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Mikro- gegen Makrokosmus

Verfasst: Montag 4. September 2006, 23:17
von Andy
Ein paar scheinbare Widersprüche zwischen Mikro und Makrokosmus, damit hier nicht immer so flach argumentiert wird:

-Bei Raumtemperatur bewegen sich Luftmoleküle bereits mit Überschallgeschwindigkeit. Die Dichtewellen, die den Schall ausmachen aber bekanntlich nur mit Schallgeschwindigkeit.

-Obwohl beim Gehen immer ein Fuss auf dem Boden ruht, kann man sich dadurch prima fortbewegen.

-Trotz der Existenz des Tunneleffekts, breitet sich eine elektromagnetische Welle lediglich mit v = c aus.

-Gerade weil Luftfeuchtigkeit auf Fensterscheiben völlig statistisch kondensiert bilden sich Eisblumen.

-Ein gleichmässiger Wind erzeugt im Sand Dünen.

Das Geheimnis dahinter ist die Teilweise sehr grosse Statistik im Mikrokosmus, die erst die Effekte im Makrokosmus erzeugt. Man muss da schon sehr genau hingucken und begründen, wenn man dort glaubt einen Widerspruch gefunden zu haben.

Re: Mikro- gegen Makrokosmus

Verfasst: Montag 4. September 2006, 23:37
von Andy
Mileva hat geschrieben: Andy, leben wir zugleich in zwei verschiedenen Welten, in denen gegensätzliche Dinge wahr sein können (wie z.B. c kann überschritten werden und zugleich auch nicht, was Sie ja allen Ernstes behaupten)? Glauben Sie an einen dreieckigen Kreis?

M..
Naja, ein Polygon mit hundert Ecken kommt einem Kreis schon sehr Nahe.

Es gibt halt gewisse statistische Gesetzmässigkeiten, die manche Dinge im Makrokosmus verbieten, während sie im Mikrokosmus noch erlaubt sind.
Z.B. teleportiert sich ihr Stuhl nicht spontan unter ihrem Hintern weg. Das tut er nur nicht, weil er wesentlich schwerer ist als ein einzelnes Elektron, bei dem man sowas durchaus mal beobachten kann. Schon mal was vom Gesetzt der grossen Zahl gehört?

Verfasst: Montag 4. September 2006, 23:48
von majstro
Andy hat geschrieben:Naja, ein Polygon mit hundert Ecken kommt einem Kreis schon sehr Nahe.
0.00000001 kommt ebenso dem Unendlichen nahe wie 10^10^10^10^10^10.

=

Ein Dreieck oder Hunderteck...

Re: Mikro- gegen Makrokosmus

Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 00:05
von Andy
Mileva hat geschrieben: Wissen Sie, was Sie schreiben?
Ja, ich habe durchaus darüber nachgedacht. Falls Sie das nicht nachvollziehen können ist das wirklich nicht meine Schuld.
Mileva hat geschrieben: Es geht darum: KANN c in unserem, EINEN Universum, an dem überall die gleichen "Naturgesetze" herrschen usw. ÜBERSCHRITTEN werden: JA oder NEIN, Andy; ja oder nein?
Ja, wenn es ihnen egal ist, wann und wohin sie sich teleportieren möchten.

Nein, wenn sie eine vorher festgelegte Strecke zu einem gewissen Zeitpunkt von a nach b zurücklegen wollen.

Zur ERINNERUNG: Diese Welt ist quantenmechanisch und daher von einem gewissen Dualismus durchzogen, von dem sie in der makroskopischen Welt, in der sie sich immer auf geordneten Bahnen von a nach b bewegen, nichts mitkriegen.

Zur BEACHTUNG: teleportieren und zurücklegen sind vollkommen unterschiedliche Arten der Bewegung es ist also kein Widerspruch darin, dass einmal c überschritten werden kann und einmal nicht. Strenggenommen macht, wie bereits hier im Forum erklärt, der Begriff der Geschwindigkeit beim Teleportieren eh gar keinen Sinn.
Mileva hat geschrieben: Sie glauben also echt an dreieckige Kreise? Dann ist jede Disksussion mit Ihnen sinnlos. Sie bräuchten in diesem Falle dringend eine Behandlung.
M.
Jedes Kind wird ihnen ein schoen gezeichnetes Polygon mit hundert Ecken als "Kreis mit Ecken" abkaufen.

Re: Mikro- gegen Makrokosmus

Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 17:21
von Scharif ibn Nur ibn Aiman
Mileva hat geschrieben:Also c kann überschritten werden; Einstein ist widerlegt, weil nach seiner Theorie c eine oberste Grenze darstellt und wir nur ein Universum haben, in dem wir leben! er Rest, was Sie schreiben ist widersprüchlich.
Schon mal was von Wurmlöcher gehört?

Re: Mikro- gegen Makrokosmus

Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 19:50
von Andy
Mileva hat geschrieben: Also c kann überschritten werden; Einstein ist widerlegt, weil nach seiner Theorie c eine oberste Grenze darstellt und wir nur ein Universum haben, in dem wir leben! er Rest, was Sie schreiben ist widersprüchlich.
Ja, c kann überschritten werden, aber dies kann nicht mit einem makroskopischen Objekt passieren, daher ist c die natürliche Grenzgeschwindigkeit für alle Objekte. Sie werden auch nie ein
bestimmtes Elektron mutwillig auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigen
können. Wenn, dann passiert das immer spontan und zufällig.
Im Mittel gilt daher auch für einzelne Teilchen immer v < c. Also ist c eine Grenzgeschwindigkeit, wie von Einstein postuliert.
=> Keinerlei Widerspruch, der Irgendwas widerlegen würde.

Und zu den exakten Geschwindigkeiten:
es wurde v = Weg/Zeit benutzt also eine mittlere Geschwindigkeit ermittelt. Mathematisch exakt wäre v = d/dt x . Was man allerdings aufgrund der Unkenntnis der Trajektorie im Teleportationsfal/Tunnelfall gar nicht ermitteln kann.

Mikro- gegen Makrokosmus

Verfasst: Samstag 9. September 2006, 23:33
von Todoroff
Andy hat geschrieben:Ja, c kann überschritten werden ...
Relativ wozu ist c konstant?

Kein Paradoxon widerlegt.

Dumm-wie-Ein-Stein teilt durch Null - nicht widerlegt.

Dumm-wie-Ein-Stein leitet aus 0=0 (Konstanz von c) die LT her - das
ist unmöglich!

Die GTh ist widerspruchsfrei.

Evolution und Urknall und die RTh sind eine einzige Aneinanderreihung
von Widersprüchen - das ist HIV-Wissenschaft, nur von HIV-Club-Mit-
gliedern betrieben.

Welchen Wert, Dummerchen, haben also Ihre Glaubensbekenntnisse?

Sprüche 28,9
Wendet einer sein Ohr ab, um die Lehre nicht zu hören, dann ist sogar
sein Gebet ein Greuel.

Gell?