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Widerspruchsfreiheit

Menschenworte über Gott

Moderatoren: Todoroff, Eser

Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Neugierig » Dienstag 16. April 2013, 08:05

Guten Tag,

Meine Frage richtet sich hauptsächlich an Herrn dipl.-math. Todoroff, es sei dennoch auch jeder andere herzlich eingeladen sich der Debatte anzuschließen.
Zur Problematik:


Auf der Internetseite http://www.gtodoroff.de/phyhome.htm, stellen Sie folgende Behauptung auf:

"Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch."

Mit dieser Aussage kann ich mich persönlich sehr gut arrangieren. Es kommt allerdings zum Dilemma wenn man sich das Allmächtigkeitsparadoxon (welches ihnen mit Sicherheit schon über den Weg gelaufen ist) zu Gemüte führt. Für jeden dem es unbekannt ist reiße ich es dennoch kurz ab:

Frage: Kann Gott einen Stein erschaffen den er selbst nicht heben kann?
Mögliche Antwort A: Nein, kann er nicht! (dann wäre er nicht allmächtig, da er das unmögliche nicht zu tun vermag)
Mögliche Antwort B: Ja, kann er, da er sich durch seine Allmacht über logische Widersprüche hinwegsetzen kann

Trifft Antwort B zu, so führt dies allerdings ihr Kriterium der Wahrheit ad absurdum ("Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch.")

Wäre Gott in der Lage die Gesetze der Logik (Widerspruchsfreiheit) auszusetzen, so ist eine Diskussion über die mögliche Existenz Gottes überflüssig, da seine Existenz weder bewiesen noch wiederlegt werden könnte (da logische Schlüsse auf Gott nicht anwendbar wären).


Von ihnen würde ich nun gerne hören, ob sie Gott nicht für allmächtig halten, oder ob Sie ihre Aussage ("Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch.") nicht etwas zu voreilig in ihre Webpräsenz aufgenommen haben.

MfG Neugierig

P.S.: Genießen Sie alle das Wetter!
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Re: Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Gast10 » Dienstag 16. April 2013, 08:17

Es kommt allerdings zum Dilemma wenn man sich das Allmächtigkeitsparadoxon (welches ihnen mit Sicherheit schon über den Weg gelaufen ist) zu Gemüte führt.
(...)
Von ihnen würde ich nun gerne hören, ob sie Gott nicht für allmächtig halten, oder ob Sie ihre Aussage ("Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch.") nicht etwas zu voreilig in ihre Webpräsenz aufgenommen haben.


Ich möchte Sie einstweilen (bis Herr Todoroff antwortet) auf seine unter
http://www.gtodoroff.de/allmacht.htm
gegebene Antwort auf Ihre Frage aufmerksam machen.
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Re: Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Neugierig » Dienstag 16. April 2013, 08:31

Ich möchte Sie einstweilen (bis Herr Todoroff antwortet) auf seine unter
http://www.gtodoroff.de/allmacht.htm
gegebene Antwort auf Ihre Frage aufmerksam machen.


Danke für den Hinweis. Doch geh es mir nicht darum die praktischen Probleme der Beobachtung zu diskutieren,

Denn eine Bewegung relativ zum Nichts vermag niemand festzustellen. Das Problem, ob nun Gott diesen Stein hochheben kann oder nicht, ist nicht zu lösen, nicht für uns Menschen. Selbstverständlich wäre dieser Stein ein sogenanntes Schwarzes Loch, also unsichtbar.
-http://www.gtodoroff.de/allmacht.htm

sondern darum den Widerspruch der sich aus
Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch."

und
Mögliche Antwort B: Ja, kann er, da er sich durch seine Allmacht über logische Widersprüche hinwegsetzen kann

ergibt zu klären.


Es geht mir übrigens nicht darum Gott zu widerlegen (ich persönlich räume ihm die Möglichkeit seiner Existenz ein), sondern viel eher darum etwas mehr Toleranz zu zeigen was Menschen und Ansichten betrifft die sich mit dem Prinzip Gott nicht so recht anfreunden können.
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Re: Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Gast10 » Dienstag 16. April 2013, 12:18

Doch geh es mir nicht darum die praktischen Probleme der Beobachtung zu diskutieren, (...)


Nun, ich finde Herrn Todoroffs Kommentar zu diesem "Paradox" sehr bemerkenswert und ich denke darüber hinaus, dass es nicht nur praktische Probleme der Beobachtung gibt, sondern dass die Vorstellung einer Bewegung durchs Nichts prinzipiell keinen Sinn hat und deshalb schon die Frage, ob Gott den Stein heben kann, sinnlos und unverständlich ist.

sondern darum den Widerspruch der sich aus
Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch."

und
Mögliche Antwort B: Ja, kann er, da er sich durch seine Allmacht über logische Widersprüche hinwegsetzen kann

ergibt zu klären.


