Neuer Hinweis auf Zwischenform zwischen Meeres und Landbew.

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epi42
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Neuer Hinweis auf Zwischenform zwischen Meeres und Landbew.

Beitrag von epi42 » Donnerstag 19. Oktober 2006, 11:04

Hi @all

Im SpiegelOnline steht heute etwas über einen Fisch mit Ohren. Normalerweise haben Fische keine Ohren. Sie nehmen Druckschwankungen über das Seitenlinienorgan war. Doch dieser
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde ... 96,00.html
Fisch hatte Ohren. Das passt wiedermal wie die Faust aufs Auge der Evolutionstheorie :-)

Jeden Tag wird diese Theorie mehr belegt.

MfG epi42

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_8t88_
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Re: Neuer Hinweis auf Zwischenform zwischen Meeres und Landb

Beitrag von _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 11:19

epi42 hat geschrieben:Hi @all

Im SpiegelOnline steht heute etwas über einen Fisch mit Ohren. Normalerweise haben Fische keine Ohren. Sie nehmen Druckschwankungen über das Seitenlinienorgan war. Doch dieser
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde ... 96,00.html
Fisch hatte Ohren. Das passt wiedermal wie die Faust aufs Auge der Evolutionstheorie :-)

Jeden Tag wird diese Theorie mehr belegt.
Vielleicht wurde dieser Fisch ja absichtlich vom Satan kreiert, um das Bild Gottes zu verhöhnen. :D

Die Evolution wurde ja schon oft genung beobachtet. Auch wenn noch nicht alle Details klar sind, sollten gerade einem Matematiker infinite Schritte nicht sonderlich seltsam vorkommen. Und in 4 millarden jahren waren das schon einige Schritte

majstro
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Beitrag von majstro » Donnerstag 19. Oktober 2006, 21:28

Die Evolution wurde ja schon oft genung beobachtet.
Das ist eine LÜGE! Eine Lüge eines Fundamentalisten, um sein dogmatisches Weltbild aufrecht zu erhalten. Evolution zwischen Rassen wird NICHT beobachtet.
Tausendfach in diesem Forum erklärt. Erst lesen, dann schreiben.

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_8t88_
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Beitrag von _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 21:42

majstro hat geschrieben:
Die Evolution wurde ja schon oft genung beobachtet.
Das ist eine LÜGE! Eine Lüge eines Fundamentalisten, um sein dogmatisches Weltbild aufrecht zu erhalten. Evolution zwischen Rassen wird NICHT beobachtet.
Tausendfach in diesem Forum erklärt. Erst lesen, dann schreiben.
Wie erklären sie sich dann die Ähnlichkeit in der DNA? Wenn das kein Beweis ist für "Rassenübergreifende" Evolution...

Wie erklären Sie sich die verschiedenen Stadien des Menschen von Eizelle bis zur Geburt? Ähnlichkeiten mit vielen Arten von Tieren wurden beobachtet.


Die Menscheit gibt es gerade mal seit 100000 Jahren. Seit vielleicht 4000 Jahren beobachten wir unsere Umwelt.

4000 jahre zu 4 Milliarden Jahren Leben auf der Erde... Da kann viel passiert sein, was man in der kurzen Zeitspanne einfach noch nicht beobachten konnte.



Im kleinen konnte man Evolution schon bobachten: Das Anpassen von Tieren an neue Lebensräume. Z.B. Eingeführte Hunde auf den Galapagosinseln, welche die Pfoten veränderten um auf Lavafeldern laufen zu können...

Turmfalken die in die Städte zogen...

Kakerlaken die aus dem Wald kamen und zum Kulturfolger wurden...

epi42
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Beitrag von epi42 » Donnerstag 19. Oktober 2006, 22:01

Hi Majstro
majstro hat geschrieben:
Die Evolution wurde ja schon oft genung beobachtet.
Das ist eine LÜGE! Eine Lüge eines Fundamentalisten, um sein dogmatisches Weltbild aufrecht zu erhalten. Evolution zwischen Rassen wird NICHT beobachtet.
Tausendfach in diesem Forum erklärt. Erst lesen, dann schreiben.
Züchtung ist nichts anderes als beschleunigte Evolution, weil man den selektiven Druck erhöht und Züchtungen sind ganz sicher beobachtbar. Hier gibt es auch ein schönes Beispiel aus meiner Wahlheimat Bad Tölz. Die Tölzer Rose wurde im 16 Jahrhunder extra gezüchtet. Vorher gab es sie nicht!
Hier der Link http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... rose.shtml

MfG epi42

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_8t88_
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Beitrag von _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 22:43

Ganz zu schweigen von den vielen Hunde-arten die innerhalb der letzten Jahrtausende entstanden sind.


