Ein großer Tag für die Wissenschaft..

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Moderator: Eser

TheLesch
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Ein großer Tag für die Wissenschaft..

Beitrag von TheLesch » Mittwoch 23. August 2006, 09:49

Die über 100 Jahre alte Poincare-Vermutung wurde bewiesen :

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 10,00.html

Selbst Herr Todoroff kann gegen diesen Mathematiker, der aufgrund seiner Ablehnung aller materialistischen Werte sogar das Preisgeld von 1 Millionen Dollar verschmäht, nicht wettern.

Oder ist Gregori Perelman in Ihren Augen ebenfalls nichts weiter als ein sprechfähiger Affe ?
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Eser
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Beitrag von Eser » Mittwoch 23. August 2006, 21:11

Schwachsinn.

Hilft uns nicht weiter.

4-D gibt es nicht.

Wahrscheinlich ist es doch kein Beweis (für nichts), daher kein Verlangen nach dem Geld.

Die konnten das Problem nicht lösen weil es auf eine unvorstellbare Ebene gelangt und jetzt soll es einer gelöst haben.

Ahoi, sag ich nur dazu.

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Beitrag von TheLesch » Mittwoch 23. August 2006, 23:53

Herr Eser, damit machen Sie sich aber ziemlich lächerlich.

Ein vierdimensionales Gebilde ist mit dem menschlichen Verstand nicht vorstellbar - das heisst aber nicht, dass die Mathematik mit solchen abstrakten Gebilden nicht herumhantieren kann.


Ein Beispiel : Es soll die Wahrscheinlichkeit bestimmt werden, mit N Würfeln einen Pasch zu würfeln. (N = 2 : Ein Pasch aus zwei Würfeln, also 1-1, 2-2, 3-3 etc.)
Diese Wahrscheinlichkeit ist bei N=2 leicht zu überblicken (man kann es sich, da es ein zweidimensionales Problem ist, sogar auf ein Blatt Papier zeichnen). Hat man dagegen 4 Würfel, ist das Problem 4-dimensional.


P.S. Kommt es Ihnen nicht komisch vor, wenn jemand 1 Million Dollar für die Lösung eines von vornherein schwachsinnigen Problems bietet ? Ich bitte Sie.
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Eser
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Beitrag von Eser » Donnerstag 24. August 2006, 01:39

TheLesch hat geschrieben: Ein Beispiel : Es soll die Wahrscheinlichkeit bestimmt werden, mit N Würfeln einen Pasch zu würfeln. (N = 2 : Ein Pasch aus zwei Würfeln, also 1-1, 2-2, 3-3 etc.)
Diese Wahrscheinlichkeit ist bei N=2 leicht zu überblicken (man kann es sich, da es ein zweidimensionales Problem ist, sogar auf ein Blatt Papier zeichnen). Hat man dagegen 4 Würfel, ist das Problem 4-dimensional.
Auf dieser Ebene zu arbeiten hat nichts damit zu tun ob es in der Realität wirklich einen 4-dimensionalen Raum gibt.

Ich habe auch oft genug mit Abbildung gearbeitet die im reellen Raum mit der Dimension 4 sind. Das sind harmlose Rechnungen.

Ich aber befinde mich hier in der Realität und in der Realität gibt es solch einen Schwachsinn von 4D nicht.

Die Wissenschaft behauptet, mit dieser Poincare-Vermutung, wenn sie denn gelöst ist, das Universum endlich besser zu verstehen. So ein Schmodder. Das heisst, sie verwenden ihre abstrakten Rechnungen für die Realität. Da können sie noch so lange herumfaseln, sie werden der gleiche Dummdödel von vorher bleiben.

Das ganze hilft uns nicht weiter. Die Welt ändert sich nicht wenn wir daran herumarbeiten, höchstens mehr unnützer Unsinn in den Köpfen der Menschen. Es gibt weitaus wichtigeres für uns.
TheLesch hat geschrieben: P.S. Kommt es Ihnen nicht komisch vor, wenn jemand 1 Million Dollar für die Lösung eines von vornherein schwachsinnigen Problems bietet ? Ich bitte Sie.

