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Dreieinigkeit, aufgrund einer falschen Übersetzung

Themen die nur die Bibel betreffen

Moderatoren: Todoroff, Eser

Dreieinigkeit, aufgrund einer falschen Übersetzung

Beitragvon Eser » Sonntag 4. Juni 2006, 13:23

Ich habe vor einigen Tagen in einem Forum gelesen wie jemand aufgrund eines Bibelverses die Dreieinigkeit als bewiesen ansah. Ich war geradezu etwas geschockt als ich das las, weil ich solch einen Vers bisher nie las.
Ich habe dann in der Einheitsübersetzung (der richtigsten Übersetzung) nachgesehen und las dann eine völlig andere Übersetzung, was mich dann natürlich nochmal schockierte. Das erste Mal sah ich eine Übersetzung, die VÖLLIG anders übersetzt war.

Hier die falsche Übersetzung:

1. Johannes 5:7f
"Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort
und der Heilige Geist, und diese drei sind eins ."
Der Kommentar vom Schreiber: "Dies belegt Dreieinigkeit, Vater, Sohn =
Wort, Geist sind Eins".

Und nun hier die Einheitsübersetzung:

1. Johannes 5:7f: Drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das
Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.

Also eine völlig andere Übersetzung. Natürlich weiss ich welche die falsche war (wie oben geschrieben).

Dazu sagt Gott folgendes:

Offenbarung 22,18f
Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
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Re: Dreieinigkeit, aufgrund einer falschen Übersetzung

Beitragvon Gute-Nachrichten » Sonntag 4. Juni 2006, 18:44

Eser hat geschrieben:Ich habe vor einigen Tagen in einem Forum gelesen wie jemand aufgrund eines Bibelverses die Dreieinigkeit als bewiesen ansah. Ich war geradezu etwas geschockt als ich das las, weil ich solch einen Vers bisher nie las.
Ich habe dann in der Einheitsübersetzung (der richtigsten Übersetzung) nachgesehen und las dann eine völlig andere Übersetzung, was mich dann natürlich nochmal schockierte. Das erste Mal sah ich eine Übersetzung, die VÖLLIG anders übersetzt war.

Hier die falsche Übersetzung:

1. Johannes 5:7f
"Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort
und der Heilige Geist, und diese drei sind eins ."
Der Kommentar vom Schreiber: "Dies belegt Dreieinigkeit, Vater, Sohn =
Wort, Geist sind Eins".

Und nun hier die Einheitsübersetzung:

1. Johannes 5:7f: Drei sind es, die Zeugnis ablegen: der Geist, das
Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.

Also eine völlig andere Übersetzung. Natürlich weiss ich welche die falsche war (wie oben geschrieben).

Dazu sagt Gott folgendes:

Offenbarung 22,18f
Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.


Hallo,
mal unabhängig von der Trintätslehre, die ich für "zusammengebastelt" halte...
Was ist denn die "richtigste" Übersetzung. Kann man "richtig" steigern?
"der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins."
Worin sind diese "eins".

Die genannte Offenbarung u.a. wurde von der Kath. Kirche oft als Druckmittel benutzt.

MfG
GN
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Re: Dreieinigkeit, aufgrund einer falschen Übersetzung

Beitragvon Eser » Sonntag 4. Juni 2006, 19:42

Gute-Nachrichten hat geschrieben:Hallo,
mal unabhängig von der Trintätslehre, die ich für "zusammengebastelt" halte...
Was ist denn die "richtigste" Übersetzung. Kann man "richtig" steigern?
"der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins."
Worin sind diese "eins".

Die genannte Offenbarung u.a. wurde von der Kath. Kirche oft als Druckmittel benutzt.

