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Bibel - unglaublich glaubhaft

Themen die nur die Bibel betreffen

Moderatoren: Todoroff, Eser

Bibel - unglaublich glaubhaft

Beitragvon Michael_C » Montag 29. Juni 2009, 00:00

Wenn man sich überlegt,
was man der Bibel alles als Lüge andichtete.

Erst heute wurde deutlich gemacht,
daß die Ägypter eben doch Sklaven hielten,
um ihre Großprojekte zu bauen.

Klar setzte man auch eigene Leute ein,
z.B. in der Zeit in der kein Ackerbau betrieben wurde,
konnte man sich "religiöse" oder andere Pfründe sammeln.

Doch wieder einmal zeigt uns die Geschichtsschreibung auf,
dass es kein einfaches entweder / oder gibt.

Keine einfache Wahrheit.

Auch die bibelischen Plagen,
sind kein Hirngespinst
und erst die moderne Forschung
fundamentiert sogar noch den Sinn dieser Plagen,
wie es der biblische Text alleine nicht vermag.

Mit der modernen Wissenschaft
fallen viele Götter und Religionen.

Die Bibel aber wird aus dem Mythos der Atheisten und Möchtegern-Intellektuellen befreit,
sowie einer "historisch-kritischen" Pseudo-Theologie,
sowie einer selbstgefälligen Theologie, die der Brut der Weltpolitik gefallen will, der öffentlichen Meinung der Medienmächte.
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Re: Bibel - unglaublich glaubhaft

Beitragvon Todoroff » Dienstag 30. Juni 2009, 19:26

Die Bibel ist das einzige wissenschaftliche Buch auf unserem Planeten. Es vermittelt das einzige widerspruchsfreie, und damit wahre Weltbild, verfaßt von Gott, geschrieben von 42 Schreibern. Wer die Bibel liest, wird feststellen müssen, daß sie nur einen Autor, Verfasser, hat, obwohl sie über einen Zeitraum von 1.500 Jahren geschrieben worden ist. Das eben kann man wissen,weil man es selbst prüfen kann. Evolution und Urknall muß man glauben, weil dieser Unfug nicht beobachtet werden kann und keiner bezeugen kann und deshalb nicht zu prüfen ist. Weil diese faschistischen Ideologien mathematisch nicht zu halten sind, sind sie defintiv falsch. Auch das kann man wissen.

Hiob 38,1-18
Da antwortete der Herr dem Hiob aus dem Wettersturm und sprach:
Wer ist es, der den Ratschluß verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht? Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich!
Wo warst du, als ich die Erde gegründet? Sag es denn, wenn du Bescheid weißt. Wer setzte ihre Maße? Du weißt es ja. Wer hat die Meßschnur über ihr gespannt? Wohin sind ihre Pfeiler eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als alle Morgensterne jauchzten, als jubelten alle Gottessöhne? Wer verschloß das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muß sich legen deiner Wogen Stolz?
Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, dem Frührot seinen Ort bestimmt, daß es der Erde Säume fasse und daß die Frevler von ihr abgeschüttelt werden? Sie wandelt sich wie Siegelton, (die Dinge) stehen da wie ein Gewand. Den Frevlern wird ihr Licht entzogen, zerschmettert ihr erhobener Arm.
Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, hast du des Urgrunds Tiefe durchwandert? Haben dir sich die Tore des Todes geöffnet, hast du der Finsternis Tore geschaut? Hast du der Erde Breiten überblickt? Sag es, wenn du das alles weißt.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Hmmm

Beitragvon Michael_C » Dienstag 30. Juni 2009, 20:29

Vielleicht ist diese Formulierung treffend:

Die Bibel enthält die Anschlußarbeit/Enderkenntnis der Wissenschaft.
Die Herleitung hat Gott wiederum den Menschen in die Hand gegeben,
durch die Wissenschaft.


Die Wissenschaft ist eine Gefahr für den radikalen Atheismus,
der sich nicht mehr als Religion versteht, sondern als Wahrheit aufspielt.

Die Wissenschaft ist eine große Freude für Gläubige.
Sie müssen nur solange warten, bis sich der Wissenschaftsbetrieb in Widersprüche verstrickt
uns sich gegen das Wesen der Wissenschaft richten muss, um Gott und Bibel diffamieren zu können.

Da Wissenschaft ein Entwicklungsprozeß ist,
der viele Fehlwege geht,
haben Gläubige die Pflicht, geduldig mit Wissenschaften durch Menschen zu sein.




Todoroff hat geschrieben:Die Bibel ist das einzige wissenschaftliche Buch auf unserem Planeten. Es vermittelt das einzige widerspruchsfreie, und damit wahre Weltbild, verfaßt von Gott, geschrieben von 42 Schreibern. Wer die Bibel liest, wird feststellen müssen, daß sie nur einen Autor, Verfasser, hat, obwohl sie über einen Zeitraum von 1.500 Jahren geschrieben worden ist. Das eben kann man wissen,weil man es selbst prüfen kann. Evolution und Urknall muß man glauben, weil dieser Unfug nicht beobachtet werden kann und keiner bezeugen kann und deshalb nicht zu prüfen ist. Weil diese faschistischen Ideologien mathematisch nicht zu halten sind, sind sie defintiv falsch. Auch das kann man wissen.