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Beitrag von TheLesch » Donnerstag 24. August 2006, 01:44

Mein Gott, Sie widersprechen sich doch selbst.
Eser hat geschrieben:Das heisst, sie verwenden ihre abstrakten Rechnungen für die Realität. Da können sie noch so lange herumfaseln, sie werden der gleiche Dummdödel von vorher bleiben.

1. Das Pasch-Beispiel ist 4-dimensional, wenn man mit 4 Würfeln würfelt. Es ist ein Beispiel aus der Realität, in welchem reale Größen berechnet werden.
2. Die Mathematik spielt sich dabei in 4 Dimensionen ab.

Folge : Es werden abstrakte Rechnungen für die Beschreibung der Realität verwendet.


Im Übrigen haben Sie mir besser gefallen, bevor Sie sich die beleidigende Art von Herrn Todoroff angeeignet haben. Aber Sie halten sich bestimmt für einen guten Christen, nicht wahr ?
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Schopenhauer
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Beitrag von Schopenhauer » Donnerstag 24. August 2006, 01:48

Eser hat geschrieben: Auf dieser Ebene zu arbeiten hat nichts damit zu tun ob es in der Realität wirklich einen 4-dimensionalen Raum gibt.
ahja und woher sollen sie wissen ob es in der Realität einen vierdimensionalen Raum gibt?

Schließlich sehen sie ja auch nur zweidimensional, erst ihr Gehirn setzt die von ihren beiden Augen "geschossenen Bilder" durch Erfahrungswerte zu einem dreidimensionalen Bild zusammen

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Eser
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Beitrag von Eser » Donnerstag 24. August 2006, 02:51

Wir befinden uns in einem Raum. Ich kann nur Länge, Höhe und Breite wahrnehmen.

Etwas viertes gibt es nicht, weil unvorstellbar. Ich kann in 3D denken, also völlig egal ob ich 2D sehe und meine Birne das zu 3D macht. 3D ist REAL. 4D nicht, das hörts auf. Alles nur Besserwisserei von euch.

Ihr labert manchmal so ein Kack, da kann man einfach nur zurückkacken.
Was interessiert mich ob sie glaube ich sei ein guter oder schlechter Christ?

Ihre tollen Würfelspiele bringen auch nichts, ich spreche von R Ä U M E N, sie von irgendeinem Spiel.

Von fast allem was die Naturwissenschaft uns erzählt (egal ob wahr oder falsch), haben wir Menschen am Ende NICHTS.

Wir sterben und unser Wissen ist nutzlos, auch die Nachkommen gehen drauf und auch denen bringt es nichts. Was soll diese Gier nach dem Erklären des Universums, vor allem dann wenn ihr Blödsinn erzählt.

Die Wissenschaft hat sehr oft viele revidiert und durch andere Dinge ersetzt. Das wird ewig so weitergehen. Habe ich schon von der UTH erzählt.

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Zerebralzebra
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Beitrag von Zerebralzebra » Donnerstag 24. August 2006, 03:04

Eser hat geschrieben:Von fast allem was die Naturwissenschaft uns erzählt (egal ob wahr oder falsch), haben wir Menschen am Ende NICHTS.

Wir sterben und unser Wissen ist nutzlos, auch die Nachkommen gehen drauf und auch denen bringt es nichts. Was soll diese Gier nach dem Erklären des Universums, vor allem dann wenn ihr Blödsinn erzählt.
Was soll diese Abqualifikation des Interesses an Wissen als Gier? Sie geben doch selbst zu, dass manches aus der Naturwissenschaft doch nützlich für Menschen ist (wahrscheinlich das, was für Computertechnologie und Magnetschwebebahnen nötig ist - dafür gibt es in der Bibel nämlich keine Anleitungen).
Und wenn naturwissenschaftliches Wissen mal nicht zu einer technischen Anwendung führt, kann man es doch immer noch interessant finden. Mathematik wird doch auch nicht ausschließlich mit der Aussicht auf technische Anwendbarkeit betrieben. Oder soll das irdische Dasein bloß in auf Gott vertrauendem Hinvegetieren bestehen?
In dem Fall wäre es doch ziemlich lächerlich dauernd vom Geist zu schwadronieren.
Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist.

