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Das Ich und sein Gehirn

Über die Evolutionstheorie

Moderatoren: Todoroff, Eser

Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon statusmeldung » Samstag 26. Februar 2011, 14:15

Hallo!

Die Meinungen der Naturwissenschaftler und damit der heutigen Mediziner werden entscheidend von der in der Neuzeit aufkommenden Aufklärung geprägt- Damit verbunden ist nicht nur eine Laisierung des Staates von der Kirche sondern auch eine Säkularisierung der geistlichen und weltlichen Sphäre in den Naturwissenschaften. Damit hält auch die Mathematik als rationale Grundlage für alle Naturwissenschaftlichen Erkenntnisse Einzug. De facto ist das „Ich“-Bewusstsein nicht rational begreifbar, weshalb es Thema vielerlei philosophischer Diskussionen war. Den Anfang in der modernen Zeit machte Descartes mit seinem berühmten Satz „cogito ergo sum“ – ein klassisches Beispiel dafür wie das Bewusstsein begriffen wurde: Nämlich als Inbegriff aller (eigenen) Denkprozesse. Die Theorie der Psychonen wurde von John Eccles aufgestellt und ist, gelinde gesagt, nutzlos auch wenn ich aufgrund seines Status zögere, es zu sagen. Er macht einen weit verbreiteten Fehler, indem er alle Erklärungen auf ein nicht fassbares, nicht messbares und nicht erklärbares „Teilchen“, eben den „Psychonen“ schiebt ohne scholastisch oder mathematisch eine Erklärung für die Existenz selbiger anzubieten. Es scheint ein menschliches Phänomen zu sein, bei Unkenntnis eines Sachverhalts stets ein übermenschliches, nicht erklär- und fassbares Wesen oder Teilchen zu suchen und mit diesem die Welt zu erklären. Da ein solches Wesen oder Teilchen per definitionem nicht erklär- oder fassbar ist, ist es auch nicht beweisbar, weder philosophisch-epmirisch, noch rational-mathematisch. Und damit sind diese Theorien für menschliche Denkmodelle unbrauchbar und nutzlos. Damit will ich nicht sagen, dass solche Teilchen oder Wesen nicht theoretisch existieren können, aber „theoretisch existieren“ kann alles was auch nur irgendwie vorstellbar ist. Mein Standpunkt ist, dass es klüger wäre, auf Basis philosophischer Überlegungen mit Einfluss möglichst unabhängiger medizinischer Messungen der Erklärung des „Ich“-Bewusstseins näher zu kommen. Dass die Basis des Bewusstseins das Gehirn ist, wurde in der Geschichte der Wissenschaft oft genug bewiesen, oft mit sehr unappetitlichen und grausamen Versuchen, ich erinnere nur das Experiment einer Verpflanzung eines Rhesusaffen-Kopfes auf den Torso eines anderen Rhesusaffen. Aber nicht nur einige Primaten, auch Delfine und Raben haben offenbar ein „Ich“-Bewusstsein wie in zahlreichen Experimenten überprüft wurde; das bekannteste dürfte jenes mit dem Spiegel und dem Fleck sein. Die Verbreitung des „Ich“-Bewusstseins im Tierreich lässt darauf schließen, dass es sich dabei nicht um etwas „gottgegebenes“ menschliches handelt sondern Resultat eines langwierigen Entwicklungsprozesses der aber über die (heutiger Ansicht nach dynamischen) Evolutionstheorie hinausgeht. Eine der Triebfedern für diesen Prozess dürfte ein lange unterschätzest Gebiet gewesen sein: Die Kommunikation. Kommunikation ist ein höchst komplexer Vorgang der umso wichtiger ist wird, je mehr Individuen existieren. Ein sehr interessanter Versuch wurde erst vor kurzem publiziert: http://www.sueddeutsche.de/wissen/verha ... -1.1064286
Die Fähigkeit, zu kommunizieren und das Verhalten des anderen richtig zu interpretieren ist meiner Meinung nach der Schlüssel zur Entwicklung des „Ich“-Bewusstseins.
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Todoroff » Samstag 26. Februar 2011, 15:52

Status meldet (sich wieder einmal)
direkt nach Lupoas Verbannung - und was sagt uns das?

Die Meinungen der Naturwissenschaftler
die nur noch auf die widerlichste Weise lügen und so die Menschheit zu vernichten trachten
und damit der heutigen Mediziner
Humanmechaniker
werden entscheidend von der in der Neuzeit aufkommenden Aufklärung geprägt
in welcher es diese verlogenen Halbintelligenten nicht mehr geben wird.

De facto ist das „Ich“-Bewusstsein nicht rational begreifbar
Wow - welch ein Satz. Es gibt Vernunft ohne Bewußtsein. Nicht der sich selbst bewußte Mensch, ein Körper-Seele-Geist-Wesen, gebraucht Vernunft, weshalb er sie nicht begreifen kann, sondern das Ich-Bewußtsein - was soll das sein? - begreift seine Vernunft nicht. Begreift die Vernunft das Ich-Bewußtsein? Oder müssen wir hier von schizophrenen Verhältnissen ausgehen? Der nicht hoffnungslos Verblödete und zum sprechfähigen Affen Degenerierte begreift sich mittels des Geistes, dem Geist Gottes (Gott ist Geist), als ein vernunftbegabtes Wesen, und Geist als den Ursprung und Erhalter seines Lebens, also Gott.

Es scheint ein menschliches Phänomen zu sein, bei Unkenntnis eines Sachverhalts stets ein übermenschliches, nicht erklär- und fassbares Wesen oder Teilchen zu suchen
Nur Gläubige und Unwissende benötigen solchen Unfug. Da Gott aber schon mit Adam und Eva zusammenlebte, wissen die Wissenden um Gottes reale Existenz von Anfang an und brauchen deshalb nichts zu glauben oder zu vermuten oder Theorien und Modelle aufzustellen.

und mit diesem die Welt zu erklären.
Die Welt IST erklärt - das glauben bloß Lügner und Mörder nicht, Knechte Satans.

Mein Standpunkt ist, dass es klüger wäre, auf Basis philosophischer Überlegungen mit Einfluss möglichst unabhängiger medizinischer Messungen der Erklärung des „Ich“-Bewusstseins näher zu kommen.
Hirnforscher sind sich aufgrund neuester Forschungsergebnisse einig, daß das Gehirn unmöglich das Denkende ist, sondern daß Geist, das ICH des Menschen, eine eigenständige Einheit bildet.

Dass die Basis des Bewusstseins das Gehirn ist, wurde in der Geschichte der Wissenschaft oft genug bewiesen
in Wahrheit widerlegt, was aber (nur noch) von Knechten Satans nicht zur Kenntnis genommen wird.

oft mit sehr unappetitlichen und grausamen Versuchen, ich erinnere nur das Experiment einer Verpflanzung eines Rhesusaffen-Kopfes auf den Torso eines anderen Rhesusaffen.
Affen besitzen keinen Geist und damit auch kein Bewußtsein, was aber zweibeinige Affen nicht glauben können.
Aber nicht nur einige Primaten, auch Delfine und Raben haben offenbar ein „Ich“-Bewusstsein
verlogener Glauben Halbintelligenter, dumm wie ein Stein, dümmer als Ochse und Esel.
wie in zahlreichen Experimenten überprüft wurde; das bekannteste dürfte jenes mit dem Spiegel und dem Fleck sein.
Glaube!
Die Verbreitung des „Ich“-Bewusstseins im Tierreich
gibt es nicht, weshalb das eine Lüge ist!
lässt darauf schließen, dass es sich dabei nicht um etwas „gottgegebenes“ menschliches handelt sondern Resultat eines langwierigen Entwicklungsprozesses der aber über die (heutiger Ansicht nach dynamischen) Evolutionstheorie hinausgeht.
aboluter Schwachsinn, der mit dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht übereinstimmt.