Also:
Seit grob 4 Milliarden Jahren gibt es Leben auf der Erde = 4 * 10^9 jahre
Seit grob 100.000 Jahren gibt es (sowas wie) Menschen auf der Erde, und seit sagen wir mal 5000 Jahren haben wir eine Gesellschaft die Beobachtungen feststellt. = 5 * 10^3 jahre


D.h. Es gibt ca 8*10^5 mal länger Leben auf der Erde als der Mensch es beobachten kann.


Ein Ereigniss dauert also einen Tag (24h) - das sind 86400 Sekunden. Wenn es das Leben also einen Tag geben würde, dann hätten wir davon nur eine Zehntel Sekunde gesehen...
Ist ja wohl klar das sich da nicht "viel" tut!


Also die Evolutionstheorie damit widerlegen zu probieren in dem man sagt: "Man konnte keine großen Änderungen feststellen" ist schon gewagt.

Noch dazu Angesichts der vielen Änderungen die sich sogar in dieser kurzen Zeitspanne schon ergeben haben.

majstro
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Beitrag von majstro » Donnerstag 19. Oktober 2006, 22:48

8t88 hat geschrieben:Wie erklären sie sich dann die Ähnlichkeit in der DNA? Wenn das kein Beweis ist für "Rassenübergreifende" Evolution...
Mäuse haben eine ähnliche DNS wie Menschen, na und? Also war die Maus ein Bindeglied zwischen Affe und Mensch? DNS ist nicht die "Lebensinformation" Materie kann nicht leben - In diesem Forum endlos diskutiert. EIN Beispiel ist, dass eineiige Zwillinge äußerlich fast gleich sind (gleiche DNS), aber geistig und seelisch VOLLKOMMEN unterschiedlich sind. (In diesem Forum diskutiert)
Wie erklären Sie sich die verschiedenen Stadien des Menschen von Eizelle bis zur Geburt? Ähnlichkeiten mit vielen Arten von Tieren wurden beobachtet.
Wunderbarer Beweis der Schöpfung, auch das wude schon diskutiert.
Die Menscheit gibt es gerade mal seit 100000 Jahren. Seit vielleicht 4000 Jahren beobachten wir unsere Umwelt.
Also beruht die ETh auf reinem Glauben, damit gerechtfertigt, dass wir ja nicht die Möglichkeit einer Zurückverfolgung haben. Eine fundamentalistische Ideologie eben.
4000 jahre zu 4 Milliarden Jahren Leben auf der Erde... Da kann viel passiert sein, was man in der kurzen Zeitspanne einfach noch nicht beobachten konnte.
Menschen gab es schon zu Zeiten der Dinosaurier, etliche Beweise befinden sich HIER im Forum.
Im kleinen konnte man Evolution schon bobachten: Das Anpassen von Tieren an neue Lebensräume. Z.B. Eingeführte Hunde auf den Galapagosinseln, welche die Pfoten veränderten um auf Lavafeldern laufen zu können...
Mikroevolution wird nicht bestritten. Makroevolution hingegen ist Unsinn. Rassenübergreifend kann Evolution nicht funktionieren. In diesem Forum hinreichen oft diskutiert.
epi hat geschrieben:Züchtung ist nichts anderes als beschleunigte Evolution, weil man den selektiven Druck erhöht und Züchtungen sind ganz sicher beobachtbar. Hier gibt es auch ein schönes Beispiel aus meiner Wahlheimat Bad Tölz. Die Tölzer Rose wurde im 16 Jahrhunder extra gezüchtet. Vorher gab es sie nicht!
Welch Schwachsinn! Rassenübergreifende Züchtung gibt es nicht. Außerdem ist das doch gar keine Evolution. Wenn ein Chinese und ein Europäer Kinder bekommen, heißt das nicht, dass das Kind einen selektiven Vorsprung hat.

