Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Montag 31. März 2014, 17:19

Ich habe immer noch gelernt, dass kinetische Energie in der Masse des bewegten Objektes gespeichert ist.
Ihre Frage nach der Energieerhaltung lässt sich, wie geschehen, an Bewegungen beantworten, die den Regeln der klassischen Mechanik folgen. Kinetische Energie z.B. einer Kugel oder eines aus bewegten Kugeln bestehenden Systems ist dort eine Bezugssystem-abhängige, dem Bewegungszustand relativ zu einem gewählten Bezugssystem zugeordnete, rechnerische Größe, nämlich , wenn die Massen und die Geschwindigkeiten der Kugeln sind. Mehr nicht. Was sollte es bedeuten, dass diese Größe "in der Masse gespeichert" wird?
Aus Sicht auf eine Pistolenkugel ist das für mich auch verständlich. Darum ist es für mich unzulässig, sie in ein anderes Objekt hineinzutransferieren.
...
Damit ist nicht die ganze Theorie widerlegt, sondern nur ein paar Annahmen.
Das ist doch alles völlig unverständlich. Was möchten Sie mitteilen?
Wenn man das so macht, wie ich das denke, dann kommen auch zwei Lichtstrahlen mit 2c aufeinander zu und nicht mit - wie von jemandem behauptet - mit c + Quäntchen.
Klar mit 2c, wer behauptet etwas Anderes?
c als Maximalgeschwindigkeit entsteht für mich daraus, dass ein bewegtes Objekt niemals mehr kinetische Energie haben kann, als es c entspricht.
Das sieht mir nach einer leeren Behauptung und nicht nach einer Erklärung aus.

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Todoroff » Dienstag 1. April 2014, 19:46

Gast10
lernender hat geschrieben:Wenn man das so macht, wie ich das denke, dann kommen auch zwei Lichtstrahlen mit 2c aufeinander zu und nicht mit - wie von jemandem behauptet - mit c + Quäntchen.
Klar mit 2c, wer behauptet etwas Anderes?
Dumm-wie-Ein-Stein behauptet c!
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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Mittwoch 2. April 2014, 13:20

Wo denn das?

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Todoroff » Mittwoch 2. April 2014, 23:55

Gast10
Wo denn das?
Na ja, genau das ist Ihr Problem. Sie haben die SRTh nicht begriffen, was ich nicht begreife, weil es einfach ist.
1.
Es gibt keine absolute (unbeschleunigte) Bewegung, sondern nur relative aufgrund der verlogenen Leugnung des LÄ (entgegen allen Experimenten).
2.
c ist die Maximalgeschwindigkeit (v), die nie erreicht wird, also auch nicht zwischen zwei Lichtstrahlen, weil sonst Division mit Null in



q.e.d.

Hierbei sollte nicht vergessen werden, daß die gesamte RTh nur ein Gedankenkonstrukt ist ohne den geringsten Bezug zur Realität, der sie stetig widerspricht!
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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Donnerstag 3. April 2014, 15:20

Wie ich nun erst feststelle (da es in meinem Umfeld keine so gebräuchliche Sprechweise ist), wird unter Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Massen in der SRT in der Regel die Geschwindigkeit der einen Masse aus der Sicht (dem Ruhesystem) der anderen Masse betrachtet. Das heißt also: Bewegt sich eine Masse mit u nach links, d.h. ihre durchlaufenen Zeit (t)- und Raum (x)-Koordinaten in diesem System lauten , und eine andere mit v nach rechts, d.h. sie durchläuft , dann muss man laut SRT, um die so (m.E. nicht besonders glücklich) definierte Relativgeschwindigkeit zu finden, in das Ruhesystem der ersten Masse transformieren, d.h. die Lorentztransformation


anwenden, die die Koordinaten in diesem Ruhesystem liefert: Diese sind dann für die zweite Masse

,
d.h. ihre Geschwindigkeit aus der Sicht der ersten Masse und damit die sogenannte Relativgeschwindigkeit zu dieser ist dann
.