Matthäus 12,34-35
Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil er Gutes in sich hat, und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil er Böses in sich hat.

Sie sollten mal Ihren Status wechseln.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon schelem alach » Samstag 26. Februar 2011, 17:59

Bibel, Einheitsübersetzung
Jesaja 44,24-26:
So spricht der Herr, dein Erlöser, der dich im Mutterleib geformt hat: Ich bin der Herr, der alles bewirkt, der ganz allein den Himmel ausgespannt hat, der die Erde gegründet hat aus eigener Kraft,
der das Wirken der Zauberer vereitelt und die Wahrsager zu Narren macht, der die Weisen zum Rückzug zwingt und ihre Klugheit als Dummheit entlarvt,
der das Wort seiner Knechte erfüllt und den Plan ausführt, den seine Boten verkünden, der zu Jerusalem sagt: Du wirst wieder bewohnt!, und zu den Städten Judas: Ihr werdet wieder aufgebaut werden, ich baue eure Ruinen wieder auf!,

Bibel, Einheitsübersetzung
Jeremia 9,22-23:
So spricht der Herr: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums.
Nein, wer sich rühmen will, rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt,dass er weiß: Ich, der Herr, bin es, der auf der Erde Gnade, Recht und Gerechtigkeit schafft. Denn an solchen Menschen habe ich Gefallen - Spruch des Herrn.

Bibel, Einheitsübersetzung
Sprichwörter 20,24:
Der Herr lenkt die Schritte eines jeden. Wie könnte der Mensch seinen Weg verstehen?

Bibel, Einheitsübersetzung
Sprichwörter 20,27:
Der Herr wacht über den Atem des Menschen, er durchforscht alle Kammern des Leibes.

Bibel, Einheitsübersetzung
Sprichwörter 16,9:
Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt.

Bibel, Einheitsübersetzung
Römer 12,1-8:
Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst.
Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.
Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat.
Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten,
so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.
Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben;
hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre;
wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.

Bibel, Einheitsübersetzung
Römer 12,9-21:
Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!
Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung!
Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn!
Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet!
Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft!
Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht!
Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!
Seid untereinander eines Sinnes; strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise!
Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht!
Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr.
Vielmehr: Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken; tust du das, dann sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt.
Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon statusmeldung » Samstag 26. Februar 2011, 18:58

Mileva hat geschrieben:Zahlreiche Versuche wurden unternommen, bei denen die Probanden einen konkreten Satz verbalisieren sollten. Vor der Artikulation jenen Satzes wurde die entsprechende cerebrale Region aktiviert. Dieser neuronalen Aktivierung ging jedoch stets ein bewusster Willensentschluss voraus, der am Anfang der Kausalkette steht. Das bedeutet, die ursprüngliche Ursache der Formulierung dieses spezifischen Satzes ist mitnichten neurobiologischer Natur und damit ist hinreichend erwiesen, dass hier etwas dem Gehirn nicht Inhärentes die Aktivierung der speziellen Hirnfelder induziert.

Bitte geben Sie entsprechende Quellen dafür an! Gesichert ist, dass mittels Stereotaxie wie dies Jean Talairach in seinem Werk „Co-Planar Stereotaxic Atlas of the Human Brain“ beschreibt, eindeutige Gehirnaktivitäten festgehalten werden können. Die entsprechenden Scanner verwenden allerdings verschiedenste Verfahren um Aktivitäten der Hirnregionen zu messen. Oftmals werden einfach schwache elektrische Impulse aufgezeichnet. Das ist eine einfache und (billige) Variante um Aktivitäten zu messen. Weitaus komplexer ist jedoch, nicht nur die Gehirnaktivität an sich sondern auch die daran beteiligten Prozesse zu messen: So ist erwiesen, dass Neuronen bei erhöhter (Denk)aktivität vermehrt Sauerstoff verbrauchen. Mit Sauerstoff angereichertes Blut weist andere physikalische Merkmals auf als sauerstoffarmes Blut. Ergo lässt der Sauerstoffverbrauch auf die Gehirnaktivität schließen. Die „Aktivierung“ der betreffenden Hirnfelder kann also auch abhängig von anderen Faktoren sein – wurde das berücksichtigt?

Mileva hat geschrieben:Da liegt der Schluss von Herrn Eccles, eine Korrelation zwischen etwas Immateriellem (Bewusstsein) und dem Materiellen (Gehirn) anzunehmen, doch recht nahe. Zu Vereinfachung bietet Eccles ein Teilchen-Modell an, das über quantenmechanische Wahrscheinlichkeitsfelder die Interaktionen von Geist und Gehirn beschreibt.

Das Teilchen-Modell halte ich nur für den ersten Blick für eine Vereinfachung, auf den zweiten Blick wirft e s viel mehr Fragen auf als es beantwortet (zB woher kommen diese Teilchen? Welche Eigenschaften haben sie? Welche Wechselwirkung zeigen sie mit anderen Teilchen? Sind sie überhaupt messbar und wenn nein, warum nicht, etc.). Leider erfindet auch die Physik quasi im wochenrhythmus neue Teilchen denen alle möglichen Eigenschaften zugeschrieben werden – nur ein Bruchteil der theoretischen Erfindungen lassen sich auch praktisch beweisen. Aber solange sie sich beweisen lassen, ist es zumindest akzeptabel. De facto ist die Existenz des Eccles’sche Psychonen nicht bewiesen und Eccles liefert auch keine Hinweise darauf, wie man sie beweisen könnte. Für ihn sind sie einfach da – und treten, warum auch immer, mit Neuronen in Wechselwirkung. Warum gerade mit Neuronen? Wie sieht diese Wechselwirkung aus? All diese Fragen sind nicht geklärt, das Modell ist damit lückenhaft und fürs erste nicht weiter zu beachten (wenn auch nicht gänzlich zu verwerfen).

Mileva hat geschrieben:Zufällige biochemische Ereignisse im Gehirn reichen jedoch nicht aus, um bewusste Aktionen zu bewirken.

Das wird in der Tat kein Neurobiologe bestreiten, allerdings wage ich stark zu bezweifeln, dass die Ereignisse „zufälliger“ Natur sind. Ich würde mich fast zur Behauptung hinreißen lassen, der „Zufall“ ist ohnehin nur ein nicht-existentes Konstrukt das erfunden wurde um für Unerklärliches eine Erklärung zu haben. Und da ich mich mir auf schmalen Bahnen bewege aus Sicherheitsgründen ein klärendes Statement: Nein, Evolution basiert nicht auf dem Zufall.

Um aber zurück zum „Ich“-Bewusstsein zu kommen: Es mag sein und ich sehe es sogar als sehr wahrscheinlich an, dass zur Bewusstseinsbildung mehr als die bloße Existenz von Neuronen gehört. Wie sagte schon Aristoteles schon so treffend, verkürzt auf seinen Satz: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Tatsächlich ist die Disziplin der Emergenz schon sehr alt, bereits in der Antike stellten Philosophen entsprechende Überlegungen an. Ich bin hier allerdings ganz bei Hilary Putnam, der meinte, eine dualistische Trennung in „Geist“ und „Materie“ sei Unsinn. Deutlich macht das schon der Umstand, dass es keine klare Definition gibt, was Geist und was Materie ist sondern lediglich verwaschen-subjektive Erklärungsversuche. Ich halte das künstlich aufgebaute „Geist-Materie-Problem“ für ein Scheinproblem, beide Begriffe sind wie gesagt nicht genau definiert. Es bleibt bloß bei der Erklärung, dass die Existenz eines „Ich“-Bewusstseins (heute) noch nicht geklärt werden kann, so wird eben von der Fraktion der Gottesgläubigen ein irrationaler Begriff des „Geister“ konstruiert und mit diesem das Problem zu lösen versucht. Man kann aber mit Recht sagen, dass „Geist“ hier nur für „Unwissen“ steht. Man möge sich doch bitte in die Lage eines einfachen Gutsknecht im Mittelalter versetzen und dieser solle nun erklären, wenn man ihm ein modernes Handy zeigt, wie dieser Sprachübermittlung funktioniert. Mit Fug und Recht wird er wahrscheinlich von „Magie“ sprechen und einen „Geist“ der in dem Gerät wohnt nennen. Unwissen und scheinbare Magie liegt nahe beieinander.