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TheLesch
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Beitrag von TheLesch » Donnerstag 24. August 2006, 09:12

Eser hat geschrieben:Wir befinden uns in einem Raum. Ich kann nur Länge, Höhe und Breite wahrnehmen.

Etwas viertes gibt es nicht, weil unvorstellbar. Ich kann in 3D denken, also völlig egal ob ich 2D sehe und meine Birne das zu 3D macht. 3D ist REAL. 4D nicht, das hörts auf. Alles nur Besserwisserei von euch.

Ihr labert manchmal so ein Kack, da kann man einfach nur zurückkacken.
Was interessiert mich ob sie glaube ich sei ein guter oder schlechter Christ?

Ihre tollen Würfelspiele bringen auch nichts, ich spreche von R Ä U M E N, sie von irgendeinem Spiel.
In der Theorie beschreibt man N-dimensionale Probleme (wenn zum Beispiel N Teilchen miteinander wechselwirken -> REALES PROBLEM). Daher muss die Mathematik auch die Möglichkeit bieten, mit N-dimensionalen Räumen hantieren zu können.
Eser hat geschrieben: Von fast allem was die Naturwissenschaft uns erzählt (egal ob wahr oder falsch), haben wir Menschen am Ende NICHTS.
Sie haben eine Menge technisches Gerät in Ihrem Haushalt.
Eser hat geschrieben: Wir sterben und unser Wissen ist nutzlos, auch die Nachkommen gehen drauf und auch denen bringt es nichts. Was soll diese Gier nach dem Erklären des Universums, vor allem dann wenn ihr Blödsinn erzählt.
So ein Unsinn. Hätten frühere Generationen nicht den Halbleiter erforscht (Festkörperphysik --> N-dimensionale Probleme), und dieses Wissen an uns weitergegeben, könnten Sie keinerlei elektronische Bauelemente nutzen.
Eser hat geschrieben: Die Wissenschaft hat sehr oft viele revidiert und durch andere Dinge ersetzt. Das wird ewig so weitergehen. Habe ich schon von der UTH erzählt.
Weil die Wissenschaft integer ist und etwas revidiert, wenn es revidiert werden muss. Deswegen alle Naturwissenschaft als Blödsinn abzutun, ist reichlich lächerlich, vor allem wenn man seine Meinungen per COMPUTER in die Welt trägt.
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biologe2
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Beitrag von biologe2 » Freitag 25. August 2006, 21:59

Was die Erfahrbarkeit von N-dimensionalen Räumen angeht, dazu möchte ich mich lieber nicht äußern. Aber einen vierdimensionalen Raum erfahren wir doch dauernd. Nehmen wir als 3-dimensionalen Raum meine Wohnung, beschreibbar durch LxBxH. Dann befindet sich mein Handy an ziemlich vielen verschiedenen Orten, wenn ich es über die Zeit betrachte. D.h., um den korrekten Aufenthaltsort meines Handys zu beschreiben, brauche ich vier Dimensionen. HxBxL und die Zeit. Jetzt gerade liegt es vor mir, vor t - 13 h lag es etwa -1 m B, -0,30 m H und -10 m L vom jetzigen Aufenthaltsort entfernt. 4 Dimensionen.

majstro
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Beitrag von majstro » Freitag 25. August 2006, 23:24

Ich behaupte wir brauchen 5 Dimensionen. Wir müssen doch noch die Bewegungsgeschwindigkeit eines Objektes erfahren. Ach nein! 6 Dimensionen natürlich! Beschleunigung brauchen wir ebenfalls als Information. Halt nein! 6,1 Dimensionen bei v = c/2, 6,5 Dimensionen bei v = c/1.45 und 6,999 Dimensionen bei v ~= c.

TheLesch
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Beitrag von TheLesch » Samstag 26. August 2006, 00:32

Man braucht 6N Dimensionen, um ein System von N Teilchen zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig zu charakterisieren.