Da gäbe es nur Klärungsbedarf, wenn man einen Grund hätte, B ernstzunehmen.

Es geht mir übrigens nicht darum Gott zu widerlegen (ich persönlich räume ihm die Möglichkeit seiner Existenz ein),


Wie großzügig. Da stellt sich mir allerdings schon die Frage, für wen Sie sich halten, dass Sie Gott nach Gutdünken Zugeständnisse machen oder verwehren können.

sondern viel eher darum etwas mehr Toleranz zu zeigen was Menschen und Ansichten betrifft die sich mit dem Prinzip Gott nicht so recht anfreunden können.


Wer weiß, dass Gott existiert, was er von uns will und dass mit ihm nicht zu spaßen ist, sollte denjenigen, die das nicht wissen oder verdrängen, sagen, dass sie falsch liegen. Es steht Ihnen ja frei, sich von Gott abzuwenden, aber es lohnt sich, die Warnungen vor den Konsequenzen ernstzunehmen. Diese sind um einiges schlimmer, als so eine Formulierung wie "sich nicht so recht anfreunden können" vermuten lässt.
Welchen Sinn hat hingegen die "Diktatur des Relativismus", die Sie hier durchzusetzen versuchen?
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Re: Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Neugierig » Dienstag 16. April 2013, 14:06

Nun, ich finde Herrn Todoroffs Kommentar zu diesem "Paradox" sehr bemerkenswert und ich denke darüber hinaus, dass es nicht nur praktische Probleme der Beobachtung gibt, sondern dass die Vorstellung einer Bewegung durchs Nichts prinzipiell keinen Sinn hat und deshalb schon die Frage, ob Gott den Stein heben kann, sinnlos und unverständlich ist.


Vielleicht ist es besser wenn ich zur Verdeutlichung meines Standpunktes das Paradoxon etwas abwandle:

Frage: Ist Gott in der Lage das unmögliche zu vollbringen?
Antwort A: Ja, denn er ist durch seine Allmacht in der Lage sich über Logik hinwegzusetzen
Antwort B: Nein, da dies zu einem logischen Widerspruch führen würde

--------------------------------------------------------------------------------------
1. Annahme: Herr dipl. -math Todoroff hat mit seiner Aussage
Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit.
Alle zum Widerspruch führbaren Theorien sind definitiv falsch."

recht.

2. Annahme: Antwort A ist korrekt.

Folge: Widerspruch, demnach müsse eine von beiden Annahmen Falsch sein.
Gott ist also nicht Allmächtig oder Herr dipl. -math Todoroff liegt in seiner Aussage falsch. Es sei denn:

statt Antwort A trifft Antwort B zu. Wonach zwar Herr dipl. -math Todoroffs Aussage korrekt, Gott allerdings wieder nicht Allmächtig wäre.

Im Raum steht also immer noch die Frage ob nun Gott nicht Allmächtig ist oder ob Herr dipl. -math Todoroffs Aussage unkorrekt ist.

------------------------------------------------------------------------------------

Wie großzügig. Da stellt sich mir allerdings schon die Frage, für wen Sie sich halten, dass Sie Gott nach Gutdünken Zugeständnisse machen oder verwehren können.


Im Falle das Gott existiert bin ich ein Sünder und Gotteslästerer, doch es sei mir vergeben:
Es wurden aber auch andere hingeführt, zwei Übeltäter, dass sie mit ihm hingerichtet würden. Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum. (Lk 23, 32–34)


Im Fall das Gott nicht existiert bin ich einfach nur ein Mensch der etwas nicht existentem ein paar Gedanken gewidmet hat.

------------------------------------------------------------------------------------

Wer weiß, dass Gott existiert, was er von uns will und dass mit ihm nicht zu spaßen ist, sollte denjenigen, die das nicht wissen oder verdrängen, sagen, dass sie falsch liegen. Es steht Ihnen ja frei, sich von Gott abzuwenden, aber es lohnt sich, die Warnungen vor den Konsequenzen ernstzunehmen. Diese sind um einiges schlimmer, als so eine Formulierung wie "sich nicht so recht anfreunden können" vermuten lässt.


Die Konsequenzen sind mir bekannt und vielleicht werde ich meine Worte in Zukunft bereuen, die Vorstellung erscheint mir allerdings unwahrscheinlich. Versuche ich mir eine Religion zu suchen, so scheitere ich immer wieder an Lessings Ringparabell.

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Welchen Sinn hat hingegen die "Diktatur des Relativismus", die Sie hier durchzusetzen versuchen?