Todoroff hat geschrieben:Die Welt IST erklärt - das glauben bloß Lügner und Mörder nicht, Knechte Satans.

Das mag ihr subjektiver Glaube sein – ich gehe davon aus, dass so ziemlich die gesamte Weltbevölkerung (außer Sie natürlich) davon ausgeht, dass die Welt nicht erklärt ist. Wer ein allmächtiges Wesen konstruiert, ihm dem Namen Gott gibt und alle scheinbaren Widersprüche und physikalischen Probleme der Welt auf eben dieses Wesen schiebt und dann auch noch meint, damit die Welt erklärt zu haben, ja dieser jemand ist fern von jeglicher Vernunft. Und dieser jemand hat genauso viel erklärt wie die Erfinder des „Fliegenden Spaghettimonsters“ – nämlich nichts.

Sollten Sie dennoch der Meinung sein „die Welt“ erklären zu können, erklären Sie bitte die Übermittlung von Quanteninformationen über weite Strecken (beamen) ohne auf Binsenweisheiten oder Sprüche aus der Bibel zurückzugreifen. Sollten Sie dem nicht fähig sein, ist Ihr Argument, „die Welt“ wäre erklärt bereits widerlegt.
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon schelem alach » Samstag 26. Februar 2011, 20:17

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 16,24-30:
Hört auf mich und lernt von meiner Erfahrung, richtet euren Sinn auf meine Worte!
Wohl überlegt trage ich meine Gedanken vor und bescheiden teile ich mein Wissen mit:
Als Gott am Anfang seine Werke erschuf und ihnen zu ihrem Dasein Gesetze gab,
hat er ihre Aufgabe für immer festgelegt und ihren Machtbereich für alle Zeiten. Sie ermatten nicht und werden nicht müde, sie lassen nicht nach in ihrer Kraft.
Keines seiner Werke verdrängt das andere und bis in Ewigkeit widerstreben sie seinem Befehl nicht.
Dann hat der Herr auf die Erde geblickt und sie mit seinen Gütern erfüllt.
Mit allerlei Lebewesen bedeckte er ihre Fläche und sie kehren wieder zu ihr zurück.

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 17,1-9:
Der Herr hat die Menschen aus Erde erschaffen und lässt sie wieder zu ihr zurückkehren.
Gezählte Tage und eine bestimmte Zeit wies er ihnen zu und gab ihnen Macht über alles auf der Erde.
Ihm selbst ähnlich hat er sie mit Kraft bekleidet und sie nach seinem Abbild erschaffen.
Auf alle Wesen legte er die Furcht vor ihnen, über Tiere und Vögel sollten sie herrschen.
[]
Er bildete ihnen Mund und Zunge, Auge und Ohr und ein Herz zum Denken gab er ihnen.
Mit kluger Einsicht erfüllte er sie und lehrte sie, Gutes und Böses zu erkennen.
Er zeigte ihnen die Größe seiner Werke, um die Furcht vor ihm in ihr Herz zu pflanzen.
Sie sollten für immer seine Wunder rühmen


Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 17,24-32:
Den Reumütigen aber gewährt er Umkehr und tröstet die Hoffnungslosen [und bestimmte sie für ein Leben in der Wahrheit].
Wende dich zum Herrn, lass ab von der Sünde, bete vor ihm und beseitige das Ärgernis!
Kehre zum Höchsten zurück und wende dich ab vom Bösen, hasse stets das Schlechte!
Wer wird in der Unterwelt den Höchsten loben anstelle derer, die leben und ihn preisen?
Beim Toten, der nicht mehr ist, verstummt der Lobgesang; nur der Lebende und Gesunde preist den Herrn.
Wie groß ist das Erbarmen des Herrn und seine Nachsicht gegen alle, die umkehren zu ihm.
Denn nicht wie Gott ist der Mensch, Gottes Gedanken sind nicht wie die Gedanken der Menschen.
Was ist heller als die Sonne? Und selbst sie verfinstert sich; so ist auch das Begehren von Fleisch und Blut böse.
Das Heer in der Höhe zieht er zur Rechenschaft, erst recht die Menschen, die nur Staub und Asche sind.

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 18,1-14:
Der Herr, der in Ewigkeit lebt, hat alles insgesamt erschaffen, der Herr allein erweist sich als gerecht.
[]
[]
Keiner vermag seine Werke zu verkünden. Wer ergründet seine großen Taten?
Wer kann seine gewaltige Größe beschreiben und seine großen Taten aufzählen bis zum Ende?
Man kann nichts wegnehmen und nichts hinzutun, unmöglich ist es, die Wunder des Herrn zu ergründen.
Ist der Mensch am Ende angelangt, steht er noch am Anfang, wenn er es aufgibt, ist er ratlos.
Was ist der Mensch und wozu nützt er? Was ist gut an ihm und was ist schlecht?
Das Leben eines Menschen dauert höchstens hundert Jahre.
Wie ein Wassertropfen im Meer und wie ein Körnchen im Sand, so verhalten sich die wenigen Jahre zu der Zeit der Ewigkeit.
Darum hat der Herr mit ihnen Geduld und er gießt über sie sein Erbarmen aus.
Er sieht und weiß, dass ihr Ende schlimm ist; darum hat er so viel Nachsicht mit ihnen.
Das Erbarmen des Menschen gilt nur seinem Nächsten, das Erbarmen des Herrn allen Menschen. Er weist zurecht, erzieht und belehrt und führt wie ein Hirt seine Herde zurück.
Glücklich alle, die auf sein Erbarmen hoffen und seine Gebote annehmen.
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Todoroff » Samstag 26. Februar 2011, 22:25

status mel dung
der „Zufall“ ist ohnehin nur ein nicht-existentes Konstrukt das erfunden wurde um für Unerklärliches eine Erklärung zu haben.
Korrekt - siehe da, auch ein blindes Huhn findet einmal ein Korn.

Evolution basiert nicht auf dem Zufall.
sondern auf GAR NICHTS! Lügen haben immer nur den Teufel als Basis!

Deutlich macht das schon der Umstand, dass es keine klare Definition gibt, was Geist und was Materie ist sondern lediglich verwaschen-subjektive Erklärungsversuche.
Dieses Problem löst die Urteilchentheorie.

Ich halte das künstlich aufgebaute „Geist-Materie-Problem“ für ein Scheinproblem
welches meinen Sie denn?

Es bleibt bloß bei der Erklärung, dass die Existenz eines „Ich“-Bewusstseins (heute) noch nicht geklärt werden kann
Das ist auch nicht möglich, weil es BEWUSSTSEIN nicht gibt, weil Bewußtsein eine Eigenschaft des Geistes ist, auch wenn Sie das zu begreifen nicht fähig sind.

so wird eben von der Fraktion der Gottesgläubigen
Gläubig sind nur Naturwissenschaftler und z.B. Sie! Um die reale Existenz Gottes kann jeder WISSEN, entgegen Ihrem GLAUBEN! Oder haben Sie vielleicht auch nur einen Gottesbeweis widerlegt?

ein irrationaler Begriff des „Geister“ konstruiert und mit diesem das Problem zu lösen versucht.
Die Probleme SIND gelöst, auch wenn das außerhalb Ihres erbärmlichen Horizonts liegt. Ihr Glaube ist irrelevant. Wahr ist nur wissenschaftlich Bewiesenes! Ihr dümmlicher Glaube ist nicht zu beweisen.