Hiob 38,1-18
Da antwortete der Herr dem Hiob aus dem Wettersturm und sprach:
Wer ist es, der den Ratschluß verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht? Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich!
Wo warst du, als ich die Erde gegründet? Sag es denn, wenn du Bescheid weißt. Wer setzte ihre Maße? Du weißt es ja. Wer hat die Meßschnur über ihr gespannt? Wohin sind ihre Pfeiler eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als alle Morgensterne jauchzten, als jubelten alle Gottessöhne? Wer verschloß das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muß sich legen deiner Wogen Stolz?
Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, dem Frührot seinen Ort bestimmt, daß es der Erde Säume fasse und daß die Frevler von ihr abgeschüttelt werden? Sie wandelt sich wie Siegelton, (die Dinge) stehen da wie ein Gewand. Den Frevlern wird ihr Licht entzogen, zerschmettert ihr erhobener Arm.
Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, hast du des Urgrunds Tiefe durchwandert? Haben dir sich die Tore des Todes geöffnet, hast du der Finsternis Tore geschaut? Hast du der Erde Breiten überblickt? Sag es, wenn du das alles weißt.
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Re: Hmmm

Beitragvon Elrik » Dienstag 30. Juni 2009, 20:45

Michael_C hat geschrieben:...geduldig mit Wissenschaften durch Menschen zu sein.


Das verstehe ich nicht.
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Massenmörderischer Wahnsinn

Beitragvon Todoroff » Dienstag 30. Juni 2009, 23:05

Michael_C
Da Wissenschaft ein Entwicklungsprozeß ist, der viele Fehlwege geht,
haben Gläubige die Pflicht, geduldig mit Wissenschaften durch Menschen zu sein.
Ach so, und bis diese Verbrecher erkennen, sich vollkomme in eigenen Widersprüchen verstrickt zu haben, was sie nie zugeben werden, schauen wir alle zu, wie sie den Planeten zerstören oder wie?

Ps 104,30
Sendest du deinen Geist aus, so werden alle Geschöpfe erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde.
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Re: Massenmörderischer Wahnsinn

Beitragvon Elrik » Mittwoch 1. Juli 2009, 00:18

Todoroff hat geschrieben:Michael_C
Da Wissenschaft ein Entwicklungsprozeß ist, der viele Fehlwege geht,
haben Gläubige die Pflicht, geduldig mit Wissenschaften durch Menschen zu sein.
Ach so, und bis diese Verbrecher erkennen, sich vollkomme in eigenen Widersprüchen verstrickt zu haben, was sie nie zugeben werden, schauen wir alle zu, wie sie den Planeten zerstören oder wie?

Ps 104,30
Sendest du deinen Geist aus, so werden alle Geschöpfe erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde.


Aha, er meint also: Die Gläubigen sollten über Wissenschaft mit den Menschen reden, währenddessen die Menschen den Planeten zerstören, sodaß die Wissenschaft selbst nicht mehr ist, wie sie vor der Zerstörung des Planeten noch war, weil die Wissenschaft an die Zerstörung des Planeten gebunden ist? Das ist zumindest ein Plan.
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Sie machten Sich Gott zum Bildnis

Beitragvon Michael_C » Mittwoch 1. Juli 2009, 22:24

Elrik hat geschrieben:
Todoroff hat geschrieben:Michael_C
Da Wissenschaft ein Entwicklungsprozeß ist, der viele Fehlwege geht,
haben Gläubige die Pflicht, geduldig mit Wissenschaften durch Menschen zu sein.
Ach so, und bis diese Verbrecher erkennen, sich vollkomme in eigenen Widersprüchen verstrickt zu haben, was sie nie zugeben werden, schauen wir alle zu, wie sie den Planeten zerstören oder wie?

Ps 104,30
Sendest du deinen Geist aus, so werden alle Geschöpfe erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde.


Aha, er meint also: Die Gläubigen sollten über Wissenschaft mit den Menschen reden, währenddessen die Menschen den Planeten zerstören, sodaß die Wissenschaft selbst nicht mehr ist, wie sie vor der Zerstörung des Planeten noch war, weil die Wissenschaft an die Zerstörung des Planeten gebunden ist? Das ist zumindest ein Plan.



Schön dass Ihr Eurer Bild von mir macht.
Im Bezug auf die damit verbundene Anschuldigung,
ist das schlicht Diffamierung.

