weil es um Euch geht,

Koh 3,14
Jetzt erkannte ich: Alles, was Gott tut, geschieht in Ewigkeit. Man kann nichts
hinzufügen und nichts abschneiden, und Gott hat bewirkt, daß die Menschen
Ihn fürchten.

Wir lesen hier auch, daß jene, die Gott verachten (leugnen), keine Menschen
sind (vor Gott).


Wenn auch nur einer würdig oder auch unwürdig ist, neben Euch zu stehen, dann sagt es ihm, denn Gott tut das Gleiche.
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Beitragvon Mephisto » Dienstag 10. April 2007, 15:27

Also gut: Gehen wir davon aus, dass jeder existierende Mensch mindestens einmal in seinem Leben die Frohe Botschaft hört und gehört hat.

Was ist mit denjenigen, die vor Jesu Kreuzigung lebten - oder nur ganz kurz danach?
Südostasien und Amerika haben mindestens noch ein Jahrtausend danach keinen Missionarsbesuch gehabt?

(Und wenn dieses Wissen über Himmel oder Hölle ebntscheidet - weswegen hat der Herr es dann in die Hände von recht unzuverlässigen Menschen gelegt, es zu verbreiten? Abgesehen von ihrer Gesinnung - Schiffe sinken, Tiere verenden und unliebsame Zeitgenossen haben nicht immer Sinn für neue Religionen.)

Wenn also das Wissen um Jesu Christi über meine Seligkeit entscheidet, dann liegt die Macht, mich zu verdammen, in den Händen des Missionars.
Wenn aber Gott dieses Wissen persönlich verbreitet, dann ist der Missionsgedanke überflüssig.

(Waren die Ureinwohner Amerikas wirklich so verblendet, dass keiner von ihnen die Frohe Botschaft angenommen hatte, bevor die Weissen kamen? Angeblich müsste ja ein jeder die Gelegenheit dazu gehabt haben, jeder mit den gleichen Chancen ...)
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Re: Die Gerechten leiden mit den Ungerechten

Beitragvon Sebastian » Samstag 14. April 2007, 22:27

Mephisto hat geschrieben:Gott ist unfair.
Denn:
Jeder, der vor Christi Geburt oder vor der Missionierung seines Landes gelebt hat, ist ganz automatisch verdammt. Er hatte nie eine Chance.


Gott ist fair, es wird keiner unfair behandelt. Wie das gehen soll? Keine Ahnung, ich bin nur ein Mensch.

Wenn dies die Arbeitsweise des Gottesgerichts sein soll ...


Dann wäre es halt so, das entbindet dich nicht, das deine zu tun. Jeder kann die Entscheidung nur für sich treffen.
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Beitragvon Elrik » Sonntag 15. April 2007, 15:41

Mephisto hat geschrieben:Also gut: Gehen wir davon aus, dass jeder existierende Mensch mindestens einmal in seinem Leben die Frohe Botschaft hört und gehört hat.

Was ist mit denjenigen, die vor Jesu Kreuzigung lebten - oder nur ganz kurz danach?
Südostasien und Amerika haben mindestens noch ein Jahrtausend danach keinen Missionarsbesuch gehabt?


Wolltet Ihr, dass sich das Feuer der Wahrheit über dem gesammten Erdenkreis verteilt, solltet ihr selbst ein brennbares Stück Holz dieser Flamme sein.


Mephisto hat geschrieben:(Und wenn dieses Wissen über Himmel oder Hölle ebntscheidet - weswegen hat der Herr es dann in die Hände von recht unzuverlässigen Menschen gelegt, es zu verbreiten?


Unzuverlässigkeit liegt im Auge des Betrachters! Gott erwählt und legt in Menschenhand und nicht Ihr! Es sind Menschen geboren, die geben in ihrer Kinder Hand, was sie selbst schaffen sollten, aber niemals schafften, noch schaffen konnten.


Mephisto hat geschrieben:Abgesehen von ihrer Gesinnung - Schiffe sinken, Tiere verenden und unliebsame Zeitgenossen haben nicht immer Sinn für neue Religionen.


niemals, sind es neue Religionen, denn die existieren nicht, es existiert die Wahrheit die in Lüge verkehrt wurde. Was soll daran neu sein?

Mephisto hat geschrieben:Wenn also das Wissen um Jesu Christi über meine Seligkeit entscheidet, dann liegt die Macht, mich zu verdammen, in den Händen des Missionars.


Euch zu befreien geht nicht ohne den Vater im Himmel! Alle Werke, die ein Mensch tun kann, gehen vom Vater im Himmel aus. Darum liegt es nicht direkt in der Hand des Missionars, sondern in der Hand Gottes. Des Missionars stärke wird durch die stärke Gebete bestimmt, die Gott erhört oder eben verachtet.

Mephisto hat geschrieben:Wenn aber Gott dieses Wissen persönlich verbreitet, dann ist der Missionsgedanke überflüssig.


Es wird immer Dummköpfe geben und auch werden immer Dummköpfe ausgebildet.

Mephisto hat geschrieben:(Waren die Ureinwohner Amerikas wirklich so verblendet, dass keiner von ihnen die Frohe Botschaft angenommen hatte, bevor die Weissen kamen?


Vielleicht seht Ihr auch ein wenig schief? Wie froh soll denn die Botschaft gewesen sein, die die Weissen den Einwohnern Amerikas brachten?

Mephisto hat geschrieben:Angeblich müsste ja ein jeder die Gelegenheit dazu gehabt haben, jeder mit den gleichen Chancen ...)


Richtig, jeder mit gleichen Chancen, aber heißt das denn, auf alle einzustürmen mit Waffen und Gewalt jedlicher Art? Ihr sprecht von Abdrünnigen von Aussatz, die sich sowieso aus ihrer Heimat verbannten in dem sie verschwanden und alle Regeln bezüglich des Miteinander über Board warfen. Darin besteht der Verrat an die Heimatliche Gemeinde, bzw. Gemeinschaft. Das ist und bleibt unverzeihlich, denn abgeschlachtete Menschen werden nicht wieder lebendig, und können auch nicht mehr Freundschaftlich miteinander und mit uns leben. Gebt nicht Gott die Schuld, sondern jene die nicht verstanden dass es nicht um den Tod, sondern um das Leben geht.
Zuletzt geändert von Elrik am Sonntag 15. April 2007, 15:57, insgesamt 2-mal geändert.
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