Man kann aber mit Recht sagen, dass „Geist“ hier nur für „Unwissen“ steht.
Das MUSS für Geistlose so sein, denn Geistlose können niemals wissen, Sie müssen immer glauben.

Man möge sich doch bitte in die Lage eines einfachen Gutsknecht im Mittelalter versetzen und dieser solle nun erklären, wenn man ihm ein modernes Handy zeigt, wie dieser Sprachübermittlung funktioniert.
Ihre Situation ist VIEL schlimmer. Selbst nach 2.000 Jahren haben Sie es noch immer nicht begriffen.
Mit Fug und Recht wird er wahrscheinlich von „Magie“ sprechen und einen „Geist“ der in dem Gerät wohnt nennen. Unwissen und scheinbare Magie liegt nahe beieinander.
Sie schließen von sich auf andere, aus Ihrer Dummheit auf die anderer - erbärmlich! Aber Sie sind nicht Maßstab, auch dann nicht, wenn Sie das nicht wahrhaben können.

Todoroff hat geschrieben:Die Welt IST erklärt - das glauben bloß Lügner und Mörder nicht, Knechte Satans.

Das mag ihr subjektiver Glaube sein
Das mögen Sie ja glauben, es ist aber mein Wissen!

– ich gehe davon aus, dass so ziemlich die gesamte Weltbevölkerung (außer Sie natürlich) davon ausgeht, dass die Welt nicht erklärt ist.
wen interessiert, wovon Sie ausgehen - ihr Glaube ist pervers, weil Sie sich schon wieder zum Maßstab erheben. KRANK!
Wer ein allmächtiges Wesen konstruiert, ihm dem Namen Gott gibt und alle scheinbaren Widersprüche und physikalischen Probleme der Welt auf eben dieses Wesen schiebt
der hat schwer zu schieben - offenbar sind Sie ein Schieber?

und dann auch noch meint, damit die Welt erklärt zu haben, ja dieser jemand ist fern von jeglicher Vernunft.
Korrekt, denn eine solche Erklärung ist keine. Sie meinen nicht eine Erklärung der Welt, sondern eine Erklärung der Materie. Wer sich nicht klar auszudrücken vermag, der denkt auch nicht klar, eher gar nicht, weil er wähnt, mit den Nerven zu denken. Lächerlich! Armer Irrer! Auf für Sie ist die Erde noch immer eine Scheibe, weil Sie eine haben, und 1=3.
Und dieser jemand hat genauso viel erklärt wie die Erfinder des „Fliegenden Spaghettimonsters“ – nämlich nichts.
Sagt ein Geistloser - erhebend. Was Lügner und Mörder so alles zu wissen glauben - entzückend!

Sollten Sie dennoch der Meinung sein „die Welt“ erklären zu können,
Gott hat sie erklärt - für Sie als Geistloser nicht zu begreifen. Schicksal!
erklären Sie bitte die Übermittlung von Quanteninformationen über weite Strecken (beamen)
Erklären Sie, was Quanten sind und was Informationen sind, damit wir wissen können, daß Sie nicht wissen,wovon Sie babbeln in Ihrem geistlosen Sein.
Sollten Sie dem nicht fähig sein, ist Ihr Argument, „die Welt“ wäre nicht zu erklären bereits widerlegt.

2 Petrus 3,10
Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann werden die Himmel prasselnd vergehen, die Element werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden (nicht mehr) gefunden.

Das wird niemand erklären können, wie Himmel prasselnd vergehen können, da Geist- = Gottlose nur einen kennen, den sie meinen zu sehen, wenn es wolkenlos ist. Niedlich, dieser Kinderglaube!
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon schelem alach » Sonntag 27. Februar 2011, 18:39

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 34,1-8:
Nichtige und trügerische Hoffnung ist Sache des Toren und Träume regen nur Törichte auf.
Wie einer, der nach Schatten greift und dem Wind nachjagt, so ist einer, der sich auf Träume verlässt.
Das Traumbild ist ein Spiegel, das Abbild eines Gesichts gegenüber dem Gesicht selbst.
Wie kann Reines vom Unreinen kommen? Wie kann Wahres von der Lüge kommen?
Wahrsagung, Zeichendeuterei und Träume sind nichtig: Was du erhoffst, macht das Herz sich vor.
Sind sie nicht vom Höchsten zur Warnung gesandt, so schenk ihnen keine Beachtung!
Träume haben schon viele in die Irre geführt, weil sie ihnen vertrauten, sind sie gestrauchelt.
Das Gesetz wird zuverlässig in Erfüllung gehen. Vollkommen ist Weisheit in einem ehrlichen Mund.

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 40,1-11:
Große Mühsal hat Gott den Menschen zugeteilt, ein schweres Joch ihnen auferlegt von dem Tag, an dem sie aus dem Schoß ihrer Mutter hervorgehen, bis zum Tag ihrer Rückkehr zur Mutter aller Lebenden:
ihr Grübeln und die Angst ihres Herzens, der Gedanke an die Zukunft, an den Tag ihres Todes.
Von dem, der auf hohem Thron sitzt, bis zu dem, der in Staub und Asche sitzt,
von dem, der Krone und Stirnreif trägt, bis zu dem, der ein Kleid aus Fellen trägt:
Zorn, Eifersucht, Sorge und Schrecken, Todesangst, Zank und Streit. Noch auf dem Bett zur Ruhezeit verwirrt der nächtliche Schlaf ihm den Sinn.
Bald wird er, nach einem Augenblick der Ruhe, von schrecklichen Träumen aufgejagt, bald in die Irre getrieben durch Vorspiegelungen seiner Seele, wie ein Flüchtling, der dem Verfolger entrinnt;
gerade während er sich rettet, wacht er auf und wundert sich über die Angst um nichts.
Hinzu kommt über alles Lebende, vom Menschen bis zum Vieh, und über die Sünder siebenfach:
Pest und Blut, Fieber und Schwert, Untergang und Verderben, Hunger und Tod.
Für den Frevler ist das Übel erschaffen und seinetwegen kommt die Vernichtung.
Alles, was von der Erde stammt, kehrt zur Erde zurück, was aus der Höhe stammt, zur Höhe.

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 42,15-25:
Nun will ich der Werke Gottes gedenken; was ich gesehen habe, will ich erzählen: Durch Gottes Wort entstanden seine Werke; seine Lehre ist ein Ausfluss seiner Liebe.
Über allem strahlt die leuchtende Sonne, die Herrlichkeit des Herrn erfüllt alle seine Werke.
Die Heiligen Gottes vermögen nicht, alle seine Wunder zu erzählen. Gott gibt seinen Heerscharen die Kraft, vor seiner Herrlichkeit zu bestehen.
Meerestiefe und Menschenherz durchforscht er und er kennt alle ihre Geheimnisse. Der Höchste hat Kenntnis von allem, bis in die fernste Zeit sieht er das Kommende.
Vergangenheit und Zukunft macht er kund und enthüllt die Rätsel des Verborgenen.
Es fehlt ihm keine Einsicht, kein Ding entgeht ihm.
Seine machtvolle Weisheit hat er fest gegründet, er ist der Einzige von Ewigkeit her.Nichts ist hinzuzufügen, nichts wegzunehmen, er braucht keinen Lehrmeister.
Alle seine Werke sind vortrefflich, doch sehen wir nur einen Funken und ein Spiegelbild.
Alles lebt und besteht für immer, für jeden Gebrauch ist alles bereit.
Jedes Ding ist vom andern verschieden, keines von ihnen hat er vergeblich gemacht.
Eines ergänzt durch seinen Wert das andere. Wer kann sich satt sehen an ihrer Pracht?