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_8t88_
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Beitrag von _8t88_ » Donnerstag 19. Oktober 2006, 23:06

majstro hat geschrieben:
8t88 hat geschrieben:Wie erklären sie sich dann die Ähnlichkeit in der DNA? Wenn das kein Beweis ist für "Rassenübergreifende" Evolution...
Mäuse haben eine ähnliche DNS wie Menschen, na und? Also war die Maus ein Bindeglied zwischen Affe und Mensch? DNS ist nicht die "Lebensinformation" Materie kann nicht leben - In diesem Forum endlos diskutiert. EIN Beispiel ist, dass eineiige Zwillinge äußerlich fast gleich sind (gleiche DNS), aber geistig und seelisch VOLLKOMMEN unterschiedlich sind. (In diesem Forum diskutiert)
Jedes Lebewesen ist ein Produkt alelr äußeren Einflüsse. Zwei lebewesen könnnen nie exakt die gleichen Erfahrungen sammeln, ist ja klar dass sie sich unterscheiden.

majstro hat geschrieben:
Die Menscheit gibt es gerade mal seit 100000 Jahren. Seit vielleicht 4000 Jahren beobachten wir unsere Umwelt.
Also beruht die ETh auf reinem Glauben, damit gerechtfertigt, dass wir ja nicht die Möglichkeit einer Zurückverfolgung haben. Eine fundamentalistische Ideologie eben.
Eine Theorie eben. Vieles was man sieht kann man mit dieser Theorie erklären. Das diese nicht die volkommene Wahrheit verkörpert behauptet ja niemand.

Umgekehrt wird aber versucht die Evolutionstheorie zu widerlegen, in dem man behauptet "sowas konnte noch nicht beobachtet werden". Dieses Argument widerlege ich mit der Begrüdnung, wir konnten noch nicht lange genug hinschauen.


majstro hat geschrieben:
4000 jahre zu 4 Milliarden Jahren Leben auf der Erde... Da kann viel passiert sein, was man in der kurzen Zeitspanne einfach noch nicht beobachten konnte.
Menschen gab es schon zu Zeiten der Dinosaurier, etliche Beweise befinden sich HIER im Forum.
Vorfahren des Menschen natürlich. Ich rede in diesem Kontext aber vom Homo sapiens (das zweite sapiens lassen wir lieber) der bereits Gesellschaftliche Strukturen formte, und Muse genug hatte sich über die Umgebung Gedanken zu machen.
majstro hat geschrieben:Mikroevolution wird nicht bestritten. Makroevolution hingegen ist Unsinn. Rassenübergreifend kann Evolution nicht funktionieren. In diesem Forum hinreichen oft diskutiert.
Warum "kann" es nicht funktionieren? Es gibt eine Art X. Diese verteilt sich über einen Erdteil, dieser Erdteil wird getrennt (Plattentektonik wird ja wohl hoffentlich nicht angezweifelt, oder?) und trennt damit die Art X.

X1 bleibt in einem ähnlichen Lebensraum und wentwickelt sich wie gewohnt weiter.

X2 aber hat plötzlich einen ganz anderen Lebensraum und entwickelt sich daher ganz anders.

Nach längerer Zeit haben sich die Art X1 und X2 weit voneinander entfernt.

majstro hat geschrieben:Welch Schwachsinn! Rassenübergreifende Züchtung gibt es nicht.
Muli? Maultier? Pferd und Esel gemischt.

majstro hat geschrieben:Außerdem ist das doch gar keine Evolution. Wenn ein Chinese und ein Europäer Kinder bekommen, heißt das nicht, dass das Kind einen selektiven Vorsprung hat.
Nope, aber wenn 100000 Chinesen mit 100000 Europäern 300000 Kinder kreigen werden sie sicher mehr werden. ;-)

majstro
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Beitrag von majstro » Donnerstag 19. Oktober 2006, 23:19

