Buchtipp: "Relativtätstheorien, Urknall und anderer

Über die Urknalltheorie

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weihnachtsmann
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Beitrag von weihnachtsmann » Dienstag 15. August 2006, 14:10

es ist nun mal leider erwiesen,
das sich das universum ausdehnt.
die steady-state-theorie hat sich als falsch erwiesen.
Der erste, der mir ein posting von todi ohne beleidigung (nach 03.08.06) zeigt,
bekommt bei gelegenheit ein ausgegeben...

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Scharif ibn Nur ibn Aiman
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Beitrag von Scharif ibn Nur ibn Aiman » Dienstag 15. August 2006, 14:36

Todoroff: 1=3 ist eine wahre Aussage

Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie ihre Herleitung dafür uns mitteilen würden.

Eser: Genau DAS ist Naturwissenschaft. Hauptziel: Gott negieren. Möglichst ohne Gott auskommen.

???

Der Urknall erklärt doch, dass es einen Gott geben muss, weil nur Gottes Macht die Gesetzte der Naturwissenschaft unterbrechen kann. Außerdem steht der Urknall doch im Einklang mit der Schöpfung, denn es wurde bewiesen, dass alles einen Anfang hat und diesen Anfang kann nur Gott geben.

Wieso verbietet die Urknallthoerie die Existenz eines Gottes?
„Ich habe die Erfahrung gemacht, daß selbst die Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander!“
(Julian, Römischer Kaiser 332 – 363)

majstro
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Beitrag von majstro » Dienstag 15. August 2006, 17:22

Scharif ibn Nur ibn Aiman hat geschrieben:Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie ihre Herleitung dafür uns mitteilen würden.
www.gott-wissen.de/forum/viewtopic.php? ... ktor+gamma
Scharif ibn Nur ibn Aiman hat geschrieben:Der Urknall erklärt doch, dass es einen Gott geben muss, weil nur Gottes Macht die Gesetzte der Naturwissenschaft unterbrechen kann. Außerdem steht der Urknall doch im Einklang mit der Schöpfung, denn es wurde bewiesen, dass alles einen Anfang hat und diesen Anfang kann nur Gott geben.

Wieso verbietet die Urknallthoerie die Existenz eines Gottes?
Urknall erklärt nichts. (Schauen Sie sich am besten die Widerlegungen des Urknalls in diesem Forum an) Wie soll man das verstehen? Urknall = Gott? Wenn Gott den Urknall bewirkt haben soll, muss Gott ja vor dem Urknall existiert haben. Diese philosophischen Fragen ergeben sich, da Zeit nur in unseren Köpfen existiert, somit gab es nie einen Anfang.

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Scharif ibn Nur ibn Aiman
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Beitrag von Scharif ibn Nur ibn Aiman » Dienstag 15. August 2006, 17:50

majstro hat geschrieben:Urknall erklärt nichts. (Schauen Sie sich am besten die Widerlegungen des Urknalls in diesem Forum an) Wie soll man das verstehen? Urknall = Gott? Wenn Gott den Urknall bewirkt haben soll, muss Gott ja vor dem Urknall existiert haben. Diese philosophischen Fragen ergeben sich, da Zeit nur in unseren Köpfen existiert, somit gab es nie einen Anfang.
Ich bestreite ja nicht, dass der Urknall Schwachsinn ist, jedoch verbittet die Theorie eines Urknalls nicht die Existenz Gottes, was ich in meinen Post ausdrücken wollte, leider nur etwas unglücklich.
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(Julian, Römischer Kaiser 332 – 363)

weihnachtsmann
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Beitrag von weihnachtsmann » Dienstag 15. August 2006, 17:59

es tut mir leid ihnen das mitteilen zu müssen,
aber alle befunde deuten darauf hin, das das unviersum mit dem urknall entstanden ist. außerdem liefert diese theorie eine gute erklärung für unsere welt.
Der erste, der mir ein posting von todi ohne beleidigung (nach 03.08.06) zeigt,
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Scharif ibn Nur ibn Aiman
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Beitrag von Scharif ibn Nur ibn Aiman » Dienstag 15. August 2006, 18:12

weihnachtsmann hat geschrieben:es tut mir leid ihnen das mitteilen zu müssen,
aber alle befunde deuten darauf hin, das das unviersum mit dem urknall entstanden ist. außerdem liefert diese theorie eine gute erklärung für unsere welt.
Da muss ich leider widersprechen, auch wenn ich kein Kreationist bin, lehne ich die absolute Stellung dieser Theorie ab, weil sie alle anderen Theorien im Keim erstickt.