Für zwei aufeinander zulaufende Lichtstrahlen funktioniert diese Definition und diese Rechnung natürlich nicht, da für u=c keine Lorentztransformation definiert ist, anders gesagt, da als Bezugssysteme immer nur die (mit weniger als c) bewegter Massen zulässig sind. Ins Endergebnis könnte man zwar auch u=v=c einsetzen und erhielte als Ergebnis c, das ist aber erstmal bedeutungslos, da die dorthin führende Rechnung für u=c falsch ist, und wird nach keiner mir bekannten Definition als "Relativgeschwindigkeit zweier Lichtstrahlen" bezeichnet, auch in dem "Büchlein" von Einstein habe ich solches nicht gesehen.

Setzt man in obiger Rechnung v=c und u<c, erhält man die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls aus der Sicht eines mit u (nach links) bewegten Beobachters gemäß SRT. Man erhält unabhängig für jedes u<c immer c, also die in die Theorie hineingesteckte Voraussetzung, dass jeder Beobachter jedem Lichtstrahl unabhängig von seinem Bewegungszustand Geschwindigkeit c (bzw. -c) zuordnet.
Aus der Sicht jedes Beobachters ist die Relativgeschwindigkeit zweier gegenläufiger Lichtstrahlen demnach c-(-c)=2c, dies ist also innerhalb der SRT die einzig sinnvoll als Relativgeschwindigkeit der Lichtstrahlen zu bezeichnende Größe.

Setzt man , erhält man als Geschwindigkeit der einen Masse im Ruhesystem der anderen (und sogenannte Relativgeschwindigkeit) 0,96c. Die Relativgeschwindigkeit bezüglich des Bezugssystems/Beobachters, aus dessen Sicht die Geschwindigkeiten genannt sind, bleibt natürlich 1,5c. "Relativgeschwindigkeit bzgl. eines dritten Beobachters" ist aber anscheinend eine Größe, über die üblicherweise nicht geredet wird.

Es gibt keine absolute (unbeschleunigte) Bewegung, sondern nur relative aufgrund der verlogenen Leugnung des LÄ (entgegen allen Experimenten).

Das wird so gesagt, wahrscheinlich mehr oder weniger auch von Einstein, folgt aber keineswegs aus der SRT. Die SRT liefert (abweichend von der üblichen Sicht) nur ein potenzielles Umfeld zur Beschreibung der Bewegung von Materie. Sobald Materie ins Spiel kommt, kann man das Bezugssystem betrachten, in dem der größte Teil der gesamten oder der interessierenden Materie ruht. Elektrodynamik ist am einfachsten mittels SRT als Beschreibungsinstrument zu formulieren, und in ihr sind die am einfachsten zu erfassenden Kräfte die, die von ruhenden Ladungen ausgehen oder auf solche wirken - in diesem Sinne ist in der (mittels SRT formulierten) Elektrodynamik das Ruhesystem das ausgezeichnete Bezugssystem. Und die Elektrodynamik lässt sich möglicherweise zu einer den Äther beinhaltenden Urteilchentheorie ausbauen (bzw. vereinfachen).
Welches Ruhesystem heranzuziehen ist, hängt von der Fragestellung ab: Wird das gesamte Weltall betrachtet, wird der Äther im "Raum zwischen den Sonnen" relevant sein, betrachtet man nur ein Geschehen auf der Erde, für das die Erdrotation keine Rolle spielt, dann wird es ein erdgebundenes sein, also das lokale Ruhesystem des möglicherweise mitgeführten Äthers.

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Todoroff » Freitag 4. April 2014, 18:23

Gast10
Bewegt sich eine Masse mit u nach links, d.h. ihre durchlaufenen Zeit (t)- und Raum (x)-Koordinaten in diesem System lauten , und eine andere mit v nach rechts, d.h. sie durchläuft , dann muss man laut SRT, um die so (m.E. nicht besonders glücklich) definierte Relativgeschwindigkeit zu finden, in das Ruhesystem der ersten Masse transformieren, d.h. die Lorentztransformation
Zunächst ist die Relativgeschwindigkeit u+v.
Ihre Transformation ist hirnrissig, da es für selbige keinerlei Anlaß gibt, also grober Unfug!