Jedes Lebewesen ist ein Produkt alelr äußeren Einflüsse. Zwei lebewesen könnnen nie exakt die gleichen Erfahrungen sammeln, ist ja klar dass sie sich unterscheiden.
Schöner Glaube.
Eine Theorie eben. Vieles was man sieht kann man mit dieser Theorie erklären. Das diese nicht die volkommene Wahrheit verkörpert behauptet ja niemand.
ETh erklärt gar nichts, da sie von Grund auf falsch ist. Alles nur Fehldeutungen, unendliche Male hier im Forum diskutiert. Einfach mal LESEN!
Umgekehrt wird aber versucht die Evolutionstheorie zu widerlegen, in dem man behauptet "sowas konnte noch nicht beobachtet werden". Dieses Argument widerlege ich mit der Begrüdnung, wir konnten noch nicht lange genug hinschauen.
Setzen Sie sich doch erstmal mit den Widerlegungen der ETh auseinander. Sie haben es hier leicht, da alles in diesem Forum steht.
ETh wird doch nicht so widerlegt, wie Sie behaupten.
Vorfahren des Menschen natürlich.
Glaubensbekenntnis. Ihre Vorfahren waren also Mäuse, da kann ich einfach nur drüber lachen!
Ich rede in diesem Kontext aber vom Homo sapiens (das zweite sapiens lassen wir lieber) der bereits Gesellschaftliche Strukturen formte, und Muse genug hatte sich über die Umgebung Gedanken zu machen.
Eine Maus macht sich also darüber Gedanken, wie sie sich ihrer Umwelt anpasst. Darf ich mal lachen?
Warum "kann" es nicht funktionieren?
Vorgerechnet im Thread "Mutantenzahl Berechnung". Einfach mal lesen.
Außerdem gibt es verschiedene Threads, in denen bewiesen worden ist, dass der Zufall niemals zielgerichtet sein kann. (Zufällige Mutationen)
Alles schon durchdiskutiert.
X2 aber hat plötzlich einen ganz anderen Lebensraum und entwickelt sich daher ganz anders.
Lebensräume ändern sich schneller, als neue Lebensformen laut ETh entstehen können. Demnach wäre alles Leben auf dieser Erde schon ausgestorben. ALLES Leben. Auch DAS wurde schon durchdiskutiert.
Muli? Maultier? Pferd und Esel gemischt.
Wo ist hier Evolution?
Nope, aber wenn 100000 Chinesen mit 100000 Europäern 300000 Kinder kreigen werden sie sicher mehr werden. Wink
Sie haben weder die ETh, noch die Schöpfung verstanden.

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biologe2
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Beitrag von biologe2 » Freitag 20. Oktober 2006, 03:03

majstro hat geschrieben:
Umgekehrt wird aber versucht die Evolutionstheorie zu widerlegen, in dem man behauptet "sowas konnte noch nicht beobachtet werden". Dieses Argument widerlege ich mit der Begrüdnung, wir konnten noch nicht lange genug hinschauen.
Setzen Sie sich doch erstmal mit den Widerlegungen der ETh auseinander. Sie haben es hier leicht, da alles in diesem Forum steht.
ETh wird doch nicht so widerlegt, wie Sie behaupten.
Sie versuchen die Evolutionstheorie zu widerlegen, in dem sie:

- abstruse Wahrscheinlichkeitsberechnungen anstellen, die von falschen Voraussetzungen ausgehen und die natürliche Selektion nicht mit einbeziehen. Wie ich mittlerweile wahrscheinlich schon 10 Mal gepostet habe: Mutationen: zufällig; natürliche Selektion "gerichtet" (die Individuen reproduzieren sich häufiger, die zu dem Zeitpunkt am Besten angepasst sind). --> siehe z.B. hier oder hier oder hier (mit steigendem Genervtheitsgrad).

- behaupten, dass Artenbildung nie beobachtet wurde (Rassenbildung wird DAUERND beobachtet, dass sind dann z.B.neue HundeRASSEN; alle Pudel sind Hunde (Art), aber nicht alle Hunde Pudel (Rasse) - nur zu Ihrer Information); ARTENbildung, per definitionem MAKROevolution, wurde schon mehrfach beobachtet, sowohl im Labor, als auch in der Natur. (Habe ich in irgendeinem älteren Thread schon gepostet, habe keine Lust, das wieder rauszusuchen.)