Es gibt ein schwerwiegendes Problem, welches ich mir nicht erklären kann:
Wie kann aus dem Nichts etwas entstehen? Dies verstößt doch gegen den Energieerhaltungssatz. (Bitte Erklärung für dieses Missverständnis!)

Die Urknalltheorie ist ein endliches Weltbild, wie es schon genug viele gaben, weshalb es nur eine Frage der Zeit ist, bis es durch ein neues endliches Weltbild ersetzt wird, weil es eigentlich nur ein unendliches Weltbild vom logischen Betrachten gibt.

Außerdem stammt diese Urknalltheorie von einem Priester, der die Schöpfungsgeschichte mit der Wissenschaft ins reine bringen wollte.
Nur die Kreationismus spielen damit nicht mit.
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weihnachtsmann
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Beitrag von weihnachtsmann » Dienstag 15. August 2006, 18:31

Da muss ich leider widersprechen, auch wenn ich kein Kreationist bin, lehne ich die absolute Stellung dieser Theorie ab, weil sie alle anderen Theorien im Keim erstickt.
dennoch sprechen alle fakten dafür, das er stattgefunden hat.
Es gibt ein schwerwiegendes Problem, welches ich mir nicht erklären kann:
Wie kann aus dem Nichts etwas entstehen? Dies verstößt doch gegen den Energieerhaltungssatz. (Bitte Erklärung für dieses Missverständnis!)
da haben sie sicher recht. das ist ein problem, das bisher noch nicht gelöst wurde. dazu aber zwei dinge.
1. nur weil wir zum momentanen zeitpunkt etwas nicht erklären können, heißt das nicht das die theorie komplett falsch ist. theorien leben davon, das sie sich weiterentwickeln und verfeinert weden. zu einem paradigemenwechsel kommt es ja eher selten.

2. man muss sich fragen, ob es überhaupt aufgabe der physik ist, diese frage zu benatworten. manche menschen bringen für diese erklärung ja dann gott ins spiel, was mir allerdings fremd ist.
Die Urknalltheorie ist ein endliches Weltbild, wie es schon genug viele gaben, weshalb es nur eine Frage der Zeit ist, bis es durch ein neues endliches Weltbild ersetzt wird, weil es eigentlich nur ein unendliches Weltbild vom logischen Betrachten gibt.
es gibt (im vergleich) wenig dinge, die die urknalltheorie nicht erklären kann, daher halte ich es für unwahrscheinlich , das sie sich als falsch erweisen wird. es sprechen zu viele fakten dafür. außerdem ist sie widerspruchsfrei.
Außerdem stammt diese Urknalltheorie von einem Priester, der die Schöpfungsgeschichte mit der Wissenschaft ins reine bringen wollte.
Nur die Kreationismus spielen damit nicht mit.
sie reden von lemaître, oder. als erstes wurde der urknall (oder eine art urknall) aber von dem russen alexander friedmann postuliert, was oft vergessen wird. außerdem hat lemaître zeit seines lebens versucht, die spirtuelle welt (priester) und die wissenschaftliche zu trennen (was aus mehreren zitaten deutlich wird, die ich jetzt zu faul bin nachzusschlage, auf wunsch mach ich´s aber). meiner meinung nach vergessen sie aber eine sache. die theorie entstand, als keine anhaltspunkte dafür gab. die beiden physiker friedmann und lemaître entwickelten sie aus der gleichung der allgemeinen relativitätstheorie, indem sie die kosmologische konstante wegließen, die einstein später hinzugefügt hatte, damit seine theorie ein ewiges universum beschieb. erst nach der vorhersage von den beiden wurden belege für diese theorie gefunden und einstein erkannte deren arbeiten an, die er zuvor vehement abgelehnt hatte( die kosmoligsche konstante war die größte eselei meines lebens -einstein). man muss immer bedenken, das diese theorie nicht aus der wirklichkeit heraus entwickelt wurde, sondern psotuliert wurde bevor erste anzeichen für ihre richtigkeit gebracht wurden.

ich gehe übrigens stillschweigend davon aus, das sie die relativitätstheorie als richtig anerkennen, was manche menschen in diesem forum ja nicht tun, obwohl sie unser universum zweifelsfrei richtig beschreibt.

mfg
Lorenz[/quote]
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Zerebralzebra
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Beitrag von Zerebralzebra » Dienstag 15. August 2006, 18:34

Scharif ibn Nur ibn Aiman hat geschrieben:Da muss ich leider widersprechen, auch wenn ich kein Kreationist bin, lehne ich die absolute Stellung dieser Theorie ab, weil sie alle anderen Theorien im Keim erstickt.

