Homosexualität und Kinderadoption

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Iris
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Homosexualität und Kinderadoption

Beitrag von Iris » Dienstag 1. Mai 2007, 01:30

Hallo!

Wer sich nach einer enttäuschenden Ehe (oder aus anderen Gründen) vom anderen Geschlecht abwendet, seine geschlechtliche Identität ändert, mag das tun. Sind jedoch Kinder im Spiel, entsteht hieraus eine erhöhte Verantwortung. Kinder brauchen Vater und Mutter, damit sie wohl gedeihen, sich gesund entwickeln. "In der Identifikation mit der Mutter probiert das kleine Mädchen phantasierend aus, ob es wohl die Rolle als Frau übernehmen könnte. In diesem Sinn muss es auch am Vater lieben lernen, ebenso wie der kleine Junge in der Identifikation mit dem eigenen Vater seine erste Zärtlichkeitszuwendung der Mutter schenkt."(Dührssen, A.: Psychogene Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen). Die psychologische und psychoanalytische Literatur hat die Notwendigkeit von Vater und Mutter in einer bestehenden Familie vielfach nachgewiesen. Die Sohn identifiziert sich mit der typisch männlichen Rolle des Vaters, während die Mutter für ihn die weibliche Rolle einnimmt. Umgekehrt gilt dies für Töchter. Unsicherheit in Bezug auf die Geschlechtsidentifikation wird dadurch bestärkt, dass in homosexuellen Partnerschaften der gegengeschlechtliche Elternteil dem Kind gänzlich vorenthalten wird. Die Suche nach den genetischen, familiären und kulturellen Wurzeln des Erzeugers ist so tief im Menschen verankert, dass allein die Unklarheit über seine Herkunft eine Identitätsstörung bedingt. Die Voraussetzungen für eine gesunde, normale Entwicklung der Kinder sind in homosexuellen und bisexuellen Partnerschaften von vornherein als ungünstig zu beurteilen.

Es bedarf keiner Reihenuntersuchungen, um festzustellen, dass ein Kind Liebe braucht, die Mutterbrust, Zuwendung, um zu gedeihen. Es bedarf auch keiner Reihenuntersuchungen, um zu wissen, dass Kinder Homosexueller ungünstige Startbedingungen haben. Der Soziologe Gerhard Amendt wirft die Frage nach der ethischen Beurteilung auf: "Eben weil die kinderbegehrenden Homosexuellen die Welt nach ihren Wünschen technisch modellieren wollen, ja weil sie Schöpfer spielen wollen, statt am Diskurs über das gattungsethische Selbstverständnis teilzunehmen, muss die Gesellschaft diesen Ethikdiskurs führen. Es muss einen daraus entspringenden normativen Imperativ geben, der homosexuelle Fortpflanzung aus Interesse am Wohl der Kinder und der Kultur ablehnt und die technische Phantasie homosexueller Fortpflanzung als aggressive Parodie kritisiert und diskursiv bändigt."

Leider kommt erschwerend hinzu, dass Homosexuelle oftmals große Schwierigkeiten haben, überhaupt eine dauerhafte Partnerschaft zu führen, wie u.a. der Kinsey-Report belegt. Dieser weist z. B. aus, dass 28 % der weißen Homosexuellen mit mehr als 1 000 Partnern Sexualverkehr hatten, 43 % mit mehr als 500!

Da bekannt ist, dass eine Trennung der Eltern an sich für Kinder psychopathologische Folgen hat (wie Ängste und Depressionen), ist auch aus diesem Grunde eine Kinderadoption für Homosexuelle abzulehnen, zum Schutze und damit zum Wohle unmündiger, anwaltloser und schutzbedürftiger Kinder, die formbar wie Wachs sind in den Händen verantwortlicher Erwachsener.

Viele Grüße

Iris

Mephisto
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Beitrag von Mephisto » Dienstag 1. Mai 2007, 01:57

Dieses Argument habe ich doch schon einmal gehört ...

Dass Ganze funktioniert nur, wenn die Gesellschaft a priori festlegt, das Homosexualität eine weniger erwünschte Partnerschaftsform darstellt. Wer sagt uns denn, dass es nicht besser wäre, wenn DAS die dominante Art wäre.

