40 Fragen an Evolutionisten

Über die Evolutionstheorie

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biologe2
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Beitrag von biologe2 » Donnerstag 4. Januar 2007, 12:44

Tilly hat geschrieben:40 Fragen an Evolutionisten

36. Die Erde hat ein eigenes Magnetfeld. Allerdings wird dieses Magnetfeld immer schwächer und die Erde verliert ihre magnetische Anziehungskraft. Erklären Sie das unglaubliche magnetische Feld, daß die Erde vor Milliarden von Jahren gehabt hätte, ohne die magnetischen Gesetze zu verletzen!
Das magnetische Feld hat während der Erdgeschichte wahrscheinlich mehrmals die Richtung gewechselt. Zudem fluktuiert die Stärke des Feldes, sie nimmt keineswegs kontinuierlich ab.
Siehe dazu: http://www.talkorigins.org/indexcc/CE/CE261.html
und http://www.talkorigins.org/faqs/magfields.html
37. Die Erde dreht sich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 1600 km/h um sich selbst. Allerdings verlangsamt sich die Drehgeschwindigkeit der Erde um 1/1000 sec pro Tag. Dies stellt kein Problem dar, falls die Erde nach der Bibel nur 6000 Jahre alt ist. Falls die Erde allerdings Milliarden von Jahre alt ist, drehte sich die Erde dann nicht so schnell, daß Tag und Nacht sehr kurz und die Winde Tausende von km/h schnell waren und die Fliehkräfte ein Leben unmöglich machten?
Wie man an beispielsweise an Korallen messen kann, waren die Tage tatsächlich mal kürzer.
Die Verlangsamung, die sie hier angeben, entspricht aber nicht dem tatsächlichen Wert. Es ist eher 0,005 sec pro JAHR, nicht pro TAG. Macht einen kleinen Unterschied.
Mit 0,001 s Verlangsamung pro Tag wäre der Tag vor 4000 Jahren 24 min kürzer gewesen. Schon ziemlich spürbar. Meinen sie nicht, dass wir an den alten Gebäuden der Inka, Ägypter etc., die schon ziemlich fit in Astronomie waren und ihre Gebäude nach Tag-und-Nachtgleiche und so ausgerichtet haben, merken würden, wenn der Tag damals 24 min kürzer gewesen wäre?
siehe auch: http://www.talkorigins.org/indexcc/CE/CE011.html
38. Warum ist die größte Wüste der Erde nur 4000 Jahre alt? Warum haben wir keine größeren Wüsten wenn doch die Wüsten jedes Jahr wachsen?
Plattentektonik. Klimawandel (den es nicht erst seit diesem Jahrhundert gibt). Es ist nur Ihr beschränktes Vorstellungsvermögen, dass sie sich die Erde nur in ihrer jetzigen Form denken können. Vor 200 Mio Jahren sah die Erde z.B. so aus:
http://www.scotese.com/jurassic.htm

Lustig, nicht?
39. Welche der folgenden Dinge hat sich als erstes entwickelt und wie lange funktionierte es ohne die anderen? Das Verdauungssystem, das Essen zum Verdauen, der Appetit, die Fähigkeit Nahrung zu finden und zu essen, die Verdauungssäuren oder die Fähigkeit des Körpers, diesen Säuren zu widerstehen. Der Fortpflanzungstrieb oder die Fähigkeit sich fortzupflanzen? Die DNS oder die RNS, um die DNS-Informationen in die Zellen zu transportieren? Die Pflanzen oder die Insekten, die von den Pflanzen leben und diese befruchten? Das Immunsystem oder die Benötigung des Immunsystems?
Da es zuerst nur Einzeller gab, die kein Verdauungssystem haben und die Stoffe, die sie brauchen, direkt aus ihrer Umgebung aufnehmen können, die sich einfach teilen, um sich fortzupflanzen, würde ich sagen, diese Frage ist Augenwischerei.
Schwämme beispielsweise wachsen auf dem Meeresboden,tun nichts anderes, als Wasser durch sich durchzustrudeln und Schwebstoffe, die vorbeikommen, aufzunehmen. Keine Verdauungssäfte, kein Verdauungsapparat, keine Fähigkeit, Nahrung zu finden. Kein Appetit, könnte ich mir vorstellen...
Was DNA/RNA angeht: Ich tippe auf RNA; hat auch eine Sequenz und es gibt RNA mit enzymatischen Eigenschaften.
Pflanzen und Insekten: Erst Pflanzen, die sich ohne Insekten fortpflanzen, dann Insekten, die sich von Pflanzen ernähren. Wo ist das Problem? Es gibt auch heute noch genug Pflanzen, die nicht auf Insekten zur Fortpflanzung angewiesen sind. Was das angeht, gibt es auch genug Insekten, die sich nicht von Pflanzen ernähren.
Immunsystem oder Benötigung eines Immunsystems: Diese Frage ist mal wieder kompletter Schwachsinn. Es gibt genug Lebewesen ohne ein Immunsystem. Verteidigungsmechanismen gegen die Umwelt dagegen haben alle Organismen in der einen oder anderen Form. Angefangen bei einer Zellmembran, die nicht alle Stoffe der Umwelt einfach durchlässt. Ein Immunsystem ist nur eine Fortführung des Prinzips.
Finden Sie diese Fragen wirklich so beeindruckend, dass sie glauben, das wäre ein Problem für einen nur halbwegs intelligenten Menschen?
40. Wenn die Gesteinsschichten wirklich verschiedene Zeitepochen repräsentieren, warum gibt es dann keine Zeichen von Erosion zwischen den einzelnen Schichten? Falls eine Schicht doch zehn Millionen Jahre dort liegt, würde dort nicht irgendwo Erosion eintreten?