Es gibt ein schwerwiegendes Problem, welches ich mir nicht erklären kann:
Wie kann aus dem Nichts etwas entstehen? Dies verstößt doch gegen den Energieerhaltungssatz. (Bitte Erklärung für dieses Missverständnis!)
Wenn ich das richtig verstanden habe, beansprucht die Urknalltheorie gar nicht zu sagen, was vor dem Urknall war. Es gäbe wohl nur dann ein Problem mit dem Energie- und Massenerhaltungssatz, wenn der Urknall selbst und irgendetwas, was danach geschah, diesem Satz widerspräche.
Insofern nicht erklärt wird, was vor dem Urknall war, gilt sicher:
Scharif ibn Nur ibn Aiman hat geschrieben:Die Urknalltheorie ist ein endliches Weltbild, wie es schon genug viele gaben, weshalb es nur eine Frage der Zeit ist, bis es durch ein neues endliches Weltbild ersetzt wird, weil es eigentlich nur ein unendliches Weltbild vom logischen Betrachten gibt.
Woher wissen Sie, dass die Urknall-Theorie durch eine neue Theorie abgelöst wird. Haben Sie etwa schon eine bessere? :wink:
Ich glaube nicht, dass man ganz allgemein (ohne in die Details zu gehen) sagen kann, ob eine Theorie nach einiger Zeit obsolet ist.
Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist.

Moroni 10, 5

weihnachtsmann
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Beitrag von weihnachtsmann » Dienstag 15. August 2006, 18:37

Woher wissen Sie, dass die Urknall-Theorie durch eine neue Theorie abgelöst wird. Haben Sie etwa schon eine bessere?
Ich glaube nicht, dass man ganz allgemein (ohne in die Details zu gehen) sagen kann, ob eine Theorie nach einiger Zeit obsolet ist.
ich denke nicht, das die uth irgendwann von einer anderen theorie abgelöst wird. dafür beschreibt sie meiner meinung nach die welt zu gut.
aber sie wird sicherlich in details noch abgeändert und verbessert werden.
dennoch wird das große ganz (der urknall) bestehen bleiben.
ähnlich wie in der thermoynamik, auch diese theorie wird vermutlich nicht mehr verändert werden.
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Scharif ibn Nur ibn Aiman
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Beitrag von Scharif ibn Nur ibn Aiman » Dienstag 15. August 2006, 19:00

weihnachtsmann hat geschrieben:da haben sie sicher recht. das ist ein problem, das bisher noch nicht gelöst wurde. dazu aber zwei dinge.
1. nur weil wir zum momentanen zeitpunkt etwas nicht erklären können, heißt das nicht das die theorie komplett falsch ist. theorien leben davon, das sie sich weiterentwickeln und verfeinert weden. zu einem paradigemenwechsel kommt es ja eher selten.
Jedoch sollte die Urknalltheorie nicht als richtig dargestellt werden, wenn dieses simble Problem nicht gelöst werden kann. Es sollte lieber im Hinterkopf behalten werden und gleichzeitig nach anderen Theorien gesucht werden.