Bibel, Einheitsübersetzung
JesusSirach 43,1-33:
Die Schönheit der Höhe, das klare Firmament und der gewaltige Himmel sind ein herrlicher Anblick.
Die Sonne geht auf und erglänzt in vollem Licht, ein staunenswertes Gestirn, das Werk des Höchsten.
Steht sie in der Mittagshöhe, versetzt sie die Welt in Glut, wer hält es aus in ihrer Hitze?
Ein brennender Schmelzofen ist das Kunstwerk des Gießers; der Pfeil der Sonne setzt Berge in Brand; ihre Feuerzunge verbrennt das bewohnte Land, ihr Licht versengt das Auge.
Ja, groß ist der Herr, ihr Schöpfer, sein Wort lässt seinen Helden erstrahlen.
Der Mond führt die Zeiten herauf; er herrscht bis ans Ende und dient für immer als Zeichen.
Durch ihn werden Fristen und Festzeiten bestimmt, ist er erschöpft, freut er sich wieder auf seinen Umlauf.
Der Neumond ist so, wie sein Name sagt: Er erneuert sich selbst. Wie staunenswert ist er in seinem Wechsel. Er ist ein Fahrzeug für das Heer der Wolken in der Höhe und lässt durch seinen Glanz das Himmelsgewölbe erglühen.
Des Himmels Schönheit und Pracht sind die Sterne, ein strahlender Schmuck in den Höhen Gottes.
Durch Gottes Wort stehen sie geordnet da und ermatten nicht bei ihrer Nachtwache.
Schau den Regenbogen an und preise seinen Schöpfer; denn überaus schön und herrlich ist er.
Über den Himmelskreis erstreckt er sich in seiner Pracht, Gottes Hand hat ihn machtvoll ausgespannt.
Gottes Machtwort zeichnet den Blitz hin, lässt die Brandpfeile seines Gerichtes leuchten.
Zu seinem Dienst hat er einen Speicher geöffnet, lässt er Wolken fliegen wie Vögel.
Seine Allmacht ballt die Wolken zusammen und schlägt aus ihnen Hagelsteine.
mit seiner Kraft erschüttert er die Berge.
aSeines Donners Stimme lässt die Erde beben, Sein Wort hetzt den Südwind auf, den tobenden Nordwind, den Sturm und Orkan. Seinen Schnee streut er aus wie Vogelschwärme; wie einfallende Heuschrecken wirbelt er herab.
Sein weißer Glanz blendet die Augen, bei seinem Rieseln bebt das Herz.
Auch den Reif schüttet er aus wie Salz und lässt Eisblumen sprießen wie Dornen.
Den kalten Nordwind lässt er wehen, wie Erdschollen lässt er die Quellen erstarren. Jedes stehende Gewässer überzieht er und kleidet den Teich wie mit einem Panzer.
Das Grün der Berge versengt er wie durch Hitze, die sprossende Flur wie durch Flammenglut.
Linderung für alles ist das Träufeln der Wolken, der Tau, der sich ergießt, um das Trockene zu erfrischen.
Sein kluger Plan bändigte das Meer und pflanzte Inseln im Ozean ein.
Die Seefahrer erzählen von der Weite des Meeres; hören es unsere Ohren, so erschaudern wir.
Dort gibt es Wunderwesen, die erstaunlichsten seiner Werke, allerlei Getier und die Ungeheuer des Weltmeers.
In seinem Dienst hat sein Bote Erfolg und durch sein Wort vollzieht er seinen Willen.
Sagten wir noch mal so viel, wir kämen an kein Ende; darum sei der Rede Schluss: Er ist alles!
Wir können (ihn) nur loben, aber nie erfassen, ist er doch größer als alle seine Werke.
Überaus Ehrfurcht gebietend ist der Herr, unbegreiflich ist seine Stärke.
Ihr, die ihr den Herrn lobt, singt laut, so viel ihr könnt; denn nie wird es genügen. Ihr, die ihr ihn preist, schöpft neue Kraft, werdet nicht müde; denn fassen könnt ihr es nie.
Wer hat ihn gesehen, dass er erzählen könnte, und wer kann ihn loben, wie es ihm entspricht?
Die Menge des Verborgenen ist größer als das Genannte, nur wenige von seinen Werken habe ich gesehen.
Alles hat der Herr gemacht und den Frommen hat er Weisheit verliehen.
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Todoroff » Sonntag 27. Februar 2011, 19:21

Gehört das Gehirn nun dem Ich oder gehört das Ich dem Gehirn? Wer besitzt was? Kann das Hirn ohne das Ich leben oder das Ich ohne das Hirn. Diese Fragen sind schon lange einer wissenschaftlich präzisen Antwort zugeführt worden, basierend auf Experimenten und Erfahrungsberichten, nur glauben muß man solches, was Gottesleugner aber unmöglich können, weil das ihr verlogenes Weltbild erschüttert.
q.e.d.
Viele glauben bis zu ihrem Tod, was sie glauben wollen und verweigern die Erkenntnis der Wahrheit. Das ist der zweite Tod. Kein Gottloser vermag diese Dummheit zu erklären, auch dann nicht, erklärt man ihm, daß er vorsätzlich und willentlich die Hölle anstrebt.

Mt 23,13ff
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr laßt auch die nicht hinein, die hineingehen wollen.
15 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.
16 Weh euch, ihr seid blinde Führer! ...
19 Ihr Blinden! ...
23 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz außer acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muß das eine tun, ohne das andere zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele.
25 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr haltet Becher und Schüsseln außen sauber, innen aber sind sie voll von dem, was ihr in eurer Maßlosigkeit zusammengeraubt habt. Du blinder Pharisäer, mach den Becher zuerst innen sauber, dann ist er auch außen rein.
27 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.
29 Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! ...
32 Macht nur das Maß eurer Väter voll! Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?

Sprüche 15,9
Des Gottlosen Wandel ist dem Herrn ein Greuel; doch wer nach Gerechtigkeit strebt, den liebt Er.

Römer 1,25
Die Gottlosen und Ungerechten vertauschten die Wahrheit mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers - gepriesen ist Er in Ewigkeit. Amen.

Wer Bewußtsein mit Geist vertauscht, ist ein satanischer Lügner, denn er vertauscht die Wahrheit mit der Lüge; das ist ein von drei Lieblingsstrategien des Teufels.

Das Gehirn ist das Übersetzungsorgan für die Geist-Körper-Kommunikation. Geist kann durch Materie nicht entwickelt werden, weshalb der Mensch ein einziger Beweis der realen Existenz Gottes ist, was nur sprechfähige Affen leugnen - na und? Dieser Abschaum ist nicht Maßstab!
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon statusmeldung » Montag 28. Februar 2011, 16:29

Mileva hat geschrieben:Bei Gorillas, den genetisch nächsten Verwandten des Menschen, würde man allerdings keines Ich-Bewusstseins fündig.

Verdrehen Sie keine Tatsachen! Zu den nächsten Verwandten zählen der Schimpanse und der Orang-Utan, erst dann folgt der (gemeine) Gorilla.
Und Schimpansen sowie Orang-Utans sind in der Lage den Fleck auf der Stirn durchgehend zu erkennen.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegeltest
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon statusmeldung » Montag 28. Februar 2011, 21:16

Ziemlich irrelevant, denn die Menschenaffen sind dem Menschen im Allgemeinen in der genetischen Struktur näher als die Rabenvögel; und nur darum ging es.

... warum soll das automatisch implizieren, dass Raben kein Ich-Bewusstsein haben können? Warum soll die Fähigkeit, sich selbst im Spiegel zu erkennen von der Größe oder Komplexität des Gehirns abhängen? Davon abgesehen ist auch das Gehirn von Vögel äußert komplex und Raben gelten gemeinhin als intelligente Tiere, siehe:

http://www.rabenschlau.ch/tag/experiment/
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbei ... voegel.jsp
http://de.wikipedia.org/wiki/Raben_und_ ... ntelligenz

Mileva hat geschrieben:Neurobiologen sind der Auffassung, die Komplexität und Plastizität des menschlichen Gehirns sei die Ursache für unser Bewusstsein.