Und was den Rest angeht - Argument wird nur dannakzeptiert, wenn allgemein gültige Maßstäbe zur Kindererziehung festgelegt werden, an die sich ALLE halten müssten - auch die Heteropaare
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Todoroff
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Homosexualität und Kinderadoption

Beitrag von Todoroff » Mittwoch 2. Mai 2007, 13:38

HIV-Club-Mitglied Mephisto
Wer sagt uns denn, dass es nicht besser wäre, wenn DAS die dominante Art wäre.

Gott
der GESUNDE Menschenverstand (von dem Sie gar nichts besitzen)
das Leben (das Sie nicht kennen, weil Sie tot sind)

Jes 42,14-15
Ich hatte sehr lange geschwiegen, Ich war still und hielt Mich zurück. Wie
eine Gebärende will Ich nun schreien, Ich schnaube und schnaufe. Die Berge
und Hügel dörre Ich aus und lasse ihr Gras völlig vertrocknen. Flüsse mache
Ich zu festem Boden, und Teiche lege Ich trocken.
Vater im Himmel: Im Namen meines Herrn und Bruders Jesus Christus
bitte ich, Georg Todoroff, Dich um die Rettung des Lesenden. Ich segne ihn.

Mephisto
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Beitrag von Mephisto » Donnerstag 3. Mai 2007, 16:12

Gott? Wo? Ind der Bibel? Da steht vieles - und warum sollte ich es nicht für das halten, was es wirklich ist, nämlich ein Priestertext, der eine Theokratie untermauern soll?
(Und wenn Gott tatsächlich keine Homosexuellen will, warum gibt es sie dann?)

Gesunder Menschenverstand? Was soll dass sein? Woran misst man den? Woran erkennen sie, dass sie welchen besitzen und ich nicht? Daran, dass ich eine Frage anders beantworte, die erst durch den gesunden Menschenverstand entschieden werden soll? Das ist doch ein bißchen ... zirkellogisch?
Das "Leben"? Vermutlich meinen sie die Natur ... da gibt es so viel Homosexualität, dass eigentlich wir Menschen uns als unnatürlich heterosexuell bezeichnen sollten ...
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Iris
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Beitrag von Iris » Donnerstag 3. Mai 2007, 21:43

Hallo Mephisto,
warum gibt es sie dann?)
Das weicht ein wenig vom eigentlichen Thema ab, aber dennoch möchte ich Ihnen ein Beispiel von mehreren geben, wie es zur homosexuellen Ausrichtung kommen kann: Erzieht beispielsweise der Vater seine Tochter wie einen Sohn, so entwickelt sie eine typisch männliche Identität. Sie hat Hosen zu tragen, zu sein wie ein Junge, an Wettkämpfen teilzunehmen und sich aggressiv-durchsetzungsfähig zu verhalten. Andernfalls würde sie den Vater enttäuschen oder zöge Strafen auf sich. Dementsprechend bildet sie schon früh eine Geschlechterrolle aus, die ihrer genetischen Ausstattung als Frau widerspricht. Das gleiche Schicksal kann einen Jungen treffen: Die Mutter kleidet ihren Sohn von Anfang an mit rosa Wäsche, es folgen Kleider und Puppen. Auch hier prägt die Mutter eine geschlechtliche Orientierungsstörung, die später in die Homosexualität münden kann. Abgesehen davon, dass diese Elternteile das natürliche Geschlecht eines Kindes missachten und hier schon einen schweren Erziehungsfehler begehen, erzeugen sie im Kind starke Schuldgefühle und Bindung, sobald es sich aus dem ihm zugeschriebenen Verhalten entfernen möchte. Auch Bisexuelle haben nach meinen Erfahrungen keine eindeutige geschlechtliche Identität entwickeln können, weil identitätszerstörende, massiv grenzverletzende Mütter oder Väter ihr Kind in ein familiäres Gefängnis gesteckt haben.