Sie kaufen sich ja auch nicht ein Auto, dass keinen Motor hat. Gemeint ist mit dem Gleichnis, dass das Äußere schön sein kann, aber das Innere ist verwerflich.
weihnachtsmann hat geschrieben:2. man muss sich fragen, ob es überhaupt aufgabe der physik ist, diese frage zu benatworten. manche menschen bringen für diese erklärung ja dann gott ins spiel, was mir allerdings fremd ist.
Eigentlich muss die Physik dieses Problem lösen, weil es ein physikalischen Problem ist.
weihnachtsmann hat geschrieben:sie reden von lemaître, oder. als erstes wurde der urknall (oder eine art urknall) aber von dem russen alexander friedmann postuliert, was oft vergessen wird. außerdem hat lemaître zeit seines lebens versucht, die spirtuelle welt (priester) und die wissenschaftliche zu trennen (was aus mehreren zitaten deutlich wird, die ich jetzt zu faul bin nachzusschlage, auf wunsch mach ich´s aber). meiner meinung nach vergessen sie aber eine sache. die theorie entstand, als keine anhaltspunkte dafür gab. die beiden physiker friedmann und lemaître entwickelten sie aus der gleichung der allgemeinen relativitätstheorie, indem sie die kosmologische konstante wegließen, die einstein später hinzugefügt hatte, damit seine theorie ein ewiges universum beschieb. erst nach der vorhersage von den beiden wurden belege für diese theorie gefunden und einstein erkannte deren arbeiten an, die er zuvor vehement abgelehnt hatte( die kosmoligsche konstante war die größte eselei meines lebens -einstein). man muss immer bedenken, das diese theorie nicht aus der wirklichkeit heraus entwickelt wurde, sondern psotuliert wurde bevor erste anzeichen für ihre richtigkeit gebracht wurden.
Das war mir nicht bekannt, weshalb ich meine Behauptung zurücknehme!

Zerebralzebra hat geschrieben:Woher wissen Sie, dass die Urknall-Theorie durch eine neue Theorie abgelöst wird. Haben Sie etwa schon eine bessere? Wink
Ich glaube nicht, dass man ganz allgemein (ohne in die Details zu gehen) sagen kann, ob eine Theorie nach einiger Zeit obsolet ist.
Nach logischen Gesichtspunkt dürfte die Urknalltheorie Geschichte sein, weil die Energie kein Anfang und kein Ende kennt (Energieerhaltungssatz).
„Ich habe die Erfahrung gemacht, daß selbst die Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander!“
(Julian, Römischer Kaiser 332 – 363)

weihnachtsmann
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Beitrag von weihnachtsmann » Dienstag 15. August 2006, 19:14

Jedoch sollte die Urknalltheorie nicht als richtig dargestellt werden, wenn dieses simble Problem nicht gelöst werden kann. Es sollte lieber im Hinterkopf behalten werden und gleichzeitig nach anderen Theorien gesucht werden.
ganz unrecht haben sie damit nicht, aber es ist ja so, das alles darauf hindeutet es habe einen urknall gegeben und der zustand des universums sich dadurch sehr gut erklären läßt.
sicherlich gibt es dinge, die die uth nicht zur zeit (meiner meinung nach noch) nicht erklären, wie z.B. die frage warum die matrieverteilung nach ca. 300000 jahren inhomogen war (wie sich durch die inhomogenität der kosmischen mirkowellenhintergrundstrahlung (ich haße dieses wort) belegen läßt). aber meine ansicht nach ist es nicht die aufgabe der uth zu erklären, warum das univerusm entstanden ist, obwohl das eine sehr wichtige frage ist. allerdings begibt man sich hier dann leicht in das gebiet der metaphysik.


Eigentlich muss die Physik dieses Problem lösen, weil es ein physikalischen Problem ist.
siehe oben
Nach logischen Gesichtspunkt dürfte die Urknalltheorie Geschichte sein, weil die Energie kein Anfang und kein Ende kennt (Energieerhaltungssatz).
hier stoßen wir an die grenze der momentan wissbaren. es gibt auch viele physiker, die sich nicht mal sicher sind, dass unser universum ein geschlossenes ist (vgl. multiversumtheorien)
Der erste, der mir ein posting von todi ohne beleidigung (nach 03.08.06) zeigt,
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Beitrag von weihnachtsmann » Dienstag 15. August 2006, 19:31

am rande wollte ich schnell noch hinzufügen.
lemaître und friedmann haben, das gan unabhängig und ohne wissen des anderen postuliert.
Der erste, der mir ein posting von todi ohne beleidigung (nach 03.08.06) zeigt,
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majstro
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Beitrag von majstro » Dienstag 15. August 2006, 19:31