Belegen Sie das bitte mit Quellen, welcher Neurobiologie sagt das in welchem Medium?
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Elrik » Montag 28. Februar 2011, 22:04

Was ist denn die "materialistische Interpretation des Bewusstseins"? Ist das die Meinungsäußerung in begleitung mit Schlägen, sodass Ihnen die Gerechtigkeit (Gottes) schlagartig bewußt gemacht wurde? Manche sagen ja, dass sie selbst vom Affen abstammen, dabei ist der Affe gar nicht so gewalttätig, wie so mancher "Menschgewordener Affe". Das muss Evolution sein, die mit Gott auch nichts zu tun hat, außer mit Satan, aber der will ja nicht mit Gott sein, sondern Gott sein. Hat man Sie als Kind zu heiß gebadet oder andere Schweinereien an ihnen erprobt? Daran könnte es liegen, wenn man Freud glaubt, der einen Menschen (sich selbst) als unvollkommen vollkommen ansehen musste, um ihm die Chance auf seine (Freuds) spezielle Art der Genesung zu gewähren, aber nur in der Theorie, also fern jeder Medikation, obwohl das auch nicht ganz stimmt, denn es geht ja bloß um die Analyse statt um die durch die Analyse erkannten Lügen. Diese unvollkommene Vollkommenheit soll aber nur bedeuten, dass der Mensch nicht länger denkt wenn er denn meint erwachsen zu sein, also unfähig zur Einsicht ist, sondern nur noch funktioniert, eine Maschine ist, die mit unvorhersehbaren Dignen nicht umzugehen im Stande sein kann, obwohl die Teil des Lebens sind. Sie meinen wahrscheinlich den sogenannten Materialismus bei dem nicht gesagt wird wer man ist und wäre er die Wahrheit, jeder in Ewigkeit auf der Suche nach sich selbst ist. Das ist mit der Evolution auch so, da ist man nur ein Stück mutiertes Fleisch, grob umschrieben, das sich auch Wunder o Wunder irgendwie fortbewegt und irgendwann liegen bleibt und verfault, aber nur solange gilt: Geist ist unerklärbar, ein Wort ohne jede Bedeutung, gleichfalls Gott und die Liebe ist nur das natürliche Vorspiel zur Fortpflanzung. So ist der Mensch eben der Sklave seines eigenen Faschismus, die ihn unter Androhung von oder mit physischer Gewalt eingeflößt wurde.
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Todoroff » Montag 28. Februar 2011, 23:49

HIV-Club-Mitglied status Mehl Dung
Mileva hat geschrieben:Ziemlich irrelevant, denn die Menschenaffen sind dem Menschen im Allgemeinen in der genetischen Struktur näher als die Rabenvögel; und nur darum ging es.
... warum soll das automatisch implizieren, dass Raben kein Ich-Bewusstsein haben können?
Was ist das, ein Ich-Bewußtsein? Materie oder Geist?
Wenn es ein Ich-Bewußtsein gibt, welche Bewußtseinsarten gibt es dann noch? Wissen Sie denn wenigstens, wovon Sie hier babbeln?


Warum soll die Fähigkeit, sich selbst im Spiegel zu erkennen
Das kann kein einziges Tier, wie Ihr Verweis auf wiki eindeutig beweist. Nur Kinder ab 2 Jahre erkennen sich selbst. Sie lesen, verlogen wie Sie sind, was Sie lesen wollen. Wenn einige Halbintelligente, Lügner und Mörder (als verbrecherische Gottlose=Naturwissenschaftler), irgendein komisches Verhalten von Tieren als Selbstbewußtsein INTERPRETIEREN(!), so eröffnet das noch lange nicht solches als einen Tatbestand, sondern offenbart AUSSCHLIESSLICH die vollkommene seelische und geistige Verkommenheit dieser sprechfähigen Affen.
von der Größe oder Komplexität des Gehirns abhängen?
Korrekt - das ist nur abhängig davon, ob es ein Mensch oder ein Tier ist.

Davon abgesehen ist auch das Gehirn von Vögel äußert komplex und Raben gelten gemeinhin als intelligente Tiere,
Das glauben sprechfähige Affen, denen jegliche Intelligenz, dumm wie ein Stein als Gottloser, abhanden gekommen ist, bewiesen durch einen solchen perversen Glauben.
Sie dürfen sich beruhigen, Sta-tusmel-Dung - wir glauben Ihnen, daß Sie kein Mensch sind, dümmer als Ochse und Esel. Guten Rutsch in die Hölle!

Welchen Grund vermögen Sie anzuführen für Ihre Wahnvorstellung, Gott existiere nicht?

Sprüche 28,26
Wer auf seinen eigenen Verstand vertraut, ist ein Tor, wer in Weisheit seinen Weg geht, wird gerettet.

Das allerdings setzt voraus, Verstand zu besitzen. Sie aber beweisen uns stetig nur Ihren Unverstand, worin Sie sich suhlen wie die Sau im Dreck. Lernen Sie bis Zwei zu zählen, armer Irrer!
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon schelem alach » Dienstag 1. März 2011, 19:21

Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 38,1-41:
Da antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:
Wer ist es, der den Ratschluss verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht?
Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich!
Wo warst du, als ich die Erde gegründet? Sag es denn, wenn du Bescheid weißt.
Wer setzte ihre Maße? Du weißt es ja. Wer hat die Messschnur über ihr gespannt?
Wohin sind ihre Pfeiler eingesenkt? Oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
als alle Morgensterne jauchzten, als jubelten alle Gottessöhne?
Wer verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll,
als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst,
als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte
und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz?
Hast du je in deinem Leben dem Morgen geboten, dem Frührot seinen Ort bestimmt,
dass es der Erde Säume fasse und dass die Frevler von ihr abgeschüttelt werden?
Sie wandelt sich wie Siegelton, (die Dinge) stehen da wie ein Gewand.
Den Frevlern wird ihr Licht entzogen, zerschmettert der erhobene Arm.
Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen, hast du des Urgrunds Tiefe durchwandert?
Haben dir sich die Tore des Todes geöffnet, hast du der Finsternis Tore geschaut?
Hast du der Erde Breiten überblickt? Sag es, wenn du das alles weißt.
Wo ist der Weg zur Wohnstatt des Lichts? Die Finsternis, wo hat sie ihren Ort,
dass du sie einführst in ihren Bereich, die Pfade zu ihrem Haus sie führst?
Du weißt es ja; du wurdest damals ja geboren und deiner Tage Zahl ist groß.
Bist du zu den Kammern des Schnees gekommen, hast du die Kammern des Hagels gesehen,
den ich für Zeiten der Drangsal aufgespart, für den Tag des Kampfes und der Schlacht?
Wo ist der Weg dorthin, wo das Licht sich verteilt, der Ostwind sich über die Erde zerstreut?
Wer grub der Regenflut eine Rinne, einen Weg für das Donnergewölk,
um Regen zu senden auf unbewohntes Land, auf die Steppe, darin niemand wohnt,
um zu sättigen die Wildnis und Öde und frisches Gras sprossen zu lassen?
Hat der Regen einen Vater oder wer zeugte die Tropfen des Taus?
Aus wessen Schoß ging das Eis hervor, des Himmels Reif, wer hat ihn geboren?
Wie Stein erstarren die Wasser und wird fest die Fläche der Flut.
Knüpfst du die Bande des Siebengestirns oder löst du des Orions Fesseln?
Führst du heraus des Tierkreises Sterne zur richtigen Zeit, lenkst du die Löwin samt ihren Jungen?
Kennst du die Gesetze des Himmels, legst du auf die Erde seine Urkunde nieder?
Erhebst du zu den Wolken deine Stimme, dass dich die Woge des Wassers bedeckt?
Entsendest du die Blitze, dass sie eilen und dir sagen: Wir sind da?
Wer verlieh dem Ibis Weisheit oder wer gab Einsicht dem Hahn?
Wer zählt in Weisheit die Wolken, und die Schläuche des Himmels, wer schüttet sie aus,
wenn der Erdboden hart wird, als sei er gegossen, und Erdschollen zusammenkleben?
Erjagst du Beute für die Löwin, stillst du den Hunger der jungen Löwen,
wenn sie sich ducken in den Verstecken, im Dickicht auf der Lauer liegen?
Wer bereitet dem Raben seine Nahrung, wenn seine Jungen schreien zu Gott und umherirren ohne Futter?

Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 39,1-30:
Kennst du der Steinböcke Wurfzeit, überwachst du das Werfen der Hirsche?
Zählst du die Monde, die tragend sie füllen, kennst du die Zeit ihres Wurfs?
Sie kauern sich, werfen ihre Jungen, werden los ihre Wehen.
Ihre Jungen erstarken, wachsen im Freien, laufen hinaus und kehren nicht zu ihnen zurück.
Wer hat das Maultier freigelassen, des Wildesels Fesseln, wer schloss sie auf?
Ich gab ihm zur Behausung die Steppe, zu seiner Wohnung die salzige Trift.
Er verlacht das Lärmen der Stadt, hört nicht des Treibers Geschrei.
Die Berge sucht er nach Weide ab, jeglichem Grün spürt er nach.
Wird dir der Wildstier dienen wollen, bleibt er an deiner Krippe zur Nacht?
Hältst du am Seil ihn in der Furche, pflügt er die Täler hinter dir her?
Traust du ihm, weil er so stark ist? Überlässt du ihm deine Arbeit?
Glaubst du ihm, dass er wiederkommt und deine Saat auf die Tenne bringt?
Lustig schlägt die Straußenhenne die Flügel. Ist ihre Schwinge darum so wie die des Storches und Falken?
Nein, sie gibt der Erde ihre Eier preis, lässt sie erwärmen im Sand,
vergisst, dass sie ein Fuß zerdrücken, das Wild des Feldes sie zertreten kann;
sie behandelt ihre Jungen hart wie Fremde; war umsonst ihre Mühe, es erschreckt sie nicht.
Denn Gott ließ sie Weisheit vergessen, gab ihr an Verstand keinen Teil.
Im Augenblick aber, wenn sie hochschnellt, verlacht sie das Ross und seinen Reiter.
Gabst du dem Ross die Heldenstärke, kleidest du mit einer Mähne seinen Hals?
Läßt du wie Heuschrecken es springen? Furchtbar ist sein stolzes Wiehern.
Es scharrt im Tal und freut sich, zieht mit Macht dem Kampf entgegen.
Es spottet der Furcht und kennt keine Angst und kehrt nicht um vor dem Schwert.
Über ihm klirrt der Köcher, Speer und Sichelschwert blitzen.
Mit Donnerbeben wirbelt es den Staub auf, steht nicht still beim Klang des Horns.
Sooft das Horn hallt, wiehert es "hui" und wittert den Kampf schon von weitem, der Anführer Lärm und das Schlachtgeschrei.
Kommt es von deiner Einsicht, dass der Falke sich aufschwingt und nach Süden seine Flügel ausbreitet?
Fliegt auf dein Geheiß der Adler so hoch und baut seinen Horst in der Höhe?
Auf Felsen wohnt und nächtigt er, auf der Felsenzacke und an steiler Wand.
Von dort erspäht er die Beute, seine Augen schauen ins Weite.
Nach Blut schon gieren seine Jungen; wo Erschlagene sind, ist er zur Stelle.

Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 40,1-32:
Da antwortete der Herr dem Ijob und sprach:
Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten? Der Gott anklagt, antworte drauf!
Da antwortete Ijob dem Herrn und sprach:
Siehe, ich bin zu gering. Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund.
Einmal habe ich geredet, ich tu es nicht wieder; ein zweites Mal, doch nun nicht mehr!
Da antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:
Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, du belehre mich!
Willst du wirklich mein Recht zerbrechen, mich schuldig sprechen, damit du Recht behältst?
Hast du denn einen Arm wie Gott, dröhnst du wie er mit Donnerstimme?
So schmücke dich mit Hoheit und mit Majestät und kleide dich in Prunk und Pracht!
Lass die Fluten deines Zornes sich ergießen, schau an jeden Stolzen, demütige ihn!
Schau an jeden Stolzen, zwing ihn nieder! Zertritt die Frevler auf der Stelle!
Verbirg sie insgesamt im Staub, schließ sie leibhaftig im Erdinnern ein!
Dann werde auch ich dich preisen, weil deine Rechte den Sieg dir verschaffte.
Sieh doch das Nilpferd, das ich wie dich erschuf. Gras frisst es wie ein Rind.
Sieh doch die Kraft in seinen Lenden und die Stärke in den Muskeln seines Leibs!
Wie eine Zeder lässt es hängen seinen Schwanz; straff sind verflochten seiner Schenkel Sehnen.
Seine Knochen sind Röhren von Erz, wie Eisenstangen sein Gebein.
Es ist der Anfang der Wege Gottes; der es gemacht hat, gab ihm sein Schwert.
Doch die Berge tragen ihm Futter zu und alle Tiere des Feldes spielen dort.
Es lagert unter Kreuzdornbüschen, in dem Versteck von Schilf und Sumpf.
Kreuzdornbüsche decken es mit Schatten, die Pappeln am Fluss umgeben es.
Schwillt auch der Fluss, es zittert nicht, bleibt ruhig, wenn auch die Flut ihm ins Maul dringt.
Kann man an den Augen es fassen, mit Haken ihm die Nase durchbohren?
Kannst du das Krokodil am Angelhaken ziehen, mit der Leine seine Zunge niederdrücken?
Legst du ein Binsenseil ihm in die Nase, durchbohrst du mit einem Haken seine Backe?
Fleht es dich groß um Gnade an? Richtet es zärtliche Worte an dich?
Schließt es einen Pakt mit dir, sodass du es dauernd nehmen kannst zum Knecht?
Kannst du mit ihm wie mit einem Vogel spielen, bindest du es für deine Mädchen an?
Feilschen darum die Jagdgenossen, verteilen sie es stückweise unter die Händler?
Kannst du seine Haut mit Spießen spicken, mit einer Fischharpune seinen Kopf?
Leg nur einmal deine Hand daran! Denk an den Kampf! Du tust es nie mehr.

Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 41,1-26:
Sieh, das Hoffen darauf wird enttäuscht; sein bloßer Anblick bringt zu Fall.
So kühn ist keiner, es zu reizen; wer könnte ihm wohl trotzen?
Wer begegnete ihm und bliebe heil? Unter dem ganzen Himmel gibt es so einen nicht.
Ich will nicht schweigen von seinen Gliedern, wie groß und mächtig, wie wohlgeschaffen es ist.
Wer öffnet die Hülle seines Kleides, wer dringt in seinen Doppelpanzer ein?
Wer öffnet die Tore seines Mauls? Rings um seine Zähne lagert Schrecken.
Reihen von Schilden sind sein Rücken, verschlossen mit Siegel aus Kieselstein.
Einer reiht sich an den andern, kein Lufthauch dringt zwischen ihnen durch.
Fest haftet jeder an dem andern, sie sind verklammert, lösen sich nicht.
Sein Niesen lässt Licht aufleuchten; seine Augen sind wie des Frührots Wimpern.
Aus seinem Maul fahren brennende Fackeln, feurige Funken schießen hervor.
Rauch dampft aus seinen Nüstern wie aus kochendem, heißem Topf.
Sein Atem entflammt glühende Kohlen, eine Flamme schlägt aus seinem Maul hervor.
Stärke wohnt in seinem Nacken, vor ihm her hüpft bange Furcht.
Straff liegt seines Wanstes Fleisch, wie angegossen, unbewegt.
Sein Herz ist fest wie Stein, fest wie der untere Mühlstein.
Erhebt es sich, erschrecken selbst die Starken; vor Schrecken wissen sie nicht aus noch ein.
Trifft man es, kein Schwert hält stand, nicht Lanze noch Geschoss und Pfeil.
Eisen achtet es wie Stroh, Bronze wie morsch gewordenes Holz.
Kein Bogenpfeil wird es verjagen, in Stoppeln verwandeln sich ihm die Steine der Schleuder.
Wie Stoppeln dünkt ihm die Keule, es lacht nur über Schwertergerassel.
Sein Unteres sind Scherbenspitzen; ein Dreschbrett breitet es über den Schlamm.
Die Tiefe lässt es brodeln wie den Kessel, macht das Meer zu einem Salbentopf.
Es hinterlässt eine leuchtende Spur; man meint, die Flut sei Greisenhaar.
Auf Erden gibt es seinesgleichen nicht, dazu geschaffen, um sich nie zu fürchten.
Alles Hohe blickt es an; König ist es über alle stolzen Tiere.



Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 22,12-20:
Ist Gott nicht wie der Himmel hoch? Schau, wie die höchsten Sterne ragen.
Und da sagst du: Was weiß denn Gott? Richtet er denn durch das dunkle Gewölk?
Wolken umhüllen ihn, sodass er nicht sieht, am Himmelskreis geht er einher.
Willst du dem Pfad der Vorzeit folgen, den die Männer des Unheils zogen,
die vor der Zeit dahingerafft wurden, über deren Grund sich ein Strom ergoss?
Die sagten zu Gott: Weiche von uns!, und: Was tut uns der Allmächtige an?
Und doch, er hat ihre Häuser mit Gütern gefüllt und das Planen der Bösen blieb ihm fern.
Sehen werden, sich freuen die Gerechten, der Reine wird sie verspotten:
Wahrhaftig, vernichtet sind unsere Gegner, ihren Rest hat das Feuer verzehrt.

Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 22,21-30:
Werde sein Freund und halte Frieden! Nur dadurch kommt das Gute dir zu.
Nimm doch Weisung an aus seinem Mund, leg dir seine Worte ins Herz:
Kehrst du zum Allmächtigen um, so wirst du aufgerichtet. Hältst Unrecht deinem Zelt du fern,
wirfst in den Staub das Edelgold, zum Flussgestein das Feingold,
dann wird der Allmächtige dein Edelgold und erlesenes Silber für dich sein.
Dann wirst du am Allmächtigen dich erfreuen und zu Gott dein Angesicht heben.
Flehst du ihn an, so hört er dich und du wirst deine Gelübde erfüllen.
Beschließt du etwas, dann trifft es ein und Licht überstrahlt deine Wege.
Wer hochmütig redet, den duckt er, doch hilft er dem, der die Augen senkt.
Er rettet den, der schuldlos ist; durch deiner Hände Reinheit wird er gerettet.

Bibel, Einheitsübersetzung
Ijob 20,4-29:
Weißt du das nicht von Urzeit her, seit Gott Menschen auf die Erde gesetzt hat:
dass kurz nur währt der Frevler Jubel, einen Augenblick nur des Ruchlosen Freude?
Steigt auch sein Übermut zum Himmel und rührt sein Kopf bis ans Gewölk,
wie sein Kot vergeht er doch für immer; die ihn gesehen haben, werden fragen: Wo ist er?
Wie ein Traum verfliegt er und ist nicht mehr zu finden, wird weggescheucht wie ein Gesicht der Nacht.
Das Auge, das ihn sah, erblickt ihn nicht wieder, seine Stätte schaut ihn nie mehr.
Seine Söhne müssen bei Armen betteln, ihre Hände geben seine Habe zurück.
Strotzen von Jugendkraft auch seine Glieder, sie betten sich doch mit ihm in den Staub.
Schmeckt süß das Böse in seinem Mund, birgt er es unter seiner Zunge,
spart er es auf und will nicht von ihm lassen, hält er es auch tief in seinem Gaumen fest,
in seinem Innern verwandelt sich die Speise, sie wird in seinem Leib ihm zu Natterngift.
Das Gut, das er verschlungen hat, speit er aus; aus seinem Leib treibt Gott es heraus.
Das Gift von Nattern saugt er ein, es tötet ihn der Viper Zunge.
Nicht darf er Bäche von Öl schauen, nicht Flüsse, die von Milch und Honig fließen.
Zurückgeben muss er seinen Gewinn, genießen darf er ihn nicht, darf sich nicht freuen am ertauschten Gut.
Denn Arme schlug er nieder, ließ sie liegen, raubte das Haus, das er nicht gebaut.
Denn kein Genug kennt er in seinem Bauch, drum entkommt er nicht mit seinen Schätzen.
Nichts entgeht seinem Fraß, darum hält sein Glück auch nicht stand.
Trotz vollen Überflusses kommt er in Not, die ganze Wucht des Elends fällt ihn an.
Und so geschieht es: Um des Frevlers Bauch zu füllen, lässt Gott auf ihn die Gluten seines Zornes los, lässt auf ihn regnen seine Schläge.
Flieht er vor dem Eisenpanzer, durchbohrt ihn der Bogen aus Bronze.
In den Rücken fährt ihm Gottes Geschoss, ein Blitz in seine Galle. Schrecken gehen über ihn hin.
Nur finsteres Unheil ist für ihn aufbewahrt, Feuer, von niemand entfacht, verzehrt ihn, frisst noch den letzten Mann in seinem Zelt.
Der Himmel enthüllt seine Schuld, die Erde bäumt sich gegen ihn auf.
Die Flut wälzt sein Haus hinweg, Wasserströme am Tag seines Zorns.
Das ist des Frevlers Anteil von Gott, das Erbe, das Gott ihm zuspricht.
Abba, segne uns mit deiner Herrlichkeit
und möge der Frieden des Herrn mit uns sein, AMEN!
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Todoroff » Freitag 25. März 2011, 00:18

Mileva
... verfügen manche Spezies der Rabenvögel offenkundig dennoch über ein Ich-Bewusstsein,
was offenkundiger Unfug ist, da es Bewußtsein als solches nicht gibt. Bewußtsein ist ein undefinierter und undefinierbarer Begriff, den es nur in unseren Köpfen gibt und nicht real.
Wann wird das von wem begriffen?

Psalm 8,6-7
Du hast den Menschen nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt.
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bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.
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Re: Das Ich und sein Gehirn

Beitragvon Todoroff » Freitag 25. März 2011, 11:55

Mileva
Zoologen,
beten einen Haufen Dreck als ihren Schöpfer an und glauben, sie selbst seien biochemisch-elektrisch funktionierende Maschinen. Warum sollte man solchen falsch programmierten Maschinen, seelen-, geist- und vernunftlos, irgendwas glauben?
die diese Spiegeltests mit Rabenvögeln durchführten, glauben aber, dass selbige über ein Ich-Bewusstsein verfügen
das ist doch vollkommen irrelevant, was diese Verbrecher glauben. Am Ende haben diese Lügner den Spiegeltest erfunden. Hat den jemand gesehen?
, womit sie in einen Widerspruch zu den Neurowissenschaftlern treten, die postulieren, dass die Großhirnrinde Bewusstsein konstruiere, welche die Raben jedoch nicht haben.
Gottlose leben von Widersprüchen, weil sie Lügner sind.

1 Kor 1,28-29
Das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.
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