Das sind 3 Orts- und 3 Impulskoordinaten für jedes Teilchen.
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TheLesch
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Beitrag von TheLesch » Sonntag 27. August 2006, 14:04

Sie haben meinen Beitrag nicht richtig gelesen :
TheLesch hat geschrieben:Man braucht 6N Dimensionen, um ein System von N Teilchen zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig zu charakterisieren.

Und wenn Sie glauben, dass Zeit nicht existiert, dann stellen Sie doch mal eine Sanduhr auf und beobachten Sie ganz genau was passiert.

Zeit ist vergangen, wenn ein Prozess, eine Veränderung stattgefunden hat.

Dass sich Zeit jeglicher Defintion entzieht, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert.
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Tilly
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Beitrag von Tilly » Sonntag 27. August 2006, 15:48

TheLesch hat geschrieben:Sie haben meinen Beitrag nicht richtig gelesen :
TheLesch hat geschrieben:Man braucht 6N Dimensionen, um ein System von N Teilchen zu einem bestimmten Zeitpunkt vollständig zu charakterisieren.

Und wenn Sie glauben, dass Zeit nicht existiert, dann stellen Sie doch mal eine Sanduhr auf und beobachten Sie ganz genau was passiert.

Zeit ist vergangen, wenn ein Prozess, eine Veränderung stattgefunden hat.

Dass sich Zeit jeglicher Defintion entzieht, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert.

Könnte man das in ähnlicher Form nicht auch von Gott sagen:

Dass Gott sich jeglicher exakter Definition entzieht, bedeutet nicht , dass Gott nicht existiert?
Ein überzeugter Atheist könnte mir jetzt zwanghaft mechanisch vorprogrammiert :) wieder mit dem altbekannten Vorwurf entgegnen: Ja, aber das ist kein Beweis, dass es wirklich einen Gott gibt.

Ja, sage ich , wenn das so ist, dann muß man auch sagen ist obiges Gegenargument (Dass sich Zeit jeglicher Defintion entzieht, bedeutet nicht, dass sie nicht existiert) auch nicht stichhaltig beweiskräftig wahr im materiellen Sinne (also Zeit kann man nicht Anfassen, Berühren, Fühlen, Sehen , Hören) und man könnte darum sagen, ist wohl wieder nur ne " theoretische Luftblase", also Zeit ist soviel wie "Nichts" und existiert darum nicht.

Aber so ist es denn nun doch auch wieder nicht sage ich dann wieder, so ganz ohne Zeit können wir doch nicht denken und fühlen, oder? Nur wenn man nicht begreift, was sich hinter dem Begriff Zeit verbirgt, kann man sagen, Zeit existiert nicht.

Indirekt und irgendwie spielt Zeit doch bei Allem eine Rolle, auch wenn Zeit nicht immer extra erwähnt wird. Der Begriff Zeit ist einfach ein herrlich genialer vereinfachender notwendiger Begriff zum Denken, Erklären und Beschreiben für relativ ablaufende Prozesse in allen denkbarsten "Dingen" und so gesehn ist Zeit dann auch real.

Nun hab ich die Zeit verteidigt und sie damit für wie wirklich real existierend dargestellt.

So ähnlich meine ich kann man sich das auch mit dem Begriff "Gott" vorstellen, jedoch nur um ein Stückweit komplizierter (Anstelle der Zeit denke man über den Logos nach, der nämlich am Anfang bei Gott war)

Wer das wenigstens intuitiv kapiert, der weiß dann und glaubt nicht nur, daß Gott real existiert :)
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Korse
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Beitrag von Korse » Sonntag 27. August 2006, 16:16

Tatsächlich kann man, da Gott sich ja wirklich jeder Definition entzieht, nicht sagen dass er nicht existiert. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Zeit und Gott. Sie lassen sich zwar beide nicht definieren, aber das eine ist nur eine Sage, während wir das andere real erleben. Nur weil wir etwas nicht beschreiben können heißt das nicht das wir es mit allem anderen, das wir nicht beschreiben können, auf eine Stufe stellen...

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