Es gibt Anzeichen von Erosion zwischen den Schichten, wie kommen Sie darauf, dass es das nicht gäbe? Es gibt z.B. auch Schichten aus Salz, von ganzen ausgetrockneten MEEREN, zwischen den Schichten. Woher kommen die denn nach Ihrer Theorie?
Woher kommt die nächste Schicht dann?
Wenn wieder was abgelagert wird?
Wird das Alter der Gesteinsschichten nicht nach der Art der darin gefundenen Fossilien bestimmt? Ist es nicht ein Zirkelschluß, daß man das Alter der Fossilien nach der Gesteinsschicht bestimmt?
Erstens kann man das relative Alter von Schichten einfach dadurch bestimmen, welche Schicht über welcher liegt (und übrigens erkennt man an der Erosion verschiedener Schichten, was "Oben" ist, oder an anderen Oberflächencharakteristika).
Zweitens weiß man bei manchen Schichten, wie lange eine Ablagerung einer solchen Schicht gedauert haben muss. Kreide beispielsweise ist fast ausschließlich aus den Skeletten von mikroskopischen Meeresorganismen (~0,1-10 µm im Durchmesser) aufgebaut. Wie konnten in 6000 Jahren die Kreidefelsen bei Rügen entstehen plus die geologischen Vorgänge stattfinden, durch die dieser ehemalige Meeresboden aus dem Wasser gehoben wurde?
Dazu ist Plankton so klein, dass es in Wasser PRO JAHR nur etwa einen halben Meter absinkt.
Lange vor der Einführung der Evolutionstheorie hat man bemerkt, dass einige Fossilien nur in einzelnen Schichten vorkommen und hat diese dann als Indexfossilien verwendet. Da war schon klar, dass die Schichten unterschiedlich alt sein müssen, und nicht in kurzer Zeit entstanden sind.
Später hat man dann durch radiometrische Bestimmung das Alter verschiedener Schichten absolut bestimmt. Und Überraschung, man hat festgestellt, dass tatsächlich die Schichten, die die gleichen Indexfossilien enthielten, auch immer gleich alt waren! Und tatsächlich von oben nach unten die Schichten immer älter wurden.
Wie kann es sein, daß die verschiedenen Schichten Millionen von Jahre repräsentieren, man aber Dinge wie diese findet. Baum.jpg Der versteinerte Baum ist einer von hunderten Bäumen, die in den Kettle Kohleminen in der Nähe von Cookville,TN,USA gefunden wurden. Die Spitze und die Wurzeln des Baumes stehen in verschiedenen Gesteinsschichten, die angeblich Millionen Jahre auseinander sind.
Wie wäre zum Beipiel das: eine alte Schicht taucht durch Erosion, Erdbewegung o.ä wieder mal an der Oberfläche auf und ein Baum wächst da? Oder es wird nur von Kreationisten behauptet, dass die sichtbaren Schichten Millionen Jahre repräsentieren würden, dabei repräsentieren sie nur schnelle Ablagerungen? Nicht jede Schicht benötigt Millionen Jahre zur Ablagerung und Geologen scheinen keine Probleme damit zu haben, das zu unterscheiden.

Siehe z.B. hier: http://www.talkorigins.org/faqs/polystrate/trees.html oder hier: http://www.talkorigins.org/indexcc/CC/CC331.html oder hier: http://www.talkorigins.org/faqs/polystr ... trees.html

Der Vollständigkeit halber...

MfG, biologe2
HI-Viren bei 240.000-facher Vergrößerung.

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