MfG
GN


Das habe ich schonmal geschrieben. Die kath. Kirche ist als Hüter des Wortes zu betrachten, da sie die "Nachkommenschaft" des Petrus angenommen hat. Auf ihr baut sich die Kirche auf, laut einem Vers das die Kirche als Beweis zur Berufung des Papstes benutzt. Diese Aufgabe haben sie, obwohl sie dem Anti-Christentum aufgrund ihrer Lehre gehen. Gott wirkt eben. Und für mich ist die Einheitsübersetzung die richtigste, weil sie eben die einzige Übersetzung ist, die von mehr als einer Person übersetzt wurde. Von ca. 100 Personen, was ja einer höheren Korrektheitswahrscheinlichkeit bei der Einheitsübersetzung entspricht.

Eins sind diese Dinge über den Geist, das Wasser und das Blut in ihrem geistigen Sinne und in ihrer Wichtigkeit. Das Blut ist hier immer auf das Blut der Erlösung, also das Blut Christi gemeint, das Wasser als Zeichen der Taufe (so verstehe ich es) und eben der Geist, der Geist Gottes (Heiliger Geist).

Diese drei bezeugen das ein und das selbe. Daher das Eins sein.
Jesus ist z.B. eins mit Gott durch den Heiligen Geist, sind trotzdem zwei verschiedene.
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Re: Dreieinigkeit, aufgrund einer falschen Übersetzung

Beitragvon Todoroff » Sonntag 11. Juni 2006, 16:42

Eser hat geschrieben:Diese drei bezeugen ein und dasselbe. Daher das Eins sein.
Jesus ist z.B. eins mit Gott durch den Heiligen Geist, sind trotzdem zwei verschiedene.

In allen Ozeanen ist Salz (Jesus Christus) eins mit Wasser (Gott).

Sprüche 2,1-5
(geschrieben von Salomo, dem weisesten Menschen, der je gelebt hat - das
kann aber für kleines dummes Besserwisserchen unmöglich von Interesse
sein, denn für ihn gilt: Ich glaube alles, solange es nicht in der Bibel steht)

Mein Sohn, WENN du Meine Worte annimmst und Meine Gebote
beherzigst, der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
WENN du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
WENN du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen, DANN
wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Beitragvon einmensch » Sonntag 6. August 2006, 00:46

Lieber Eser,

die Katholiken gehen also den Weg des Antichristen sind aber hüter des Wortes. Wie kann aber jemand der den Weg des Antichristen geht das reine Wort Gottes hüten?
Erzählst du einem Mörder etwa deine Geschichte und legst deine Kinder in seine Hände?
Wenn jemand das gute spricht doch das böse tut so kann er nicht das gute sprechen sonst würde er das böse nicht tun.

Katholiken mordeten und folterten und taten die grausamsten Dinge welche dem Antichristen absolut gleich kommen, aber in der Lage das Wort zu ihren gunsten zu verfälschen sind sie nicht?

Wie sagen die letzten Sätze des Neuen Testaments doch so schön...

Offenbarung 22;18
"18Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: aWenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. 19Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."

Wenn es also garnicht möglich wäre "wegzunehmen" und "hinzuzufügen" warum hätte der Herr uns also drohen sollen?
Was nicht seien kann, das kann nicht sein und Gott hätte uns nicht ermahnen müssen nicht das zu tun was nicht möglich ist zu tuen.
einmensch
 
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Beitragvon Zerebralzebra » Sonntag 6. August 2006, 02:32

einmensch hat geschrieben:Katholiken mordeten und folterten und taten die grausamsten Dinge welche dem Antichristen absolut gleich kommen, aber in der Lage das Wort zu ihren gunsten zu verfälschen sind sie nicht?

Wie sagen die letzten Sätze des Neuen Testaments doch so schön...

Offenbarung 22;18
"18Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: aWenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. 19Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."

Wenn es also garnicht möglich wäre "wegzunehmen" und "hinzuzufügen" warum hätte der Herr uns also drohen sollen?
Was nicht seien kann, das kann nicht sein und Gott hätte uns nicht ermahnen müssen nicht das zu tun was nicht möglich ist zu tuen.

Und noch schnieker wird so eine Text-Manipulation, wenn man sie gerade noch mal mit so einer Drohung garniert. Aber man weiß natürlich nicht, wie die entscheidenden Redaktionssitzungen der Einen Katholischen Kirche so abgegangen sind.
Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist.