Homosexualität ist als eine psychische Entwicklungsstörung aufzufassen, deren Psychogenese, Psychodynamik und Psychotherapie in der psychologischen Literatur eingehend beschrieben worden ist. Hingegen ist bekannt, dass die Homosexualität weder angeboren, noch irgendwie genetisch oder hormonell bedingt ist, ein physischer Ursprung ist mithin ausgeschlossen.
Das "Leben"? Vermutlich meinen sie die Natur ... da gibt es so viel Homosexualität, dass eigentlich wir Menschen uns als unnatürlich heterosexuell bezeichnen sollten ...
Die Homosexuellenbewegung und die gegenwärtige Politik wischen aus psychologisch nachvollziehbaren Gründen psychoanalytische Überlegungen und Erfahrungen bei Seite. Sie bezeichnen Homosexualität als normal. Es wurden Beispiele aus dem Tierreich hinzugezogen, auch fragwürdige Untersuchungen aus der Neuroanatomie bemüht. Hieraus schließen Homosexuelle, dass sie keinen Wandlungsbedarf hätten (Abwehr), sondern Homosexualität angeboren sei. Selbst wenn eine genetische Komponente zuträfe, bleibt Homosexualität vorwiegend eine psychodynamisch bedingte Entwicklungsstörung, was zudem auch durch verschiedene Studien deutlich zu Tage tritt.

Viele Grüße

Iris

Iris
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Beitrag von Iris » Donnerstag 3. Mai 2007, 22:52

Hallo Mephisto,
Wer sagt uns denn, dass es nicht besser wäre, wenn DAS die dominante Art wäre.
Sie sind es nicht und könnten es nicht sein. Sollten Sie ein tatsächliches Interesse an den Gründen haben, lasse ich Ihnen gerne einige zukommen.
Und was den Rest angeht - Argument wird nur dannakzeptiert, wenn allgemein gültige Maßstäbe zur Kindererziehung festgelegt werden, an die sich ALLE halten müssten - auch die Heteropaare
Teilweise sind die Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung eines Kindes bereits in meinem einleitenden Thread genannt. Wer in die Tiefe seiner Seele und die Anderer geschaut hat, stellt fest, dass alle Seelen Ähnliches mögen, damit es ihnen gut geht und sie sich gesund entwickeln können: Der Säugling wie auch das Kind und der Jugendliche brauchen Vater und Mutter als gegengeschlechtliche Pole. Ein behagliches, fürsorgliches, die Selbstständigkeit früh achtendes Elternhaus, in dem mütterliches und väterliches Prinzip nebeneinander vertreten sind, sorgt für ein stabiles Selbstwertgefühl des Zöglings. Die Treue seiner Eltern legt den Grundstein in ihm für eine lebenslange Ehe. Wegen des nicht ausbleibenden Schadens, den Kinder (und auch Eltern) durch eine Trennung dieser davon tragen, ist eine Ehescheidung - im Gegensatz zur öffentlichen Meinung - ein großes Unglück. Es ist eine Ehekultur zu fördern, die ihren Reichtum aus der Bibel, den Träumen und den Erkenntnissen der Wissenschaft schöpft.

Zahlen bzgl. der Untreue Homosexueller habe ich zwar schon genannt, möchte sie aber wegen der Dringlichkeit noch einmal in Erinnerung rufen: 43% der weißen, männlichen Homosexuellen berichteten, dass sie in ihrem Leben Sex mit mindestens 500 Partnern gehabt hätten. 28% der weißen Homosexuellen hatten Sex mit 1 000 oder mehr Partnern ausgeübt. 79% gaben an, dass über die Hälfte ihrer Sexualpartner Fremde gewesen waren. Weitere Literatur und Zahlen hierzu kann ich heraus geben.

Das (vorweggenommene) Argument, auch die Heterosexuellen neigten zur Untreue, hinkt genauso, wie der Vergleich zwischen drei Wassertropfen und einem unablässigen Regenguss. Verschiedene Studien belegen, dass 75% bis 81% der verheirateten Männer und 85% bis 88% der Ehefrauen zu keiner Zeit ihrer Ehe außereheliche sexuelle Beziehungen gehabt haben. Selbst die Zunahme der Scheidungsehen, die im Schlepptau der sich selbst infantilisierenden und ihre innere Struktur zerstörenden Völker auftreten, ist als Übergangsstadium von einer niedrigen zu einer höheren Entwicklungsstufe zu betrachten.

Homosexuelles Verhalten ist weder familientauglich, noch kinderwürdig.

Viele Grüße

Iris

Mephisto
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Beitrag von Mephisto » Freitag 4. Mai 2007, 10:45

Ah, das sit ja alles sehr hübsch, beantwortet aber nicht die Frage - die sich nicht auf gesellschaftlich relevante Probleme bezieht, sondern auf den religiösen Kram - vice versa: Todoroff.
Wenn Gott tatsächlich nicht will, das Menschen homosexuell sind, warum aht er es ihnen dann ernmöglicht? - was direkt zur "Freier Wille oder eben nicht" - Debatte führen würde und so weiter und so fort ...