Es gilt:



Also in Wahrheit:



=> t' > t im Widerspruch zur SRTh.

q.e.d.
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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Montag 7. April 2014, 14:45

Zunächst ist die Relativgeschwindigkeit u+v.

Die Relativgeschwindigkeit aus der Sicht eines Beobachters, der als Einzelgeschwindigkeiten -u und v sieht, ist u+v.

Es gilt:



Lieber

um die allgemeine Geschwindigkeit, für die dann -u eingesetzt werden soll, nicht mit der auch bereits v genannten Geschwindigkeit der zweiten Masse zu verwechseln.
Nein, das letzte "=" stimmt nur, wenn x=ct ist, nicht also für die hier der Transformation zu unterziehenden Koordinaten (t,-ut) der mit u<c nach links bewegten Masse.

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Todoroff » Dienstag 8. April 2014, 19:33

Gast10



Nein, das letzte "=" stimmt nur, wenn x=ct ist,
Die (x,t)-Koordinaten sind IMMER(!) die Koordianten von Lichtsignalen, weshalb IMMER gilt: x=ct
weil das Voraussetzung(!) ist.
http://www.gtodoroff.de/lt-null.htm
Wieder SRTh nicht begriffen.


nicht also für die hier der Transformation zu unterziehenden Koordinaten (t,-ut) der mit u<c nach links bewegten Masse.
Grober Unfug!
x/t=x'/t' = c

und NIEMALS u!
Den Schwachsinn hat Dumm-wie-Ein-Stein erfunden, um c = konstant zu belegen. Für alle drei Beobachter muß c = constant sein, was unmöglich ist. Lesen Sie doch mal
http://www.gtodoroff.de/drilling.htm
bildlich dargestellt in
http://www.gtodoroff.de/bild.jpg
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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Mittwoch 9. April 2014, 19:47

Die (x,t)-Koordinaten sind IMMER(!) die Koordianten von Lichtsignalen, weshalb IMMER gilt: x=ct
weil das Voraussetzung(!) ist.


DAS ist und bleibt eben leider Ihr falscher Glaube. Dass Sie diesem so verhaftet sind, obwohl in Einsteins "Büchlein" ausdrücklich auch Koordinaten fahrender Züge Lorentz-Transformationen unterzogen werden, ist vielleicht durch die Umstände zu erklären, die Sie bei Ihren fruchtlosen Versuchen vor 3 Jahrzehnten, Ihre Gedanken mit "Experten" zu diskutieren, erleben mussten.
Wie also können wir uns trotz allem auf dem Boden der Tatsachen der Angelegenheit nähern? Das kann ich schwer einschätzen. Ich schlage vor, für eine Weile den größeren Zusammenhang, in den die Lorentztransformationen bei Einstein eingebettet sind, die Rolle Einsteins und seiner "Jünger" im Krieg gegen Gott usw. beiseite zu lassen, solange es "nur" um Dinge wie Nullteilung und innere Widersprüche geht, für deren Beurteilung diese Gesichtspunkte nicht unmittelbar relevant sind.