Sie machten sich ein Bild von Gott
und nannten er ihren besonderen Glauben.
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Die Bibel - das einzige wissenschaftliche Buch

Beitragvon Todoroff » Dienstag 7. Juli 2009, 11:54

Michael_C
Schön dass Ihr Eurer Bild von mir macht.
Ich stellte Ihnen Frage, die Sie wieder nicht beantwortet haben und gab Ihnen damit Gelgenheit, Ihre Ausführungen zu präzisieren. Welche Bild sollten ich mir von Ihnen gemacht haben? Warum sprechen Sie in der Mehrzahl? Elrik ist nicht mein Glaubensbruder und nicht Teil dieser kleinen Internetgemeinde, falls Sie diesem Irrtum unterliegen sollten.
Im Bezug auf die damit verbundene Anschuldigung,
ist das schlicht Diffamierung.
Welche Anschuldigung lesen Sie wo heraus?

Sie machten sich ein Bild von Gott
und nannten er ihren besonderen Glauben.
Das scheint mir genau auf Sie zuzutreffen. Sie haben hier erklärt, nicht den Heiligen Geist erhalten zu haben, und erlauben sich dennoch, andere zu belehren in Glaubensfragen.

Jesaja 33,22
Ja, der Herr ist unser Richter, der Herr gibt uns Gesetze; der Herr ist unser König, Er wird uns retten.

Wer ist Ihr(!) Herr? Wissen Sie das?
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Die Bibel - das einzige wissenschaftliche Buch

Beitragvon Elrik » Mittwoch 8. Juli 2009, 03:31

Todoroff hat geschrieben:Elrik ist nicht mein Glaubensbruder und nicht Teil dieser kleinen Internetgemeinde,


Okay, aber was dann?
Elrik
 
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Re: Die Bibel - das einzige wissenschaftliche Buch

Beitragvon Todoroff » Mittwoch 8. Juli 2009, 13:18

Elrik
Okay, aber was dann?
Vor langer Zeit schrieben Sie:
Ich bin nicht von dieser Welt, denn die Welt verstößt mich, weil sie mich nicht kennt, aber ich kenne die Welt, weil ich bei ihrer Erschaffung dabei war.

Diesen Satz können nur Sie verstehen.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Die Bibel - das einzige wissenschaftliche Buch

Beitragvon Elrik » Mittwoch 8. Juli 2009, 13:45

Todoroff hat geschrieben:Elrik
Okay, aber was dann?
Vor langer Zeit schrieben Sie:
Ich bin nicht von dieser Welt, denn die Welt verstößt mich, weil sie mich nicht kennt, aber ich kenne die Welt, weil ich bei ihrer Erschaffung dabei war.

Diesen Satz können nur Sie verstehen.


Wahrscheinlich haben Sie recht. Dann will ich sie nicht länger stören.
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Re: Bibel - unglaublich glaubhaft

Beitragvon ethymologos » Sonntag 23. September 2012, 15:33

Servus,

da es nicht viel Sinn macht, einem Buch nur deshalb viel Glauben zu schenken, weil sich seine Aussagen teilweise bestätigen (ließen), überprüfe man besser nochmals den Satz: "Glauben heißt nicht Wissen". Falls dir nämlich ein Mathelehrer die Aufgabe stellt, eine einfache Gleichung zu lösen (= zu beantworten), und von dir so viele Ergebnisse genannt bekommt, dass sich darunter (zwangsläufig) auch einige richtige Lösungen befinden (Bestätigungen), dann bewertet er deine zweifelhaften Bemühungen trotzdem mit einer "Sechs" (bzw. mit dem Kommentar "falsch"). Das liegt daran, dass Antworten von der Art "Ja u. Nein" in jedem Falle falsch sind, nämlich KEINE Antwort.

Sofern dem Gläubigen nun aber nicht gestattet ist, nebst Gott auch noch andere Götter zu bedienen, ist ihm auch nicht gestattet, zu GELOBEN, dass Kantens Meinung gerade ebensoviel Gewicht hätte, wie Gottes Wort, Spruch oder Rede.

Gott zu gehorchen, bedeutet dem Wort zu gehorchen, und dem Wort zu gehorchen bedeutet, zu hören, was es sagt, und was es sagt ist, was es "VERLAUTET". Das Nomen "Glauben" klingt jedoch nicht wie "Nicht-Wissen" oder "Unwissen", sondern vielmehr wie "Geloben". Es ist also nicht nur ganz irrelevant, was der Duden oder Meyers Großes Universallexikon definiert (bezüglich diesen oder jenen Nomens), sondern überhaupt jede Definition, denn nicht auch nur irgendeiner Definition liegt besseres als nur eines Menschen blanke Mutmaßung, Gerüchteküche und Willkür zugrunde.