- behaupten, dass Dinosaurier und Menschen gleichzeitig gelebt haben. Der "Beweis" dafür sollen Fußspuren sein, die mittlerweile sebst Kreationisten nicht mehr als Menschenspuren ansehen --> z.B. hier

- hmmm, was noch? Es wurde noch nie gesehen, wie sich ein Fisch spontan in eine Giraffe verwandelt hat, darum ist die Evolutionsthorie widerlegt??? Das ist noch nicht mal ein Argument gegen die Evolutionstheorie, sondern eher *dafür*, da sie widerlegt wäre, WENN sowas spontan passieren würde.
Vorfahren des Menschen natürlich.
Glaubensbekenntnis. Ihre Vorfahren waren also Mäuse, da kann ich einfach nur drüber lachen!
Die Evolutionstheorie behauptet nicht, dass Menschen von Affen oder Mäusen *abstammen*, sondern dass sie *gemeinsame Vorfahren* mit Affen und Mäusen hatten.
Ich rede in diesem Kontext aber vom Homo sapiens (das zweite sapiens lassen wir lieber) der bereits Gesellschaftliche Strukturen formte, und Muse genug hatte sich über die Umgebung Gedanken zu machen.
Eine Maus macht sich also darüber Gedanken, wie sie sich ihrer Umwelt anpasst. Darf ich mal lachen?
Natürlich macht sich eine Maus keine Gedanken darüber, wie sie sich ihrer Umwelt anpasst. Evolution betrifft nie eine einzelnes Individuum, sondern die gesamte Population. Das Einzelindividuum ist von der natürlichen Selektion "betroffen", indem es z.B. besonders erfolgreich bei der Fortpflanzung ist oder eben nicht. Evolution ist definiert als die Veränderung der Allelhäufigkeiten* (Allel = eine Genvariante) in einer Population. D.h. es gilt nur, was für Allele ein Individuum hat und wie oft es diese vererbt. AKTIV, ob mit Nachdenken oder ohne, kann man da gar nichts beeinflussen.
Warum "kann" es nicht funktionieren?
Vorgerechnet im Thread "Mutantenzahl Berechnung". Einfach mal lesen.
Außerdem gibt es verschiedene Threads, in denen bewiesen worden ist, dass der Zufall niemals zielgerichtet sein kann. (Zufällige Mutationen)
Alles schon durchdiskutiert.
s.o.
X2 aber hat plötzlich einen ganz anderen Lebensraum und entwickelt sich daher ganz anders.
Lebensräume ändern sich schneller, als neue Lebensformen laut ETh entstehen können. Demnach wäre alles Leben auf dieser Erde schon ausgestorben. ALLES Leben. Auch DAS wurde schon durchdiskutiert.
Es gibt Lebensräume, die über einen langen Zeitraum stabil bleiben, auch wenn sich das Klima sehr schnell ändern würde, z.B. das Meer. Dazu können Populationen auch "ihren" Klimabedingungen folgen.
Nicht alle Arten sind gleich empfindlich gegenüber Veränderungen des Lebensraums. Ergebnis: Art A stirbt aus (empfindlich), Art B stirbt nicht aus (nicht so empfindlich) und durch natürliche Selektion begünstigte Mutationen (= neue Allele), die eine bessere Anpassung an den neuen Lebensraum (der jetzt auch noch einen Nahrungskonkurrenten oder Räuber etc. weniger hat) können in der Population häufiger werden = Evolution.
Warum auch immer die Dinosaurier (fast alle) ausgestorben sind, es war mit Sicherheit eine massive Änderung der Umweltbedingungen dran Schuld. Können wir froh drüber sein, deswegen hatten die Säugetiere "plötzlich" viel Platz und viele ökologische Nischen, in die hinein sich sich ausbreiten konnten (oder, um es etwas sachlicher auszudrücken: Individuen mit "neuen" Eigenschaften aufgrund neuer Allele, die sie früher zu "Nahrung" von fleischfressenden Dinosaurieren "gemacht" hätten, hatten in dieser "neuen" Umgebung möglicherweise sogar einen Reproduktionsvorteil).
HI-Viren bei 240.000-facher Vergrößerung.