Also: Bewegungen, z.B. von Teilchen, lassen sich beschreiben, indem man in der Umgebung der Teilchen Raumkoordinaten (x,y,z, im Fall eindimensionaler Bewegung nur x) festlegt (mit Hilfe eines "Urmeters"), bestimmte Uhren für "gültig" erklärt (darunter wird man naheliegenderweise wohl erstmal keine Synchronisation mittels Lichtstrahlen verstehen, sondern eher, dass sie am gleichen Ort gleich gestellt werden, dann im Raum verteilt werden und nur so lange benutzt werden, wie erfahrungsgemäß nach erneutem Einsammeln an denselben Ort keine Abweichungen untereinander festzustellen sind) und mit deren Hilfe angibt, welche Raumkoordinaten (x,y,z, z.B. in Metern) zu welchen Zeiten (t, z.B. in Sekunden) durchlaufen werden. Da zu einem Zeitwert immer nur ein Raumpunkt festzustellen ist, kann man dies z.B. angeben, indem man x ( und ggf. y,z) als Funktion von t darstellt: x(t)=2t, y(t)=0, z(t)=0 steht für eine geradlinige unbeschleunigte Bewegung mit Geschwindigkeit 2 m/s in x-Richtung. x(t)=3t, y(t)=4t, z(t)=0 ebenfalls für eine geradlinige unbeschleunigte Bewegung, die zur Zeit 0 den als solchen festgelegten Nullpunkt und zur Zeit 1 den Punkt (3,4,0) durchläuft, in dieser Zeit also eine Distanz von (Metern) zurücklegt, also eine Geschwindigkeit von 5 m/s hat.
Statt t als freien Parameter zu verwenden und x als Funktion von t anzugeben, könnte man genauso gut t, x, y, z als Funktion von einem anderen, neu einzuführenden Parameter s angeben, die erste Bewegung also z.B. als t(s)=s, x(s)=2s (y(s)=0, z(s)=0), oder auch als t(s)=2s+1, x(s)=4s+2: Durchläuft s alle Werte (reellen Zahlen), so durchlaufen t und x in allen diesen Fällen dieselben Wertepaare. An dieser Stelle sind solche Beschreibungen natürlich nur Verkomplizierungen. s hat i.A. keine Bedeutung analog zu t als "Zeit", sondern dient nur der "Aufzählung".
x als Funktion von t kann man in ein zweidimensionales Koordinatensystem mit t- und x-Achse einzeichnen. Das ist nun mal so und bedeutet nicht zwangsläufig, dass t als identisch mit einer weiteren Raumkoordinate bzw. t und x nur gemeinsam als "Raumzeit" zu betrachten sind. Verwendet man die Beschreibung mit dem Parameter s, dann kann man (t, x) als Funktion von s in ein dreidimensionales Koordinatensystem mit s-, t- und x-Achse "zeichnen". Oder man berechnet nacheinander für verschiedene s den t- und x-Wert, zeichnet diese Wertepaare in ein zweidimensionales (t,x)-System und notiert (z.B. als Zahl) an den Punkten, welcher s-Wert dazugehört. Oder man lässt es bleiben, wenn s unwichtig ist. Im Fall einer dreidimensionalen Bewegung, wenn x,y,z als Funktionen von t (oder t,x,y,z als Funktionen von s) gegeben sind, kann man nichts zeichnen und auch nicht gezeichnet denken, da vier- oder fünfdimensionale Koordinatensysteme nicht vorstellbar sind. Dieses Zeichnen ist aber für die Beschreibung der Bewegung auch nicht notwendig.

So beschreibt man also Bewegungen. Die Koordinaten sind willkürlich, man kann sie ändern, z.B. ein nur halb so langes Urmeter benutzen, dann wird aus jedem bisherigen x-Wert der neue Wert x'=2x, wenn man außerdem auf dreimal so schnelle Uhren umsteigt, wird aus t der neue Wert t'=3t. Gewisse Fragestellungen kann man, wenn Bewegungen in diesen gestrichenen Koordinaten angegeben werden, mit denselben Rechenmethoden beantworten wie in den ungestrichenen Koordinaten, z.B. die Frage, ob ein Körper irgendwann einen anderen überholt, wie oft sie sich begegnen o.ä. Für manche andere Fragestellungen, die konkrete Zahlenwerte betreffen, kann man nicht einfach im gestrichenen System rechnen, als wäre es das ungestrichene, sondern muss zunächst die Transformation rückgängig machen. Jedenfalls ist die genannte Transformation uneingeschränkt wohldefiniert und kann zu keinen mathematischen Widersprüchen führen.