Woher will Immanuel Kant "wissen" (od. gewußt haben), was Glauben ist oder nicht ist - heißt oder nicht heißt? Darf man sich das etwa aussuchen? Darf allein er das bestimmen? Wenn nämlich nicht, dann ist auch nicht länger zu behaupten, Kantens blöder Sermon zur Unbeweisbarkeit der Existenz Gottes, beruhe auf Wissen. Hieße "Glauben" tatsächlich kaum mehr als nur Vermuten, dann hätte allen voran Kant nichts wie nur VERMUTET, denn das Wissen um den Inhalt eines Wortes, welchen man diesem Wort lediglich unterstellt hat, ist gerade kein Wissen. Wissen kann nur auf Evidenz (Offensichtlichkeiten / Fakten) und Erfahrung (Empirie) beruhen, es ist aber alles andere als evident, dass Glauben soviel wie Vermuten ist. Könnte Glauben soviel wie Vermuten sein - so stellte bereits Aristoteles fest - dann könnte auch Fünf soviel wie Acht sein. Ergo: Aussagen der Art "A=B" sind den Ungleichungen, also den Falschaussagen zuzurechnen, denn eine Gleichung sieht vielmehr aus wie "A=A" oder "Fünf = Fünf". Strenggenommen ist noch nicht mal 1+1 dasselbe wie 2, denn wenn sich der Mensch scheidet (teilt), dann VERscheidet er auch, und da wo er NICHT verscheidet, dort scheidet er sich bestenfalls per Definition, doch eben die ist ganz irrelevant. Nicht per Definition, sondern per Bibel ist der Ehebruch in jedem Falle tödlich, und wo es den Ehebrecher nicht auf der Stelle tötet, da ist es auch kein Ehebruch. Folglich ist nicht das eine Ehe, die der Pfaffe zu schließen pflegt, sondern nur das in Gott bestehende Bündnis zwischen Adam und Eva, und wenn deren Scheidung voneinander tatsächlich eine tödliche sein soll, dann muß es sich bei diesen zwei Hälften (Gehilfen! - "Helfen" kommt von "halbieren") um mehr als nur Gliedmaßen oder Leiber handeln. Ergo: Wenn Adam Eva verläßt, dann verläßt der Mahne (Mann / Mahnung) das Gewebe (Weib / Wabe), also der Geist den Körper. Will sagen: Du weißt noch nicht mal nur, wen oder was die Nomen "Adam & Eva" bezeichnen, oder "Mann & Frau". Doch lange Rede, kurzer Sinn:

Wie auch die Nomen "Glaube", Gott oder Himmel, bedeuten auch alle sonstigen Nomen nicht gerade das, was du glaubst, gelobst, annimmst oder vermutest. Es hat immer das Wort (= Gott / Logos) das letzte Wort, also braucht sich Michael_C gar nicht erst einzubilden, die Bibel WÖRTLICH GENOMMEN zu haben, wenn er sie (wie behauptet od. vermeint) wörtlich genommen hat, denn für dieses Kunststück müßte er die Worte "logisch" (d.h ebenfalls "wörtlich") deuten, und damit würde er etwas tun, was er in seinem Leben noch nie zuvor getan hat. Michael_C deutet genau nur so, wie man es ihm beigebracht hat, nämlich "idiomatisch" (= idiotisch / atheistisch), und das ist nun so ziemlich das genaue Gegenteil von "logisch", denn das bringt nur Idiome hervor. Der Duden ist gestopft voll davon, also hat es auch gar keinen Zweck, dort nachzusehen, was Worte bedeuten, die in heiligen Texten stehen, denn dort stehen ganz ausnahmslos "wahre Aussagen". Dass Sprache heutzutage nicht mehr logisch ist, sollte unter den Sterblichen auch schon den weniger gut belichteten aufgefallen sein - aus keinem anderen Grunde nämlich als dem der Mißachtung des Logos, flogen Adam und Eva aus dem Paradies! Von Adam wollte der HErr die Namen der Dinge hören, doch schon nach wenigen "Gelöbnissen" (Versprechen), fing Adam damit an, dieselben umzudeuten, also zugleich mehrere "Lösungen" anzubieten(*). Diese Untat entspricht ganz zweifelsohne dem oben geschilderten Fall (mehrere Lösungen sind weder eine Gleichung noch eine Antwort), also muß sich das Päärchen nicht groß darüber verwundern, seit dem Vorfall in Streit, Zweifel, Angst und Schmerzen zu leben. Dem HErrn wäre das ja noch am Arsch vorbeigegangen, denn der weiß auch so, wie's richtig heißt - dazu braucht er keine Antworten, Namen oder Vorschläge von Adam - aber es geht ja nun mal um das Geschöpf, und eben das kommt keineswegs mit falschen (Ant-) Worten zurecht, denn mit solchen überliefert sich auch keine Erfahrung.

Heute erzählt man sich zwar, dass die Worte im Laufe der Zeit ihre Bedeutung veränderten, und dass diese Veränderung auch ganz normal sei ("denn das war schon immer so"), doch auch hier schreit die Lüge schon bis zum Himmel, denn in Wahrheit sind es nicht die Worte, die das tun, sondern die Redner, und außerdem heißt das Veränderliche nicht "Bedeutung", "Signifikat" oder "Inhalt", sondern "Definition" - allein diese ist ebenso variabel wie veränderlich. Mit Argumentationen, die auf definierten Nomen beruhen, ist überhaupt gar nichts zu beweisen, denn gerade wegen der Beliebigkeit jedweder Definition, bleibt der Beweis immer angreifbar. Immer kann man einwenden: "Na ja - das hängt jetzt aber ganz davon ab, wie man das Nomen X oder Y definiert ... bla, bla, bla ...! Ja ja - Quatsch mit Soße - es hängt eben nicht davon ab! Weder Logos, noch Logik, Gott oder "Aristoteles" lassen zu, dass dem Lügner eine Lücke oder ein Durchkommen bleibt. Wer sich selbst oder andere täuscht, geht ganz definitiv hopps! Ohne Wahrung des Wortes (= Wahrhaftigkeit / Wahrheit) gibt es keine Überlieferung von Erfahrung, und ohne Überlieferung v. E. gibt es weder ein Glück noch eine Hochkultur, geschweige denn eine Kultur so hoch wie die im Himmel.