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Beitragvon Schopenhauer » Sonntag 6. August 2006, 14:20

Wieso sollte die Einheitsübersetzung richtig sein?
Und dadurch, dass ein Text über zig Generationen abgeschrieben wird steigert sich nicht die Fehlerkorrektur, sondern die Fehlerrate.
Sagt ihnen "Stille Post" etwas?

Wenn sie wirklich den Inhalt interpretieren wollen, dann studieren sie doch einfach die Originaltexte wie jeder Theologe...
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Antichristen

Beitragvon Todoroff » Montag 7. August 2006, 00:45

Offenbarung 22;18
"Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem
Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen
zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas
wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott
ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen
Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."


Das ist der Beweis, daß Gott, allmächtig (und nicht im Besitze von
Allmacht, was HIV-Club-Mitglieder in ihrer hoffnungslosen Verblödung
nicht zu unterscheiden wissen), garantiert, daß Sein Wort nicht verfälscht
werden kann, besser formuliert: Sein Wort in Reinheit immer existiert,
unabhängig von wieviel Fälschungsversuchen auch immer.
Wir dürfen davon ausgehen, HIV-Club-Mitgliedern nicht zugänglich,
daß die katholische Kirche (fälschlicherweise, aber nicht vorsätzlich wider
besseren Wissens, sondern aufgrund fehlerhafter Interpretationen der
Bibel, von allen Gottlosen und Antichristen täglich praktiziert) ihre Kriege
führte in (vermeintlicher) Gottesfurcht, die ihnen nicht erlaubte, das Wort
zu fälschen, sehr wohl aber, nur ihre Triebe (Mordgier, Lüge) zu
befriedigen, weil ihnen eben der Kern der Wahrheit, Jesus Christus, nicht
zugänglich war, weil sie eben nur Schriftgelehrte waren.
Die Juden haben streng nach der Schrift Jesus Christus gekreuzigt
unter der falschen Voraussetzung, Jesus Christus sei in Nazaret geboren
und nicht in Betlehem.
Unwissenheit führt zu Massenmord - wer den Sinn des Lebens nicht kennt,
schreit nach Frieden in der Welt, nicht nach Erlösung von dieser Welt.

Jesaja 1,14
Eure Neumondfeste und Feiertage sind Mir in der Seele verhaßt, sie sind
Mir zur Last geworden, Ich bin es müde, sie zu ertragen.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Beitragvon Eser » Montag 7. August 2006, 03:27

einmensch hat geschrieben:Lieber Eser,

die Katholiken gehen also den Weg des Antichristen sind aber hüter des Wortes. Wie kann aber jemand der den Weg des Antichristen geht das reine Wort Gottes hüten?
Erzählst du einem Mörder etwa deine Geschichte und legst deine Kinder in seine Hände?
Wenn jemand das gute spricht doch das böse tut so kann er nicht das gute sprechen sonst würde er das böse nicht tun.

Katholiken mordeten und folterten und taten die grausamsten Dinge welche dem Antichristen absolut gleich kommen, aber in der Lage das Wort zu ihren gunsten zu verfälschen sind sie nicht?

Wie sagen die letzten Sätze des Neuen Testaments doch so schön...

Offenbarung 22;18
"18Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: aWenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. 19Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."

Wenn es also garnicht möglich wäre "wegzunehmen" und "hinzuzufügen" warum hätte der Herr uns also drohen sollen?
Was nicht seien kann, das kann nicht sein und Gott hätte uns nicht ermahnen müssen nicht das zu tun was nicht möglich ist zu tuen.


Das liegt einfach daran das sie nicht wissen oder nicht begreifen das Gott eben Gott ist, also Allmacht, also Allein handelnder. Verstehen sie das?

Was meinen sie wie sich die Menschen zu Zeiten Adams und Evas vermehrt haben, woher kamen die Frauen? Zerfallen sie auch schon an diesem Gedanken?