Eine anderer, mathematisch möglicher Koordinatenwechsel wäre eine sogenannte "Lorentztransformation" der Form


wobei c für die Vakuumlichtgeschwindigkeit (in m/s) und w für eine fest vorgegebene, nicht von t oder x abhängige Zahl mit |w|<c steht.
Auch dieser Koordinatenwechsel ist eine wohldefinierte Funktion von t und x, man kann alle t- und x-Werte einsetzen. Innere Widersprüche können nicht auftreten.
Betrachten wir eine Bewegung mit Geschwindigkeit c, in den ungestrichenen Koordinaten beschrieben durch t=s, x=cs. Dass die Geschwindigkeit c ist, stellt man (da die Bewegung geradlinig-gleichförmig ist) fest, indem man zwei s-Werte auswählt, die zugehörigen x-Werte subtrahiert und durch die Differenz der zugehörigen t-Werte teilt. Z.B: .
Nach Anwenden der Lorentztransformation erhält man


Zeichnet man diese Werte in ein (t',x')-Koordinatensystem, erhält man wieder eine gerade Linie. Wenn man jetzt zwei s-Werte auswählt und die Differenz der zugehörigen x'-Werte durch die Differenz der t'-Werte teilt, erhält man wieder c. Ob eine gegebene Bewegung bezüglich der ungestrichenen Koordinaten Geschwindigkeit c hat, kann man also anhand der gestrichenen Koordinaten mit derselben Technik feststellen wie anhand der ungestrichenen.
Für andere Geschwindigkeiten ist das nicht der Fall: Wendet man auf t=s, x=ws (Bewegung mit vorgegebener Geschwindigkeit w<c) die Lorentztransformation an - was natürlich genauso gut möglich ist wie bei c statt w -, erhält man


Wendet man auf darauf die "Technik" an, mit der man aus den ungestrichenen Koordinaten die Geschwindigkeit ermitteln würde, erhält man 0.

Soweit (die harmlosen Dinge) erstmal klar? Oder sehen Sie hier schon Fehler?

Lesen Sie doch mal (...)

Längst geschehen - das ist ja überall unübersehbar platziert...

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Todoroff » Donnerstag 10. April 2014, 16:35

Gast10
Die (x,t)-Koordinaten sind IMMER(!) die Koordianten von Lichtsignalen, weshalb IMMER gilt: x=ct
weil das Voraussetzung(!) ist.

DAS ist und bleibt eben leider Ihr falscher Glaube.
Dann müssen wir von vorn anfangen! Sie kennen die einfache Herleitung der LT.
Wie ich gerade sehe, haben Sie sich schon in
http://www.gott-wissen.de/forum/viewtop ... 976#p35976
über diese Thema ausgelassen, unfähig Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Das hat wohl keinen Zweck. Dann müssen Sie mit Ihren Lügen eben in die Hölle fahren.


Dass Sie diesem so verhaftet sind, obwohl in Einsteins "Büchlein" ausdrücklich auch Koordinaten fahrender Züge Lorentz-Transformationen unterzogen werden,
Nun, das ist bloß krank! Wer lesen kann, liest den von Ihnen behaupteten Schwachsinn nicht. Beweisen Sie es!

Wie also können wir uns trotz allem auf dem Boden der Tatsachen der Angelegenheit nähern?
Damit sind Sie überfordert
Ich schlage vor, für eine Weile den größeren Zusammenhang, in den die Lorentztransformationen bei Einstein eingebettet sind, die Rolle Einsteins und seiner "Jünger" im Krieg gegen Gott usw. beiseite zu lassen, solange es "nur" um Dinge wie Nullteilung und innere Widersprüche geht, für deren Beurteilung diese Gesichtspunkte nicht unmittelbar relevant sind.
Halten Sie sich an das, was Dumm-wie-Ein-Stein geschrieben hat. Mehr ist nicht gefordert!