Des scheinheiligen Naturwissenschaftlers immerfort wiederholte Behauptung, sein Wissen stütze sich auf (überlieferte) Erfahrung - EMPIRIE (!) - beziehungsweise, Erfahrung zu überliefern, ist seine allergrößte Lüge, denn wenn hier überhaupt jemand eine Erfahrung (seiner Altforderen) in den Wind schlägt, dann ja wohl der, welcher ständig behauptet, die Mittel der Überlieferung veränderten alle vier Pfingsten ihre Bedeutung und in alten Büchern stünden bloß Märchen. Wenn nun in der Bibel steht, dass Jesus über das Wasser gelaufen sei, oder, wie verlautet, Moses das Meer geteilt hätte ..., was haben diese zwei denn dann tatsächlich gemacht, wo sich doch nun schon alle drei Schaltjahre (angeblich) die Bedeutung der Nomen ändert?. Da wäre ja auch denkbar, dass die beiden Protagonisten nicht "Moses" und "Jesus", sondern Max und Moritz waren, und außerdem auch gar nicht viel mit Wasser sondern je vielmehr mit Kartoffelschälen zu tun hatten. Allerdings frägt sich dann auch, was es heißt, das Unspaltbare zu spalten, denn dieser Widerspruch scheint mir nun eines jener "wahren Aussagen" zu sein, die der Atomphysiker zu überliefern beabsichtigt, in der Hoffnung, kommende Generationen mögen dadurch schlauer und wohlhabender werden. Er glaubt also allen Ernstes, dass die übernächste Generation sehr gut begreifen würde, was man ihr da beizubringen sucht, in dem man sich so verlogen und widersprüchlich wie auch nur irgendmöglich formuliert. Dass das sogenannte Spaltmaterial "Unspaltbares" (=Atomos) genannt wird und gespalten werden könne, sagt gerade ebensoviel wie der aristotelische Formalismus: "A = Un-A" bzw.: "A = B" - das sind Paradebeispiele der Falschaussage und werden von genau jenen gepflegt, die sich andauernd an irgendwelchen Scheinwidersprüchen der heiligen Schrift aufzugeilen versuchen. Das Kind frägt: "Ja wie nun - so oder so?" und Dr. Dr. Prof. Quacksalber antwortet mit "So und so" bzw. "Ja und Nein". Klar, dass dem Herrgott da der Kamm schwillt, denn ein Christkind sollte ursprünglich aus jedem Kinde werden, aber so gut wie jedesmal gackert irgendein Profi-dummschwätzer dazwischen und verdirbt die Lehre von grundauf. Die Lehre an sich heißt Etymologie - die "eigentliche" Lehre und das Lehren an sich! Das Wort selbst ist der Lehrer und das Lehrende - "rührets auch nicht mal nur an", erinnerte Eva, als ihr die Schlange dummzukommen versucht. Ergo:

Was einer Heiligen Schrift noch von Klugscheißern der Theologie oder Geschichte beigepflichtet werden kann - nachträglich od. bestätigend - hat für den Wert einer Hl. Schrift nicht auch nur das allergeringste Gewicht. Glauben ist zwar Wissen (Geloben ist Wetten), aber mit dem, was sich ein Großkopferter darunter vorstellt, kommt weder das eine noch das andere überein. Sperr' lediglich deine Ohren auf, und laß den Duden geschlossen - mit der Zeit kommt dir dann auch noch, was GEHORSAM ist oder nicht ist - heißt oder nicht heißt.

"Denn wer Ohren hat zum Hören, der höre ..." ( ... und wer auch noch ein Hirn hat, genau dazwischen, der gebrauche es!). Das Nomen "Gott" deutet buchstäblich und akustisch auf "Guss" (alles fließt und alles ist Eins!), und dem hätte auch der strenge Aristoteles nicht widersprochen, denn selbst sein so enggefaßter Begriff von Logik ("allein A ist A, und sonst nichts) läßt immer noch so viel Spielraum wie: "nur Ähnliches ist sich ähnlich" (Ä = Ä). Wenn also es auch nur irgendwas gibt, was NICHT auf eine (bloße) Vorstellung deutet oder verweist, dann sind das die Laute, Worte oder Buchstaben, also sind Bedeutungen nicht das, was du dir VORSTELLST, sondern die Taten der Zeichen, und die wiederum heißen Tatsachen, denn sowohl die Sagen, wie auch die Sachen gehen mit den Zeichen auf eine gemeinsame Lautwurzel zurück. Wer das ignoriert oder leugnet, ist Atheist. Wer es aber nicht ignoriert - dem wird sich alle Erfahrung der Altvorderen offenbaren, denn diese ist nicht nur enorm umfangreich und vollständig, sondern auch schon in Worte gefaßt und überliefert. Nur Deutsch müßte man noch können.