Zum Thema Homosexualität und Gesellschaft.

Studien zum Thema "Homosexualität durch Missbrauch" MÜSSEN ja nachweisen, das Homosexualität durch Missbrauch entstehth, weil sie sich nur die Fälle betrachten, in denen dies so ist. Was aber ist in den - überwiegenden - anderen Fällen, wenn Homosexualität eben nicht dadurch hervorgerufen wird.

Kindererziehung: Wenn festgelegt werden soll, dass die Erziehung von Kindern durch Homosexuelle schädlich für diese ist, stellt sich die Frage Warum? Und: Was unterscheidet sie von der Erziehung durch Hetero-Paare?
Kinder brauchen also Eltern, (2, heterom), Treue derselben, Bibel, Träume und Wissenschaft.
Warum?
Was passiert, wenn sie das (eines davon) nicht bekommen? Worin liegt der Schaden - und wie wird das begründet?
Treue. Homosexuelle wechseln also häufiger den Partner als Heterosexuelle.
1. Inwiefern ist denn SICHER, dass das Heteros nicht auch tun? Sie "geben es an"?
Aber Promiskuität ist doch in einer konservativeren - und damit homosexualitätsfeindlicheren, ergo weniger homsexuellen - Gesellschaft sehr viel stärker bewertet als in einer weniger solchen. Ergo liegt es nicht an der Homosexualität selbst, sondern an der Kultur. Gäbe es eine homosexuelle Ehe und eine jahrtausendealte Tradition von Treue, sähe die Sache sicher anders aus.(Man nehme nur Sparta ...).
Also ist die Promiskuität nicht etwa inhärentes Merkmal von Homosexualität, sondern nur ein kulturelles.
2. Warum soll sie schlecht sein? Wiederum - Kinder brauchen treue Eltern? Weswegen?
Weil unter Streit Kinder leiden? Dann aber brauchen Kinder nicht eigentlich TREUE Eltern, sondern Eltern, die mit kurzlebigen Beziehungen umgehen können.
Weil Kinder Kontinuität und feste Familienstrukturen brauchen? Aber weswegen sind dann Kinder aus vergangenen Jahrhunderten, wo Familien nicht wengen wechselnder Beziehungen, sondern wegen häufiger Todesfälle sich veränderten (so viele tote Geschwister) nicht allesamt als geistige Krüppel dahingewankt?


(Und - weswegen die Bibel? Wenn diese Werte auch außerhalb der Bibel aus sich selbst heraus eine Rolle spielen, wozu dann noch das Buch an sich?)
Mephisto ist der Träger des Lichtes

Iris
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Beitrag von Iris » Sonntag 6. Mai 2007, 03:30

Hallo!
Studien zum Thema "Homosexualität durch Missbrauch" MÜSSEN ja nachweisen, das Homosexualität durch Missbrauch entstehth, weil sie sich nur die Fälle betrachten, in denen dies so ist. Was aber ist in den - überwiegenden - anderen Fällen, wenn Homosexualität eben nicht dadurch hervorgerufen wird.
Nein, so ist es nicht. Von vorne: Es ist wahrhaftig so, dass sexueller Missbrauch nach Angaben der Literatur und auch nach meiner Erfahrung eine erhöhte Rolle in der Entstehung homosexuellen Verhaltens spielt. Bevor ich hierfür die psychologischen Erklärungen gebe, möchte ich Ihnen gerne einige Untersuchungsergebnisse offerieren:

Die Untersuchung bezieht sich auf homosexuelle und bisexuelle Männer, die wegen einer Geschlechtskrankheit eine Klinik aufsuchten: Von 1 001 homosexuellen männlichen Studienteilnehmern hatten 50% vor ihrem 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt erlitten. Diese wurde durch eine überlegene Person ausgeübt. In 94% waren die Täter ältere Männer. Bisexuelle oder lesbische Studentinnen aus Minnesota gaben in 22% der Fälle an, sexuell missbraucht worden zu sein - im Gegensatz zu den heterosexuellen Frauen, bei denen diese Prozentzahl bei 13-15% lag. Eine gleich hohe Missbrauchsrate von 22% wird in einer New Yorker Studie über junge homosexuelle Männer festgestellt.