Also: Bewegungen, z.B. von Teilchen, lassen sich beschreiben, indem man in der Umgebung der Teilchen Raumkoordinaten (x,y,z, im Fall eindimensionaler Bewegung nur x)
Das ist nicht die Problemstellung der SRTh. Sie schaffen hier falsche Voraussetzungen um Ihren Recht-Haben-Wollen Krieg zu gewinnen. Das ist kein Weg.
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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Freitag 11. April 2014, 16:30

Dass Sie diesem so verhaftet sind, obwohl in Einsteins "Büchlein" ausdrücklich auch Koordinaten fahrender Züge Lorentz-Transformationen unterzogen werden,
Beweisen Sie es!
https://archive.org/stream/berdiespezie ... 8/mode/2up
S. 21
Dem Bahndamm ent-
spricht dann ein Koordinatensystem K, dem Zug ein Koordi-
natensystem K'. Ein irgendwo stattfindendes Ereignis wird
bezüglich K räumlich fixiert durch die drei Lote x, y, z auf
die Koordinatenebenen und zeitlich fixiert durch einen Zeit-
wert t. Dasselbe Ereignis wird bezüglich K' raum-zeitlich
fixiert durch entsprechende Werte x', y', z', t' , welche mit x, y, z, t
natürlich nicht übereinstimmen.
(...)
Unser Problem lautet in exakter Formulierung offenbar
folgendermaßen. Wie groß sind die Werte x', y', z', t' eines
Ereignisses in bezug auf K', wenn die Größen x, y, z, t desselben
Ereignisses in bezug auf K gegeben sind?

S. 24
Ich lege einen Meterstab in die x'-Achse von K' derart,
daß sein Anfang in den Punkt x' = 0, sein Ende in den
Punkt x' = 1 fällt.

Es werden also die Koordinaten eines mit dem Zug mitbewegten Meterstabes betrachtet (und wenige Zeilen später der Lorentztransformation unterzogen).
Ich schlage vor, für eine Weile den größeren Zusammenhang, in den die Lorentztransformationen bei Einstein eingebettet sind, ... beiseite zu lassen, solange es "nur" um Dinge wie Nullteilung und innere Widersprüche geht, ...
Halten Sie sich an das, was Dumm-wie-Ein-Stein geschrieben hat. Mehr ist nicht gefordert!
Ich denke, wir können uns der Lorentztransformation, die ja in wenigen Zeilen aufzuschreiben und mittels elementarer Mathematik zu verstehen ist, besser - ERSTMAL - ganz ohne Einsteins Schriften nähern. Mit hat es ja schon mehrmals nicht geklappt, was eigentlich auch kein Wunder ist.
Das also sollte gelingen, da es eben nur einfache Mathematik ist, und sobald es, mit etwas Geduld, gelungen ist, können wir, so Bedarf besteht, auf das Büchlein zurückkommen.
Bis dahin kennzeichne ich, wo ich bewusst vom "Büchlein" abweiche, anschließend können Sie es dann selber beurteilen.

...um Ihren Recht-Haben-Wollen Krieg zu gewinnen.
Ich führe keinen.
Auf den einen oder anderen aus meinem Umfeld wären Ihre Bücher und Schriften wie zugeschnitten, um ihn an Gottes Wort heranzuführen. Gott handelt eben sehr gezielt. Die Sache mit der Nullteilung erweist sich in solchen Fällen als beachtliches Hindernis: Natürlich ist das das erste, wonach ich nach der Empfehlung Ihrer Schriften gefragt werde und muss dann sagen, dass Sie hier irren und zudem extrem schwer zugänglich sind. Ich kann dann auf die Vorgeschichte hinweisen und vor allem versichern, dass der entscheidende Rest Ihrer Botschaft, auch die Bewertung der Folgen der Relativitätstheorie, Einsteins, allgemein der Gottlosigkeit, davon unbeeinflusst richtig ist. Aber trotzdem entstehen durch diesen Ihren Irrtum Zweifel, die Satan natürlich sofort schürt. Der Leser sollte bemerken, dass Sie ihn aufrufen, Gott zu glauben und nicht Ihnen und Ihr Irrtum insofern irrelevant ist, kommt aber gar nicht erst so weit, wozu diese leidige Sache mit der Nullteilung beiträgt.
Das ist ein Problem, mehr oder weniger das einzige an der Sache. Ich hoffe, dass Sie sich ein Stück weit dafür zuständig fühlen und kann deshalb nur immer wieder, wie jetzt wieder mal geschehen, versuchen, an Sie zu appellieren, Ihre abwehrende Haltung aufzugeben und ernsthaft anzuhören und nachzuvollziehen zu versuchen, was ich mitteilen möchte, und natürlich Gott im Namen Christi bitten, die der Lösung dieses Problems offensichtlich im Weg stehenden Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Es dürften jetzt bald vierzig Forenbeiträge werden, die ich in dieser Sache an Sie gerichtet habe. Vielleicht deutet das auf einen Wendepunkt hin.