El

Beitrag von El » Freitag 20. Oktober 2006, 07:26

majstro hat geschrieben:
Jedes Lebewesen ist ein Produkt alelr äußeren Einflüsse. Zwei lebewesen könnnen nie exakt die gleichen Erfahrungen sammeln, ist ja klar dass sie sich unterscheiden.
Schöner Glaube.
Ja, genau. Die Menschen im Mittelalter waren von Natur aus Monarchisten, die Menschen im 3. Reich waren von Natur aus phöse Nazis und die heutigen BRD-Bürger sind von Natur aus Demokraten. Die Umgebung hat gar keinen Einfluss auf den Menschen, das war alles Zufall und hatte überhaupt nichts mit ihrem Umfeld zu tun. Goebbels hätte sich mit seiner Propaganda überhaupt nicht bemühen müssen, die Menschen ließen sich dadurch kein Stück beeinflussen. :roll:

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_8t88_
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Beitrag von _8t88_ » Freitag 20. Oktober 2006, 09:34

majstro hat geschrieben:
Jedes Lebewesen ist ein Produkt alelr äußeren Einflüsse. Zwei lebewesen könnnen nie exakt die gleichen Erfahrungen sammeln, ist ja klar dass sie sich unterscheiden.
Schöner Glaube.
Kein Glaube: Tatsache. Eben aus dem Beispiel der eineiien Zwillinge ablesbar. Diese können sich auch komplett unterschiedlich entwicklen, oder aber sehr ähnlich bleiben - je nach Umfeld halt.

majstro hat geschrieben:
Eine Theorie eben. Vieles was man sieht kann man mit dieser Theorie erklären. Das diese nicht die volkommene Wahrheit verkörpert behauptet ja niemand.
ETh erklärt gar nichts, da sie von Grund auf falsch ist. Alles nur Fehldeutungen, unendliche Male hier im Forum diskutiert. Einfach mal LESEN!
Diese angeblichen Widerlegungen sind reine Polemik und Rechnungen unter falschen Annahmen. Und wenn man bei Details nachfragt, antwortet Hr Todoroff nur irgendwelches beleidigendes zeugs, ohne auf die Frage einzugehen.

In Wirklichkeit wird hier nur ohne Nachzudenken Hr. Todoroff geglaubt, ohne seine nur literarisch wertvollen Texte mit Hirn durchzugehen.

majstro hat geschrieben:
Vorfahren des Menschen natürlich.
Glaubensbekenntnis. Ihre Vorfahren waren also Mäuse, da kann ich einfach nur drüber lachen!
In Biologoie nicht aufgepasst? Wer sagt Mäuse sind usnerer Vorfahren? Mäuse und Menschen hatten nur einen gemeinsamen Vorfahren.

majstro hat geschrieben:
Ich rede in diesem Kontext aber vom Homo sapiens (das zweite sapiens lassen wir lieber) der bereits Gesellschaftliche Strukturen formte, und Muse genug hatte sich über die Umgebung Gedanken zu machen.
Eine Maus macht sich also darüber Gedanken, wie sie sich ihrer Umwelt anpasst. Darf ich mal lachen?
Ich hab gesagt for 5000 Jahren und der Mensch. Von nachdenkenden Mäusen hab ich nicht geredet.

majstro hat geschrieben:
Warum "kann" es nicht funktionieren?
Vorgerechnet im Thread "Mutantenzahl Berechnung". Einfach mal lesen.
Außerdem gibt es verschiedene Threads, in denen bewiesen worden ist, dass der Zufall niemals zielgerichtet sein kann. (Zufällige Mutationen)
Alles schon durchdiskutiert.
Es ist eben nicht beweisen worden. Hr. Todoroff hat nur behauptet und ein paar haltlose Formeln vorgeschoben.

majstro hat geschrieben:
Muli? Maultier? Pferd und Esel gemischt.
Wo ist hier Evolution?
Sie behaupteten rassenübergreifende Zucht aht es nie gegeben: Ich hab Maultier und Muli als Beispiel dafür angegeben.

majstro hat geschrieben:
Nope, aber wenn 100000 Chinesen mit 100000 Europäern 300000 Kinder kreigen werden sie sicher mehr werden. Wink
Sie haben weder die ETh, noch die Schöpfung verstanden.
Ich glaube Sie haben sie nicht verstanden. Wenn Chinesen/Europäer Paare mehr Kinder bekommen als Europäer - dann hat das einen Grund. (Selektion - Chinesen / Europäer haben dann scheinbar irgendeinen Vorteil der es ihnen ermöglicht mehr Kinder zu bekommen) Und die Chinesen/Europäer Nachkommen werden die reinen Europärer dann verdrängen, wenn diese nicht ebenfalls "nachlegen".

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