Scharif ibn Nur ibn Aiman hat geschrieben:
majstro hat geschrieben:Urknall erklärt nichts. (Schauen Sie sich am besten die Widerlegungen des Urknalls in diesem Forum an) Wie soll man das verstehen? Urknall = Gott? Wenn Gott den Urknall bewirkt haben soll, muss Gott ja vor dem Urknall existiert haben. Diese philosophischen Fragen ergeben sich, da Zeit nur in unseren Köpfen existiert, somit gab es nie einen Anfang.
Ich bestreite ja nicht, dass der Urknall Schwachsinn ist, jedoch verbittet die Theorie eines Urknalls nicht die Existenz Gottes, was ich in meinen Post ausdrücken wollte, leider nur etwas unglücklich.
Das dachte ich auch mal. Auch dachte ich, dass der Urknall (Urmaterienklotz) der Grund für diverse Beziehungen zwischen Teilchen ist.
Alles über den Haufen werfen jedoch logische Schlüsse, die die Urknalltheorie bis ins letzte Detail widerlegen. Doch nich genug! Nicht nur, dass Urknall widerlegt werden kann, Urknall kann in keinster Weise gestützt werden. Es gibt nur einen einzigen Indiz, der für einen Urknall spricht: Rotverschiebung. Die Rotverschiebung (relativistischer Dopplereffekt) ist jedoch nicht tragbar. Denn würde sich der Raum ausdehen und somit alle Galaxien von uns wegbewegen, würde sich alles dehnen, also auch das Licht (Siehe: Licht ist schneller als Licht). Somit gäbe es nach der Urknalltheorie nichtmal eine Rotverschiebung. Dass das Licht von weit entfernten Galaxien überwiegend rot ist, liegt daran, dass das Licht Energie während seiner extrem langen Reise zur Erde verliert. (Rotes Licht ist energiearm)
Das Licht verliert unter anderem durch Gravitationskräfte Energie, aber auch durch Gaswolken im Weltall. Trifft Licht auf ein Atom, wird es absorbiert und wieder emitiert. Dadurch verliert Licht einen Teil seiner Energie.

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Scharif ibn Nur ibn Aiman
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Beitrag von Scharif ibn Nur ibn Aiman » Dienstag 15. August 2006, 19:31

weihnachtsmann hat geschrieben:ganz unrecht haben sie damit nicht, aber es ist ja so, das alles darauf hindeutet es habe einen urknall gegeben und der zustand des universums sich dadurch sehr gut erklären läßt.
Nur weil sich etwas sehr gut erklären lässt, was meistens ein subjektiver Eindruck ist, darf man Fehler in der Theorie runterspielen. Solange das Problem mit den Energieerhaltungssatz nicht gelöst ist, werde ich eine falsche Theorie nicht akzeptieren und werde es ablehnen, es als einzige wahre Möglichkeit darzustellen.
weihnachtsmann hat geschrieben:aber meine ansicht nach ist es nicht die aufgabe der uth zu erklären, warum das univerusm entstanden ist, obwohl das eine sehr wichtige frage ist. allerdings begibt man sich hier dann leicht in das gebiet der metaphysik.
Damit haben Sie Recht, dass die Frage, warum das Universum entstanden ist, für unsere aktuelle Debatte unbedeutend ist.
weihnachtsmann hat geschrieben:hier stoßen wir an die grenze der momentan wissbaren. es gibt auch viele physiker, die sich nicht mal sicher sind, dass unser universum ein geschlossenes ist (vgl. multiversumtheorien)
Gilt der Energieerhaltungssatz nur für ein geschlossenes System?
„Ich habe die Erfahrung gemacht, daß selbst die Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander!“
(Julian, Römischer Kaiser 332 – 363)

El

Beitrag von El » Dienstag 15. August 2006, 20:15

Scharif ibn Nur ibn Aiman hat geschrieben: Es gibt ein schwerwiegendes Problem, welches ich mir nicht erklären kann:
Wie kann aus dem Nichts etwas entstehen? Dies verstößt doch gegen den Energieerhaltungssatz. (Bitte Erklärung für dieses Missverständnis!)
Die UT sagt soweit ich weiß gar nicht aus, dass zuerst nichts da war.

Das selbe Problem haben aber auch alle anderen Erklärungsversuche: Entweder ist einfach aus dem nichts etwas entstanden oder es gab schon immer etwas. Beides ist für uns schwer vorstellbar, aber man kommt aus der Sache kaum heraus.

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