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Elrik » Freitag 11. April 2014, 20:26

K und K' sind verschieden per Voraussetzung und setzen Sie K und K' gleich, haben Sie schon verschissen, und nach gewunken wird dabei niemandem, denn wie kann man so bescheuert sein?

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Todoroff » Freitag 11. April 2014, 22:19

Gast10
Das ist für mich alles sehr witzig!

Noch NIE hat jemand die Teilung durch Null widerlegt, insbesondere Sie nicht, auch wenn das schon viele geglaubt haben. Mathematik ist eineindeutig.
Berechnungen gibt es auch hier im Forum hinreichend viele, so auch die Transformation von (x,t) = (330m, 1s) - Koordinaten eines Schallereignisses in (x',t')-Koordinaten in K' mit dem Ergebnis:
x'/t' <> 330m/s

q.e.d.

PS:
Wie IMMER(!), haben Sie den Beweis nicht angetreten.
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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Elrik » Samstag 12. April 2014, 08:19

Jeder sieht zwar auf jedem Auge (K; K') etwas anderes, was an der Position der Augen liegt, weiß doch aber, dass dasselbe zu sehen ist. Was sonst?

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Re: Was ist das "Problem" an der Relativitätstheorie?

Beitrag von Gast10 » Freitag 25. April 2014, 14:44

Natürlich ist dasselbe zu sehen - wer bezweifelt das?

Herr Todoroff

Das ist für mich alles sehr witzig!
Das ist ja in Ordnung - aber wenn Sie ausgelacht haben, bedenken Sie doch bitte, dass Ihre Botschaft, bzw. Ihre Hinführung zu DER Botschaft, es bei vielen durch Ihren Irrtum bzgl. der Nullteilung unnötig schwer hat. Diesen Erfolg dürfen wir Satan nicht lassen; Sie hülfen anderen und mir, wenn Sie bereit wären, die Sache ernsthaft zu überdenken.

Noch NIE hat jemand die Teilung durch Null widerlegt, insbesondere Sie nicht
Jeder glaubt, was er will, solange er nicht wissend ist.
Sie gehen immer fälschlicherweise davon aus, die Lorentztransformation werde grundsätzlich nur auf Lichtereignisse angewandt. Dass mathematisch eine Anwendung auf Koordinaten beliebiger "Ereignisse" möglich ist, steht außer Frage. Dass auch Einstein Lorentztransformationen auf Koordinaten von Nicht-Lichtereignissen (z.B. fahrende Züge) anwendet, habe ich durch Zitierern einer entsprechenden Stelle bewiesen. Sie nehmen dies, jedenfalls in Ihrer Antwort, nicht einmal zur Kenntnis. Können Sie sagen, warum?

Mathematik ist eineindeutig.
Eben. Ein guter Ausgangspunkt.

Berechnungen gibt es auch hier im Forum hinreichend viele, so auch die Transformation von (x,t) = (330m, 1s) - Koordinaten eines Schallereignisses in (x',t')-Koordinaten in K' mit dem Ergebnis:
x'/t' <> 330m/s

Klar, wer bestreitet das? Lorentztransformationen kann man auf alle Ereignisse, auch Schallereignisse, anwenden, und tut es auch. Folglich darf nicht grundsätzlich x=ct gesetzt werden. Natürlich ist beim Transformieren eines Schallereignisses x/t ungleich x'/t'.

Epheser 6,14ff.
Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.

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