Ein Mensch schreibt in seiner Denkweise Gott vor, wie Gott zu handeln hat. Das ist Blödsinn. WENN sie Gott finden und verstehen wollen und suchen, DANN wird Gott dafür schon sorgen. Keiner will das hier.
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Beitragvon Zerebralzebra » Montag 7. August 2006, 15:09

Eser hat geschrieben:Ein Mensch schreibt in seiner Denkweise Gott vor, wie Gott zu handeln hat. Das ist Blödsinn. WENN sie Gott finden und verstehen wollen und suchen, DANN wird Gott dafür schon sorgen. Keiner will das hier.

Na ja, das Merkwürdige ist doch, dass Sie und Todoroff behaupten, Menschen schrieben Gott mit ihrer Denkweise Gott vor, wie er zu handeln hat - er spiegele ihre seelische Verfasstheit in ihre Lebensverhältnisse.
Sie machen sogar eine Kausalitätskette mit ihrem WENN DANN auf. Gut, Sie könnten natürlich sagen, die Verknüpfung zwischen diesem wenn und dem dann wäre nicht so streng als notwendige Folge zu verstehen. Damit hätten Sie zwar die Allmacht Gottes in diesem Punkt gerettet - Gott entschiede dann ganz für sich alleine, wem er hilft. Dafür handeln Sie sich aber ein, Gott zu einem willkürlichen, launischen Wesen erklären zu müssen, auf das man sich nicht verlassen kann.
Das liegt einfach daran das sie nicht wissen oder nicht begreifen das Gott eben Gott ist, also Allmacht, also Allein handelnder.

Das ist noch nicht genügend durchgekaut: auch eine Entscheidung ist eine Handlung. Wenn Gott die Macht über meine Entscheidung hätte, ob ich ihn suchen und verstehen will, wären die Menschen bloße Spielbälle Gottes, die halt tun müssen, was Sie tun. Dann wäre alles sinnlos.
Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist.

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Dreieinigkeit/Trinität

Beitragvon Fernand Bonet » Samstag 24. März 2007, 21:58

Hallo Herr Todoroff,
ich wusste jetzt nicht, in welchen Thread ich meine Frage setzen soll, aber sei es drum.

Ich habe auf Ihrer HP etliches gelesen, was die Trintätslehre betrifft. Ich empfinde Ihre Gedanken dort als sehr gut.
Etwas anderes finde ich weniger gut:

Zitat:
1 Tim 6,15-16:

Gott ist der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.

Deshalb kann unmöglich Gott in Jesus Christus Mensch geworden sein, denn Jesus Christus war ja sichtbar. In welcher Kirche aber wird nicht der dreieinige Gott verkündet? Jesus Christus ist des Menschen Gott, aber kein Gott.

Ich weiß zwar, was Sie in etwa damit ausdrücken wollen....doch urplötzlich haben wir nun doch 2 mal Gott, denn Sie sprechen vom "Gott des Menschen".
...und gleichzeitig sagen Sie : aber kein Gott.

Das ist schon recht verwirrend.....und einem einfachen Menschen kaum wirklich zugängig.

MfG
Bonet
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Re: Dreieinigkeit/Trinität

Beitragvon Todoroff » Sonntag 25. März 2007, 00:58

Fernand Bonet hat geschrieben:Das ist schon recht verwirrend.....und einem einfachen Menschen kaum wirklich zugängig.


Sehen Sie das wirklich so?
Gott ist so groß, in allem unendlich, außerhalb unseres Vorstellungsvermögens.
Jesus Christus ist der Herrscher mit göttlicher Vollmacht über diese
Schöpfung, also der Gott DIESER Schöpfung (vielleicht gibt es ja noch mehr).

Hebr 4,12-13
Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige
Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk
und Mark; Er richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor Ihm
bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den
Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Dreieinigkeit/Trinität

Beitragvon Elrik » Donnerstag 29. März 2007, 21:46

Todoroff hat geschrieben:
Fernand Bonet hat geschrieben:Das ist schon recht verwirrend.....und einem einfachen Menschen kaum wirklich zugängig.