Nun die Erklärung: Emotionaler wie sexueller Missbrauch bewirkt eine tiefgreifende Beziehungsstörung zu sich und zu anderen. Missbrauch hat neben Ängsten, Depressionen und Drogenmissbrauch, sozialen Anpassungsstörungen und riskanten Sexualpraktiken eine sexuelle Identitätsstörung zur Folge. Sexueller Missbrauch ist verstärkt in der Anamnese Homosexueller vorzufinden.

Von Männern sexuell missbrauchte Mädchen suchen später im Gleichgeschlechtlichen den Schutz und die Liebe zu erhalten, die ihnen die Mutter nicht gewährt hat. Gleichzeitig vermeiden sie, die stark ambivalente Gefühlswelt dem männlichen Geschlecht gegenüber zu erleben. Auch Männer, die emotional oder sexuell durch ihre Mutter ausgebeutet wurden, fürchten die dauerhafte Nähe zur Frau, so dass sie sich dem Manne zuwenden. Wenn Jungen von Männern sexuell missbraucht werden, erleben sie später Männer nicht selten als anziehend und grenzverletzend, sich ihnen ohnmächtig ausgesetzt fühlend.

Kindererziehung: Wenn festgelegt werden soll, dass die Erziehung von Kindern durch Homosexuelle schädlich für diese ist, stellt sich die Frage Warum? Und: Was unterscheidet sie von der Erziehung durch Hetero-Paare?
Die Antwort auf Ihre hier gestellten Fragen finden Sie in meinem einleitenden Beitrag.
Kinder brauchen also Eltern, (2, heterom),
Siehe einleitenden Beitrag.
Treue derselben, ... Dann aber brauchen Kinder nicht eigentlich TREUE Eltern, sondern Eltern, die mit kurzlebigen Beziehungen umgehen können.
Die Treue der Eltern deshalb, weil sie den Kindern einen festen Rahmen, Geborgenheit und alle Chancen zu einem zufriedenen Leben gibt, zudem legt sie den Grundstein für eine lebenslange Treue und damit für eine ausgefüllte, sinn- und haltgebende Ehe der Kinder, die am Vorbild lernen, sich entwickeln. Zudem sind Trennungen der wichtigsten Menschen im Leben des Kindes - der Eltern - an sich schädlich wegen des Verlustes, des Vermissens des einen Elternteils. Oftmals kommt hinzu, dass sich die geschiedenen oder getrennten Elternteile gegenseitig in der Gegenwart der Kinder schlechtmachen, was wiederum negative Auswirkungen auf das Kind und seine Identität hat. Oftmals entwickeln sie (erst) später (im Erwachsenenalter) Symptome - zumeist in der Gestalt von Ängsten und Depressionen. Zusätzlich scheuen Scheidungskinder häufig später die Ehe und bleiben deshalb oft einsam. Und warum? 1. Weil sie erlebt haben, wie schmerzvoll eine gescheiterte Ehe sein kann und 2. weil sie nicht gelernt haben, wie eine Partnerschaft zu gestalten ist im Spannungsfeld zwischen Selbstständigkeit und Abhängigkeit, zwischen Gekränktsein und Erwachsensein usw.

Ein weiterer Aspekt ist, dass die Kinder nach einer Trennung der Eltern oft verwöhnt und vernachlässigt werden. Entzogene Liebe und Wärme unter der Woche werden am Wochenende nachgeholt. Vater und Mutter übertreiben, sie lassen zu viel durchgehen, damit es ihr Kind wieder (scheinbar) gut hat. Sie verteufeln häufig den Trennungsgegner. Dieser überschüttet das Kind mit geldwerten Dingen und Freizeitvergnügen.

Eine verwöhnende Erziehung, Vernachlässigung, und die schmerzhafte Trennung der Eltern führen zu psychischen Störungen beim Kind. Hierzu gehören erhöhte Aggressivität, neurotische Fehlhaltungen und verringerte soziale Kompetenz.