Salute


(*) Adam legte zunächst fest, dass "Eva" dasselbe sei wie "Fleisch und Bein von meinem" (Meinen = Fleisch, das ich minne / liebe). Als sich diese "Langfinger" (Fleisch & Bein!) jedoch an den verbotenen Früchten vergriffen hatten und sich Gott noch einmal danach erkundigte, wie das- oder derjenige zu heißen ist, der das getan hat, wideruft Adam das urprüngliche (Selbst-) Bekenntnis indem er sich selbst zurücknimmt und Eva vorschiebt. Quasi: "Nein, das bin/war ich nicht, sondern ...!" Damit war nicht nur sein Wort, sondern auch das Verlöbnis mitsamt Gelöbnis (= Definiton) gebrochen. Es besteht seit dem ein Vertrauensbruch zwischen Materie und Paterie - das heißt, Materie verhält sich nicht mehr so, wie es der Mahne voraussagt, beziehungsweise umgekehrt: Der Mahne nennt die Sachverhalte nicht mehr bei ihrem richtigen Namen, und seit genau dem, überliefert sich alle Erfahrung "verkehrt". Die Folge daraus: Im Umgang mit der Welt stellt sich der Menschensohn dumm wie Brot, was freilich viel Blut und Schweiß kostet, denn wer zum Radfahren zu blöde ist, steigt halt auch mal mitten unterm Fahren vom Rad. Und as ist auch nicht etwa "ungerecht", sondern genauso recht wie logisch! So ungerecht wie unlogisch wäre vielmehr, wenn sich Fehler NICHT rächen würden - die Welt wäre dann eine akausale Welt, also gar keine.
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Re: Bibel - unglaublich glaubhaft

Beitragvon ethymologos » Sonntag 23. September 2012, 19:56

Hallo,
ich bin's nochmal, weil mir zur vorigen Erläuterung noch zwei sehr gut passende Beispiele eingefallen sind:

1."Sieben Tage Schöpfungsdauer sind zu kurz - geradezu lächerlich kurz", und
2."Der legendäre Turmbau zu Babel - wo sind dessen Fundamente?"

Zunächst fand die hochgelobte Naturwissenschaft heraus, dass sich die Entstehung der Planeten und Artenvielfalt auf der Erde über weit mehr als nur sieben Tage hinausgestreckt haben muß, und nur wenige Monate nach Bekanntgabe dieses glorreichen Einfalles, entdecken Ferdinand de Saussure und Konsorten (jeweils "Altphilologen" und Sprachwissenschaftler der alten Schule), dass die Definition des Nomens "Tag" von genau nur diesen Sternguckern und Geophysikern stammt, wennauch vielmehr nur von Leuten des selben Schlages, denn Astrophysiker hatten wir ja seinerzeit noch nicht - Klugscheißer und "Astrologen" jedoch schon immer (sogar Nikolaus Kopernikus muß noch mit unter die Alchemisten und Astrologen gerechnet werden, denn Physik und Astronomie reiben sich um 1600 erst den Schlaf aus den Augen).

De Saussure zufolge bezeichnet der Ausdruck "Tag" kein Zeitintervall. Dass dieser Ausdruck 24h umfasse oder einen Sonnenumlauf (bzw. eine Erdumdrehung) haben weder Juden noch Christen oder die Bibel auch nur irgendwo / irgndwann behauptet. Die Zeitrechnung oder Zählung in "Tagen" entspringt einer lockeren Vereinigung, römischer und altägyptischer Sterngucker, also "Naturwissenschaftlern", und dieselben entdecken tausend Jahre später, dass das ein riesen Schmarren ist, nämlich ein Aberglaube, der nun auf einen riesen Widerspruch hinausläuft, weil die Welt ja ganz unmöglich in 7 x 24 Stunden entstanden sein kann. Tja komisch - das wußte schon der Autor der Genesis, 3000 Jahre vorher, denn zu seiner Zeit war es noch unausweichbare Pflicht, die eigentliche Bedeutung der Worte noch vor Inbetriebnahme des Mundwerkes erlernt zu haben. Unterm Strich hieß das, dass nicht predigen durfte, wer nicht erst des "Deutschen" (bzw., seiner Muttersprache) mächtig war. Das ist heute genau andersherum - heute mußt du erst mit Examen unter Beweis gestellt haben, dass du den Widerspruch (A=B, x = y, Tomos = Atomos oder E=mc2) in jeder erdenklichen Variation anzuerkennen bereit warst, bevor dir an Kathedern zu predigen erlaubt wird - eben weil heute nicht mehr die (logische) Deutung sondern die (idiomatische) Definition regiert. Das Wort bedeutet derzeit also nur das, was die Professorenschaft will - nicht was das Wort will, und wolltest du etwas anderes, dann flögest du in hohem Bogen von der Uni, denn wenn's überhaupt Dogmen gibt, die nicht auch nur irgendwie zu begründen sind, dann vor allem dort.

