Die Ehe - ein Gleichgewicht

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Iris
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Die Ehe - ein Gleichgewicht

Beitrag von Iris » Sonntag 10. Juni 2007, 22:45

Hallo!

Ein Mann, der Frauen vernascht und meint, das mache ihm Spaß, kann nicht Nein sagen gegenüber der Verführung. Kein erwachsener Mann möchte dauerhaft Frauen verführen. Keine Frau will immer wieder die Freunde wechseln. Frauen und Männer, die Geliebte haben, die ihre Ehe zerstören, suchen nach trügerischem Glück, anstatt zufrieden in sich selbst zu sein. Oft führt erst die zweite oder vierte Ehescheidung den Scheidungssucher zur Einsicht oder zum Leiden. Wenige sehen ein, dass der Partner sich verändert, sobald man innerlich wächst. Jede Beziehung ist wie eine Waage, die sich neu einstellt. Der Gestörte sucht einen Gestörten, der Gesunde den Gesunden, der Schwergestörte den Schwergestörten. Das Ausmaß der Störung ist auf beiden Seiten gleich groß. Nimmt bei dem einen der Grad der Störung ab, so muss und wird der andere sich ändern, solange sich beide lieben.

Für den Außenstehenden erscheint oft der eine Partner als völlig daneben, solange man dem Glauben schenkt, der einem gerade sein Herz ausschüttet. "Wie kannst Du mit dem nur zusammensein?". So fragt sich der Zuhörer. "Von dem würde ich mich trennen." So denkt die Freundin. Dass sich aber die Klägerin in ihr Schicksal fügt, anstatt zu kämpfen, dass sie ihren Ehemann auf ihre Art kränkt und verletzt, dass sie selbst keine Erlaubnis hat zu einem glücklichen Leben mit ihrem Mann, das alles fällt schwer zu erkennen.

Viele Grüße

Iris

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