Sehen Sie das wirklich so?
Gott ist so groß, in allem unendlich, außerhalb unseres Vorstellungsvermögens.
Jesus Christus ist der Herrscher mit göttlicher Vollmacht über diese
Schöpfung, also der Gott DIESER Schöpfung (vielleicht gibt es ja noch mehr).


Vielleicht gibt es ja noch mehr? Erklärt Euch! Wovon redet Ihr?
Elrik
 
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Dreieinigkeit

Beitragvon Sebastian » Donnerstag 12. April 2007, 00:49

Soweit ich das verstehe geht das so:

Gott, Gottes Geist, Gottes Wort

Gottes Geist ist der Heilige Geist.
Gottes Wort ist Jesus Christus.

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns. Johannes sagte über Jesus: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Jesus sagte über sich: Ehe Abraham wurde bin ich.

In der Bibel findet sich die Dreieinigkeit nicht direkt, aber jede Zweieinigkeit findet sich. Der Heilige Geist und Jesus Christus sind eins. Es geht darum ihn aufzunehmen. Jesus Christus hat den Tröster zu uns geschickt und Jesus Christus ist alle Tage bei uns.

Jesus sagte: Ich und der Vater sind eins. Es gibt viele Stellen darüber, dass Jesus Christus Gott ist. Er ist wahrer Mensch vom wahren Menschen und wahrer Gott vom wahren Gott, wie Luther sagte. Alles andere wäre auch glaubensmäßig unlogisch.

Vordergründig ist das ein Widerspruch, aber unser Verstand ist begrenzt. Wie auch Licht gleichzeitig Welle und Teilchen ist.

Maria ist die Mutter des Menschen Jesu und Gott ist der Vater des Gottes Jesu. Maria ist keinesfalls die Mutter Gottes.

Wäre Jesus nur Mensch oder nur Gott, könnte er kein Vermittler zum Vater sein. Er kann nur der Weg zum Vater sein, wenn er beides ist. Sein Tod am Kreuz macht nur Sinn wenn er beides ist.
Sebastian
 
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Re: Dreieinigkeit

Beitragvon Todoroff » Donnerstag 12. April 2007, 23:22

Sebastian hat geschrieben:Gott, Gottes Geist, Gottes Wort
Gottes Geist ist der Heilige Geist.
Gottes Wort ist Jesus Christus.

Das ist wahr und grober Unfug zugleich.
Gott IST Geist, weshalb es keinen Geist Gottes geben kann.

Offb 5,6
Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter
den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben
Hörner und sieben Augen; die Augen sind die sieben Geister Gottes, die über
die ganze Erde ausgesandt sind.


Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns. Johannes sagte über Jesus: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Jesus sagte über sich: Ehe Abraham wurde bin ich.
Korrekt. Und wir lesen: Jesus Christus wurde gezeugt von Gott. Zeugt Gott
götter?
Apg 13,32-34
So verkünden wir euch das Evangelium: Gott hat die Verheißung, die an die
Väter ergangen ist, an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem Er Jesus auferweckt
hat, wie es schon im zweiten Psalm heißt: Mein Sohn bist Du, heute habe Ich
Dich gezeugt
. Daß Er Ihn aber von den Toten auferweckt hat, um Ihn nicht mehr zur Verwesung zurückkehren zu lassen, hat Er so ausgedrückt: Ich will euch die Heilsgaben gewähren, die Ich David fest zugesagt habe.

Gott hat Jesus Christus von den Toten auferweckt, nicht Jesus Christus Sich Selbst.


... Gott ist der Vater des Gottes Jesu.
Dann sind es zwei götter.

Wäre Jesus nur Mensch ..., könnte er kein Vermittler zum Vater sein. Er kann nur der Weg zum Vater sein, wenn er beides ist. Sein Tod am Kreuz macht nur Sinn wenn er beides ist.
Warum?
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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