Gut - inzwischen reitet man gar nicht mehr so sehr auf dem Sieben-tage-argument herum, weil selbst der heute übliche "Slang" (das Geschwafel der Schlange) immernoch zu viele Anhaltspunkte dagegen hält - zum Beispiel die damit nicht in Einklang zu bringende Verwendung der Nomen "Bundes-" oder "Landtag", beziehungsweise die "Tagung", denn das sind ebenfalls keine Zeitintervalle, also war da schnell die Luft raus, und irgendwie hatte selbst der Atheist schon erahnt, dass das Argument bloß ein aufgeblasenes ist. Da dachte er sich wohl: "Ich häng das mal lieber nicht an die größere Glocke, sonst bin ich hinterher nur noch der umso größere (oder umso schneller der) Depp". Nu Schwamm drüber.

Ähnlich verhält es es sich aber auch mit den Mutmaßungen um den Turmbau zu Babel, seitens der Archäologen und (Prä-) Historiker. Hier wäre durchaus denkbar, dass das Beweisstück (Fundament / Ruine) noch gefunden wird, aber auch denkbar, dass es mitsamt Arche Noahs NICHT gefunden wird. Für den Wahrheitsanspruch der Bibel bedeutet das aber so oder so rein gar nichts, denn ihre Sprache ist die logische alias "wörtliche" (Logos = Wort), also geht es Ihr nicht um in Stein und Mörtel inszenierte Abbildungen einer Idee oder Lehre, sondern um die Idee oder Lehre alias Wort. Turmbau heißt nicht "Bauarbeiten" sondern Hochstapelei (hoher Stapel aus Lügen, die auf Lügen stehen), denn anders ist auch gar nicht einzusehen, weshalb in unmittelbarer Folge daraus, kein Bauarbeiter mehr versteht, wovon der andere spricht, wie legendär überliefert. Die eigentliche Aussage ist also, dass die Hochkultur Babylon nur deshalb in sich zusammenbrach, weil es vor lauter Doppel- , Mehr- und Vieldeutigkeiten nur noch so wimmelte. "Reich mir mal die Schaufel" konnte dann auch heißen: "Mach mal, dass ich den Löffel abgeb!" oder "Schlag mich tot!" oder "Komm' mal her!" oder "Geh mal weg!", oder, oder, oder ...! Ab da war freilich Zappen! Glaube ist dann auch nicht mehr dasselbe wie dasselbe - etwa dasselbe wie "Glaube", denn man kann ja auch glauben, dass bald schlecht Wetter kommt, ohne Gläubig zu sein - dies jedenfalls nach Ansicht der Dummschwätzer, denn da zählt nicht der Wortlaut, sondern die davon ganz und gar unabhängig entwickelte (x-beliebige) Vorstellung. Ergo:

Was Naturwissenschaftler noch an Beweisen oder Zeugnissen finden oder nicht finden, hat überhaupt gar nichts damit zu tun, was "wahre Aussage" oder "die Wahrheit" ist. Wahrheit erschöpft sich in nichts anderem als der "Wahrung des Wortes", und dies wiederum, untersagt nur die Abrückung von einer einmal gefaßten Definition - vom ganz zu Anfangs gegebenem Namen - denn wenn die kein "gehaltenes Wort" oder Verprechen ist, dann kann sich wie schon dargelegt keine Erfahrung überliefern. Stattdessen überlieferten sich nur noch "Variabilitäten" und ideele Beliebigkeiten, also gar nichts, denn mit Variablen läßt sich auch der Inhalt einer Variablen nicht mehr umschreiben, geschweige denn definieren. Was du dir nur vorstellst, kann dein Nächster nicht erraten, und zwar vor allem dann nicht, wenn du's ihm nur mit solchen Worten zu umschreiben versuchst, deren Inhalt ebenfalls nur deiner Vorstellung entsprechen. Entweder, deine Vorstellung richtet sich ganz peinlich genau nach Aufbau und Struktur der allgemeinen Verlautung (das Lautbild aller Rede) oder du gehst mitsamt deiner naiven Vorstellung erst mal eine Weile auf dem Zahnfleisch und beißt dann schließlich unter großem Zähneklappern ins Gras.