Sie ermöglicht den Menschen ein Leben zu führen das nicht in Stein gemeißelt ist. Religion kann ein großes Geschenk sein, wird aber bei Nichtbeachtung des dazugehörigen Regelwerks mit drakonischen Strafen wie ewiger Verbannung in die Hölle gedroht, so ist der Glaube steif und unflexibel. Er erreicht mit zunehmender Zeit immer weniger Menschen.
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Re: Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Gast10 » Dienstag 16. April 2013, 16:26

Vielleicht ist es besser wenn ich zur Verdeutlichung meines Standpunktes das Paradoxon etwas abwandle:


Ja, denn damit führen Sie Ihre Frage selbst ad absurdum. Noch besser wäre gewesen: "Kann Gott etwas tun, was er nicht tun kann?" Dann wäre jedem vernünftigen Menschen klar, dass sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Als Fazit bliebe:

Judit 8,13
Ihr wollt den Herrn, den Allmächtigen, auf die Probe stellen und kommt doch ewig zu keiner Erkenntnis.


Im Falle das Gott existiert bin ich ein Sünder und Gotteslästerer, doch es sei mir vergeben:


Sie haben hier eine Ihnen genehme, aber leider auf die Situation nicht zutreffende Stelle zitiert. Ihnen muss doch klar sein, dass man die Quelle seines Seelenheils nicht wie eine Tüte Kekse im Supermarkt aussuchen kann. Es gibt Sünden, die nicht vergeben werden. In anderen Fällen könnten Sie sich vor Richter treten müssen. Wer diese sind, können Sie in der Bibel nachlesen. Glauben Sie, vor ihnen mit so einer Einstellung Bestand zu haben?

Die Konsequenzen sind mir bekannt und vielleicht werde ich meine Worte in Zukunft bereuen, die Vorstellung erscheint mir allerdings unwahrscheinlich.


Ist Ihnen wenigstens klar, wie bedeutungslos das ist?

Versuche ich mir eine Religion zu suchen, so scheitere ich immer wieder an Lessings Ringparabel.


- Ich schlage vor, erstmal beim Thema zu bleiben und nicht zu "Religion" zu wechseln.
- Ein wichtiges, großes Geschenk von Gott an uns ist der Heilige Geist und nicht Boccaccios/Lessings Ring. Ersteren kann nicht nur einer bekommen. Im Übrigen: Was wollen Sie von dem Vater, der seine Kinder täuscht, oder dem Richter, der zu einem falschen Glauben aufruft, lernen?

Welchen Sinn hat hingegen die "Diktatur des Relativismus", die Sie hier durchzusetzen versuchen?

Sie ermöglicht den Menschen ein Leben zu führen das nicht in Stein gemeißelt ist.


Dafür sind Dikataturen allgemein bekannt, nicht wahr?

Religion kann ein großes Geschenk sein, (...)


Wie gesagt: Themenwechsel.

Er erreicht mit zunehmender Zeit immer weniger Menschen.


Die Masse als Indiz für Wahrheit? Dann sollte Wikipedia doch alle Antworten liefern.
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Re: Widerspruchsfreiheit

Beitragvon Todoroff » Dienstag 16. April 2013, 20:07

Neugierig

1.
Ihr aufgeworfenes Paradoxon ist keines. Es ist ein albernes, realitätsfremdes Konstrukt Gottloser, die zu dumm zum logischen Denken sind, also denkunfähig wie alle sprechfähigen Affen.
Gott aber ist das Universum. Das Universum ist Gott. Und das ist real und kein Hirngespinst wie
- RTh
- UTh
- ETh
- Naturgesetze
- das Gehirn sei das Denkend = Materie kann denken
- Materie vermag Leben zu erzeugen und Seele und Geist und vermag zu leben
- (das ) Nichts ist die Ursache von allem und hat alle Materie erzeugt im Widerspruch zu ALLEN Erkenntnissen der NW = von nix kommt nix.

Dunkle Materie widerlegt Urknall – 10 Welt-(entstehungs-) Wunder
viewtopic.php?f=6&t=3131

2.
Jesus Christus ist kein Religionsstifter gewesen. Er ist die WAHRHEIT! Religionen sind ALLE satanischen Ursprungs und damit verlogener Schwachsinn, wir auch RTh und UTh und ETh.

3.
Gott ist allmächtig und ALLE Logik, also auch alle Mathematik, ist aus Ihm. Ihr konstruierter Widerspruch ist hirnrissig.

4.
Die Schöpfung, das Weltall, ist mathematisch und damit logisch aufgebaut. Wir finden keine Widersprüche in der Natur, die aber logisch zwingend wären, wäre das Nichts Ursache von allem. Das beweist Gott, dessen Existenz noch NIE jemand widerlegen konnte, welche aber endlos oft BEWIESEN ist, philosophisch, mathematisch und experimentell.

5.
Das Kriterium der Wahrheit ist Widerspruchsfreiheit, welche nur unter der Voraussetzung Gottes existiert.

6.
Wer die Wahrheit verleugnet, lebt in der Lüge und ist somit ein Lügner, ein Knecht des Teufels, der ein Lügner und Mörder von Anfang ist.

q.e.d.


Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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