Die Zeichen können Sie zahlreich beobachten: Lern- und Verhaltensstörungen, mangelhafte Schulleistungen (von 1986 bis 2002 stieg die Zahl derjenigen, die keinen Hauptschulabschluss haben,von sieben auf zwölf Prozent), Angstkrankheiten, Süchte, Essstörungen, kriminelles, asoziales Verhalten der Kinder mehren sich. Meinen Sie nun ernsthaft noch immer, zerbrochene Familien rissen keine Wunden in den Beteiligten? Vor allem nicht in der Seele der Kinder? Es sei doch nicht so schlimm wie dargestellt, sagen zumindest viele, Sie wären mit einer solchen Meinung also tatsächlich nicht der Einzige. Nur: Neben den bereits genannten, elementaren negativen Auswirkungen haben in Schweden Söhne von alleinerziehenden Geschiedenen ein fünffach höheres Risiko, an den Folgen eines Alkohol- oder Drogenmissbrauchs zu sterben. In diesem Land begehen Mädchen doppelt so häufig Selbstmord und sterben dreimal öfter an den Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch als Kinder, die zusammen mit Vater und Mutter aufwachsen. Wie Sie hoffentlich erkennen werden, sind Trennungen, und vor allem häufige, eine äußerst schlechte "Lösung".
Bibel,
Die Bibel kann für Rat- und Haltsuchende eine gute Richtschnur sein, die Antworten bietet zum Thema Treue und Ehe.
Träume
Unter der Abschwächung der Zensur des Ichs im Schlaf zeigen Träume tief verdrängte Konflikte auf. Weiß man selbige zu deuten, so können die Träume helfen, diese Konflikte zu erkennen und effizient zu bearbeiten, wodurch z. B. Ehekrisen und Trennungen vorgebeugt und verhindert werden können - zu Gunsten der Eltern und der Kinder.
und Wissenschaft.
Die Psychologie, vor allem die Tiefenpsychologie als Wissenschaft betrachtet kann ebenfalls Aufschluss über sich selbst und seine inneren, das Leben verbauende Konflikte aufzeigen, verstehbar und dadurch behandelbar machen, auch hier um Streitigkeiten und aus dem Verdrängten resultierende Ehekonflikte effektiv zu behandeln usw.
Homosexuelle wechseln also häufiger den Partner als Heterosexuelle.
Wesentlich häufiger, ja. So ist es durch viele Studien ermittelt worden (siehe z. B. die von mir genannten).
1. Inwiefern ist denn SICHER, dass das Heteros nicht auch tun? Sie "geben es an"?
Sie sollten schon bereit sein, derartige zahlreiche Studien zu akzeptieren, ansonsten sehe ich schlechte Chancen für eine weitere Diskussion mit Ihnen. Eigentlich erübrigen sich Ihre weiteren Kommentare hierzu, aber wenn Sie es wünschen, gebe ich Ihnen gerne auch noch Erklärungen für die wirklichen Ursachen der Promiskuität Homosexueller.
Aber weswegen sind dann Kinder aus vergangenen Jahrhunderten, wo Familien nicht wengen wechselnder Beziehungen, sondern wegen häufiger Todesfälle sich veränderten (so viele tote Geschwister) nicht allesamt als geistige Krüppel dahingewankt?
Noch einmal: Es geht um die Entwicklung der Kinder. Diese brauchen eine Mutter und einen Vater als gegengeschlechtliche Pole, um sich gesund zu entwickeln (mehr dazu oben). Zur Treue sagte ich oben bereits genug. Damals gab es viel häufiger die familiäre Festigkeit, da Scheidungen strikt verboten waren, Sitte und Tugend vorherrschten und eine Beliebigkeit der Geschlechterrollen in diesem heutigen Ausmaß gar nicht möglich gewesen wären. Zu Ihrer "Idee" mit den kurzen Beziehungen und stetig wechselnden Beziehungspersonen habe ich mich ebenfalls oben geäußert.
Und - weswegen die Bibel? Wenn diese Werte auch außerhalb der Bibel aus sich selbst heraus eine Rolle spielen, wozu dann noch das Buch an sich?
Wie geschrieben, sie kann eine gute "Anleitung", Richtschnur sein. Ich bitte um Verständnis, dass ich Ihre "doppelt- und dreifach" gestellten Fragen nur einmal beantworte.

Iris

Thorsten Kell
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Beitrag von Thorsten Kell » Mittwoch 27. Februar 2008, 02:44

Ich höre (lese) immer "Forschungsergebnisse".

Laut Herrn Todoroff irrt die Naturwissenschaft doch; wie können also NW-Forschungsergebnisse hier eine Rolle spielen?

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