Das hier nur angerissene Thema "Sprache" ist nach wie vor des Menschen allergrößtes Rätsel und Geheimnis - es ist ein ganz ungemein schwieriges Thema - und dass es noch immer nicht auch nur annähernd gelöst ist, erkennt man ganz einfach daran, dass man Sie noch immer nicht auch nur irgendeinem Computer beibringen konnte, obwohl man schon längstens alles mögliche und unmögliche zu programmieren imstande ist. Sprechen ist soviel wie Denken, aber ein Computer auf dem sprachlichen Niveau eines Mitmenschen liegt noch immer in (vermutlich unendlich) weiter Ferne, eben weil Sprache noch immer ein ungelöstes Rätsel und Phänomen ist (und dies vielleicht auch immer bleiben wird). Es darf also nicht verwundern, dass ich genau hier nach dem Kern desjenigen Übels suche, das sich gerade ebenso hartnäckig seiner Entdeckung entzieht: Der weltweite Streit für und wider Gott. Mord und Totschlag gibt es seit genau jenem Tage, da Adam beschloß, ab sofort nur noch gequirrlte Scheiße daherzulabern, denn wie der Herr, so's G'scherr – „is scho der Vadder a Säufer, wer'n a die Söhn' zu Säufern“ (Herr meint diesenfalls nicht „Adonai“ sondern den Vater Kain und Abels) - und weiß Adam keine vernünftige Antwort auf Kains Infragestellung göttlicher Rechtsprechung oder Gerechtigkeit („Hat ER auch die Ackerbauern lieb?“), dann entspinnt sich die anderweitig (selbst-) gezimmerte Pseudoantwort darauf, an Gestalt und Ungestalt der Rauchsäule über dem Opferfeuer. Ergo: Mit Verstockung des Herzens kamen die ersten Mißverständnisse, Neid und Mord in die Welt, denn nur wem das Herz über geht, dem geht auch der Mund über – und JA! – dem ist sehr wohl auch die Dummschwätzerei zu eigen, denn erst wenn gar nicht mehr gesprochen wird, bleibt auch der Sprach- und Denkfehler für immer unentdeckt und im Geheimen. Hier ist allerdings nicht der Raum und nicht der richtige Ort (Thread), um das Wesen „Legende“, Etymologie oder „Überlieferung“ ganz auszubreiten, und drum will ich dazu nur noch mal wiederholen, dass in der Bibel nicht das geschrieben steht, was der Atheist herausliest. Der Atheist zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass er NICHT lesen kann – weder Deuten, noch Deutsch oder auch nur irgendeine Sprache. Dass der „A-theista“ wie namentlich selbst bekundet „ohne Gott“ ist, heißt nichts anderes, als daß er nicht an die Existenz dessen glaubt, anhand dessen man ihm die ein oder andere Definition widerlegen könnte. Es ist beides ein und dasselbe: Deut ist Deus – ist die Existenz des einen nicht beweisbar, dann auch nicht nur irgendwie auch nur irgendeine Definition zu verifizieren. Widerlege dem Atheisten, dass ein Nomen genau das NICHT bedeutet, was er oder der Duden behaupten. Wie wolltest du das anstellen? Falls du nun wirklich keinen Weg dazu siehst, so wisse, dass du ein Atheist bist: Derselbe also, aus dessen Sicht nicht auch nur irgendein Beweistück für oder wider die eine oder andere Aussage oder Definition existiert. Und siehe: Jede Difinition ist eine Behauptung – sie behauptet, das diese oder jene Zeichen für dieses oder jenes Hirngespinnst steht. Wie verifiziert man das – wie widerlegt man das? Existierte ein Hinweis auf das eine oder das andere, dann existierte auch ein Deut, denn diesem ist das nur synonym, und existierte erst ein Deut, dann auch Deus, denn diese beiden unterscheidet nur die Mundart althergebrachter „Saugoschen“ alias Dialekt.

So, das war's erst mal. Sollten mir noch mehr wichtige Beispiele zum Thema "Rechtsprechung & Richtiges Sprechen" einfallen, so würde ich (mit Verlaub) einen eigenen Thread eröffenen.

Liebe Grüße
ethymologos
 
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Re: Bibel - unglaublich glaubhaft

Beitragvon Elrik » Montag 24. September 2012, 15:10

ethymologos hat geschrieben:Servus,

da es nicht viel Sinn macht, einem Buch nur deshalb viel Glauben zu schenken, weil sich seine Aussagen teilweise bestätigen (ließen), überprüfe man besser nochmals den Satz: "Glauben heißt nicht Wissen".


Tun Sie es und nachdem Sie fertig sind damit. Erklären sie was das nützt! und schreiben Sie keine Bände, die Bibel ist lang genug!
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Re: Bibel - unglaublich glaubhaft

Beitragvon ethymologos » Montag 24. September 2012, 21:15

Hallo Erik,

den Nutzen aus der Erkenntnis, dass Geloben (=G'lauben) gerade ebensoviel "besagt" wie Wetten (=Wissen) in Kürze zu erklären, habe ich so eben (vergeblich) versucht. Leider gelingt mir das nicht - jedenfalls nicht in akzeptabler Zeit, denn je schwerer der Leser von Begriff, desto umfänglicher alle nötige Erklärung.

Sofern die Bibel aber tatsächlich lange genug ist oder wäre, ist auch schon dort alles notwendige erklärt. Bei Bedarf, lese ebenda!


Liebe Grüße
Zuletzt geändert von ethymologos am Montag 24. September 2012, 21:30, insgesamt 2-mal geändert.
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